In meinem letzten Schuljahr, kurz bevor mein Kartenhaus aus "möglichst wenig Input, bei ausreichendem Output" in sich zusammen gefallen ist, und ich mir einen Weg an der Matura vorbei gepflastert habe, hatte ich einen Plan. Ich wollte mir meine drei großen Leidenschaften zum Beruf machen. Englisch. Geschichte. Anderen Leuten was erzählen.
Ich wollte Lehrer werden.
Es ist jetzt überhaupt nicht verkehrt, dass ich nicht Englisch und Geschichte auf Lehramt studiert habe. Wirklich nicht. Es ist fraglich ob sich meine Arbeitseinstellung geändert hätte, wenn ich nicht begonnen hätte, richtig arbeiten zu gehen.
Es gibt auf den Sternzeichen-Zuckerpackerln eine Eigenschaft die Jungfrau-Geborenen nachgesagt wird, mit der ich immer etwas hadere. Schulmeisternd. Wann immer mir jemand das hinhält und sagt, "Schau, da steht du bist schulmeisternd", hebe ich meinen Zeigefinger und wedle mit ihm rum "Nein, bin ich nicht." ... Es ist ein verlorerener Kampf, da ich ja auch noch die Jungfrau im Aszendenten habe...
Mein Kollege hier hat es sich angewöhnt, wenn ich ihm oder einem Kunden etwas erkläre, das ganze mit einem "Amen!" abzuschliessen. Seiner Meinung nach predige ich, so wie letztens meine 'Lesung aus dem Buche Speicherkarte', als ich versucht habe verständlich zu machen, warum auf jedem Speichergerät immer ein bissl was vom angepriesenen Speicherplatz nicht verfügbar ist. Meine Chefin hat auch schon gemeint, sie kann sich mich als Fortbilder in der Zentrale vorstellen, und vielleicht ist da ja was dran...
Erst gestern ist mir aufgefallen, dass es aber wohl eh alles eins und das selbe ist. Und das darin wohl auch der Grund liegt, warum ich so gerne im Handel arbeite. Es gbit mir die Möglichkeit anderen Leuten etwas zu erklären. Und mitunter lässt es mir ja tatsächlich das Gefühl, dass ich den Leuten etwas beibringe, ihnen etwas mit auf den Weg gebe. Und wenn es nur das Wissen ist, dass sie in Grenznähe ihr Handy auf manuelle Netzwahl einstellen sollten...
- BM out -
Ich wollte Lehrer werden.
Es ist jetzt überhaupt nicht verkehrt, dass ich nicht Englisch und Geschichte auf Lehramt studiert habe. Wirklich nicht. Es ist fraglich ob sich meine Arbeitseinstellung geändert hätte, wenn ich nicht begonnen hätte, richtig arbeiten zu gehen.
Es gibt auf den Sternzeichen-Zuckerpackerln eine Eigenschaft die Jungfrau-Geborenen nachgesagt wird, mit der ich immer etwas hadere. Schulmeisternd. Wann immer mir jemand das hinhält und sagt, "Schau, da steht du bist schulmeisternd", hebe ich meinen Zeigefinger und wedle mit ihm rum "Nein, bin ich nicht." ... Es ist ein verlorerener Kampf, da ich ja auch noch die Jungfrau im Aszendenten habe...
Mein Kollege hier hat es sich angewöhnt, wenn ich ihm oder einem Kunden etwas erkläre, das ganze mit einem "Amen!" abzuschliessen. Seiner Meinung nach predige ich, so wie letztens meine 'Lesung aus dem Buche Speicherkarte', als ich versucht habe verständlich zu machen, warum auf jedem Speichergerät immer ein bissl was vom angepriesenen Speicherplatz nicht verfügbar ist. Meine Chefin hat auch schon gemeint, sie kann sich mich als Fortbilder in der Zentrale vorstellen, und vielleicht ist da ja was dran...
Erst gestern ist mir aufgefallen, dass es aber wohl eh alles eins und das selbe ist. Und das darin wohl auch der Grund liegt, warum ich so gerne im Handel arbeite. Es gbit mir die Möglichkeit anderen Leuten etwas zu erklären. Und mitunter lässt es mir ja tatsächlich das Gefühl, dass ich den Leuten etwas beibringe, ihnen etwas mit auf den Weg gebe. Und wenn es nur das Wissen ist, dass sie in Grenznähe ihr Handy auf manuelle Netzwahl einstellen sollten...
- BM out -
Black_Mage - am Donnerstag, 18. September 2008, 10:59 - Rubrik: Gearbeitetes
Scheintod gewahrt - Schein wahren
Früher, so in den 80ern und auch 90ern noch, wusste man, wenn man in einen Action-Film geht, dann bekommt man ne dünne Story, die schwach erzählt wird, aber dafür gehts ordentlich zur Sache. Prügeleien, Schießereien, Verfolgungsjagden, Explosionen. Nicht zu vergessen, eine Handvoll One-Liner, die man leicht ins eigene Sprachrepertoire aufnehmen kann...
Ich will jetzt nicht behaupten, dass Action-filme heutzutage wahnsinnig dichte Geschichten erzählen würden, aber auf alle Fälle erzählen sie ihre Geschichten mittlerweile wesentlich besser. Aber dafür bekommt man etwas anderes nicht mehr wirklich präsentiert: die Action.
