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Für all jene, die es nicht zur "Sex Pistole" bringen, bleibt immer noch ein Versuch als "Love gun".

Dank an Adam Green für seine Textzeile "Jessica Simpson, where is your love gone, it's not in your music, anymore." und WhiteMages einmaliges Gehör.

- BM out -

Karamell ist gut für:

- Löffelbondage
- Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für professionelle Abwäscher
- geduldige Schlecker
- halbfüssige Konsistenzen
- Topfabdichtungen
- Nagelmaniküre

- angeblich auch für Glassuren, aber das können wir nicht bestätigen...

- BM & WM out -

In den letzten Wochen so oft erwähnt, das sie schon legendär ist, verdient meine Gralsuche nach einem neuen MP3-Player eine genauere Analyse. Verfolgen wir das ganze mal in den einzelnen Szenen:

Das Opus eröffnet damit, dass der Creative Zen des Protagonisten plötzlich den Dienst verweigert und nur mehr den Splash-Screen ladet. Er startet keine Musik, lässt sich aber auch nicht mehr abschalten...

Die personifizierte Verzweiflung stürzt sich darauf auf den Helden. Die beiden geben sich einem wilden Ringen hin, aus dem der Protagonist siegreich hervor geht und die Verzweiflung abschüttelt und beschliesst sich einen neuen MP3-Player zu besorgen.

Der folgende Akt gilt gemeinhin als der Bekannteste des gesamten Stückes, vorallem weil die "Was soll ich nun nur nehmen?"-Arie als ihr Herzstück im Zentrum steht. Hierbei kommen die einzelnen Produkte, vom Marken- bis zum Import-MP3-Player wie auch die diversen Billig- und No-Name-Player an die Reihe. Jeder hat einige Zeilen in denen er um die Gunst des Helden buhlt, jedoch findet die Arie ein jähes Ende als der Protagonist plötzlich die Hosentaschen schürzt und feststellt, dass er sich nichts davon leisten kann.

Die personifizierte Verzweiflung, von nun an als rein komödiantisches Mittel eingesetzt, versucht im folgenden Intermezzo sich an unsere Hauptfigur heranzupirschen, wird jedoch vom wilden Tanz der Tombolalose überrascht, verwirrt, überwältigt und fehlgeleitet.

Der Protagonist kann nun unbeirrt seinen gewonnenen MP3-Player in Empfang nehmen. Und genau diesem Teil der Saga möchte ich nun meine genauere Beobachtung widmen:

Bei Besagtem, zuvor als "Billig-MP3-Player" bezeichneten Gerät handelt es sich um ein Produkt, dass einen Listenpreis von rund 80 Euro hat und von mir daher schon nicht mehr das Attribut "billig" um den Hals gehängt bekommt. Doch das soll nun bitte keinen irritieren, natürlich bleibt das Ding ein Billig-MP3-Player.

Zuerst sei ein großer Vorteil des Gerätes angeführt: es ist keine Software notwendig um vom iBook erkannt zu werden. Das ist auch gut so, denn Software und Handbuch liegen lediglich auf einer 3"-Disc bei ...und die will ich nicht in den unendlichen Weiten des Slot-in-Laufwerks verlieren.

Ohne Handbuch ergibt sich nun die schwierige Aufgabe den Aufbau und das Interface des Dings zu entschlüsseln... und das führt uns wieder zum Bereich 'billig' zurück.

Der Aufbau des Geräts wirft schon mal viele Fragen auf.
So hat es zwar einen On/Off-Schalter, wenn man ihn jedoch auf 'on' stellt, schaltet es sich nicht ein. Erst wenn man für einige Sekunden den 'Menu'-Knopf einige Sekunden drückt gerät Leben ins Gerät.
Neben dem On/Off-Schalter gibt es noch folgende Bedienelemente:
Menu, Rec, Lauter, Leiser, Play/Stop, nächstes Lied, voriges Lied.
Ja... man kann anscheinend keine Tastensperre aktivieren...

Doch widmen wir uns erstmal dem Interface selbst. Wie gesagt, wenn man das Gerät einschält und lange genug auf dem Menu-Button drückt aktiviert sich das Gerät. Hier kommt ein weiteres grandioses Feature zum Tragen:
Ich stelle den Equalizer auf Rock, bestimme den Wiedergabe-Modus mit 'Random', stelle die Betriebssprache auf deutsch. Wenn ich das Gerät nun mit dem on/off-Schalter ausschalte und neustarte, ist wieder alles auf die Standard-Settings verschoben. Gilt übrigens auch für die Lautstärke die scheinbar auf knapp unter Maximum gesetzt ist, was mich jedesmal sehr freut...
Nur wenn man das Gerät über das gedrückt Halten des Menu-Buttons abschaltet merkt er sich die Settings. Aber auf das muss man erstmal draufkommen.

