Gestandenes
Zuerst eine Warnung: das hier wird wohl etwas länger. Aber da ich immer wieder gefragt werde, warum ich nicht mehr blogge, und das oft mit einem besorgten Unterton ob mir nicht etwas fehle, denke ich, ist es durchaus an der Zeit die Dinge hier ins rechte Licht zu rücken. Außerdem ist es mit diesem neuen 'Projekt' auch ein guter Zeitpunkt diesen Schlussstrich zu ziehen.
Ohne Frage hat die Entwicklung, die zu meinem jetzigen Blog-Stop geführt hat, in der Nationalratswahl ihren Anstoss gefunden.
Ich war/bin mit dem Ergebnis nicht gerade glücklich, und meine erste Reaktion war zu schreien "So kann ich nicht weitermachen.". Ich hatte nicht bloß das Gefühl, dass mir persönlich eine große Ungerechtigkeit widerfahren ist, die nun zu berichtigen war, sondern dass es an der Zeit für mich war, Dinge anzupacken, denen sich keiner stellen wollte.
Zuerst habe ich mich mit vielen Leuten über das Wahlergebnis unterhalten, und mit jedem Mal wenn ich meine Gedanken frisch sortiert ausgebreitet habe, bin ich auf neue Aspekte gestossen. Immer mehr und mehr hat sich für mich ein bestimmtes Bild heraus kristallisiert. Ich konnte tatsächlich mit jedem Gespräch mit Leuten aus meinem Umfeld, oder in dem ich im Internet Kommentare gelesen habe, neue Puzzlesteine zusammen setzen... bis das Ganze fertig war. Und als ich dann einen Schritt zurück gemacht habe, ist mir etwas entscheidendes aufgefallen.
"Wer mit Ungeheuern kämpft, mag zusehen, dass er nicht dabei zum Ungeheuer wird."
Dieses Nietzsche-Zitat ist mir als erstes durch den Kopf gegangen. Denn genau das wäre es gewesen, was ich hätte tun müssen. Selbst zum Demagogen und Populisten werden, nur um die Leute halt mit meinen Ansichten zu füttern. Denn auch die könnte man so aufbereiten, dass sie alle einfach schlucken können, ohne sie selbst kauen zu müssen. Falsch- und Halbinformationen streuen ist ein Spiel für alle Beteiligten.
Da ist mir erstmals aufgefallen, dass ich nicht in der Position bin anderen zu sagen, was sie glauben sollen ... oder besser gesagt, dass ich in dieser Position gar nicht sein will.
Meinem Ziel, die Leute zum Nachdenken zu bringen, über die Dinge die sie wiederholen, nicht alles ungefiltert hinnehmen was so aus den Medien daher sickert, und sich erstmal fragen, wie es ihr Leben betrifft... hätte es mich auch nicht näher gebracht. Außerdem ist das eine Aufgabe, der ich nicht gewachsen bin. Und ca 10 Tage nach der Wahl habe ich dann für mich festgestellt, dass es nicht wirklich etwas gibt, das ich tun konnte. Ich muss mich nicht damit zufrieden geben wie es ist, aber ich muss auch nicht versuchen etwas zu tun, dass meiner Sache nicht gerecht wird. Außerdem verliert sich auch Ärger und Unwillen mit der Zeit. Man kann Feuer mit Feuer bekämpfen, oder warten bis ihm der Brennstoff ausgeht.
Aber da stand immer noch meine Aussage, dass ich so nicht weitermachen würde. Es schien mir weiterhin falsch einfach so zum gewohnten Alltag zurück zu kehren. Und so habe ich begonnen aktiv nicht zu bloggen. Bewusst und gezielt meine Gedanken nicht zu sortieren und auzubereiten. Gefundene Links und Videos nicht zu posten. Erlebnisse nicht wieder zu geben. Und das aber nicht nur im Blog sondern auch sonst. Wenn man sich das Motto meines Blogs anschaut, Geständnisse eines überfüllten Geistes, war das keine leichte Sache... besonders unter dem Aspekt, dass ich das nun eine schöne Weile so betrieben habe.
Und genau hier setzt nun der lange Hebel an, der es mir erlaubt die Welt aus ihren Angeln zu drücken.
Man muss sich einfach anschauen wie sich mein Blog entwickelt hat. Begonnen hat es ein Typ der mit seinem Vater und seiner Wohnsituation unglücklich war, der eine vergangene Beziehung nicht wirklich verdaut hatte und sich beruflich nicht wirlich sicher war. Mit der Zeit haben sich aber eben nicht nur diese Lebensumstände verändert, sondern auch wie das Blog "betrieben" wurde. Wo am Anfang eine Notwendigkeit stand, war es zuletzt eine gewisse Routine. Ende September hatte ich bereits für 2008 soviele Einträge verfasst, wie zum selben Zeitpunkt Tage vergangen waren.
