Man kann die Franzosen für vieles hassen - und bei den Göttern, das tue ich - aber für eines bestimmt nicht. Ihre Filme.
Es sind Filme wie "Science of sleep" weswegen ich so gerne ins Kino gehe und mir auch oft absoluten Schrott anschaue. Es ist ihre Bildsprache, ihre Erzählweise, ihre Themen, ihre Charaktäre. Genauso muss Kino sein ... fantastisch und aufregend, stimulierend und erleuchtend.
Filme bei denen man noch minutenlang den Credits beim Vorbeiziehen zuschauen kann, weil noch ein Stückchen von einem im Film festhängt... sie sind viel zu selten.
Es sind solche Filme, nachdenen ich daran glaube den Franzosen vergeben zu können...
- BM out -
Es sind Filme wie "Science of sleep" weswegen ich so gerne ins Kino gehe und mir auch oft absoluten Schrott anschaue. Es ist ihre Bildsprache, ihre Erzählweise, ihre Themen, ihre Charaktäre. Genauso muss Kino sein ... fantastisch und aufregend, stimulierend und erleuchtend.
Filme bei denen man noch minutenlang den Credits beim Vorbeiziehen zuschauen kann, weil noch ein Stückchen von einem im Film festhängt... sie sind viel zu selten.
Es sind solche Filme, nachdenen ich daran glaube den Franzosen vergeben zu können...
- BM out -
Black_Mage - am Mittwoch, 11. Oktober 2006, 22:26 - Rubrik: Gesehenes
Scheintod gewahrt - Schein wahren
In meiner Vorstellung trägt jeder Mensch seine eigene Welt in und mit sich rum. Je nach den Denkweisen, Vorstellungen, Träumen und Wünschen erbaut. Manche Welt ist bunt und exotisch, in den Himmeln hängen Wolkenschlösser. Andere Welten ähneln denen, in denen ihre Erbauer leben auf jedes triste Detail. Alles was wir sind und das uns ausmacht steckt in diesen Welten.
Wann immer zwei Menschen aufeinander treffen docken diese Welten aneinander an. Manchmal überschneiden sich unsere Welten ein wenig, manchmal verschmelzen sie geradezu. Je mehr wir uns anderen öffnen, desto mehr von unserer Welt bekommen sie zu sehen. Immer wieder trifft man auf Leute die wahre Fremdenführer in ihrer Welt sind und jeden Besucher selbst in die entlegensten Flecken und außergewöhnlichsten Orte führen. Ich denke es ist klar genug, dass ich nicht zu denen gehöre.
Ich bin ein Entdecker und Eroberer, dringe gerne abenteuerlich in die fremden Welten meiner Gegenüber vor, lerne das Unbekannte. Ich empfange selten Gäste, sondern bin lieber Gast.
Wenn jemand meine Welt betritt hat er es nicht weit. Gleich hinter der Grenze erwarten ihn die Unterhaltungszenten, Bars, Puffs, Factory-Outlets und Touristen-Herbergen. Ich bin Znaim, der Spass ist hier, warum weiter ins Landesinnere rücken?
Nur wenn ich zuviel getrunken habe und grad viel Stress habe, was zum Glück selten genug der Fall ist, öffnen die Souvenir- und Postkartenshops mit ihren von der Tourismuswerbung überzeichneten Motiven aus dem Kernland ihre Pforten. Versuchen die Besucher neugierig zu machen, in dem sie von malerischen Höhen und pechschwarzen Höhlensystem erzählen.
Sogern ich die Devisen aus dem Tourismusgeschäft einnehmen würde, ist mir der Erhalt der Altstadt und der anderen wundersamen Orte meiner Welt zu kostbar, um sie von allen zertrampeln zu lassen.
Meine Welt ist wahrlich nicht verschlossen, aber um ins Hinterland zu gelangen ist einfach mehr notwendig als "Hallo" zu sagen, und seine Welt an meine ranzuschieben. Ganz im Ernst, ich habe eine freundliche, wenn auch sehr bürokratische Visavergabe. Aber Visa können wieder entzogen werden. Und werden es auch immer wieder.
Man sagt mir nach das meine emotionalen Ausbrüche meist schwer nachvollziehbar sind und das ich zuviel in mich hineinfresse und runter schlucke. Es gibt keine Möglichkeit das zu widerlegen, aber auch keine das zu verändern. Ich rechtfertige das damit, dass das meiste, das in meiner Welt geschieht auch dort bleibt. Eigentlich sollte man die wenigen Erscheinungen die nach außen treten mehr wie Naturereignisse bewundern. Eine Sonnenfinsternis oder ein Vulkanausbruch werden ja auch nicht hinterfragt sondern bestaunt.
