So, ich hab mal ein Gemeinschaftprojekt für alle, die hier vorbei kommen. Keine Angst, das wird jetzt nicht anstrengend, aufwendig, oder kostspielig.
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Feed Me!
Ich habe das erst aus purer Fadesse angeklickt und den Account erstellt, ohne zu wissen was das ist. Als ich dann endlich rausgefunden hatte, dass Leute dafür etwas anklicken müssen, wollte ich den Account schon wieder löschen. Aber dann ist mir eingefallen, dass ich das Viecherl einfach mal als eine Art Blogcounter einsetzen werde... und immerhin einer von der weniger Spionier-lastigen Sorte ;)
Also brav füttern, wenn ihr das lest. Das ist quasi für die Wissenschaft!
- BM out -
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Black_Mage - am Sonntag, 1. Juni 2008, 23:53 - Rubrik: Gefundenes
Wie manche hier ja wissen, bin ich in den Weiten des Internet nicht mit meinem richtigen Namen (also BlackMage) unterwegs, sondern verstecke mich hinter dem Pseudonym "Mexalen".
Die Geschichte dahinter liegt in der Vergangenheit vergraben als ich noch 'Counter Strike' gespielt habe, und ist nur halb so spannend wie ich gerne immer behaupte, aber Fakt ist, das ich mir den Namen an dem bekannten Medikament abgeschaut habe. Im speziellen an der Zäpfchen-Variante, weswegen mich die gute Frau Kep auch gerne mit 'Zäpfi' anspricht.
Es versteht sich also, dass ich zu dem Medikament eine gewisse Affinität habe (solange es nicht um die Anwendung geht).
Und was habe ich nun von meinem Arzt gegen die Mittelohrentzündungs-Schmerzen verschrieben bekommen? Nein, nicht Mexalen-Zäpfchen. Nein, auch nicht Mexalen-Tabletten. Ein Paracetamol Generikum! GENERIKA!?!
Ich bin ja sonst kein Marken-Mensch, aber wenn es um mein Alter Ego geht, kann ich das doch wirklich nur schwer akzeptieren. Noch dazu, wo doch Generika sowieso am Vormarsch sind (bereits ca 20%, wenn ich mich nicht irre, was ich letztens gelesen habe, als ich einem in der S-Bahn über die Schulter geschaut habe). Was also soll aus mir werden, wenn ich plötzlich zum Paracetamol Generika greife? Wird aus mir auch ein Generika? Bin ich bald nichts mehr als wirkungsgleich mit der Vorlage, aber halt doch nur die Kopie?
Hm.. hab ich Glück, dass ich als BlackMage ein Original bin.
- BM out -
Die Geschichte dahinter liegt in der Vergangenheit vergraben als ich noch 'Counter Strike' gespielt habe, und ist nur halb so spannend wie ich gerne immer behaupte, aber Fakt ist, das ich mir den Namen an dem bekannten Medikament abgeschaut habe. Im speziellen an der Zäpfchen-Variante, weswegen mich die gute Frau Kep auch gerne mit 'Zäpfi' anspricht.
Es versteht sich also, dass ich zu dem Medikament eine gewisse Affinität habe (solange es nicht um die Anwendung geht).
Und was habe ich nun von meinem Arzt gegen die Mittelohrentzündungs-Schmerzen verschrieben bekommen? Nein, nicht Mexalen-Zäpfchen. Nein, auch nicht Mexalen-Tabletten. Ein Paracetamol Generikum! GENERIKA!?!
Ich bin ja sonst kein Marken-Mensch, aber wenn es um mein Alter Ego geht, kann ich das doch wirklich nur schwer akzeptieren. Noch dazu, wo doch Generika sowieso am Vormarsch sind (bereits ca 20%, wenn ich mich nicht irre, was ich letztens gelesen habe, als ich einem in der S-Bahn über die Schulter geschaut habe). Was also soll aus mir werden, wenn ich plötzlich zum Paracetamol Generika greife? Wird aus mir auch ein Generika? Bin ich bald nichts mehr als wirkungsgleich mit der Vorlage, aber halt doch nur die Kopie?