Da ist mir einfach irgendwann aufgefallen, dass es mittlerweile auch ohne Blog geht. Das Blog war nur mehr die Stützräder, fahren kann ich auch ohne sie. Und mal ganz im Ernst ...wie schaut ein 27-jähriger auf einem Rad mit Stützrädern aus?
Ich sehe es einfach als einen weiteren Schritt in meiner Entwicklung. Meine Gedanken nicht mehr vorzusortieren. Sie nicht mehr allen zu erklären. Mit den Dingen alleine fertig werden - wobei es mir ja am schwersten gefallen ist, die tollen Dinge nicht zu teilen. Vielleicht kommt die Zeit wieder, da ich das Blog als Freund brauche, dem ich mein Hirn ausschütten kann.
Hier zum Abschluß noch ein kurzer Text, den ich vor einiger Zeit geschrieben habe, der mir gerade als sehr passend erscheint. Da es sich um einen recht persönlichen Text handelt, freut es mich umso mehr ihn zu teilen :)
"Race me, race me." she said. Jumping up and down giddy and energized.
I just looked down at her.
"Race me!", she demanded once more.
"Where you wanna race to?"
"Race me to the horizon!"
I casted a glance toward the horizon, and gave her a deep humming grunt.
She took it as a sign and dashed away.
I knew I shouldn't be bothered, but started jogging anyway. It was a long way there, but I had no hopes that she'd become weary of it anytime soon...
- BM out -
Ohne Frage hat die Entwicklung, die zu meinem jetzigen Blog-Stop geführt hat, in der Nationalratswahl ihren Anstoss gefunden.
Ich war/bin mit dem Ergebnis nicht gerade glücklich, und meine erste Reaktion war zu schreien "So kann ich nicht weitermachen.". Ich hatte nicht bloß das Gefühl, dass mir persönlich eine große Ungerechtigkeit widerfahren ist, die nun zu berichtigen war, sondern dass es an der Zeit für mich war, Dinge anzupacken, denen sich keiner stellen wollte.
Zuerst habe ich mich mit vielen Leuten über das Wahlergebnis unterhalten, und mit jedem Mal wenn ich meine Gedanken frisch sortiert ausgebreitet habe, bin ich auf neue Aspekte gestossen. Immer mehr und mehr hat sich für mich ein bestimmtes Bild heraus kristallisiert. Ich konnte tatsächlich mit jedem Gespräch mit Leuten aus meinem Umfeld, oder in dem ich im Internet Kommentare gelesen habe, neue Puzzlesteine zusammen setzen... bis das Ganze fertig war. Und als ich dann einen Schritt zurück gemacht habe, ist mir etwas entscheidendes aufgefallen.
"Wer mit Ungeheuern kämpft, mag zusehen, dass er nicht dabei zum Ungeheuer wird."
Dieses Nietzsche-Zitat ist mir als erstes durch den Kopf gegangen. Denn genau das wäre es gewesen, was ich hätte tun müssen. Selbst zum Demagogen und Populisten werden, nur um die Leute halt mit meinen Ansichten zu füttern. Denn auch die könnte man so aufbereiten, dass sie alle einfach schlucken können, ohne sie selbst kauen zu müssen. Falsch- und Halbinformationen streuen ist ein Spiel für alle Beteiligten.
Da ist mir erstmals aufgefallen, dass ich nicht in der Position bin anderen zu sagen, was sie glauben sollen ... oder besser gesagt, dass ich in dieser Position gar nicht sein will.
Meinem Ziel, die Leute zum Nachdenken zu bringen, über die Dinge die sie wiederholen, nicht alles ungefiltert hinnehmen was so aus den Medien daher sickert, und sich erstmal fragen, wie es ihr Leben betrifft... hätte es mich auch nicht näher gebracht. Außerdem ist das eine Aufgabe, der ich nicht gewachsen bin. Und ca 10 Tage nach der Wahl habe ich dann für mich festgestellt, dass es nicht wirklich etwas gibt, das ich tun konnte. Ich muss mich nicht damit zufrieden geben wie es ist, aber ich muss auch nicht versuchen etwas zu tun, dass meiner Sache nicht gerecht wird. Außerdem verliert sich auch Ärger und Unwillen mit der Zeit. Man kann Feuer mit Feuer bekämpfen, oder warten bis ihm der Brennstoff ausgeht.
Aber da stand immer noch meine Aussage, dass ich so nicht weitermachen würde. Es schien mir weiterhin falsch einfach so zum gewohnten Alltag zurück zu kehren. Und so habe ich begonnen aktiv nicht zu bloggen. Bewusst und gezielt meine Gedanken nicht zu sortieren und auzubereiten. Gefundene Links und Videos nicht zu posten. Erlebnisse nicht wieder zu geben. Und das aber nicht nur im Blog sondern auch sonst. Wenn man sich das Motto meines Blogs anschaut, Geständnisse eines überfüllten Geistes, war das keine leichte Sache... besonders unter dem Aspekt, dass ich das nun eine schöne Weile so betrieben habe.
