Jeder hat seine Definition von Liebe. Und es gehört wohl zu den größten Problemen bei Liebenden, dass man einen Konsens finden muss, nach dem beide ihre Definition ausleben können und der andere sich dennoch geliebt fühlt. Oder man hat eben Glück und findet jemanden, der seine Liebe genauso auslegt, wie man das gerne hätte ... und kann diese Person dann auch lieben.
Und so ist es auch bei mir, dass ich wohl viel weniger JEMANDEN liebe, als doch eher die Idee der Liebe selbst. Es sind das Wohlfühlgefühl in der Gegenwart der anderen, eine gewisse Geborgenheit, das Gefühl verstanden zu werden - und wenn auch nur ein bisschen. Zu wissen, dass der andere genauso seine schrägen Seiten hat und meine deswegen nicht total irritierend findet, aber auch deswegen nachvollziehen können, wieso sie gerade so reagiert, oder sich genau jenes wünscht. Zu Wissen was der andere mag/nicht mag, denkt und träumt. Ein Verlangen und eine Anziehung die auch gestillt wird und nicht bloß aus offenen Wünschen besteht. Es sind Kleinigkeiten und die Idee ist facettenreich, aber sie machen meine Liebe so einzigartig und eben zu etwas besonderem, wie man sie von keinem anderen bekommt.
Wahrscheinlich hat jeder so seine Vorstellung wie das genau sein soll.
In meinem Fall ist das alles im großen, mehrbändigen "Lexikon der Eigentümlichkeiten eines BM" gesammelt, und alphabetisch sortiert, mit Querverweisen und Quellenangaben versehen. Und wie es sich für ein anständiges Lexikon gehört, hat auch dieser Eintrag unter 'Liebe' ein Bild zugeordnet, damit man sich leichter tut mit den ganzen wirren Buchstaben etwas anzufangen.
Es gehört wohl zu den anderen Eigentümlichkeiten von mir, und wahrscheinlich findet sich in dem Lexikon auch entsprechender Eintrag dazu, dass das entsprechende Bild meiner Liebe etwas zeigt, das nicht mit dem Objekt in der realen Welt übereinstimmt. Vielleicht weil ein Bild bloß eine Spiegelung ist. Oder weil Ideen nun mal nicht reichen. Aber das Bild ist da.
Ich kann nur drauf warten, dass jemand eine Neuauflage druckt, und das Bild ersetzt. Vielleicht ändert sich ja dann auch die Idee... und dann liebe ich etwas völlig neues.
- BM out -
Und so ist es auch bei mir, dass ich wohl viel weniger JEMANDEN liebe, als doch eher die Idee der Liebe selbst. Es sind das Wohlfühlgefühl in der Gegenwart der anderen, eine gewisse Geborgenheit, das Gefühl verstanden zu werden - und wenn auch nur ein bisschen. Zu wissen, dass der andere genauso seine schrägen Seiten hat und meine deswegen nicht total irritierend findet, aber auch deswegen nachvollziehen können, wieso sie gerade so reagiert, oder sich genau jenes wünscht. Zu Wissen was der andere mag/nicht mag, denkt und träumt. Ein Verlangen und eine Anziehung die auch gestillt wird und nicht bloß aus offenen Wünschen besteht. Es sind Kleinigkeiten und die Idee ist facettenreich, aber sie machen meine Liebe so einzigartig und eben zu etwas besonderem, wie man sie von keinem anderen bekommt.
Wahrscheinlich hat jeder so seine Vorstellung wie das genau sein soll.
In meinem Fall ist das alles im großen, mehrbändigen "Lexikon der Eigentümlichkeiten eines BM" gesammelt, und alphabetisch sortiert, mit Querverweisen und Quellenangaben versehen. Und wie es sich für ein anständiges Lexikon gehört, hat auch dieser Eintrag unter 'Liebe' ein Bild zugeordnet, damit man sich leichter tut mit den ganzen wirren Buchstaben etwas anzufangen.
Es gehört wohl zu den anderen Eigentümlichkeiten von mir, und wahrscheinlich findet sich in dem Lexikon auch entsprechender Eintrag dazu, dass das entsprechende Bild meiner Liebe etwas zeigt, das nicht mit dem Objekt in der realen Welt übereinstimmt. Vielleicht weil ein Bild bloß eine Spiegelung ist. Oder weil Ideen nun mal nicht reichen. Aber das Bild ist da.
Ich kann nur drauf warten, dass jemand eine Neuauflage druckt, und das Bild ersetzt. Vielleicht ändert sich ja dann auch die Idee... und dann liebe ich etwas völlig neues.