Hm.. hab ich Glück, dass ich als BlackMage ein Original bin.
- BM out -
Black_Mage - am Samstag, 31. Mai 2008, 11:13 - Rubrik: das andere
Scheintod gewahrt - Schein wahren
Es hat mich eine Weile gekostet, aber letztendlich hab ich es doch nocht geschafft, und mir vor ein paar Wochen endlich "Der Schwarm" zugelegt. Schließlich kann ein Buch, dass es in 4 Jahren zu 16 Auflagen gebracht hat, und zum Zeitpunkt der Erscheinung wie eine kleine Offenbarung gefeiert wurde, nicht so verkehrt sein. Ich hätte mir das Buch eigentlich schon fast letztes Jahr auf Weltreise gekauft ...aber mal im Ernst, wo ist der Sinn darin, sich ein deutsches Buch in der englischen Übersetzung zu kaufen, und dafür auch noch mehr Geld hinzulegen? :)
Gut, wo beginnt man mit einer Rezension bei einem 1000 Seiten Buch? Schliesslich will man nicht zuviel von der Handlung vorweg nehmen, ins besondere wenn sich das Buch viel Zeit nimmt, die Geschichte und seine Schlüsselcharaktäre aufzubauen. Die großen Erkenntnisse (die man sich zum Teil schon im Laufe des Lesens vielleicht zusammen reimt), passieren erst ab der zweiten Hälfte, und selbstverständlich überschlagen sich die Ereignisse auf den letzten 100 Seiten.
Ich versuche den Plot also mal so oberflächlich wie möglich, in wenigen Worten zusammen zu fassen: Überall auf der Welt häufen sich seltsame Ereignisse, bei denen Schiffe verunglücken, Segler, Fischer und Taucher verschwinden. Wale greifen Whale Watcher an und ein norwegisches Öl-Unternehmen trifft auf seltsame Tiefsee-Würmer. An all den Fronten arbeiten Wissenschaftler an den Phänomen still vor sich hin, bis sie sich kurzschließen und drauf kommen, dass dahinter eine Bedrohung steckt, welche die gesamte Menschheit ausrotten könnte.
Den letzten Satz hab ich nur noch deswegen hinzugefügt, weil sonst nicht wirklich viel Spannung aufgekommen wäre. Außerdem klingt selbst der Rückentext des Buches aufregender als meine Zusammenfassung hier :)
Plot beiseite, ein 1000 Seiten Buch, dass sich 500 Seiten Zeit nimmt, die Charaktäre und die Vorgeschichte zu erzählen - kann das spannend sein? Natürlich. Ist es das in dem Fall auch? Erstaunlicherweise, ja.
Frank Schätzing baut im Prinzip zwei Protagonisten auf. Auf der einen Seite den norwegischen Sigur Johannson und parallel dazu den kanadischen Wal-Verhaltensforscher Leon Anawak. Die Geschichten der beiden werden also gleichzeitig erzählt, und beide bekommen ein glaubwürdiges Persönlichkeitsprofil, mit ihren Höhen und Tiefen, Ecken und Kanten. Es sind zwar beides Sympathieträger, aber eben durchaus mit Selbstzweifeln, Hintergedanken und Fehlern versehen. Dazu bekommt jeder eine handvoll Leute spendiert, die in ihrer Umgebung auftauchen und nicht weniger lebensgetreu modelliert sind. Bei all der liebevollen Charaktergestaltung, die sich durch das gesamte Buch zieht, ist es umso erstaunlicher, mit welcher Leichtigkeit Schätzing die Leute mit der Zeit (aber dramaturgisch hochwertig) sterben lässt.