Und genau hier setzt nun der lange Hebel an, der es mir erlaubt die Welt aus ihren Angeln zu drücken.
Man muss sich einfach anschauen wie sich mein Blog entwickelt hat. Begonnen hat es ein Typ der mit seinem Vater und seiner Wohnsituation unglücklich war, der eine vergangene Beziehung nicht wirklich verdaut hatte und sich beruflich nicht wirlich sicher war. Mit der Zeit haben sich aber eben nicht nur diese Lebensumstände verändert, sondern auch wie das Blog "betrieben" wurde. Wo am Anfang eine Notwendigkeit stand, war es zuletzt eine gewisse Routine. Ende September hatte ich bereits für 2008 soviele Einträge verfasst, wie zum selben Zeitpunkt Tage vergangen waren.
Da ist mir einfach irgendwann aufgefallen, dass es mittlerweile auch ohne Blog geht. Das Blog war nur mehr die Stützräder, fahren kann ich auch ohne sie. Und mal ganz im Ernst ...wie schaut ein 27-jähriger auf einem Rad mit Stützrädern aus?
Ich sehe es einfach als einen weiteren Schritt in meiner Entwicklung. Meine Gedanken nicht mehr vorzusortieren. Sie nicht mehr allen zu erklären. Mit den Dingen alleine fertig werden - wobei es mir ja am schwersten gefallen ist, die tollen Dinge nicht zu teilen. Vielleicht kommt die Zeit wieder, da ich das Blog als Freund brauche, dem ich mein Hirn ausschütten kann.
Hier zum Abschluß noch ein kurzer Text, den ich vor einiger Zeit geschrieben habe, der mir gerade als sehr passend erscheint. Da es sich um einen recht persönlichen Text handelt, freut es mich umso mehr ihn zu teilen :)
"Race me, race me." she said. Jumping up and down giddy and energized.
I just looked down at her.
"Race me!", she demanded once more.
"Where you wanna race to?"
"Race me to the horizon!"
I casted a glance toward the horizon, and gave her a deep humming grunt.
She took it as a sign and dashed away.
I knew I shouldn't be bothered, but started jogging anyway. It was a long way there, but I had no hopes that she'd become weary of it anytime soon...
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Black_Mage - am Montag, 17. November 2008, 22:06 - Rubrik: Gestandenes
Welche aktuelle Änderung in meinem Leben wird durch dieses Bild symbolisiert?
- BM out -
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Black_Mage - am Sonntag, 4. Mai 2008, 19:07 - Rubrik: Gestandenes
Ich mache freiwillig bei einer Umfrage im Internet mit.
Zuerst werden die üblichen Bereiche abgeklärt: wie alt bin ich, welchem Geschlecht fühle ich mich angehörig, was verdiene ich mit welchem Bildungsstand.
Dann gehts ans Eingemachte. Und hätte ich gewusst, um was es in dieser Umfrage geht, hätte ich sie erst gar nicht begonnen. Es geht um berühmte Österreicher. In verschiedenen Kategorien werde ich erst nach Schauspielern, Sportlern, Musikern, High-Society Leuten gefragt und später danach wer aus dieser Kategorie sympathisch, witzig und nervig ist.
So blöd das klingt...um meine "Nennen sie mindestens 3"-Promis Felder zu füllen, habe ich jetzt sogar gegoogelt. Bei den Sportlern sind mir zum Glück der Krankl und der Prohaska eingefallen, bevor ich zur Suchmaschine greifen musste.
Ich sollte wohl wirklich mal das entsprechende Bildungsfernsehen von ATV und Co auf mich niedergehen lassen...
- BM out -
Zuerst werden die üblichen Bereiche abgeklärt: wie alt bin ich, welchem Geschlecht fühle ich mich angehörig, was verdiene ich mit welchem Bildungsstand.
Dann gehts ans Eingemachte. Und hätte ich gewusst, um was es in dieser Umfrage geht, hätte ich sie erst gar nicht begonnen. Es geht um berühmte Österreicher. In verschiedenen Kategorien werde ich erst nach Schauspielern, Sportlern, Musikern, High-Society Leuten gefragt und später danach wer aus dieser Kategorie sympathisch, witzig und nervig ist.
So blöd das klingt...um meine "Nennen sie mindestens 3"-Promis Felder zu füllen, habe ich jetzt sogar gegoogelt. Bei den Sportlern sind mir zum Glück der Krankl und der Prohaska eingefallen, bevor ich zur Suchmaschine greifen musste.
Ich sollte wohl wirklich mal das entsprechende Bildungsfernsehen von ATV und Co auf mich niedergehen lassen...
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Black_Mage - am Freitag, 28. März 2008, 20:01 - Rubrik: Gestandenes
noch kein Geständnis - Geständnis verfassen
Der folgende Witz ist alt. Und wahrscheinlich hauen sich auch nicht alle da so drüber ab wie ich. Aber ich liebe diesen Witz. Ich erzähle ihn mir oft selber, besonders wenn ich schlecht drauf bin, und meistens hilft es wirklich meine Stimmung zu heben. Ich muss nur an die Pointe denken und fange normalerweise zu kichern an...
