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Geschriebenes

Ich bin für vieles bekannt, manches gerühmt und anderes gefürchtet. In dem Venn Diagramm dieser Begriffe, liegen die vielen Ratgeber-Bücher die ich verfasst habe. Dank des übervollen Füllhorns meines Expertentums und der vielen Insights die ich mitbringe, werden kostenlose Auszüge und Ratschläge oft ungefragt verteilt.

Nachdem ich bereits einen Be- und einen Erziehungsratgeber geschrieben habe, ist es nur natürlich, dass es jetzt auch Hochzeitsplanungs-Ratschläge von mir gibt. Das liegt ja quasi genau dazwischen und ergänzt sich somit gut. Die kurz vor der Hochzeit stehende und somit leicht strapazierte Kollegin sah das anders. Sie wollte mir noch nicht mal sagen, ob mein Buchtitel gut gewählt ist.

Die Titel dieses 3er-Packs:
„Willst Du mit mir gehen – Ja / Nein / Verschwinden Sie aus meiner Küche?“
Bzw fürs Beziehungsende:
"Schatz, darf ich dir meine Frau vorstellen. - Scheidung leicht gemacht."
„101 Dinge die Sie über Kindererziehung wissen wollten, sich aber, wie nach der Verhütung, zu fragen nicht getraut haben.“
„Traust Du dich – auf diesen Ratgeber zu verzichten?“

Auch mein Sicherheitsratgeber „Alles was sie über Heimsicherheit wissen sollten. Von A-bsperren bis Z-usperren.“ hat sich schon bei meiner Mutter bezahlt gemacht …also nachdem jemand uneingeladen im Wohnzimmer gestanden ist, weil die Tür nicht zugesperrt war.

Ich bin gespannt ob ich irgendwann einmal an ein Themenfeld gerate, zu dem mir nichts schlaues einfällt.

- BM out -

Nachdem ich die folgende Passage gerade für einen Freund aus meinem Welt-Reisetagebuch abgetippt habe, kann ich den Text im Jubiläumsjahr auch gleich hier wiederverwerten ;)

Ich habe damals sogar davon hier berichtet .

[...]
Es ist kurz vor 15h als die Führung vorbei ist. Um den Hunger zu stillen esse ich einen Apfel und entdecke dabei einen Motion Simulator. Von außen schaut es so aus, als ob die Bewegungen der Kabine sehr ruckelig und hart sind, was mich natürlich zweifeln lässt, ob das wirklich funktioniert.
Da die Fahrt nur 4,75 kostet löse ich ein Ticket.
Wir sind ein Eiswürfel der durch die Gegend geschoben wird. Das ist nett. Wir werden in eine Rinne / Bahn geschoben, es wird schneller, es geht bergab. Leicht kurvig. Das ist lässig.
Und dann wird es wild. Schnell. Schneller.
Plötzlich fliegen wir über eine Klippe, hüpfen wie ein Stein übers Wasser, überschlagen uns halb. Ein endloser Looping. Mir wird schlecht. so wie mir in jeder Hochschaubahn schlecht wird.
Ich kralle mich in den Sitz, schließe die Augen um wenigstens den visuellen Effekt zu bannen. Aber die Bewegungen des Simulators sind sehr überzeugend.
Am Schluss prallen wir mit ein paar Eisblöcken zusammen, werden wieder rumgeschoben bis wir in Lagerposition sind. Ich bin erleichtert, finde es aber cool.

Am einstündigen Rückweg kaufe ich bei GameStop "Age of Empires DS" für läppische 15$. Wahnsinn.
[...]

Ich verwende diesen Auszug um zu untermauern, warum ich keine VR-Spiele ausprobiere.

- BM out -

Ich bin gestern (aus Langeweile im Archiv rumklickend) über den Link zu den „Tagebüchern des Doppel B“ gestolpert.

Der Herr Cinematograph und ich (das besagte Doppel-B) sorgen oft ungewollt für Unterhaltung, wenn wir anfangen und gegenseitig zu beflegeln. Vor allem dann, wenn den Leuten bewusst wird, dass das jetzt nicht Show ist, sondern wir uns über den anderen gerade wirklich furchtbar ärgern und dem freien Lauf lassen.
Im „Tagebuch das Doppel B“ wollten wir dem Ausdruck verschaffen und aufzeigen wie schlimm der andere eigentlich ist und wie Recht man damit hat, wenn man sich über diese Person echauffiert.
Der letzte Beitrag ist nun bereits fast 5 Jahre her.