Seine Seiten gewinnt das Buch vor allem durch populärwissenschaftliche Abhandlungen, die sich in die Handlung flechten. Dabei bedient sich der Autor aber nicht nur des beliebten Vehikels, dass einer den anderen erklärt, was sie eigentlich eh schon wissen, sondern baut auch gerne mal einfach ein Kapitel ein, wo einfach nur die entsprechenden Vorgänge erläutert werden. Diese Einschübe sind leicht zu lesen, geben einen guten Überblick über die Materie, und lassen einen mit dem Gefühl zurück selbst ein Forscher zu sein, der wenige Fingerlängen vom Nobelpreis entfernt steht.
Grundsätzlich liest sich das Buch wirklich sehr flott, und seine Spannungsbögen wogen sich oft zu turmhohen Wellen auf. Besonders wenn an mehreren Fronten gleichzeitig etwas aufregendes passiert, aber die Geschichte konsequent weiter zwischen den einzelnen Handlungsorten springt, und einen somit auf das nächste Kapitel vertröstet, damit man weiß, wie es an dieser Front weiter geht. Ein Stilmittel das ich durchaus als gelungen empfinde.
Ohne zuviel über die zweite Hälfte des Buches und vorallem das Ende verraten zu wollen, möchte ich hier doch ein paar Worte an diesen Teil der Story richten. Und zwar vorallem an der Charakterisierung der USA, vertreten durch die Army und die CIA, stört mich ein wenig, dass sie so sehr dem Cliché entspricht, wie man es auch aus solchen Blockbuster-Filmen kennt, die das Buch mit seiner Geschichte eindeutig imitiert. Generell kann man sagen, dass das Buch sehr filmisch ist, besonders in der zweiten Hälfte dann. Kein Wunder also, dass der Stoff verfilmt werden soll.
Für all jene die "Der Schwarm" schon gelesen haben, möchte ich jetzt noch auf die generelle Thematik des Buches zu sprechen kommen. Die Idee des 'Schwarms' hat mir natürlich sehr gut gefallen, und auch die Konsequenzen wie sie in den Chroniken Sam Crowes im Anhang dazu beschrieben werden. Bin halt ein Dystopiker. Der stetige Fingerzeig, mit dem Schätzing die aktuelle Verhaltensweise und ausbeuterische Haltung der Menschen anprangert, fand ich ehrlich gesagt, aber zu einem gewissen Zeitpunkt ermüdend. Liegt vielleicht daran, dass man heute mit diesem Inhalt übersättigt ist, und 2004 war es vielleicht noch nicht so.
Kommen wir also zu einem Fazit:
"Der Schwarm" ist ein spannender Sci-Fi-Thriller, der sich trotz seines immensen Umfangs sehr flott liest. Ich bin normalerweise jemand, der nur unterwegs liest, aber der Schwarm hat mich streckenweise wirklich so sehr gepackt, dass ich mich gleich beim Heimkommen gleich auf die Couch gesetzt habe um weiter zu schmökern, oder auch ne Stunde früher ins Bett zu gehen um dann noch ne Stunde länger zu lesen, als ich eigentlich auf sein wollte. Für ein Buch dieses Kalibers weißt es erstaunlich wenige Längen auf, und ist auch erstaunlich konsistent. Kein Wunder also, dass es mittlerweile in der 16. Auflage ist - kann ich getrost weiter empfehlen.
- BM out -
Gut, wo beginnt man mit einer Rezension bei einem 1000 Seiten Buch? Schliesslich will man nicht zuviel von der Handlung vorweg nehmen, ins besondere wenn sich das Buch viel Zeit nimmt, die Geschichte und seine Schlüsselcharaktäre aufzubauen. Die großen Erkenntnisse (die man sich zum Teil schon im Laufe des Lesens vielleicht zusammen reimt), passieren erst ab der zweiten Hälfte, und selbstverständlich überschlagen sich die Ereignisse auf den letzten 100 Seiten.
