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Die letzten beiden Tage habe ich in Christchurch verbracht, genauer gesagt ein wenig ausserhalb des Stadtkernes im Stadtteil New Brighton. Dort gibt es einen Strand, von dem ich im Winter leider nicht soviel habe, aber ich liebe den Strand und deswegen bin ich mal wieder stundenlang dort gesessen und habe einfach nur den Wellen zugeschaut.
In mein Journal in hab ich dann folgendes geschrieben, dass mir so gut gefallen hat, dass ich es einfach abtippen muss.

-

Ich gehe nochmals an den Strand. Perfekter blauer Himmel, Wolkenbaenke am Horizont, tossende Weellen branden heran, Jogger und Hundebesitzer am Strand. Herrlich - ich liebe es.
Die Voegel kreischen kreisend ueber mir, streiten sich um Muscheln, verjagen sich mit erhobenen Schwingen gegenseitig, oder werden von Hunden aufs Meer rausgejagt.
Ein paar Moewen nehmen an einem kleinen Spaniel Rache, sie fliegen dich ueber ihn drueber, der kleine Hund ueberschlaegt sich vor Angst, schlaegt Haken um ihnen zu entkommen. Seine Besitzerin und ich lachen lauthals ueber das arme Vieh.
Der Sand um mich ist dunkel und feucht, von Schuhabdruecken und Pfotenspuren genauso durchfurcht, wie dden Reifenspuren der vielen Kinderwaegen die hier entlang geschoben werden. Dazwischen zeichnen sich die Klauenabdruecke der verschiedenen Seevoegel ab, die hier entlang laufen, staken, huepfen. Ihre unterschiedlichen Spuren wirken wie ein wichtiges Dokument in Keilschrift. Wahrscheinlich eine Volkszaehlung oder Lagerbestand der Nahrungsvorraete.
Wenn ich es doch bloss lesen koennte.

-

Ich habe zwar die Wassertemperatur des Pazifiks hier nicht getestet, aber ich moechte anmerken, dass die Surfer, die sich bei den Temperaturen da raus wagen, meine Hochachtung haben. Brrrrr!

- BM out -

Nein, hier werden keine grossen Sexgeschichten aufgetischt, aber nachdem meine letzten Beitraege alle fiktionaler Art waren, wollte ich mal wieder ein paar Tatsachen praesentieren.

Ich habe heute einen Canyon Swing gemacht. Dabei faellt man in eine 109m tiefe Schlucht. Zuerst gibt es 60 Meter freien Fall, dann saust man am Seil nochmal 50m tiefer und schwingt zu einem vollen 200m Bogen durch wieder in die Hoehe. Dabei erreicht man eine Geschwindigkeit von 150kmh.
Man faellt tief und schnell... und Leute ich kann kreischen, das glaubt man nicht. Ich habe mir meinen Sprung auf DVD brennen lassen, und sobald ich mit meinem Laptop online kann, werde ich das Ganze auf YouTube stellen und hierher verlinken.

Eigentlich hat mir das ganze letztlich viel Spass gemacht. Oder viel mehr die Tatsache, dass ich es ueberlebt habe, hat mir Spass gemacht. Aber leider hat mein Hirn blockiert und mich das ganze nicht mit einem spektakulaeren Sprung von der Plattform machen lassen. Verdammter Selbsterhaltungstrieb.

So, und nun gehe ich feiern, dass ich das ueberlebt habe. Das habe ich mir verdient!

- BM out -

Das wollte ich ja schon vor laengerer Zeit posten, aber dann hatte ich keinen Internetzugang und dann hab ich es vergessen und dann hatte ich was anderes zu erzaehlen und dann hab ich es mal wieder vergessen. Aber gerade eben erinnere ich mich wieder, also schnell posten.

Als ich vor 2 Wochen auf der Nordinsel in Rotorua zum Zorbing gefahren bin, bin ich an einer anderen Attraktion Neu Seelands vorbeigekommen. Dem Agrodome. Da gehts um Landwirschaft, Schafe hauptsaechlich, soviel ich weiss. Ist ja auch gar nicht wichtig, ich hatte ja eine ganz andere Assoziation.
Ich hab Aggrodome gelesen ..und sofort an einen Haufen WoW-Spieler unter einer Kuppel denken muessen.

Und dabei ist mir dann aufgefallen, dass ich waehrend meiner Reise kein einziges Mal irgendjemanden ueber WoW habe reden hoeren. Das ist ja auch nicht verwunderlich, wie sollen die ganzen Abhaengigen auch reisen, wenn sie dann einen Raid versaeumen koennten?
Aber auch sonst sind Computer- und Videogames kein Gespraechsthema unter Reisenden. Klar, manche haben einen DS oder eine PSP dabei, falls die grosse Langeweile waehrend einer Wartezeit, einem regnerischen Tag oder eine Busfahrt einsetzt, aber es gibt scheinbar keine reisenden Gamer.
Obwohl die meisten Leute die ich treffe zwischen 19 und 22 sind, also eigentlich die Generation die mit Playstation und Co aufgewachsen ist, haben die oft noch nicht mal den geringsten Schimmer von Videospielen. Ich habe ein paar mal versuchsweise ein Gespraech in die Richtung gelenkt und bin da immer auf tote Enden gestossen.

Seltsam. Aber sehr befreiend. Wirklich angenehm. Ich merke wie ich selbst das Interesse an dem Thema verliere... verloren habe.

- BM out -

 

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