das andere
Fiktion
Gearbeitetes
Gebautes
Geduschtes
Gefundenes
Gehörtes
Gekochtes
Gelesenes
Gelistetes
Gequotetes
Geschriebenes
Gesehenes
Gespieltes
Gestandenes
im Suff
... weitere
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren
icon

 
Es ist Donnerstag Nachmittag. Ich liege gerade gemütlich auf der Couch, zieh mir gemütlich eine DVD rein. Draußen brennt noch gemütlich die Sonne runter, doch hinter den Vertikal-Jalousien bin ich sicher. Ein Schluck kühles Wasser. Das Leben ist gut.
*ring ring* - Ich zucke zusammen. Das war die Wohnungstür. Ich habe sie noch nie läuten gehört, aber kann das Geräusch sofort zuordnen. Ich halte die Luft an. Am liebsten würde ich die Augen zusammen kneifen und somit komplett unsichtbar werden.

*ring ring* Wieder die verdammte Glocke. Ich hätte nicht die Surround-Anlage anmachen sollen, wahrscheinlich hört der ungebetene Gast, dass hier drinnen der Fernseher rennt.

Die Wohnungstür ist immer eine böse Sache. Und in dem Fall kann ich wohl auch nicht so tun, als ob ich nicht hier wäre. Ich hole drei mal tief Luft, stehe auf und streiche mein Hemd glatt. Gut, dann wollen wir mal schauen, was uns das Schicksal beschert hat. Im vorbei Gehen schalte ich den Fernseher aus.

Bevor ich die Tür aufmache, werfe ich einen vorsichtigen Blick durch den Türspion. Das sollte schonmal einen kleinen Vorteil bringen. Zuerst natürlich große Erleichterung: das ist eindeutig kein Polizist.
Statt dessen steht ein Typ Ende 40 vor der Tür, trotz der sommerlichen Temperaturen in einer dünnen Jacke mit einer Laptop-Tasche am Arm. Gerade als er die Hand ein drittes Mal nach der Klingel ausstrecken will, öffne ich schnell die Tür.

Der verschwitzte Typ: "Guten Tag, Herr Stadler. Mein Name ist Tatzberger, ich komme von der Statistik Austria, sie waren leider telefonisch nicht erreichbar, deswegen dachte ich, ich komme persönlich vorbei. Es geht um die Folgebefragung des Mikro-Zensus. " Dabei wedelt er mir einen Ausweis entgegen, den ich gar nicht wirklich betrachte. Für einen Moment bin ich nicht sicher was ich machen soll. Ich nicke einfach.

Der verschwitzte Typ:" Wollen Sie sich einen Termin ausmachen, oder geht es vielleicht auch jetzt?"

Ich werfe einen Blick über die Schulter durch das Vorzimmer Richtung Wohnzimmer. Hm, sollte eigentlich sicher sein. Und irgendwie klingt das nach Spaß. "Aber gerne, kommen Sie nur rein."

Ich warte bis er sich die Schuhe ausgezogen hat und führe ihn dann ins Wohnzimmer. Dort setzen wir uns auf die Couch, er schaltet seinen Laptop ein und ich beantworte so gut ich kann, alle offenen Fragen über das Leben von Herrn Gerald Stadler.


Mein Name ist Thomas Ziegler - ich sammle fremde Wohnungen.

- BM out -

Endlich scheint mein fixer Update-Zyklus für die "Geschriebenes"-Sektion etwas zu bringen. Da ich die letzten Wochen soviel gearbeitet habe, und auch in der spärlichen Freizeit recht eingespannt war, hat mich in gewisser Weise, die Panik gepackt, ich könnte meinen Vorrat an Texten aufbrauchen, einfach weil ich nicht zum Schreiben komme.

Als ich nun heute einen Text für das morgige Update ausgesucht habe, bin ich dann gleich mal dran geblieben und habe weiter geschrieben. Und dabei immer gleich quasi Kapitelweise die Texte schonmal online gestellt. Gerade eben habe ich den Text für den 17. Juni eingepflegt ... somit bin ich für den nächsten Monat schon mal abgesichert. Das lässt mir jetzt auch genug Zeit daran weiter zu arbeiten, und eventuell das Geschriebene nochmals zu überarbeiten.

Ja ...das fühlt sich gut an!

- BM out -

Ich bin so müde!
Gestern schon kurz nach 10 im Bett gelegen, noch ein bisschen gelesen, aber für meine Verhältnisse sehr früh schlafen gegangen. Dann heute um 7 aufgewacht, Routine und innere Uhr machens möglich, einem den Feiertag zu versauen. Ich bin dann aber gleich wieder zurück ins Bett ...und als ich wieder aufwachte dachte ich so "Wow...es muss 11 sein." ...nein, es war erst 8:30 :)
(soviel zur inneren Uhr).

*gähn* Diesmal bleib ich auf.

Bin ich froh, dass sich nächste Woche wieder ein halbwegs normaler Dienst einpendelt...

- BM out -

Ein 'Making of' zu etwas, das nicht mal ansatzweise fertig ist, ist ohne Frage dreist. Aber ich kann mir sowas ruhig erlauben, und in dem Fall halte ich es für ziemlich angebracht ;)

Die Ausgangssituation war nämlich viel mehr, dass ich mir begonnen habe, diesen Bahnhof, der im ersten Teil vorkommt, vorzustellen. Ich habe ihn mir immer detailierter beschrieben, und dann sogar kleine Konstruktionszeichnungen davon angefertigt. Ich habe mir sogar extra das Palmenhaus in Schönbrunn angeschaut, um meine Vorstellung von diesem Bahnhof, dessen Haupthalle selbst mal ein Palmenhaus war, so plastisch und korrekt wie möglich zu gestalten.

Dann habe ich einen historischen Abriss über die Geschichte dieses Palmenhauses geschrieben. Aus dem heraus die Detail der Stadt und des Landes in dem es steht umrissen. Bis ich schliesslich in der Gegenwart, dieses fiktiven Gebäudes und seiner Stadt war.

Ein imaginärer Kleinstaat zwischen Tschechien, Polen und Deutschland. Ein Land im Umbruch, mit einer Studentenrevolte. Und da ich schon einen Bahnhof in dieser Stadt hatte, war ich plötzlich bei meiner Geschichte angelangt. Ich will nicht zu viel darüber verraten, schließlich besteht die Chance, dass ich es noch weiter schreibe, aber das Hauptthema, das was ich eigentlich schreiben wollte, ist eben eine Zugfahrt, die von diesem Bahnhof ausgeht.

Der Bahnhof spielt dabei letztlich eine untergeordnete Rolle. Er ist nur der Beginn der Reise, aber er ist wichtig um das innere Gleichgewicht der Protagonisten zu definieren. Und gerade weil ich soviel Aufmerksamkeit auf ihn gelegt habe, obwohl er und seine Geschichte kaum Einzug in den eigentlichen Text gefunden haben, gibt es nun also dieses 'Making of'. Und um zu zeigen, wie umständlich meine Schreiberei manchmal ist ;)

- BM out -

Mein WoW-spielender Kollege und ich diskutieren gerade über 'gute' Gildennamen (in WoW). Meinen Vorschlag findet er unkreativ ..während ich mich schief lachen kann darüber.

Also nun eure Meinung (auch noch-nie-WoW-Spieler gelten), ist der folgende Name grenzgenial oder lahm?

My little pwnies

Und nein, ich erkläre den Witz dahinter nicht, wenn er zu Insider-mässig ist.

- BM out -

 

twoday.net AGB

xml version of this page

powered by Antville powered by Helma