Ich versuche den Plot also mal so oberflächlich wie möglich, in wenigen Worten zusammen zu fassen: Überall auf der Welt häufen sich seltsame Ereignisse, bei denen Schiffe verunglücken, Segler, Fischer und Taucher verschwinden. Wale greifen Whale Watcher an und ein norwegisches Öl-Unternehmen trifft auf seltsame Tiefsee-Würmer. An all den Fronten arbeiten Wissenschaftler an den Phänomen still vor sich hin, bis sie sich kurzschließen und drauf kommen, dass dahinter eine Bedrohung steckt, welche die gesamte Menschheit ausrotten könnte.
Den letzten Satz hab ich nur noch deswegen hinzugefügt, weil sonst nicht wirklich viel Spannung aufgekommen wäre. Außerdem klingt selbst der Rückentext des Buches aufregender als meine Zusammenfassung hier :)
Plot beiseite, ein 1000 Seiten Buch, dass sich 500 Seiten Zeit nimmt, die Charaktäre und die Vorgeschichte zu erzählen - kann das spannend sein? Natürlich. Ist es das in dem Fall auch? Erstaunlicherweise, ja.
Frank Schätzing baut im Prinzip zwei Protagonisten auf. Auf der einen Seite den norwegischen Sigur Johannson und parallel dazu den kanadischen Wal-Verhaltensforscher Leon Anawak. Die Geschichten der beiden werden also gleichzeitig erzählt, und beide bekommen ein glaubwürdiges Persönlichkeitsprofil, mit ihren Höhen und Tiefen, Ecken und Kanten. Es sind zwar beides Sympathieträger, aber eben durchaus mit Selbstzweifeln, Hintergedanken und Fehlern versehen. Dazu bekommt jeder eine handvoll Leute spendiert, die in ihrer Umgebung auftauchen und nicht weniger lebensgetreu modelliert sind. Bei all der liebevollen Charaktergestaltung, die sich durch das gesamte Buch zieht, ist es umso erstaunlicher, mit welcher Leichtigkeit Schätzing die Leute mit der Zeit (aber dramaturgisch hochwertig) sterben lässt.
Seine Seiten gewinnt das Buch vor allem durch populärwissenschaftliche Abhandlungen, die sich in die Handlung flechten. Dabei bedient sich der Autor aber nicht nur des beliebten Vehikels, dass einer den anderen erklärt, was sie eigentlich eh schon wissen, sondern baut auch gerne mal einfach ein Kapitel ein, wo einfach nur die entsprechenden Vorgänge erläutert werden. Diese Einschübe sind leicht zu lesen, geben einen guten Überblick über die Materie, und lassen einen mit dem Gefühl zurück selbst ein Forscher zu sein, der wenige Fingerlängen vom Nobelpreis entfernt steht.
Grundsätzlich liest sich das Buch wirklich sehr flott, und seine Spannungsbögen wogen sich oft zu turmhohen Wellen auf. Besonders wenn an mehreren Fronten gleichzeitig etwas aufregendes passiert, aber die Geschichte konsequent weiter zwischen den einzelnen Handlungsorten springt, und einen somit auf das nächste Kapitel vertröstet, damit man weiß, wie es an dieser Front weiter geht. Ein Stilmittel das ich durchaus als gelungen empfinde.
Ohne zuviel über die zweite Hälfte des Buches und vorallem das Ende verraten zu wollen, möchte ich hier doch ein paar Worte an diesen Teil der Story richten. Und zwar vorallem an der Charakterisierung der USA, vertreten durch die Army und die CIA, stört mich ein wenig, dass sie so sehr dem Cliché entspricht, wie man es auch aus solchen Blockbuster-Filmen kennt, die das Buch mit seiner Geschichte eindeutig imitiert. Generell kann man sagen, dass das Buch sehr filmisch ist, besonders in der zweiten Hälfte dann. Kein Wunder also, dass der Stoff verfilmt werden soll.