Wir sehen uns zwar mittlerweile tatsächlich wesentlich seltener als früher, aber wenn wir etwas gemeinsam unternehmen, geht’s deswegen kein bisschen ruhiger zu. Das liegt halt auch daran, dass er älter geworden ist, denn durch die damit einhergehende Demenz brechen viel öfter Streitgespräche aus. Andererseits sieht man ihm jetzt auch die Inkontinenz, die ihn ja schon lange plagt, eher nach.

Interessanterweise ist sein Faible für junge Schulmädchen nun intensiver denn zu vor. Wie intensiv will ich hier gar nicht zu deutlich darstellen, aber immerhin lebt er sie nur mit den Gezeichneten aus. Oft bringt er seine Freundin mit – die ist zwar auf einen 1,6m großen Polster gedruckt, aber in ihrer Gegenwart ist er doch wesentlich umgänglicher. Wenn er ihr doch Mal mit häuslicher Gewalt droht, in Meidling wo er wohnt gehört das zum guten Ton, dann verstellt er seine Stimme zu einem Piepsen und bewegt dabei den Polster als würde ihm dieser Antworten. Die Freundin entschuldigt sich dann und verspricht es in sexuellen Gefälligkeiten wieder gut zu machen. Dann grinst er zufrieden und legt wieder den Arm um sie. Es ist schön ihn so glücklich zu sehen.

Wie man sieht, gibt es noch einiges zu erzählen. Ich werde ihn mal fragen, ob er die „Tagebücher des Doppel-B“ reaktivieren möchte. …zur Not wird eine einseitige Berichterstattung draus.

- BM out -

Ich habe mich definitiv nicht vertippt als ich vorhin das Wort "Ungefährt" verwendet habe.
Ich gebe es kostengünstig zur Verwendung frei.

Erklärungsversuch: ein Auto, das aus den Teilen anderer Autos zusammengesetzt wurde und eventuell bei Nebel und Vollmond auf Waldstraßen fährt.

Zum Beispiel:
"Nein, fahr nicht bei Vollmond durch den nebeligen Wald. Hast du nicht von dem Ungefährt gehört?", warnte er sie.

- BM out -

Einer der letzten Texte die ich verfasst habe, fand seine Inspiration im Nine Inch Nails-Song: "Everyday is exactely the same". Als ich das Lied vorhin gehört habe, ist mir der folgende Text (aus 2011) wieder eingefallen, und die Tatsache, dass ihn noch niemand zu lesen bekommen hat.

--

Ich kann nicht sagen wie es begonnen hat. Alles was ich weiß, ist wie es enden wird.

Ich war sicherlich einer der ersten der gegangen ist, als die Stadt evakuiert wurde. Vielleicht war ich sogar schon vorher weg, bevor sie die Lager und die Busse bereit hatten. Meine Freunde wollten alle bleiben. Sie wollten "für das kämpfen was uns gehört", nicht "einfach kampflos aufgeben", zeigen "was in uns steckt". Ich war kein Kämpfer und war mir sicher, dass ich nicht viel zu zeigen hatte. Sie haben natürlich versucht mich zu stoppen, aber nicht mich aufzuhalten.
Mir fiel es wohl auch leichter zu gehen. Ich war von je her nicht so verwurzelt gewesen. Zu gehen als alles begann den Bach runterzugehen war das natürlichste für mich und ich hatte daran keinen Zweifel.
Das Lager war in Ordnung. Zu Beginn. Dann kamen immer mehr. Damit verlor es an Lebensqualität. Irgendwie wurde das Lager dann zur Stadt vor der Stadt. Der Prozess war nicht mal schleichend. Keine gemütliche Transformation. Den Leuten war klar, dass sie nie mehr zurück konnten. Oder wollten. Wohl mehr wollten, nach allem was geschehen war und noch geschehen würde.
Wenn die Konvois im Lager eintrafen, wartete ich immer am Rand der Quarantänezone ob nicht meine Freunde oder alte Bekannte aus den Bussen steigen würden.
Das Lager wuchs, die Menschen wurzelten ein, die Konvois wurden weniger, meine Freunde kamen nie. Es gab keine Listen mit Namen von Leuten die vermisst wurden, oder von denen man wusste, dass sie nicht mehr kommen würden. Es waren zu viele, als das man sie listen konnte. Es waren zu viele, als dass jemand sie hätte auflisten wollen.
Die Stadt vor der Stadt wurde solide. Fest. Real. Die Stadt selbst aber wurde unscharf. Ein Schemen. Ein Ort der ins Vergessen abgeschoben wurde und verdrängt wurde, auch wenn er stets im Augenwinkel zu sehen war. Vor allem Nachts.