Ein junger Mann kommt bei einem Fleischhauer in den Laden und sagt als er dran ist: "Ich will was von der groben Fettigen."
Darauf der Fleischhauer: "Tut mir leid, die ist heute in der Berufschule."
LOL ...so genial...
- BM out -
Ein junger Mann kommt bei einem Fleischhauer in den Laden und sagt als er dran ist: "Ich will was von der groben Fettigen."
Darauf der Fleischhauer: "Tut mir leid, die ist heute in der Berufschule."
LOL ...so genial...
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Black_Mage - am Dienstag, 4. März 2008, 20:11 - Rubrik: Gestandenes
Als ich hier vor ein paar Tagen ein ICQ-Gespräch zitiert habe, hat mir das ja einiges an Feedback eingebracht. Also außerhalb des Weblogs.
Denn hier fällt plötzlich das Wort "Freundin", scheinbar aus heiterem Himmel, oder für andere ist es zumindest überaschend gewesen, dass ich ein so konkretes Wort gewählt habe.
Eigentlich will ich da jetzt auch gar nix über-definieren. Wahrscheinlich steht der Eintrag wie er ist, für genug ausgesagtes, oder gibt zumindest den Leuten eine Idee in den Kopf, mit der sie sich beschäftigen können. Nichts destotrotz versuche ich mich nun an einer Bestandsaufnahme meines Gefühllebens bezüglich des Statuses der guten Frau Elfchen.
Wenn es ein Wort gibt, dass wohl all meine bisherigen Erfahrungen mit ihr zusammenfassen soll, dann ist es wohl am treffensten "Hochschaubahn". Gute Zeiten, schlechte Zeiten, sehr schlechte Zeiten, Zeiten in denen wir gar keinen Kontakt haben, Zeiten in denen wir wirklich lediglich Freunde sind. In den 6 Jahren die ich sie nun kenne, habe ich wirklich einiges erlebt, und wie jeder weiß bin ich auch für schlechte Erfahrungen in meinem Leben dankbar, weil sie einen oft weiterbringen, als wenn alles glatt läuft.
Als ich von meiner Weltreise zurück gekommen bin, wollte ich nichts mehr von ihr wissen, und wenn ich mir nicht die Myokarditis eingefangen hätte, und wäre planmässig mit September nach Spanien abgerauscht, dann hätte ich das wohl auch leicht umsetzen können. Diese Wut von gefolgter Gleichgültigkeit lag zum Teil an ihrer Hinter-meinem-Rücken-Beziehung mit dem alten Mann, mehr noch an ihrem respektlosen Verhalten gegenüber meiner Privatssphäre im Umgang mit meinen Passwörten. Wir haben mitunter beide einen dicken Schädel und können ohne Schwierigkeiten auf "stur ohne Rücksicht auf Verluste" schalten.
Aber ich bin nunmal sehr vergesslich, und irgendwann habe ich begonnen zu vergessen, dass ich eigentlich böse auf sie bin. Und da es selbst dem internationalen Forscherteam, dass seit Jahren damit beschäftigt ist hinter dieses Geheimnis zu kommen, nicht gelungen ist, den Grund dafür zu finden, warum ich ihr immer wieder aufs neue Verfalle, ist es in den letzten Wochen zum quasi Unvermeidlichen gekommen. Wir haben begonnen uns wieder aneinander zu gewöhnen.
Ich gebe es offen und ehrlich zu: Ich mag sie. Ich fühl mich in ihrer Nähe wohl, ich finde sie schaut toll aus, sie riecht großartige, fühlt sich toll an. Ich verstehe oft was in ihr vorgeht (meistens hab ich natürlich keinen Schimmer), wir haben ähnliche Gedankengänge, und ich habe im Gegenzug doch immer wieder das Gefühl, dass sie mich versteht. Sie ist selbst verrückt genug, um meine Verrückheit nicht als mehr als seltsam zu emfpinden. Und vieles was ich für sie empfinde kommt aus der langen gemeinsamen Vergangenheit.
Natürlich ist das alles nicht eitel Sonnenschein, nicht wenn ich involviert bin. Ich bin voller Zweifel, die Schutzmechanismen aus 3 Jahren Junggesellentum sind gleichsam aktiv, wie auch die Angst davor von ihr so verletzt zu werden, wie sie es schon so oft getan hat. Die Hautpaufgabe für mich besteht also darin, nicht den Glauben an uns zu verlieren, meine Zweifel zu zerstreuen, es möglich werden zu lassen. Mich von ihrem Enthusiasmus, dass es lang genug hält, das wir 2009 gemeinsam auf Ski-Urlaub fahren können, anstecken lassen...