Für all jene die "Der Schwarm" schon gelesen haben, möchte ich jetzt noch auf die generelle Thematik des Buches zu sprechen kommen. Die Idee des 'Schwarms' hat mir natürlich sehr gut gefallen, und auch die Konsequenzen wie sie in den Chroniken Sam Crowes im Anhang dazu beschrieben werden. Bin halt ein Dystopiker. Der stetige Fingerzeig, mit dem Schätzing die aktuelle Verhaltensweise und ausbeuterische Haltung der Menschen anprangert, fand ich ehrlich gesagt, aber zu einem gewissen Zeitpunkt ermüdend. Liegt vielleicht daran, dass man heute mit diesem Inhalt übersättigt ist, und 2004 war es vielleicht noch nicht so.
Kommen wir also zu einem Fazit:
"Der Schwarm" ist ein spannender Sci-Fi-Thriller, der sich trotz seines immensen Umfangs sehr flott liest. Ich bin normalerweise jemand, der nur unterwegs liest, aber der Schwarm hat mich streckenweise wirklich so sehr gepackt, dass ich mich gleich beim Heimkommen gleich auf die Couch gesetzt habe um weiter zu schmökern, oder auch ne Stunde früher ins Bett zu gehen um dann noch ne Stunde länger zu lesen, als ich eigentlich auf sein wollte. Für ein Buch dieses Kalibers weißt es erstaunlich wenige Längen auf, und ist auch erstaunlich konsistent. Kein Wunder also, dass es mittlerweile in der 16. Auflage ist - kann ich getrost weiter empfehlen.
- BM out -
Black_Mage - am Samstag, 31. Mai 2008, 09:03 - Rubrik: Gelesenes
HE, da hat eine Japanerin meine Idee gestohlen! In gewisser Weise. Und das preannual (um mal bei der Scheibenwelt zu stehlen) .. erstaunlich.
Und dann gibt es Leute, die glauben ich schreibe hier Fiktion!
- BM out -
Und dann gibt es Leute, die glauben ich schreibe hier Fiktion!
- BM out -
Black_Mage - am Freitag, 30. Mai 2008, 18:14 - Rubrik: Gefundenes
Scheintod gewahrt - Schein wahren
Sonja: "Mann, du brauchst ein Hobby!"
Das ist Sonja, meine beste Freundin. Man entnimmt es ihrer Stimme, ich habe sie in letzter Zeit mit meiner häufigen Anwesenheit leicht entnervt. Sie war schon immer die vifste in meinem Freundeskreis, und hatte sich schon mit einer kleinen Firma selbständig gemacht, als mich das Glück geküsst hat. Ich wusste, dass ich mich immer darauf verlassen konnte, dass sie einen guten Rat für mich aus dem Ärmel schütteln konnte, egal was mein Problem war. Leider war sie öfter davon überzeugt, dass ich ein Problem hatte, und deckte mich also mit Ratschlägen ein, deren Verwendungszweck sich mir nicht immer erschloß.
"Wie jetzt, was für ein Hobby? Soll ich etwa Briefmarken sammeln?"
Sonja: "Geh raus und schau den anderen Leuten zu, dir wird schon was einfallen. Such Dir endlich eine Beschäftigung."
Also bin ich rausgegangen. Auf die Donauinsel, in die Innenstadt, auf die Mariahilferstrasse. Einen Tag. Einen zweiten Tag. Den ganzen Tag bin ich dort rumgelaufen, rumgesessen, rumgestanden. Es war nicht das erste Mal, dass ich einfach nur Zeit totschlug, indem ich Leute beobachtete. In den letzten Monaten zuvor, hatte ich darin richtig Erfahrung sammeln können. Aber noch nie zuvor, hatte ich es mit einem suchenden und analysierenden Blick getan.
Am dritten Tag, ich hatte ihn wieder auf der Mariahilfer verbracht, bereits kurz vor 4, habe ich ihn dann endlich gesehen. Clemens - mein Erster.
Ich weiß nicht was es genau war, was er hatte, was die anderen nicht hatten. Er kam geradewegs auf mich zu, und als er an mir vorbei ging, habe ich mich ihm einfach auf die Fersen geheftet. Als er dann beim Starbucks reingegangen ist, bin ich ihm unauffällig hinter her. Dann habe ich mich wie zufällig mit meinem Frappucchino an den selben Tisch gesetzt. "Ist da noch frei?"