Ich kann mich nicht erinnern, wann ich den letzten gut gemachten Action-Film gesehen habe. Denn mittlerweile werden Action-Szenen so gedreht, dass man nichts mehr erkennt. Und alles was die verwaschene und verwackelte Kamera an Bildern überlässt, bekommt dann der Editor in die Hand und zerhackt es zu einem Schnitt, der selbst die ganzen Musikvideos, von denen der Stil ja kopiert wurde, aussehen lässt wie Dokumentarfilme mit statischen Einstellungen.
Somit bleibt für mich die Frage: außer den ganzen Jugendlichen die dank der Medien an ADS leiden, gibts da noch wen, der sich das anschauen kann?!
Ich bin jetzt mal die reinen Actionfilme von heuer durchgegangen, sofern ich mich überhaupt noch daran erinnern kann:
Cloverfield - ja, da war es Absicht dass die Kamera verwackelt war und man nichts mitbekommt. Das machts nicht besser.
John Rambo - kann ich mich eigentlich nur mehr an das Gemetzel am Schluß erinnern. Da bilde ich mir einen 'ruhigen' Schnitt ein, und ein paar längere Einstellungen.
10.000 BC - Ich kann mich nicht mehr an die Action erinnern. Nur an das schlechte Ende. Es ist aber ein Emmerich-Film, ich tippe also auf flotten Verschnitt.
Indiana Jones - So schlecht der Film war, ich glaube die Action-Szenen waren ganz okay. Ich erinner mich grad an die Szene mit den Jeeps und obwohl da ja gekämpft, geschossen und mit den Autos gerangelt wurde, war es ein gut zu erkennender Aufbau.
Hancock - Na hat da irgendwer irgendwas erkannt, als die beiden sich durch die Gegend gefetzt haben und die Theron einen Tornado heraufbeschworen hat? Der Rest war okay. Das Ende ausgeschlossen.
Hulk - Okay, Sonderfall hier. Der Film war ja dank Jugendfreigabe so beschnitten, dass die Actionszenen nicht mehr zu erkennen waren. Aber bei dem Fight zwischen Abomination und Hulk bleibt ja auch kein Frame auf dem anderen...
Die Mumie - *grrrrr* schlechtester Film des Jahres (bis jetzt)(nicht nur wegen der Actionszenen)
Wanted - Jetzt mal abgesehen davon, dass die Action in dem Film aber sowas von übertrieben ist... wenn man mehr davon hätte erkennen können, wäre es ned verkehrt gewesen.
Babylon AD - *soifz* wieso muss ich sowas dann auf DVD in Zeitlupe schauen, damit ich was davon mitbekomme? Ich bin hier nicht bei ner Sportübertragung...
Ich beginne somit ganz ehrlich zu hinterfragen, wozu es das Genre "Action-Film" überhaupt gibt. Wenn mir die Action nicht so präsentiert wird, dass ich sie mitbekomme, dann kann ich darauf verzichten. Ich ziehe guterzählte Geschichten vor, und die kann mir jedes Drama besser bringen.
Bleibt mir nur mehr den einen großartigen Film hervorzuheben, der es geschafft hat, seine Action richtig ins Bild zu rücken. "Dead or Alive", auch wenns schon 2 Jahre her ist. Mit seinem Fokus darauf, die Mädels immer gut im Bild zu haben, und mit einem Weltklasse Choreographen im Team, bildet DoA wirklich eine glorreiche Ausnahme.
Und zu hoffen, dass die restlichen actionreichen Titel dieses Jahr besseres bieten, als die Filme der letzten Monate. Hellboy, Bond, Max Payne... ich setze große Hoffnungen in euch!
- BM out -
Ich will jetzt nicht behaupten, dass Action-filme heutzutage wahnsinnig dichte Geschichten erzählen würden, aber auf alle Fälle erzählen sie ihre Geschichten mittlerweile wesentlich besser. Aber dafür bekommt man etwas anderes nicht mehr wirklich präsentiert: die Action.
Ich kann mich nicht erinnern, wann ich den letzten gut gemachten Action-Film gesehen habe. Denn mittlerweile werden Action-Szenen so gedreht, dass man nichts mehr erkennt. Und alles was die verwaschene und verwackelte Kamera an Bildern überlässt, bekommt dann der Editor in die Hand und zerhackt es zu einem Schnitt, der selbst die ganzen Musikvideos, von denen der Stil ja kopiert wurde, aussehen lässt wie Dokumentarfilme mit statischen Einstellungen.
Somit bleibt für mich die Frage: außer den ganzen Jugendlichen die dank der Medien an ADS leiden, gibts da noch wen, der sich das anschauen kann?!
Ich bin jetzt mal die reinen Actionfilme von heuer durchgegangen, sofern ich mich überhaupt noch daran erinnern kann:
Cloverfield - ja, da war es Absicht dass die Kamera verwackelt war und man nichts mitbekommt. Das machts nicht besser.