Was daraus nun wird, kann ich nicht hervorsehen. Aber ich bin auch nicht bereit jetzt hier nach einem Wort zu suchen, dass ihren Status in meinem Leben umschreibt, der weder zu nah noch zu fern klingt. Sie ist meine Freundin, und vielleicht fühle ich mich ja bald genug auch so wohl darin, dass ich es auch so empfinde.
- BM out -
Denn hier fällt plötzlich das Wort "Freundin", scheinbar aus heiterem Himmel, oder für andere ist es zumindest überaschend gewesen, dass ich ein so konkretes Wort gewählt habe.
Eigentlich will ich da jetzt auch gar nix über-definieren. Wahrscheinlich steht der Eintrag wie er ist, für genug ausgesagtes, oder gibt zumindest den Leuten eine Idee in den Kopf, mit der sie sich beschäftigen können. Nichts destotrotz versuche ich mich nun an einer Bestandsaufnahme meines Gefühllebens bezüglich des Statuses der guten Frau Elfchen.
Wenn es ein Wort gibt, dass wohl all meine bisherigen Erfahrungen mit ihr zusammenfassen soll, dann ist es wohl am treffensten "Hochschaubahn". Gute Zeiten, schlechte Zeiten, sehr schlechte Zeiten, Zeiten in denen wir gar keinen Kontakt haben, Zeiten in denen wir wirklich lediglich Freunde sind. In den 6 Jahren die ich sie nun kenne, habe ich wirklich einiges erlebt, und wie jeder weiß bin ich auch für schlechte Erfahrungen in meinem Leben dankbar, weil sie einen oft weiterbringen, als wenn alles glatt läuft.
Als ich von meiner Weltreise zurück gekommen bin, wollte ich nichts mehr von ihr wissen, und wenn ich mir nicht die Myokarditis eingefangen hätte, und wäre planmässig mit September nach Spanien abgerauscht, dann hätte ich das wohl auch leicht umsetzen können. Diese Wut von gefolgter Gleichgültigkeit lag zum Teil an ihrer Hinter-meinem-Rücken-Beziehung mit dem alten Mann, mehr noch an ihrem respektlosen Verhalten gegenüber meiner Privatssphäre im Umgang mit meinen Passwörten. Wir haben mitunter beide einen dicken Schädel und können ohne Schwierigkeiten auf "stur ohne Rücksicht auf Verluste" schalten.
Aber ich bin nunmal sehr vergesslich, und irgendwann habe ich begonnen zu vergessen, dass ich eigentlich böse auf sie bin. Und da es selbst dem internationalen Forscherteam, dass seit Jahren damit beschäftigt ist hinter dieses Geheimnis zu kommen, nicht gelungen ist, den Grund dafür zu finden, warum ich ihr immer wieder aufs neue Verfalle, ist es in den letzten Wochen zum quasi Unvermeidlichen gekommen. Wir haben begonnen uns wieder aneinander zu gewöhnen.
Ich gebe es offen und ehrlich zu: Ich mag sie. Ich fühl mich in ihrer Nähe wohl, ich finde sie schaut toll aus, sie riecht großartige, fühlt sich toll an. Ich verstehe oft was in ihr vorgeht (meistens hab ich natürlich keinen Schimmer), wir haben ähnliche Gedankengänge, und ich habe im Gegenzug doch immer wieder das Gefühl, dass sie mich versteht. Sie ist selbst verrückt genug, um meine Verrückheit nicht als mehr als seltsam zu emfpinden. Und vieles was ich für sie empfinde kommt aus der langen gemeinsamen Vergangenheit.
Natürlich ist das alles nicht eitel Sonnenschein, nicht wenn ich involviert bin. Ich bin voller Zweifel, die Schutzmechanismen aus 3 Jahren Junggesellentum sind gleichsam aktiv, wie auch die Angst davor von ihr so verletzt zu werden, wie sie es schon so oft getan hat. Die Hautpaufgabe für mich besteht also darin, nicht den Glauben an uns zu verlieren, meine Zweifel zu zerstreuen, es möglich werden zu lassen. Mich von ihrem Enthusiasmus, dass es lang genug hält, das wir 2009 gemeinsam auf Ski-Urlaub fahren können, anstecken lassen...
Was daraus nun wird, kann ich nicht hervorsehen. Aber ich bin auch nicht bereit jetzt hier nach einem Wort zu suchen, dass ihren Status in meinem Leben umschreibt, der weder zu nah noch zu fern klingt. Sie ist meine Freundin, und vielleicht fühle ich mich ja bald genug auch so wohl darin, dass ich es auch so empfinde.