- BM out -
Black_Mage - am Samstag, 15. September 2007, 18:26 - Rubrik: das andere
Das absolut beste Statement zu meiner Myokarditis hat mich nun vom Gefleckten erreicht. Ich lasse das mal einfach so stehen:
Herzmuskelentzündung klingt furchtbar lustig. Spontane Selbstentzündung
bei Glücksbärchis.
- BM out -
Herzmuskelentzündung klingt furchtbar lustig. Spontane Selbstentzündung
bei Glücksbärchis.
- BM out -
Black_Mage - am Freitag, 14. September 2007, 20:37 - Rubrik: Myokarditis
Scheintod gewahrt - Schein wahren
Wie manche ja wissen, habe ich vor einigen Monaten meinen sogenannten besten Freund verloren. Also nicht im Sinne von verlegt und nicht wieder gefunden, und auch nicht an einen tragischen Unfall. Also letzteres geht noch als blumige Umschreibung durch, aber er lebt auf alle Fälle noch. Irgendwo.
Grundsätzlich habe ich kein Problem mit dieser Entscheidung. Meine, ihn aus meinen Leben zu verstossen, und seine, einfach kommentarlos den Hut zu nehmen. Andere Lösung hätte es wohl keine gegeben. Und bisher war es mir auch kein Problem.
Doch in den letzten Tagen geht mir mehr und mehr auf, wie weitreichend das Ganze eigentlich ist.
Nicht mehr bei ihm bis in die früh auf der Couch hocken und genauso über chinesische Politik wie asisatische Schauspielerinnen zu reden, als mich auch stundenlang von ihm bei DOA4 vermöbeln zu lassen? - Schlimm, aber verkraftbar.
Mich einfach nicht mehr auf 'Army of Two' freuen können, weil wir das immer gemeinsam spielen wollten? Den Vorberichten, Videos und Bildern von dem Game einfach nichts mehr abringen können, obwohl es sowieso in der heurigen Saison untergehen wird und sich die Aufmerksamkeit verdient hätte? - Schade, aber was soll man machen.
Aber wirklich erwischt hat es mich gestern, als mir im Gespräch mit der Ergotherapeutin aufgegangen ist, dass ich jetzt auch mit niemandem mehr abends noch schnell mal zum IKEA fahren werde. Ohne das wer von uns wirklich was braucht. Dann dort lauthals wie ein schwules Pärchen über Bettwäsche diskutieren. Und später die 6 verschiedenfärbigen Vasen am Fensterbrett arrangieren, wie sie am besten zur Geltung kommen. - Einfach nicht wiederbringlich...
- BM out -
Grundsätzlich habe ich kein Problem mit dieser Entscheidung. Meine, ihn aus meinen Leben zu verstossen, und seine, einfach kommentarlos den Hut zu nehmen. Andere Lösung hätte es wohl keine gegeben. Und bisher war es mir auch kein Problem.
Doch in den letzten Tagen geht mir mehr und mehr auf, wie weitreichend das Ganze eigentlich ist.
Nicht mehr bei ihm bis in die früh auf der Couch hocken und genauso über chinesische Politik wie asisatische Schauspielerinnen zu reden, als mich auch stundenlang von ihm bei DOA4 vermöbeln zu lassen? - Schlimm, aber verkraftbar.
Mich einfach nicht mehr auf 'Army of Two' freuen können, weil wir das immer gemeinsam spielen wollten? Den Vorberichten, Videos und Bildern von dem Game einfach nichts mehr abringen können, obwohl es sowieso in der heurigen Saison untergehen wird und sich die Aufmerksamkeit verdient hätte? - Schade, aber was soll man machen.
Aber wirklich erwischt hat es mich gestern, als mir im Gespräch mit der Ergotherapeutin aufgegangen ist, dass ich jetzt auch mit niemandem mehr abends noch schnell mal zum IKEA fahren werde. Ohne das wer von uns wirklich was braucht. Dann dort lauthals wie ein schwules Pärchen über Bettwäsche diskutieren. Und später die 6 verschiedenfärbigen Vasen am Fensterbrett arrangieren, wie sie am besten zur Geltung kommen. - Einfach nicht wiederbringlich...
- BM out -
Black_Mage - am Freitag, 14. September 2007, 08:20
Gibt es eigentlich Leute, die glauben, "quietsch fidel" sei eine Aufforderung für kommunistische Staatsführer?
- BM out -
- BM out -
Black_Mage - am Donnerstag, 13. September 2007, 13:17 - Rubrik: das andere
Scheintod gewahrt - Schein wahren