John Rambo - kann ich mich eigentlich nur mehr an das Gemetzel am Schluß erinnern. Da bilde ich mir einen 'ruhigen' Schnitt ein, und ein paar längere Einstellungen.
10.000 BC - Ich kann mich nicht mehr an die Action erinnern. Nur an das schlechte Ende. Es ist aber ein Emmerich-Film, ich tippe also auf flotten Verschnitt.
Indiana Jones - So schlecht der Film war, ich glaube die Action-Szenen waren ganz okay. Ich erinner mich grad an die Szene mit den Jeeps und obwohl da ja gekämpft, geschossen und mit den Autos gerangelt wurde, war es ein gut zu erkennender Aufbau.
Hancock - Na hat da irgendwer irgendwas erkannt, als die beiden sich durch die Gegend gefetzt haben und die Theron einen Tornado heraufbeschworen hat? Der Rest war okay. Das Ende ausgeschlossen.
Hulk - Okay, Sonderfall hier. Der Film war ja dank Jugendfreigabe so beschnitten, dass die Actionszenen nicht mehr zu erkennen waren. Aber bei dem Fight zwischen Abomination und Hulk bleibt ja auch kein Frame auf dem anderen...
Die Mumie - *grrrrr* schlechtester Film des Jahres (bis jetzt)(nicht nur wegen der Actionszenen)
Wanted - Jetzt mal abgesehen davon, dass die Action in dem Film aber sowas von übertrieben ist... wenn man mehr davon hätte erkennen können, wäre es ned verkehrt gewesen.
Babylon AD - *soifz* wieso muss ich sowas dann auf DVD in Zeitlupe schauen, damit ich was davon mitbekomme? Ich bin hier nicht bei ner Sportübertragung...
Ich beginne somit ganz ehrlich zu hinterfragen, wozu es das Genre "Action-Film" überhaupt gibt. Wenn mir die Action nicht so präsentiert wird, dass ich sie mitbekomme, dann kann ich darauf verzichten. Ich ziehe guterzählte Geschichten vor, und die kann mir jedes Drama besser bringen.
Bleibt mir nur mehr den einen großartigen Film hervorzuheben, der es geschafft hat, seine Action richtig ins Bild zu rücken. "Dead or Alive", auch wenns schon 2 Jahre her ist. Mit seinem Fokus darauf, die Mädels immer gut im Bild zu haben, und mit einem Weltklasse Choreographen im Team, bildet DoA wirklich eine glorreiche Ausnahme.
Und zu hoffen, dass die restlichen actionreichen Titel dieses Jahr besseres bieten, als die Filme der letzten Monate. Hellboy, Bond, Max Payne... ich setze große Hoffnungen in euch!
- BM out -
Black_Mage - am Donnerstag, 18. September 2008, 00:08 - Rubrik: Gesehenes
Scheintod gewahrt - Schein wahren
Ich kann nicht mehr vor Lachen ... ist das genial.
- BM out -
- BM out -
Black_Mage - am Mittwoch, 17. September 2008, 12:22 - Rubrik: Gesehenes
Das mag jetzt nicht sonderlich originell sein, sich über das aktuelle Wetter auszulassen. Aber mir gehts ja nur um den Kontrast - vorige Woche wars noch warm, ja teilweise richtig heiß. Und jetzt? Das ist ja nicht mal herbstlich, sondern schon November-Wetter.
Tja, somit heißt es wohl, sich von knapp bekleideten Mädels zu verabschieden und bis nächstes Jahr warten, wenn sie sich wieder aus ihren Wintermänteln und Pullovern schälen. *soifz*
Was aber wirklich erstaunlich ist, war als eine Freundin gestern das Wetter nur mit einem "Eigentlich ist es Zeit für Punsch." kommentierte, ich sofort so richtig Punsch-Durst bekommen habe. September ist wohl wirklich noch zu früh dafür, aber die Punschhütten machen ja wohl hoffentlich nicht erst im November auf, oder?
- BM out -
Tja, somit heißt es wohl, sich von knapp bekleideten Mädels zu verabschieden und bis nächstes Jahr warten, wenn sie sich wieder aus ihren Wintermänteln und Pullovern schälen. *soifz*
Was aber wirklich erstaunlich ist, war als eine Freundin gestern das Wetter nur mit einem "Eigentlich ist es Zeit für Punsch." kommentierte, ich sofort so richtig Punsch-Durst bekommen habe. September ist wohl wirklich noch zu früh dafür, aber die Punschhütten machen ja wohl hoffentlich nicht erst im November auf, oder?
- BM out -
Black_Mage - am Mittwoch, 17. September 2008, 11:33 - Rubrik: das andere
Heute bin ich endlich dazu gekommen, den kleinen Hokkaido, den mir meine Mum vor 2 Wochenden geschenkt hat, zu verarbeiten. Selbstverständlich sollte daraus eine Kürbiscreme-Suppe werden. Leider habe ich nicht daran gedacht, ihn zu fotografieren, bevor ich mit der Arbeit losgelegt habe. Der Rest des Vorganges ist aber immerhin dokumentiert.
Meine Damen und Herren, ich präsentiere "BM macht Suppe."