Nichts desto trotz steht meine Welt jedem jederzeit offen, egal ob für einen Znaim-Aufenthalt oder einen Versuch die entlegeneren Teile zu erreichen. Immerhin lasse ich euch gerade an meiner Lebensphilosophie teilhaben.
- BM out -
Wann immer zwei Menschen aufeinander treffen docken diese Welten aneinander an. Manchmal überschneiden sich unsere Welten ein wenig, manchmal verschmelzen sie geradezu. Je mehr wir uns anderen öffnen, desto mehr von unserer Welt bekommen sie zu sehen. Immer wieder trifft man auf Leute die wahre Fremdenführer in ihrer Welt sind und jeden Besucher selbst in die entlegensten Flecken und außergewöhnlichsten Orte führen. Ich denke es ist klar genug, dass ich nicht zu denen gehöre.
Ich bin ein Entdecker und Eroberer, dringe gerne abenteuerlich in die fremden Welten meiner Gegenüber vor, lerne das Unbekannte. Ich empfange selten Gäste, sondern bin lieber Gast.
Wenn jemand meine Welt betritt hat er es nicht weit. Gleich hinter der Grenze erwarten ihn die Unterhaltungszenten, Bars, Puffs, Factory-Outlets und Touristen-Herbergen. Ich bin Znaim, der Spass ist hier, warum weiter ins Landesinnere rücken?
Nur wenn ich zuviel getrunken habe und grad viel Stress habe, was zum Glück selten genug der Fall ist, öffnen die Souvenir- und Postkartenshops mit ihren von der Tourismuswerbung überzeichneten Motiven aus dem Kernland ihre Pforten. Versuchen die Besucher neugierig zu machen, in dem sie von malerischen Höhen und pechschwarzen Höhlensystem erzählen.
Sogern ich die Devisen aus dem Tourismusgeschäft einnehmen würde, ist mir der Erhalt der Altstadt und der anderen wundersamen Orte meiner Welt zu kostbar, um sie von allen zertrampeln zu lassen.
Meine Welt ist wahrlich nicht verschlossen, aber um ins Hinterland zu gelangen ist einfach mehr notwendig als "Hallo" zu sagen, und seine Welt an meine ranzuschieben. Ganz im Ernst, ich habe eine freundliche, wenn auch sehr bürokratische Visavergabe. Aber Visa können wieder entzogen werden. Und werden es auch immer wieder.
Man sagt mir nach das meine emotionalen Ausbrüche meist schwer nachvollziehbar sind und das ich zuviel in mich hineinfresse und runter schlucke. Es gibt keine Möglichkeit das zu widerlegen, aber auch keine das zu verändern. Ich rechtfertige das damit, dass das meiste, das in meiner Welt geschieht auch dort bleibt. Eigentlich sollte man die wenigen Erscheinungen die nach außen treten mehr wie Naturereignisse bewundern. Eine Sonnenfinsternis oder ein Vulkanausbruch werden ja auch nicht hinterfragt sondern bestaunt.
Nichts desto trotz steht meine Welt jedem jederzeit offen, egal ob für einen Znaim-Aufenthalt oder einen Versuch die entlegeneren Teile zu erreichen. Immerhin lasse ich euch gerade an meiner Lebensphilosophie teilhaben.
- BM out -
Black_Mage - am Dienstag, 10. Oktober 2006, 21:57 - Rubrik: Gestandenes
Für Gestern war eigentlich einer meiner spärlichen Großelternbesuche im Waldviertel angesetzt. Blut ist bekanntlich dicker als Wasser, aber wie verhält sich die Konsistenz von Blut zu britischen Percussion-Bands? Sagen wir es einmal so ..ich habe mir 36 Euro für Zugtickets erspart.
Also wurde gestern im MQ gestampft. und geklopft. getrommelt. gekehrt, geklatscht. geschnippt. Ach, allein wenn ich da nur die verschiedenen Arten aufzähle mit denen Rhythmus erzeugt wurde tippe ich noch einige Zeilen. Und dann wäre ich noch nicht mal bei der Liste welche Altagsgegenstände dafür eingesetzt wurden!