Bei Tag war die Stadt vom Lager so weit entfernt, dass man sie nicht mehr richtig sehen konnte. Wenn man wusste wo sie war, dann konnte man sie natürlich erkennen. Bei Nacht aber, sah man sie ganz deutlich. Die Lichter erzeugten eine kleine Kuppel, ein Nachglühen von dem was einmal war. Bei Tag gelang es den Leuten die Stadt zu ignorieren, so zu tun als wüssten sie nicht, wo sie war. Bei Nacht jedoch hatten wir sie so klar vor Augen, und die Distanz schrumpfte dahin.

Ich weiß nicht warum genau ich die Stadt vor der Stadt verlassen habe, und mich am Weg zur Stadt aufgemacht habe. Vielleicht war mir ich bereits bewusst was ich tun wollte, bevor ich zur Stadt kam. Aber erst als ich dort war, wusste ich was ich tun würde.
Die Stadt war abgeriegelt. Sperren und Betonblöcke und Stacheldraht und Wachtürme. Aber all das war gedacht um zu verhindern, dass jemand die Stadt unkontrolliert verlässt. Um in die Stadt hineinzukommen musste man einfach nur geradeaus gehen.
Es wurde abend als ich in die Stadt kam.

Die Sonne verschwand langsam hinter dem Horizont. Der Himmel wurde düster. Und die Lichter der Stadt wurden heller. Es waren weniger Lichter als ich mir erwartet hatte, weniger als ich in Erinnerung hatte, weniger als ich befürchtet hatte. Die erste Nacht schlief ich unter einer Straßenlaterne.

Ich hatte zu Beginn keinen wirklichen Plan, wie ich mein Vorhaben umsetzen wollte. Und wenn ich ehrlich sein soll, war ich selbst, als ich dann einen Plan hatte, noch immer ziemlich willkürlich. Was ich schnell erkannte war, dass ich bei Tag so gut wie nichts tun konnte. Ich musste auf die Nacht warten, und darauf dass die Lichter zu sehen waren.
Bei Tag schlief ich in irgendwelchen Wohnungen. Da hatte ich reichlich Auswahl - jede war für mich frei. Zu Beginn war ich noch neugierig in wessen Wohnung ich da war. War es jemand der nun in der Stadt vor der Stadt lebte? Jemand der die Stadt nicht verlassen hatte? Die Wohnungen waren voller Erinnerungen. Es waren aber die Erinnerungen von Leuten die es nicht mehr gab, oder die sich nicht mehr daran erinnern wollten. Die Erinnerungen waren wertlos, und so verlor auch ich das Interesse daran, sie mir anzusehen. Ich gab den Wohnungen wieder ihre Aufgabe zurück, einfach nur ein sicherer Unterschlupf zu sein.
Wenn der Abend kam und die Sonne verging, verlies ich die Wohnung, drehte das Licht ab und schloß die Tür. Keine Wohnung betrat ich ein zweites Mal. Keine Straße schritt ich erneut ab.
Jede Nacht ging ich durch die Stadt und drehte das Licht ab. Ich warf Steine gegen die Straßenbeleuchtung bis sie barsten und schlug Laternen ein wenn ich sie erklettern konnte. Ich ging in die Wohnungen und legte die Lichtschalter oder gleich den FI im Schaltkasten um. Ich kam mit den Lichtern und ging mit der Dunkelheit.

Zuerst war meine eigene Wohnung dran. Dann mein Haus, mein Straßenzug. Dann ging ich zur Wohnung eines Freundes. Dann zu der eines anderen. Mein Weg führte mich durch die ganze Stadt. An manchen Straßen war soviel zu tun, dass ich mehrere Tage brauchte um ihr Licht abzudrehen. Andere Straßen waren schon finster wenn ich kam.

Die Tage wurden kürzer. Woran ich das merkte weiß ich nicht, immerhin verschlief ich sie. Mit jedem Licht dass ich abdrehte, wurden die Nächte länger. Mit jeder Nacht die länger wurde, hatte ich mehr Zeit mehr Lichter abzudrehen.

