Heute hatte ich ja internistische Kontrolle, und muss zugeben, dass ich mit den Ergebnissen sehr zufrieden bin.
EKG, Blutdruck und Ultraschall-Untersuchung waren alle in Ordnung.
Auch mit der Prognose, das es wohl noch 2, 3 Wochen dauern wird, bis mich die alltäglichen Kleinigkeiten nicht mehr so sehr erschöpfen, finde ich recht positiv. Ist immerhin ein absehbares Ende.
Und ich darf mich mittlerweile auch körperlich wieder anstrengen. Schwerer heben und tragen, wenn auch nicht auf Dauer. Ausdauersport und Marathontraining soll ich noch bleiben lassen ...wie Schade ;)
Tja, noch 3, 4 Wochen Schonung und dann werde ich mich wohl Gesund schreiben lassen können. Somit ist meine Planung ab November wieder in Wien zu wohnen und arbeiten zu gehen auch erfüllbar.
Bis Ende des Jahres muss ich wohl noch mit Einschränkungen leben. Aber he.. das ist alles schon ein Gewinn. Besser ein paar Einschränkungen an die man denken muss, als ein paar Ausnahmen die einem erlaubt sind.
- BM out -
EKG, Blutdruck und Ultraschall-Untersuchung waren alle in Ordnung.
Auch mit der Prognose, das es wohl noch 2, 3 Wochen dauern wird, bis mich die alltäglichen Kleinigkeiten nicht mehr so sehr erschöpfen, finde ich recht positiv. Ist immerhin ein absehbares Ende.
Und ich darf mich mittlerweile auch körperlich wieder anstrengen. Schwerer heben und tragen, wenn auch nicht auf Dauer. Ausdauersport und Marathontraining soll ich noch bleiben lassen ...wie Schade ;)
Tja, noch 3, 4 Wochen Schonung und dann werde ich mich wohl Gesund schreiben lassen können. Somit ist meine Planung ab November wieder in Wien zu wohnen und arbeiten zu gehen auch erfüllbar.
Bis Ende des Jahres muss ich wohl noch mit Einschränkungen leben. Aber he.. das ist alles schon ein Gewinn. Besser ein paar Einschränkungen an die man denken muss, als ein paar Ausnahmen die einem erlaubt sind.
- BM out -
Black_Mage - am Montag, 24. September 2007, 20:07 - Rubrik: Myokarditis
Scheintod gewahrt - Schein wahren
Morgen habe ich meine internistische Kontrolle, auf die ich ja schon sehr gespannt warte. Dann werden wir (also ich, und alle denen ich die Info dann aufs Aug drück), wissen wie es weiter geht... also wie lange ich noch krank geschrieben bin; ich zum Frühstück meinen Brotaufstrich auf Tabletten verteile; ich mich vor schweren Gegenständen verstecke, weil ich sie nicht halten dürfte, wenn sie mich anspringen.
Als ich vor 4 Wochen aus dem Krankenhaus entlassen wurde, hat es geheißen, dass ich bei einem guten Verlauf mit 2, 3 Monaten Zwangspause rechnen muss. Ich behaupte mal einen guten Verlauf zu haben ... mal schauen wie das jemand sieht, der sich berufsmässig täglich damit auseinander setzt.
Die bestehende Ungewissheit hält mich natürlich nicht davon ab schon mal zu planen, wie es weitergehen könnte. Und seit ein paar Tagen habe ich tatkräftige Unterstützung bekommen - durch niemand geringeren als meine beiden Beherberger. Ich bin nur nicht sicher, ob ich mit deren Idee so komplett einverstanden bin :)
Da der Feuerwehr hier, das Depot zu klein wird, denken die über einen Umzug nach. Und ich kaufe dann also das freiwerdende Feuerwehrhaus. Das würde meiner avantgardistischen Seele viel Entfaltungsmöglichkeiten bieten. Wendeltreppe in einen Turm, der zum Lesezimmer ausgebaut wird ...und runter gehts dann auf so einer Feuerwehr-Rutschstange. Hui.
Und da ich seit Freitag ja eine Verehrerin zu haben scheine, ist auch schon geklärt, wem ich hier den Hof mache. Damit binde ich mich auch gleich mal an den Kirchenchor, damit alles zusammen passt.
Dann kommen natürlich die weiteren sozialen Freizeit-Aktivitäten hinzu, denen man sich hier anschliessen kann. Freiwillige Feuerwehr, Dorferneuerungs Verein, und wenn ich der ÖVP beitrete kann ich mich im Gemeinderat engagieren.
Am besten fang ich gleich mal damit an, für den Führerschein zu lernen, weil den werde ich hier heraussen natürlich auch brauchen.
Im Prinzip ist für alles gesorgt und an alles gedacht. Eigentlich praktisch.