Ebenfalls eine spannende Eigenschaft ist das scheinbare Fehlen von Playlisten, die man direkt am Gerät erstellt. Ja man kann noch nicht mal eigene Folder erstellen oder verwalten, ohne den Player an einen Computer zu hängen. Das alles konnte sogar schon der MP3-Player den ich mir vor 3 Jahren gekauft hatte (damals mit dem gigantischen Speicher von 256 MB!).
Somit kann man sich einfach nur die Musik so anhören wie sie im Speicher liegt und im Notfall öfters den Song skippen oder eben gleich nur den Shuffle-Modus laufen lassen. Gezielt ein bestimmes Lied hören ist nicht möglich, da es auch gar keine Vorschau gibt, was das nächste Lied wäre. Dafür kann man in superschlechter Qualität über ein eingebautes Mikrofon aufnehmen oder Radio hören...

Jetzt könnte es natürlich sein, dass der Player noch viele Funktionen hat die ich noch nicht durchschaut habe, weil ich das Handbuch nicht gelesen habe, oder alles viel einfacher ist als gedacht. Aber ich spreche hier im Zweifelsfall GEGEN den Verdächtigen..

Während ich in den letzten Tagen diesen Eintrag zusammen gestellt habe, hat sich heute übrigens schon die nächste Szene in der Saga aufgetan.

Kaum das der Protagonist für ein paar Tage mit dem Gerät glücklich war, sich mit ihm vertraut gemacht hat, und endlich wieder portable Musik genossen hat, lässt sich der Akku des MP3-Players nicht mehr laden. Das Gerät selber reagiert auch nicht, und zeigt nicht mal einen "battery low"-Bildschirm wie zu Beginn.

Klingt nach einem erneuten Intermezzo mit der personifizierten Verzweiflung...

- BM out -

Heute habe ich eine Gruppe junger Soldaten in ein Goblinlager geschickt. Sie sollten es bei Nacht infiltrieren, Informationen darüber sammeln wie es aufgebaut und verteidigt sei und wieviele Leute dort stationiert sind.
Leise rein, leise raus, kein Aufsehen erregen. Ganz einfach, ganz sauber.
Leider habe ich da meine Rechnung ohne die Mitspieler gemacht, denn wenn man dem Helden deutscher Sagen ein Schwert, und dem Herrn Cinematographen einen Feuerball in die Hand drückt, sollt einem ja wohl von Beginn an klar sein, was einen erwartet...

Also kam es wie es musste, sie gerieten mitten im Lager an eine Patrouille und begannen einen großen Kampf, wobei einer der Goblins aber seine Befehle nicht vergessen hatte und statt sich mit dem Knüppel in der Hand auf die Recken zu stürzen in Richtung der Alarmglocke lief. Als er einen Schritt davor entfernt war das gesamte Lager aufzuwecken und dem Kommando-Team somit eine schnelles Ende zu bereiten gingen den Soldaten die Möglichkeiten aus.
Der Goblin an der Alarmglocke brauchte nur mehr einen Schadenspunkt zu nehmen und die Situation wäre wieder unter Kontrolle gewesen, aber die Feuermagierin und der Armbrust-Schütze waren bereits am Zug gewesen und somit konnte ihn keiner mehr erreichen, der letzte aus der Menschengruppe der noch eine freie Aktion hatte war der Heiler, dem es aber generell an Offensivmitteln mangelt.
"Können wir nicht einfach sagen, ich hätte Schattenmagie gelernt und kann dem Goblin den einen Schaden zu fügen?", meint der Held deutscher Sagen lachend.
"Klar, wenn Du 'nen 20er wirfst.", meine ich jovial. Ach hätte ich doch bloß mein vorlautes Maul gehalten... der Kerl würfelt doch tatsächlich die 20 und der Goblin bricht genauso erstaunt wie ich einfach zusammen.

Kurz darauf haben sie es dann aber doch versiebt und das ganze Lager geweckt, sich mit zig Goblins und deren Gnoll-Kommandanten gleichzeitig gefetzt, das halbe Lager dabei abgefackelt und sind dann blindlings in den umliegenden Wald getürmt. Immerhin haben sie zuvor die notwendigen Informationen sammeln können, auch wenn die jetzt wohl nutzlos sind... ich freu mich schon wenn ich ihnen das nächste Mal als der Kommandant der Menschen-Garnision deswegen die Hölle heiß machen darf. Ich muss nur aufpassen, dass mich keiner zu einer schwachsinnigen W20-Aktion hinreissen lasse, sonst muss ich sie wohl für die Aktion auch noch befördern, oder so :)

- BM out -

 

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