Die Faszination hinter Stomp! baut sich aus folgenden drei verschiedenen Faktoren auf:
Zum einen wie gesagt die "Musikinstrumente". Ob Plastiksackerl oder Mülltonne, Besen oder Spülbecken. Auf der Bühne befinden sich nur Gegenstände die eigentlich jeder Daheim hat. Aber im Gegensatz zu dem was ich mit meinen Kochlöffeln und Töpfen veranstalte hört sich das bei denen gut an.
Womit wir bei Faktor Nummer 2 wären. Die Musik selbst. Die Stomp-Musik ist mehr als bloß Gestampfe und rhythmisches Geklopfe. Selbst wenn es manchmal kakaphonische Auswüchse annimmt, so schaffen es die Leute auf der Bühne richtige Musik zu erschaffen. Ob es nun durch unterschiedliche Handhabung des Musikinstrumentes oder verschobene Intervalle entsteht ist hier völlig egal, es entsteht ein Rhythmus der einem sofort ins Blut geht.
Ausschlaggebend für das Stomp!-Erlebnis ist aber die Choreographie auf der Bühne. Wenn 10 Leute mit Besen rumfuhrwerken, dabei durcheinander laufen, sich drehen oder miteinander im Rhythmus die Besen tauschen, dann hört das Auge mit.
Am schönsten ist das bei der Nummer zu beobachten, wo sie in völliger Dunkelheit nur mit dem auf- und zuklappen ihrer Zippos ein Lied spielen, und die Feuerzeugflammen immer kurz auftauchen um mit einem Schnappen wieder zu verschwinden, während am anderen Ende des Ensembles schon wieder die nächste Flamme erscheint.
Mit dieser Mischung aus Bühnenshow, Rhythmus und eben den obskuren Instrumenten wird dem Zuschauer ein einzigartiges Spektakel geboten. Dazu kommt natürlich die Einbindung des Publikums, wie sie zu so einem Event einfach verpflichtend dazu gehört.
Am Anfang sind die geforderten Klatschmuster natürlich schlicht und einfach, da kommen alle mit. Natürlich wird der Schwierigkeitsgrad immer weiter angezogen, zu einer Mischung aus Klatschen, stampfen und mit dem Finger schnippen, bis natürlich alle heillos überfordert sind. Dann schüttelt der Stomp!er auf der Bühne traurig den Kopf und dreht sich beschämt weg.
Das selbe habe ich ja bereits im Jänner bei Yamato erlebt (worüber ich erstaunlicher Weise nicht gebloggt habe!). Yamato hat mir ja sogar noch besser gefallen, was zum einen natürlich auf das asiatische Setting zurück zu führen ist, und zum anderen vorallem daran liegt, dass man bei den großen Taiko den Bass richtig spürt und so im Laufe des Konzertes von den Schallwellen richtig massiert wird :) Außerdem ist die Yamato-Musik halt doch noch mehr Musik als das Gestampfe von Stomp!.
Ich habe ja schon lange darauf gehofft Stomp! einmal live zu erleben und bin somit froh endlich die Gelegenheit dazu gehabt zu haben, immerhin sind die Herrschaften ja nicht so oft in der Gegend. Das lange Warten hat sich jedenfalls ausgezahlt, mal schauen wann sich wieder die Gelegenheit dazu ergibt (also ein Konzert von ihnen zu besuchen, nicht das Warten darauf...). Schliesslich erlebt man es nicht alle Tage, dass jemand mit Gummihandschuhen an seiner Abwasch so rumquietscht, das man dazu tanzen kann.
- BM out -
Also wurde gestern im MQ gestampft. und geklopft. getrommelt. gekehrt, geklatscht. geschnippt. Ach, allein wenn ich da nur die verschiedenen Arten aufzähle mit denen Rhythmus erzeugt wurde tippe ich noch einige Zeilen. Und dann wäre ich noch nicht mal bei der Liste welche Altagsgegenstände dafür eingesetzt wurden!
Die Faszination hinter Stomp! baut sich aus folgenden drei verschiedenen Faktoren auf:
Zum einen wie gesagt die "Musikinstrumente". Ob Plastiksackerl oder Mülltonne, Besen oder Spülbecken. Auf der Bühne befinden sich nur Gegenstände die eigentlich jeder Daheim hat. Aber im Gegensatz zu dem was ich mit meinen Kochlöffeln und Töpfen veranstalte hört sich das bei denen gut an.
