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Endlich scheint mein fixer Update-Zyklus für die "Geschriebenes"-Sektion etwas zu bringen. Da ich die letzten Wochen soviel gearbeitet habe, und auch in der spärlichen Freizeit recht eingespannt war, hat mich in gewisser Weise, die Panik gepackt, ich könnte meinen Vorrat an Texten aufbrauchen, einfach weil ich nicht zum Schreiben komme.

Als ich nun heute einen Text für das morgige Update ausgesucht habe, bin ich dann gleich mal dran geblieben und habe weiter geschrieben. Und dabei immer gleich quasi Kapitelweise die Texte schonmal online gestellt. Gerade eben habe ich den Text für den 17. Juni eingepflegt ... somit bin ich für den nächsten Monat schon mal abgesichert. Das lässt mir jetzt auch genug Zeit daran weiter zu arbeiten, und eventuell das Geschriebene nochmals zu überarbeiten.

Ja ...das fühlt sich gut an!

- BM out -

Ich bin so müde!
Gestern schon kurz nach 10 im Bett gelegen, noch ein bisschen gelesen, aber für meine Verhältnisse sehr früh schlafen gegangen. Dann heute um 7 aufgewacht, Routine und innere Uhr machens möglich, einem den Feiertag zu versauen. Ich bin dann aber gleich wieder zurück ins Bett ...und als ich wieder aufwachte dachte ich so "Wow...es muss 11 sein." ...nein, es war erst 8:30 :)
(soviel zur inneren Uhr).

*gähn* Diesmal bleib ich auf.

Bin ich froh, dass sich nächste Woche wieder ein halbwegs normaler Dienst einpendelt...

- BM out -

Ein 'Making of' zu etwas, das nicht mal ansatzweise fertig ist, ist ohne Frage dreist. Aber ich kann mir sowas ruhig erlauben, und in dem Fall halte ich es für ziemlich angebracht ;)

Die Ausgangssituation war nämlich viel mehr, dass ich mir begonnen habe, diesen Bahnhof, der im ersten Teil vorkommt, vorzustellen. Ich habe ihn mir immer detailierter beschrieben, und dann sogar kleine Konstruktionszeichnungen davon angefertigt. Ich habe mir sogar extra das Palmenhaus in Schönbrunn angeschaut, um meine Vorstellung von diesem Bahnhof, dessen Haupthalle selbst mal ein Palmenhaus war, so plastisch und korrekt wie möglich zu gestalten.

Dann habe ich einen historischen Abriss über die Geschichte dieses Palmenhauses geschrieben. Aus dem heraus die Detail der Stadt und des Landes in dem es steht umrissen. Bis ich schliesslich in der Gegenwart, dieses fiktiven Gebäudes und seiner Stadt war.

Ein imaginärer Kleinstaat zwischen Tschechien, Polen und Deutschland. Ein Land im Umbruch, mit einer Studentenrevolte. Und da ich schon einen Bahnhof in dieser Stadt hatte, war ich plötzlich bei meiner Geschichte angelangt. Ich will nicht zu viel darüber verraten, schließlich besteht die Chance, dass ich es noch weiter schreibe, aber das Hauptthema, das was ich eigentlich schreiben wollte, ist eben eine Zugfahrt, die von diesem Bahnhof ausgeht.

Der Bahnhof spielt dabei letztlich eine untergeordnete Rolle. Er ist nur der Beginn der Reise, aber er ist wichtig um das innere Gleichgewicht der Protagonisten zu definieren. Und gerade weil ich soviel Aufmerksamkeit auf ihn gelegt habe, obwohl er und seine Geschichte kaum Einzug in den eigentlichen Text gefunden haben, gibt es nun also dieses 'Making of'. Und um zu zeigen, wie umständlich meine Schreiberei manchmal ist ;)

- BM out -

Mein WoW-spielender Kollege und ich diskutieren gerade über 'gute' Gildennamen (in WoW). Meinen Vorschlag findet er unkreativ ..während ich mich schief lachen kann darüber.

Also nun eure Meinung (auch noch-nie-WoW-Spieler gelten), ist der folgende Name grenzgenial oder lahm?

My little pwnies

Und nein, ich erkläre den Witz dahinter nicht, wenn er zu Insider-mässig ist.