- BM out -
Black_Mage - am Mittwoch, 7. November 2007, 12:37 - Rubrik: Gestandenes
noch kein Geständnis - Geständnis verfassen
Diese Woche war ich während meines wöchentlichen Wien-Besuchs auch in meiner alten Arbeitsstelle, bei den ehemaligen Kollegen vorbei schauen. Es war erst mein zweiter Besuch seit ich von der Weltreise zurück bin, und viele hatten mich beim vorigen Mal nicht gesehen. Somit war nicht nur die Myokarditis ein wiederholtes Gesprächsthema, sondern auch die für mich mittlerweile ja völlig unaktuelle Weltreise. Ich gestehe aber, dass es wirklich nett war, für ein paar Erzählungen und Anekdoten in der Erinnerungskiste zu kramen.
Und dann kam von einem der Ex-Kollegen die Killerfrage: "Hats dir sprachlich eigentlich was gebracht?"
Und ich antworte ganz trocken: "Nein."
"Was überhaupt nicht?"
"Wie denn? Mein englisch war ja vorher schon super."
Das mag zwar der Wahrheit entsprechen, aber kam mir doch im nachhinein recht arrogant vor.
Bis ich dann gestern eine email von einer meiner Reise-Bekanntschaften bekommen habe, die mir erklärt, wie sehr sie die Gespräche mit mir vermisst, und das sie bislang keinen anderen Kerl kennen gelernt hat, mit dem man sich so gut unterhalten konnte.
Und wir reden hier von Muttersprachlern. Also kann mein englisch ja tatsächlich nicht so schlecht sein.
Ich habe mich jetzt mit mir selber auf den Konsens geeinigt, dass mein Englisch wirklich gut ist, aber ich trotzdem arrogant bin. Was solls. :)
- BM out -
Und dann kam von einem der Ex-Kollegen die Killerfrage: "Hats dir sprachlich eigentlich was gebracht?"
Und ich antworte ganz trocken: "Nein."
"Was überhaupt nicht?"
"Wie denn? Mein englisch war ja vorher schon super."
Das mag zwar der Wahrheit entsprechen, aber kam mir doch im nachhinein recht arrogant vor.
Bis ich dann gestern eine email von einer meiner Reise-Bekanntschaften bekommen habe, die mir erklärt, wie sehr sie die Gespräche mit mir vermisst, und das sie bislang keinen anderen Kerl kennen gelernt hat, mit dem man sich so gut unterhalten konnte.
Und wir reden hier von Muttersprachlern. Also kann mein englisch ja tatsächlich nicht so schlecht sein.
Ich habe mich jetzt mit mir selber auf den Konsens geeinigt, dass mein Englisch wirklich gut ist, aber ich trotzdem arrogant bin. Was solls. :)
- BM out -
Black_Mage - am Freitag, 12. Oktober 2007, 10:24 - Rubrik: Gestandenes
noch kein Geständnis - Geständnis verfassen
Manchmal wache ich morgens auf, und wundere mich, dass ich in meinem Zimmer klar sehen kann, und dass es nicht voller Dampf ist, weil es in meinem Träumen so heiß hergegangen ist.
Doch wenn ich schon von erotischen Abenteuern träume, mit Mädels die ja gar nicht mein Typ sind (also schon attraktiv, aber mich nicht wirklich interessieren würden), dann wirds wirklich schlimm... ;)
Zum Glück gibts die meistens eh nicht und die Erinnerung verblasst zu schnell, als das ich noch einen roten Kopf bekommen könnte, wenn sie mir mal doch über den Weg laufen :)
Hm... leg ich mich jetzt nochmal hin? Vielleicht fällt meinem Unterbewusstsein ja wieder was nettes ein..
- BM out -
Doch wenn ich schon von erotischen Abenteuern träume, mit Mädels die ja gar nicht mein Typ sind (also schon attraktiv, aber mich nicht wirklich interessieren würden), dann wirds wirklich schlimm... ;)
Zum Glück gibts die meistens eh nicht und die Erinnerung verblasst zu schnell, als das ich noch einen roten Kopf bekommen könnte, wenn sie mir mal doch über den Weg laufen :)
Hm... leg ich mich jetzt nochmal hin? Vielleicht fällt meinem Unterbewusstsein ja wieder was nettes ein..
- BM out -
Black_Mage - am Sonntag, 2. September 2007, 07:35 - Rubrik: Gestandenes
noch kein Geständnis - Geständnis verfassen
Manchmal ist es seltsam.
Gestern Abend hat die Auto-Vervollständigung meines Browsers einen Aussetzer gehabt, und mich auf auf eine andere Seite gebracht als ich wollte. Statt auf des Elfchens Seite im Uboot, hat es mich auf ihre Seite bei Twoday geschickt. Und normalerweise lese ich ihr Blog ja nicht, aber wenn einem das Schicksal schon so einen Streich spielt, und einen die Überschrift des aktuellsten Eintrages anspricht, dann spielt man mit, und liest den Beitrag, obwohl man ja normalerweise das Blog nicht mal ansurft...
Das Schicksal ist ein übler Hund, und somit darf es einen dann auch nicht wundern, wenn einem nicht gefällt was man liest. Ich jedenfalls war kein bisschen überrascht, danach übelgelaunt, durcheinander und auf mich selbst sauer gewesen zu sein.