Womit wir bei Faktor Nummer 2 wären. Die Musik selbst. Die Stomp-Musik ist mehr als bloß Gestampfe und rhythmisches Geklopfe. Selbst wenn es manchmal kakaphonische Auswüchse annimmt, so schaffen es die Leute auf der Bühne richtige Musik zu erschaffen. Ob es nun durch unterschiedliche Handhabung des Musikinstrumentes oder verschobene Intervalle entsteht ist hier völlig egal, es entsteht ein Rhythmus der einem sofort ins Blut geht.
Ausschlaggebend für das Stomp!-Erlebnis ist aber die Choreographie auf der Bühne. Wenn 10 Leute mit Besen rumfuhrwerken, dabei durcheinander laufen, sich drehen oder miteinander im Rhythmus die Besen tauschen, dann hört das Auge mit.
Am schönsten ist das bei der Nummer zu beobachten, wo sie in völliger Dunkelheit nur mit dem auf- und zuklappen ihrer Zippos ein Lied spielen, und die Feuerzeugflammen immer kurz auftauchen um mit einem Schnappen wieder zu verschwinden, während am anderen Ende des Ensembles schon wieder die nächste Flamme erscheint.
Mit dieser Mischung aus Bühnenshow, Rhythmus und eben den obskuren Instrumenten wird dem Zuschauer ein einzigartiges Spektakel geboten. Dazu kommt natürlich die Einbindung des Publikums, wie sie zu so einem Event einfach verpflichtend dazu gehört.
Am Anfang sind die geforderten Klatschmuster natürlich schlicht und einfach, da kommen alle mit. Natürlich wird der Schwierigkeitsgrad immer weiter angezogen, zu einer Mischung aus Klatschen, stampfen und mit dem Finger schnippen, bis natürlich alle heillos überfordert sind. Dann schüttelt der Stomp!er auf der Bühne traurig den Kopf und dreht sich beschämt weg.
Das selbe habe ich ja bereits im Jänner bei Yamato erlebt (worüber ich erstaunlicher Weise nicht gebloggt habe!). Yamato hat mir ja sogar noch besser gefallen, was zum einen natürlich auf das asiatische Setting zurück zu führen ist, und zum anderen vorallem daran liegt, dass man bei den großen Taiko den Bass richtig spürt und so im Laufe des Konzertes von den Schallwellen richtig massiert wird :) Außerdem ist die Yamato-Musik halt doch noch mehr Musik als das Gestampfe von Stomp!.
Ich habe ja schon lange darauf gehofft Stomp! einmal live zu erleben und bin somit froh endlich die Gelegenheit dazu gehabt zu haben, immerhin sind die Herrschaften ja nicht so oft in der Gegend. Das lange Warten hat sich jedenfalls ausgezahlt, mal schauen wann sich wieder die Gelegenheit dazu ergibt (also ein Konzert von ihnen zu besuchen, nicht das Warten darauf...). Schliesslich erlebt man es nicht alle Tage, dass jemand mit Gummihandschuhen an seiner Abwasch so rumquietscht, das man dazu tanzen kann.
- BM out -
Black_Mage - am Dienstag, 10. Oktober 2006, 00:46 - Rubrik: Gehörtes
ARGH!
Weil ich neben dem Schreiben dem Herrn Cruise dabei zuschaue wie er zum Samurai wird, habe ich gerade meinen fast fertigen Beitrag zum heutigen Stomp! konzert gelöscht. Also aus Unachtsamkeit und so, nicht weil mich der Herr Cruise so fesselt.
Tja, sollte es mich morgen nicht freuen das ganze nochmal zu tippen, sei soviel verraten: es war spitze!
So ..und jetzt geh ich ins Bett. Weil es ist spät. Und ich weiß eh wie der Film ausgeht.
- BM out -
Weil ich neben dem Schreiben dem Herrn Cruise dabei zuschaue wie er zum Samurai wird, habe ich gerade meinen fast fertigen Beitrag zum heutigen Stomp! konzert gelöscht. Also aus Unachtsamkeit und so, nicht weil mich der Herr Cruise so fesselt.
Tja, sollte es mich morgen nicht freuen das ganze nochmal zu tippen, sei soviel verraten: es war spitze!
So ..und jetzt geh ich ins Bett. Weil es ist spät. Und ich weiß eh wie der Film ausgeht.
- BM out -
Black_Mage - am Montag, 9. Oktober 2006, 02:17