Einfach nur weil das alles ZU fantastisch klingt, bin ich kein bisschen über diese Vision beunruhigt. Mir gefällt es hier ja. Vielleicht sollte ich mich nicht nur vom Internisten untersuchen lassen? ;)
- BM out -
Als ich vor 4 Wochen aus dem Krankenhaus entlassen wurde, hat es geheißen, dass ich bei einem guten Verlauf mit 2, 3 Monaten Zwangspause rechnen muss. Ich behaupte mal einen guten Verlauf zu haben ... mal schauen wie das jemand sieht, der sich berufsmässig täglich damit auseinander setzt.
Die bestehende Ungewissheit hält mich natürlich nicht davon ab schon mal zu planen, wie es weitergehen könnte. Und seit ein paar Tagen habe ich tatkräftige Unterstützung bekommen - durch niemand geringeren als meine beiden Beherberger. Ich bin nur nicht sicher, ob ich mit deren Idee so komplett einverstanden bin :)
Da der Feuerwehr hier, das Depot zu klein wird, denken die über einen Umzug nach. Und ich kaufe dann also das freiwerdende Feuerwehrhaus. Das würde meiner avantgardistischen Seele viel Entfaltungsmöglichkeiten bieten. Wendeltreppe in einen Turm, der zum Lesezimmer ausgebaut wird ...und runter gehts dann auf so einer Feuerwehr-Rutschstange. Hui.
Und da ich seit Freitag ja eine Verehrerin zu haben scheine, ist auch schon geklärt, wem ich hier den Hof mache. Damit binde ich mich auch gleich mal an den Kirchenchor, damit alles zusammen passt.
Dann kommen natürlich die weiteren sozialen Freizeit-Aktivitäten hinzu, denen man sich hier anschliessen kann. Freiwillige Feuerwehr, Dorferneuerungs Verein, und wenn ich der ÖVP beitrete kann ich mich im Gemeinderat engagieren.
Am besten fang ich gleich mal damit an, für den Führerschein zu lernen, weil den werde ich hier heraussen natürlich auch brauchen.
Im Prinzip ist für alles gesorgt und an alles gedacht. Eigentlich praktisch.
Einfach nur weil das alles ZU fantastisch klingt, bin ich kein bisschen über diese Vision beunruhigt. Mir gefällt es hier ja. Vielleicht sollte ich mich nicht nur vom Internisten untersuchen lassen? ;)
- BM out -
Black_Mage - am Sonntag, 23. September 2007, 20:28
Da ich letzte Nacht viel Zeit im Wachzustand verbracht habe, und im Dunkeln liegend und auf einen weiteren Fingerhut voll Schlaf hoffen nicht viele Nebenaktivitäten zulässt, hab ich einfach die Gedanken wandern lassen, und bin irgendwann bei den spannendsten Episoden meiner Geschicklichkeit angekommen.
Aus irgendwelchen Gründen habe ich es früher echt geschafft mir auf die absurdesten Weisen weh zu tun. In letzter Zeit ist mir sowas eigentlich nicht mehr passiert ... wenn man mal von der Dusch-Schiebetür in Sydney absieht. Aber das hätte ja wohl jedem passieren können, nicht?
Ich rede dabei von so Dingen wie:
Beim normal durch die Tür gehen, mit dem Ärmel in der Türschnalle einfädeln und sich das Hemd aufreissen.
Oder besser noch, als ich mal in der Arbeit mit der Hosentasche in einem Regal hängen geblieben bin, und mir die gesamte Außennaht des Hosenbeines bis zum Knie aufgerissen habe. Als ich dann eine knappe Stunde später mit einer neuen Hose wieder in der Arbeit aufgetaucht bin, hat der Chef immer noch gekichert...
Der heutige Loading-Supervisor hatte mal sein Zimmer pikobello aufgeräumt. Das ist durchaus eine Erwähnung wert, denn das ist wirklich nicht oft vorgekommen. Jedenfalls war wirklich alles geleckt sauber. Und ich bleibe mit meiner kleinen Zehe an einer Hantel, die neben dem Schreibtisch am Boden gelegen ist, hängen.
Ach, wie oft ich es geschafft habe mit meiner kleinen Zehe an einem Türstock hängen zu bleiben...
Oder als ich damals in England gearbeitet habe und eine Pizza aus dem Steamer nehmen wollte. Die war an dem Gitter festgepickt also klopfe ich von unten dagegen ...und komme mit meinem Unterarm am unteren Gitter an. Das Gitter-förmige Branding davon war ziemlich cool, und hat mir für einige Zeit eine hübsche Narbe verschafft.
Wobei hitzemässig war wohl mein Stunt bei der Essensausgabe in der Schule besser. Ein Freund geht vorbei, und um ihn zu begrüssen lehne ich mich weit nach vor ..und stütze mein Kinn dabei auf die Hitzebrücke vor mir...