So ins Bett zu gehen, ist wohl auch nicht die beste Wahl, aber ich habe es getan.
Ich war dementsprechend auch den heutigen Tag nicht wirklich besser drauf. Ziemlich durch den Wind, und die angenehmen Gedanken der letzten Tagen waren vergessen, und die inneren Monologe waren hart und ungerecht.
Doch letztes Attribut kann ich erst hinzufügen, seit ich mittags mein Reisetagebuch für gestern nachgeschrieben habe, denn da ist mir aufgegangen, das ich wohl auch um nix besser bin.
Keine Ahnung, ob diese Erkenntnis für mich reicht, um wieder einfach zu den blumigen, bunten Gedanken der letzten Tage zurück zu kehren. Es wäre jedenfalls schöner, wieder verblendet durch die Welt zu ziehen, und sich nicht Gedanken über die eigene Wahrnehmung machen zu müssen.
- BM out -
Gestern Abend hat die Auto-Vervollständigung meines Browsers einen Aussetzer gehabt, und mich auf auf eine andere Seite gebracht als ich wollte. Statt auf des Elfchens Seite im Uboot, hat es mich auf ihre Seite bei Twoday geschickt. Und normalerweise lese ich ihr Blog ja nicht, aber wenn einem das Schicksal schon so einen Streich spielt, und einen die Überschrift des aktuellsten Eintrages anspricht, dann spielt man mit, und liest den Beitrag, obwohl man ja normalerweise das Blog nicht mal ansurft...
Das Schicksal ist ein übler Hund, und somit darf es einen dann auch nicht wundern, wenn einem nicht gefällt was man liest. Ich jedenfalls war kein bisschen überrascht, danach übelgelaunt, durcheinander und auf mich selbst sauer gewesen zu sein.
So ins Bett zu gehen, ist wohl auch nicht die beste Wahl, aber ich habe es getan.
Ich war dementsprechend auch den heutigen Tag nicht wirklich besser drauf. Ziemlich durch den Wind, und die angenehmen Gedanken der letzten Tagen waren vergessen, und die inneren Monologe waren hart und ungerecht.
Doch letztes Attribut kann ich erst hinzufügen, seit ich mittags mein Reisetagebuch für gestern nachgeschrieben habe, denn da ist mir aufgegangen, das ich wohl auch um nix besser bin.
Keine Ahnung, ob diese Erkenntnis für mich reicht, um wieder einfach zu den blumigen, bunten Gedanken der letzten Tage zurück zu kehren. Es wäre jedenfalls schöner, wieder verblendet durch die Welt zu ziehen, und sich nicht Gedanken über die eigene Wahrnehmung machen zu müssen.
- BM out -
Black_Mage - am Samstag, 2. Juni 2007, 00:15 - Rubrik: Gestandenes
Ich gehöre ja nicht zu den Leuten, die gerne einen Irrtum eingestehen oder es gar noch von wem auf die Nase gebunden zu bekommen. Es gibt aber auch Ausnahmen.
Süsse, danke für den schönen Tag heute! *in Demüt das Haupt neige*
- BM out -
Süsse, danke für den schönen Tag heute! *in Demüt das Haupt neige*
- BM out -
Black_Mage - am Dienstag, 9. Januar 2007, 20:55 - Rubrik: Gestandenes
In meiner Vorstellung trägt jeder Mensch seine eigene Welt in und mit sich rum. Je nach den Denkweisen, Vorstellungen, Träumen und Wünschen erbaut. Manche Welt ist bunt und exotisch, in den Himmeln hängen Wolkenschlösser. Andere Welten ähneln denen, in denen ihre Erbauer leben auf jedes triste Detail. Alles was wir sind und das uns ausmacht steckt in diesen Welten.
Wann immer zwei Menschen aufeinander treffen docken diese Welten aneinander an. Manchmal überschneiden sich unsere Welten ein wenig, manchmal verschmelzen sie geradezu. Je mehr wir uns anderen öffnen, desto mehr von unserer Welt bekommen sie zu sehen. Immer wieder trifft man auf Leute die wahre Fremdenführer in ihrer Welt sind und jeden Besucher selbst in die entlegensten Flecken und außergewöhnlichsten Orte führen. Ich denke es ist klar genug, dass ich nicht zu denen gehöre.
Ich bin ein Entdecker und Eroberer, dringe gerne abenteuerlich in die fremden Welten meiner Gegenüber vor, lerne das Unbekannte. Ich empfange selten Gäste, sondern bin lieber Gast.
Wenn jemand meine Welt betritt hat er es nicht weit. Gleich hinter der Grenze erwarten ihn die Unterhaltungszenten, Bars, Puffs, Factory-Outlets und Touristen-Herbergen. Ich bin Znaim, der Spass ist hier, warum weiter ins Landesinnere rücken?