Ich weiß nicht wie lange ich das so gemacht habe. Ich hätte die Tage zählen sollen, als ich in die Stadt kam. Dann wüsste ich die Wochen. Ohne die Wochen lassen sich die Monate nicht abschätzen. Wozu hätte ich aber auch die Tage zählen sollen, wenn es die Nächte waren, in denen ich lebte? Was bringen die Tage, wenn sie immer kürzer werden?

Irgendwann. Eines Tages, oder eines Nachts stellte ich mir zum ersten Mal die Frage, was aus den Leuten in der Stadt vor der Stadt geworden war. Ob ihnen auffiel, dass die Lichter ausgingen? Ob sie wussten, dass jemand das Licht abdrehte, oder ob sie dachten, dass sie nur im Vergessen besser wurden? Die einzige Frage, die ich mir weiterhin nicht stellte war, warum ich es tat. Die Frage war für mich ohne Bedeutung, und ihre Antwort wäre der Frage nicht gerecht geworden. Ich tat es. Ich drehte das Licht ab. Irgendeiner war immer der Letzte der ging.

Es war das Haus des letzten Freundes das ich nun besuchte. Die Straße der ich gefolgt war, lag bereits finster hinter mir. Vor mir waren noch zwei Straßenlaternen und danach war nur mehr das Haus, mit seinen großen Fenstern und dem Licht dahinter. Es würde bald Tag werden. Diese Laternen und dieses Haus waren die Aufgabe für eine weitere Nacht.
Der Himmel verlor sein dunkelblau und bekam einen hellen Schimmer. Ein rosa-oranges Glühen würde sich am Horizont zeigen. Ich lies mich am Straßenrand nieder. Es lohnte sich nicht, mir eine Wohnung zu suchen. Ich lehnte mich gegen ein geparktes Auto und schloß die Augen.
Der Tag brach an.
Mit tiefen Atemzügen döste ich für ein, zwei Minuten vor mich hin.
Der Schimmer verging. Es wurde Abend. Ich öffnete die Augen gerade rechtzeitig wieder um noch einen letzten Rest von lila und rosa verschwinden zu sehen. Wie kurz die Tage doch geworden waren. Ich nahm mein nächtliches Tagewerk auf.

Als die beiden Laternen erloschen waren, betrat ich das Haus meines Freundes. Er war nicht zu Hause. Ich drehte das Licht im Flur ab. Dann im Wohnzimmer und in der Küche. Ich nahm die Treppe in den oberen Stock. Mein Freund hatte ein Lese- und Studierzimmer gehabt. Ein Raum mit einem massiven Schreibtisch und die Wände waren mit Bücherregalen bestückt. In der Mitte des Raumes war ein Ohrensessel mit einer Stehlampe daneben. Wir hatten uns immer über dieses 'Alt-Herren'-Zimmer unseres Freundes lustig gemacht. Die Stehlampe war das letzte Licht.

Ich nahm nicht im Ohrensessel platz, sondern trat nur an die Stehlampe heran. Sie hatte eine kleine Kordel mit der man den Schalter betätigte.
Ich zog daran. Das letzte Licht verging und mit ihm der Schemen der Stadt vor Stadt.
Und damit endet es.


- BM out -

Aus einem 2013er-Notizbuch:

"Wenn die Spar-Group Filialen in Spanien hat, und man die lokale Version eines Pittinger kauft, kann es sein, dass man das "Sparbier von Sevilla" bekommt."

Ich entschuldige mich hiermit offiziell für jeden entstandenen Schaden.

- BM out

Auf der Suche nach was anderem, habe ich ein altes Notizbuch aus 2011/2012 in die Finger bekommen. Zwischen Zitaten von Freunden, Filmen, Songtexten sowie Alltagsnotizen und Entwürfen von Gesellschaftsspielen finden sich auch kürzere Texte, Gedichte und die ersten Absätze von Geschichten die nie geschrieben wurden.

Zum Beispiel die Eindrücke nach einem Sommergewitter.

Etwas Gewaltiges hatte ein Loch in den Himmel geschlagen und seine Trümmer wild über den gesamten Horizont verstreut. Ausgeblutet und bleich hing der Himmel nun über der Welt. Aus dem scharfkantigen Loch im Himmel schien ein gleißendes Licht, als wollte jemand unsere volle Aufmerksamkeit auf das Desaster lenken.