Clemens: "Ja klar, kein Problem."
Zu meinem Glück fiel ihm nicht auf, dass es noch einige freie Tische gegeben hätte.
Ich blätterte in einem Magazin, dass ich schon den ganzen Tag mit mir rumgetragen hatte, und zog mehr oder weniger lustlos an meinem geeisten Kaffee. Über den Rand der Zeitung hinweg beobachtete ich ihn, wie er sich entspannt seiner Lektüre hingab. Er war wie ich scheinbar knapp vor 30, und in dem legeren Business-Look eines Bürohengstes gekleidet. Mir wäre es zu heiß für die Krawatte gewesen, aber wahrscheinlich war er das längst gewohnt.
Da ich bereits wusste, dass mein zukünftiges Hobby mit ihm zu tun haben würde, war mir klar, dass ich mehr über ihn erfahren musste. Also hab ich begonnen mit ihm über das Buch in seinen Händen zu reden. Zu meinem Glück ein Murakami, die ich alle verschlungen hatte. Wir kamen nett ins plaudern, ich erfuhr welche Musik er hört und wo er arbeitete, doch als er dann plötzlich gehen musste, hatte ich noch immer keine Ahnung zu welchem Hobby er mir verhelfen sollte.
Ich warf also einen gehetzten Blick auf meine Armbanduhr und tat so als wäre ich selbst bereits spät dran und hätte mich lediglich verplaudert, und so verließen wir gemeinsam das Lokal. Ich überlegte ob ich ihm anbieten sollte ihn mit dem Auto heimzubringen, aber das wäre wohl ein wenig ...schwul rübergekommen. Keine Ahnung, was ich damit sagen will, aber jedenfalls war das keine Option. Zu meinem Glück musste er zur U-Bahn. Ich tat so als hätte ich den selben Weg. Irgendwie gelang es mir, dass er nicht Verdacht schöpfte, selbst als ich bei der selben Station wie er ausstieg. Oh, wie lachten wir über diese ganzen Zufälle.
Als wir aus der Ubahn-Station kamen verabschiedete ich mich und bog erst in die andere Richtung ab, wartete einen Moment und versuchte ihm dann unauffällig zu folgen. Hier wo weniger los war, und es kaum Deckung in Form anderer Leute gab, kam ich mir richtig dumm vor. Ich unterdrückte den Drang mich in jeden Hauseingang zu pressen, um nicht entdeckt zu werden. Ich kam mir vor wie ein Stalker, aber ich spürte all die Zeit, dass es wichtig war dass ich rausfand wo Clemens wohnte.
Ich weiß nicht ob es für meine Fähigkeiten als Stalker oder gegen die 5 Sinne meines Opfers spricht, aber ich konnte ihm tatsächlich solange folgen, bis ich sah in welchem Haus er verschwand. Dann machte ich mich zufrieden auf den Weg heim.
Das ist Sonja, meine beste Freundin. Man entnimmt es ihrer Stimme, ich habe sie in letzter Zeit mit meiner häufigen Anwesenheit leicht entnervt. Sie war schon immer die vifste in meinem Freundeskreis, und hatte sich schon mit einer kleinen Firma selbständig gemacht, als mich das Glück geküsst hat. Ich wusste, dass ich mich immer darauf verlassen konnte, dass sie einen guten Rat für mich aus dem Ärmel schütteln konnte, egal was mein Problem war. Leider war sie öfter davon überzeugt, dass ich ein Problem hatte, und deckte mich also mit Ratschlägen ein, deren Verwendungszweck sich mir nicht immer erschloß.
"Wie jetzt, was für ein Hobby? Soll ich etwa Briefmarken sammeln?"
Sonja: "Geh raus und schau den anderen Leuten zu, dir wird schon was einfallen. Such Dir endlich eine Beschäftigung."