Der ausgehöhlte Kürbis. Das ging wesentlich einfacher als ich dachte. Ich habe ihn mit einem Löffel ausgeschabt.

Der Kürbis weiß: nur die inneren Werte zählen.

Der BM wusste nicht: der Kürbis hat aber ganz schön viele Kerne. Das fasrige Fruchtfleisch von denen zu trennen war ne Futzelei.

Der Topf bei der Arbeit: schön ruhig dünsten :)

"So, ich habe das schon mal vorbereitet..." (viele Stunden später, pürriert und legiert)

Asche zu Asche, Staub zu Staub, Kürbissuppe zu Kürbis. Es wird angerichtet.

Es wird verziert: ein Stern aus Kürbiskernöl.

Und geröstete Weißbrotwürfel oben drauf. Da hätte ich mir eigentlich den Stern erspart...
Es war meine erste selbstgemachte Kürbiscreme-Suppe. Und ich bin sehr froh, dass das mit dem 'im Kürbis servieren' so super geklappt hat. Die Suppe war nur von der Konsistzen her nicht wirklich cremig genug, und auch geschmacklich nicht wirklich so kürbisig wie ich das gewohnt bin. Kann aber auch am Kürbis gelegen haben, der hat von Anfang an nicht nach Kürbiscreme-Suppe gerochen.
Lecker was dennoch :)
- BM out -
Meine Damen und Herren, ich präsentiere "BM macht Suppe."

Der ausgehöhlte Kürbis. Das ging wesentlich einfacher als ich dachte. Ich habe ihn mit einem Löffel ausgeschabt.

Der Kürbis weiß: nur die inneren Werte zählen.

Der BM wusste nicht: der Kürbis hat aber ganz schön viele Kerne. Das fasrige Fruchtfleisch von denen zu trennen war ne Futzelei.

Der Topf bei der Arbeit: schön ruhig dünsten :)

"So, ich habe das schon mal vorbereitet..." (viele Stunden später, pürriert und legiert)

Asche zu Asche, Staub zu Staub, Kürbissuppe zu Kürbis. Es wird angerichtet.

Es wird verziert: ein Stern aus Kürbiskernöl.

Und geröstete Weißbrotwürfel oben drauf. Da hätte ich mir eigentlich den Stern erspart...
Es war meine erste selbstgemachte Kürbiscreme-Suppe. Und ich bin sehr froh, dass das mit dem 'im Kürbis servieren' so super geklappt hat. Die Suppe war nur von der Konsistzen her nicht wirklich cremig genug, und auch geschmacklich nicht wirklich so kürbisig wie ich das gewohnt bin. Kann aber auch am Kürbis gelegen haben, der hat von Anfang an nicht nach Kürbiscreme-Suppe gerochen.
Lecker was dennoch :)
- BM out -
Black_Mage - am Dienstag, 16. September 2008, 20:28 - Rubrik: Gekochtes