Oder etwas bitter-süßes über die Liebe.

Du bist wie ein Unsichtbarkeits-Mantel für die Welt. Wenn Du dich an mich schmiegst verschwindet Alles andere. Umhüllst Du mich sind die Unzulänglichkeiten und die Grausamkeit der Welt vor meinem Auge verborgen.
Deine Berührung lässt den Sonnenuntergang verblassen, den Duft der Luft nach einem Regen vergehen und entzieht alles andere Schöne dieser Welt meinem Blick.

Pure Weisheit.

Das Gras ist auf der anderen Seite immer grüner, aber deswegen will ich es noch lang nicht essen müssen.

Das Gedicht eines Barden der keine Beine hat.

Der eine denkt an Heute, der andere an Morgen,
wen du nun auch fragst, sie alle haben Sorgen.
Ich hab eine weniger, muss mich nicht mehr fragen,
kann ich denn zu diesem Hemd jene Hose tragen?

- BM out -

Ich habe ein Review zum X360-Titel "Too Human" geschrieben. Es ist auf englisch und findet sich hier, falls es jemanden interessiert. Ich würde das hier nicht erwähnen, wenn ich nicht so stolz auf den Titel meines Reviews wäre.

Da man in dem Spiel viel Beute sammelt, also Zeug dass die Gegner bei ihrem Ableben fallen lassen, und dieser Vorgang im englischen 'looten' genannt wird, habe ich mich zu dem Titel "Looters will be shot" (Plünderer werden erschossen) entschieden. Das ist von dem her einfach nochmals witzig, weil man ja wirklich konstant von den Gegnern attackiert wird...während man lootet :)

Nicht zu verwechseln mit solchen Situationen:


- BM out -

In der letzten Woche ist mir bei einer Geschichte, die ich vor Jahren begonnen habe, viel Fortschritt gelungen. Habe da einiges geschrieben, mit vielem davon bin ich sogar im ersten Durchlauf schon sehr zufrieden. Außerdem konnte ich zu den noch fertig zustellenden Teilen viel Struktur aufbauen.

Das Problem ist, dass ich das natürlich handschriftlich gemacht habe, und nun das Zeugs auch abtippe muss.
Knapp 550 Wörter hab ich ja schon mal, aber ich schätze mal, dass der fehlende Teil noch doppelt soviel ist (bin heute 1 1/2 Stundenlang beim neuen Starbucks Landstrasse gesessen und hab fast durchgehend am Text gearbeitet...).
Insgesamt macht der bislang fertiggestellte Teil fast 6000 Wörter aus. Mit dem zu tippenden Teil könnte ich also auf 7000 Wörtern sein. Das ist das meiste an kohärentem Text, das ich bislang produziert habe. Als Vergleich, 'Jeder braucht ein Hobby', das ich ja bis Ende Juni schon zur Hälfte fertiggestellt online gestellt habe, hatte nur 5000. Natürlich ist das kein Richtwert, oder sagt irgendwas aus, Qualität vor Quantität - aber als alter Highscore-Jäger, stellt sowas für mich durchaus einen Anreiz dar.
Und nur so als Hinweis, ein durchschnittlicher Roman kommt auf 50.000 - 70.000 Wörter, oder um die 350.000 Zeichen (inkl Leerzeichen) ;)

Hm, drüber zu sudern, ist fast so spannend wie den eigentlichen Text zu tippen.. ;)

- BM out -

Ich hatte heute mal wieder einen schreiberischen Schub, und da ist mir mal wieder die Tinte aus den Fingern geflossen. Während ich jetzt noch damit beschäftigt bin, das ganze zu digitalisieren, möchte ich einen Absatz online stellen, der mir einfach gut gefällt. Eigenlob mag stinken, aber das Bild hinter der folgenden Formulierung, gefällt mir einfach:

(Auf einem Sektempfang:)
Wir schoben uns durch die Menge, vorsichtig Gruppen umschiffend, bevor wir an ihnen auf Grund laufen und sie uns in ihre Gespräche einbinden konnten. Statt selbst wie Treibgut auf einer dieser Gesprächsinseln zu landen, waren wir es, die nun im vorbeigehen Dialogfetzen aufschnappten und Satzteile in unserem Bugwasser mitschleppten.

- BM out -

 

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