Also bin ich rausgegangen. Auf die Donauinsel, in die Innenstadt, auf die Mariahilferstrasse. Einen Tag. Einen zweiten Tag. Den ganzen Tag bin ich dort rumgelaufen, rumgesessen, rumgestanden. Es war nicht das erste Mal, dass ich einfach nur Zeit totschlug, indem ich Leute beobachtete. In den letzten Monaten zuvor, hatte ich darin richtig Erfahrung sammeln können. Aber noch nie zuvor, hatte ich es mit einem suchenden und analysierenden Blick getan.
Am dritten Tag, ich hatte ihn wieder auf der Mariahilfer verbracht, bereits kurz vor 4, habe ich ihn dann endlich gesehen. Clemens - mein Erster.
Ich weiß nicht was es genau war, was er hatte, was die anderen nicht hatten. Er kam geradewegs auf mich zu, und als er an mir vorbei ging, habe ich mich ihm einfach auf die Fersen geheftet. Als er dann beim Starbucks reingegangen ist, bin ich ihm unauffällig hinter her. Dann habe ich mich wie zufällig mit meinem Frappucchino an den selben Tisch gesetzt. "Ist da noch frei?"
Clemens: "Ja klar, kein Problem."
Zu meinem Glück fiel ihm nicht auf, dass es noch einige freie Tische gegeben hätte.
Ich blätterte in einem Magazin, dass ich schon den ganzen Tag mit mir rumgetragen hatte, und zog mehr oder weniger lustlos an meinem geeisten Kaffee. Über den Rand der Zeitung hinweg beobachtete ich ihn, wie er sich entspannt seiner Lektüre hingab. Er war wie ich scheinbar knapp vor 30, und in dem legeren Business-Look eines Bürohengstes gekleidet. Mir wäre es zu heiß für die Krawatte gewesen, aber wahrscheinlich war er das längst gewohnt.
Da ich bereits wusste, dass mein zukünftiges Hobby mit ihm zu tun haben würde, war mir klar, dass ich mehr über ihn erfahren musste. Also hab ich begonnen mit ihm über das Buch in seinen Händen zu reden. Zu meinem Glück ein Murakami, die ich alle verschlungen hatte. Wir kamen nett ins plaudern, ich erfuhr welche Musik er hört und wo er arbeitete, doch als er dann plötzlich gehen musste, hatte ich noch immer keine Ahnung zu welchem Hobby er mir verhelfen sollte.
Ich warf also einen gehetzten Blick auf meine Armbanduhr und tat so als wäre ich selbst bereits spät dran und hätte mich lediglich verplaudert, und so verließen wir gemeinsam das Lokal. Ich überlegte ob ich ihm anbieten sollte ihn mit dem Auto heimzubringen, aber das wäre wohl ein wenig ...schwul rübergekommen. Keine Ahnung, was ich damit sagen will, aber jedenfalls war das keine Option. Zu meinem Glück musste er zur U-Bahn. Ich tat so als hätte ich den selben Weg. Irgendwie gelang es mir, dass er nicht Verdacht schöpfte, selbst als ich bei der selben Station wie er ausstieg. Oh, wie lachten wir über diese ganzen Zufälle.
Als wir aus der Ubahn-Station kamen verabschiedete ich mich und bog erst in die andere Richtung ab, wartete einen Moment und versuchte ihm dann unauffällig zu folgen. Hier wo weniger los war, und es kaum Deckung in Form anderer Leute gab, kam ich mir richtig dumm vor. Ich unterdrückte den Drang mich in jeden Hauseingang zu pressen, um nicht entdeckt zu werden. Ich kam mir vor wie ein Stalker, aber ich spürte all die Zeit, dass es wichtig war dass ich rausfand wo Clemens wohnte.
Ich weiß nicht ob es für meine Fähigkeiten als Stalker oder gegen die 5 Sinne meines Opfers spricht, aber ich konnte ihm tatsächlich solange folgen, bis ich sah in welchem Haus er verschwand. Dann machte ich mich zufrieden auf den Weg heim.
Black_Mage - am Freitag, 30. Mai 2008, 10:00 - Rubrik: Geschriebenes