Nur wenn ich zuviel getrunken habe und grad viel Stress habe, was zum Glück selten genug der Fall ist, öffnen die Souvenir- und Postkartenshops mit ihren von der Tourismuswerbung überzeichneten Motiven aus dem Kernland ihre Pforten. Versuchen die Besucher neugierig zu machen, in dem sie von malerischen Höhen und pechschwarzen Höhlensystem erzählen.
Sogern ich die Devisen aus dem Tourismusgeschäft einnehmen würde, ist mir der Erhalt der Altstadt und der anderen wundersamen Orte meiner Welt zu kostbar, um sie von allen zertrampeln zu lassen.
Meine Welt ist wahrlich nicht verschlossen, aber um ins Hinterland zu gelangen ist einfach mehr notwendig als "Hallo" zu sagen, und seine Welt an meine ranzuschieben. Ganz im Ernst, ich habe eine freundliche, wenn auch sehr bürokratische Visavergabe. Aber Visa können wieder entzogen werden. Und werden es auch immer wieder.
Man sagt mir nach das meine emotionalen Ausbrüche meist schwer nachvollziehbar sind und das ich zuviel in mich hineinfresse und runter schlucke. Es gibt keine Möglichkeit das zu widerlegen, aber auch keine das zu verändern. Ich rechtfertige das damit, dass das meiste, das in meiner Welt geschieht auch dort bleibt. Eigentlich sollte man die wenigen Erscheinungen die nach außen treten mehr wie Naturereignisse bewundern. Eine Sonnenfinsternis oder ein Vulkanausbruch werden ja auch nicht hinterfragt sondern bestaunt.
Nichts desto trotz steht meine Welt jedem jederzeit offen, egal ob für einen Znaim-Aufenthalt oder einen Versuch die entlegeneren Teile zu erreichen. Immerhin lasse ich euch gerade an meiner Lebensphilosophie teilhaben.
- BM out -
Wann immer zwei Menschen aufeinander treffen docken diese Welten aneinander an. Manchmal überschneiden sich unsere Welten ein wenig, manchmal verschmelzen sie geradezu. Je mehr wir uns anderen öffnen, desto mehr von unserer Welt bekommen sie zu sehen. Immer wieder trifft man auf Leute die wahre Fremdenführer in ihrer Welt sind und jeden Besucher selbst in die entlegensten Flecken und außergewöhnlichsten Orte führen. Ich denke es ist klar genug, dass ich nicht zu denen gehöre.
Ich bin ein Entdecker und Eroberer, dringe gerne abenteuerlich in die fremden Welten meiner Gegenüber vor, lerne das Unbekannte. Ich empfange selten Gäste, sondern bin lieber Gast.
Wenn jemand meine Welt betritt hat er es nicht weit. Gleich hinter der Grenze erwarten ihn die Unterhaltungszenten, Bars, Puffs, Factory-Outlets und Touristen-Herbergen. Ich bin Znaim, der Spass ist hier, warum weiter ins Landesinnere rücken?
Nur wenn ich zuviel getrunken habe und grad viel Stress habe, was zum Glück selten genug der Fall ist, öffnen die Souvenir- und Postkartenshops mit ihren von der Tourismuswerbung überzeichneten Motiven aus dem Kernland ihre Pforten. Versuchen die Besucher neugierig zu machen, in dem sie von malerischen Höhen und pechschwarzen Höhlensystem erzählen.
Sogern ich die Devisen aus dem Tourismusgeschäft einnehmen würde, ist mir der Erhalt der Altstadt und der anderen wundersamen Orte meiner Welt zu kostbar, um sie von allen zertrampeln zu lassen.
Meine Welt ist wahrlich nicht verschlossen, aber um ins Hinterland zu gelangen ist einfach mehr notwendig als "Hallo" zu sagen, und seine Welt an meine ranzuschieben. Ganz im Ernst, ich habe eine freundliche, wenn auch sehr bürokratische Visavergabe. Aber Visa können wieder entzogen werden. Und werden es auch immer wieder.
Man sagt mir nach das meine emotionalen Ausbrüche meist schwer nachvollziehbar sind und das ich zuviel in mich hineinfresse und runter schlucke. Es gibt keine Möglichkeit das zu widerlegen, aber auch keine das zu verändern. Ich rechtfertige das damit, dass das meiste, das in meiner Welt geschieht auch dort bleibt. Eigentlich sollte man die wenigen Erscheinungen die nach außen treten mehr wie Naturereignisse bewundern. Eine Sonnenfinsternis oder ein Vulkanausbruch werden ja auch nicht hinterfragt sondern bestaunt.
Nichts desto trotz steht meine Welt jedem jederzeit offen, egal ob für einen Znaim-Aufenthalt oder einen Versuch die entlegeneren Teile zu erreichen. Immerhin lasse ich euch gerade an meiner Lebensphilosophie teilhaben.
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Black_Mage - am Dienstag, 10. Oktober 2006, 21:57 - Rubrik: Gestandenes