- BM out -

Meinen Entschluss fortzugehen, habe ich umgesetzt. Aber vielleicht nicht richtig. Es war weniger ein fortgehen ...als ein fortmarschieren. Aber dazu später mehr.

Entgegen meines ersten Impuls, habe ich mich im Vorfeld nicht schlau gemacht, wo heute was stattfindet. Man weiß ja, wo Lokale sind. Und auch wenn es einige Zeit her ist, bin ich ja früher auch fortgegangen. Dass ich mir schon bei meinen Recherchen für meinen 25. Geburtstag im Bermuda Dreieck ein wenig alt vorgekommen bin, lasse ich hier mal außer acht.

Also bin ich los. Chelsea dachte ich halt mal, so als grundlegende Richtung. Ohne wirklich zu wissen, was in einem Flex oder Fluc heute für Programm ist, wäre es mir zu riskant gewesen hinzugehen und womöglich Eintritt zu zahlen oder so. Und ich hätte mir eigentlich denken können, dass ich kurz vor halb 11 ein wenig früh dran bin. Aber im Chelsea war nix los.

Also bin ich bis zur Alserstrasse die Bahnbögen entlang marschiert. Aber in den Lokalen war überall noch eher wenig los. Leise Musik. Niemand auf der Tanzfläche ...und eigentlich war es gerade die Lust zu tanzen, die mich auf diese Fortgeh-Idee gebracht hat. Vor den Lokalen war die Situation natürlich eine andere, Massenhaft Leute bei Speis und Trank ... aber alleine setzt man sich dann auch nicht hin. Und so bin ich also dahin marschiert.

Als ich dann bei der U6-Station war, hatte ich längst beschlossen, dass ich jetzt nicht umdreh und warte, dass da mal Stimmung aufkommt. Ich könnte ja ins Bricks fahren, dachte ich mir, bis ich dort bin, ist dort auch was los. Und vom Bricks wusste ich, dass Samstag tanzbare Musik gespielt wird.

Also bin ich über den Westbahnhof mit der U3 zum Stephansplatz, dort dann Richtung Schwedenplatz marschiert. Kurzzeitig mit dem Gedanken gespielt, mir in der Gegend ein passendes Lokal zu suchen, aber allein beim Sehen der anderen Fortgehenden dort, wurde mir klar, dass ich kaum fündig werden konnte. Und irgendwie war mir dann auch klar, dass ich am heutigen Abend nicht mehr groß fortgehen werde.

Und in der großen Fortgeh-Laune bin ich dann halt noch bis zum Schottenring gegangen, hab mir dort ein Fanta gegen den Durst gekauft, und bin dann um den Heimweg rauszuziehen mit dem 31er nach Flodorf gerumpelt.

Offensichtlich muss auch das Fortgehen gelernt sein, und kann auch verlernt werden. Für jemanden der zum ersten mal nach gut 7 Jahren als flirtbereiter Single los zieht die Nacht zu erobern, bin ich gar nicht mal so schlecht gescheitert, finde ich. Zum Glück war ich schlau genug mein Buch einzupacken.

- BM out -

Eigentlich bin ich müde genug um einfach hier auf der Couch liegen zu bleiben, bis ich morgen früh aufstehen muss, um den nächsten offiziellen Punkt zu erledigen. Aber ... ich habe mir vorgenommen heute fortzugehen ...

Und wo kommen wir da hin, wenn ich das gleich beim ersten Mal schleifen lasse?

Ich meld mich wenn ich heimkomm ...kann nicht spät werden, ich will nicht auf die Nightline angewiesen sein ;)

- BM out -

Ein Bekannter und ich bezichtigen uns gegenseitig als Nachmacher. Schliesslich jedoch erringe ich die Oberhand, schliesslich bin ich um einige Jahre der ältere. Und somit ist klar, er hat mir schon das auf die Welt kommen nachgemacht. Und in die Schule ist er auch nur gegangen, um mich nachzumachen. Ich greife also zum letzten und entscheidenden Argument, das offensichtlich machen soll, dass er der ärgere Nachmacher ist.

BM: Ich atme Luft, und Du?
Ivan the Copycat: Wasserstoffoxid .. falls es sowas gibt ^^

Tja... das war die falsche Ausrede. Aber jetzt hab ich ihn noch mehr auf der Schaufel. Das kommt raus, wenn man die Grundlagen der Chemie vergisst ;)

- BM out -

 

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