Als ca 6-jähriger hab ich mit meinem Dad eine Radtour gemacht, und er schleift lässig um eine Kurve und erklärt mir, dafür muss ich nur die Hinterbremse gedrückt halten wenn ich um die Kurve fahren möchte... Ich radle los, so schnell ich kann, ziehe die Bremse - die Vorderbremse. Mich hats über den Lenker geschleudert und ich hab gute 3m Flug hingelegt. Muss wie das Pinguin-Schleudern bei Yeti-Sports ausgesehen haben.
Wahrscheinliches Highlight ist ja, als ich mal neben einer Freundin plaudernd an einem Gehsteig entlang marschiert bin, um dabei mit dem Gesicht in den schönen, gelben, mitten in den Weg ragenden Postkasten zu laufen...
Ich kann mich noch erinner, wie sehr meine Freunde erstaunt waren, dass ich unsere Maturareise in der Türkei unbeschadet überstanden hatte. Die sind mit jedem Tag der ohne Verletzung vergangen ist, immer gespannter geworden, was für einen Stern ich reissen werde.
Hm, wie gesagt: so ungeschickt oder vom Pech verfolgt bin ich heute gar nimmer. Fast langweilig... wobei, das mit der Dusch-Schiebetür wäre wohl sonst echt niemandem passiert.
- BM out -
Aus irgendwelchen Gründen habe ich es früher echt geschafft mir auf die absurdesten Weisen weh zu tun. In letzter Zeit ist mir sowas eigentlich nicht mehr passiert ... wenn man mal von der Dusch-Schiebetür in Sydney absieht. Aber das hätte ja wohl jedem passieren können, nicht?
Ich rede dabei von so Dingen wie:
Beim normal durch die Tür gehen, mit dem Ärmel in der Türschnalle einfädeln und sich das Hemd aufreissen.
Oder besser noch, als ich mal in der Arbeit mit der Hosentasche in einem Regal hängen geblieben bin, und mir die gesamte Außennaht des Hosenbeines bis zum Knie aufgerissen habe. Als ich dann eine knappe Stunde später mit einer neuen Hose wieder in der Arbeit aufgetaucht bin, hat der Chef immer noch gekichert...
Der heutige Loading-Supervisor hatte mal sein Zimmer pikobello aufgeräumt. Das ist durchaus eine Erwähnung wert, denn das ist wirklich nicht oft vorgekommen. Jedenfalls war wirklich alles geleckt sauber. Und ich bleibe mit meiner kleinen Zehe an einer Hantel, die neben dem Schreibtisch am Boden gelegen ist, hängen.
Ach, wie oft ich es geschafft habe mit meiner kleinen Zehe an einem Türstock hängen zu bleiben...
Oder als ich damals in England gearbeitet habe und eine Pizza aus dem Steamer nehmen wollte. Die war an dem Gitter festgepickt also klopfe ich von unten dagegen ...und komme mit meinem Unterarm am unteren Gitter an. Das Gitter-förmige Branding davon war ziemlich cool, und hat mir für einige Zeit eine hübsche Narbe verschafft.
Wobei hitzemässig war wohl mein Stunt bei der Essensausgabe in der Schule besser. Ein Freund geht vorbei, und um ihn zu begrüssen lehne ich mich weit nach vor ..und stütze mein Kinn dabei auf die Hitzebrücke vor mir...
Als ca 6-jähriger hab ich mit meinem Dad eine Radtour gemacht, und er schleift lässig um eine Kurve und erklärt mir, dafür muss ich nur die Hinterbremse gedrückt halten wenn ich um die Kurve fahren möchte... Ich radle los, so schnell ich kann, ziehe die Bremse - die Vorderbremse. Mich hats über den Lenker geschleudert und ich hab gute 3m Flug hingelegt. Muss wie das Pinguin-Schleudern bei Yeti-Sports ausgesehen haben.
Wahrscheinliches Highlight ist ja, als ich mal neben einer Freundin plaudernd an einem Gehsteig entlang marschiert bin, um dabei mit dem Gesicht in den schönen, gelben, mitten in den Weg ragenden Postkasten zu laufen...
Ich kann mich noch erinner, wie sehr meine Freunde erstaunt waren, dass ich unsere Maturareise in der Türkei unbeschadet überstanden hatte. Die sind mit jedem Tag der ohne Verletzung vergangen ist, immer gespannter geworden, was für einen Stern ich reissen werde.
Hm, wie gesagt: so ungeschickt oder vom Pech verfolgt bin ich heute gar nimmer. Fast langweilig... wobei, das mit der Dusch-Schiebetür wäre wohl sonst echt niemandem passiert.
- BM out -
Black_Mage - am Sonntag, 23. September 2007, 09:56
Langeweile und Ödnis spielen zusammen im Eck. Kopfschmerz und Unwille lassen sich auf dem Rücken eines monochromen Summen umher treiben. Das Internet ist ausgelesen. Offen bleibt der Wunsch: _eine_ gute Nacht.
- BM out -
- BM out -
Black_Mage - am Samstag, 22. September 2007, 21:11 - Rubrik: das andere