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Ich hab null Ahnung wie das geht. Aber das kann doch nicht echt sein ... das würde allem widersprechen was ich in den letzten 27 Jahren als Naturgesetz anerkannt habe...


Oder? Kann das sein? Kann das gehen?
Kann das mal wer für mich probieren? Ich besuch dich auch im Krankenhaus...

- BM out -

In der letzten Woche ist mir bei einer Geschichte, die ich vor Jahren begonnen habe, viel Fortschritt gelungen. Habe da einiges geschrieben, mit vielem davon bin ich sogar im ersten Durchlauf schon sehr zufrieden. Außerdem konnte ich zu den noch fertig zustellenden Teilen viel Struktur aufbauen.

Das Problem ist, dass ich das natürlich handschriftlich gemacht habe, und nun das Zeugs auch abtippe muss.
Knapp 550 Wörter hab ich ja schon mal, aber ich schätze mal, dass der fehlende Teil noch doppelt soviel ist (bin heute 1 1/2 Stundenlang beim neuen Starbucks Landstrasse gesessen und hab fast durchgehend am Text gearbeitet...).
Insgesamt macht der bislang fertiggestellte Teil fast 6000 Wörter aus. Mit dem zu tippenden Teil könnte ich also auf 7000 Wörtern sein. Das ist das meiste an kohärentem Text, das ich bislang produziert habe. Als Vergleich, 'Jeder braucht ein Hobby', das ich ja bis Ende Juni schon zur Hälfte fertiggestellt online gestellt habe, hatte nur 5000. Natürlich ist das kein Richtwert, oder sagt irgendwas aus, Qualität vor Quantität - aber als alter Highscore-Jäger, stellt sowas für mich durchaus einen Anreiz dar.
Und nur so als Hinweis, ein durchschnittlicher Roman kommt auf 50.000 - 70.000 Wörter, oder um die 350.000 Zeichen (inkl Leerzeichen) ;)

Hm, drüber zu sudern, ist fast so spannend wie den eigentlichen Text zu tippen.. ;)

- BM out -

So, dann wollen wir mal ein paar der Dinge benennen, die mir während meiner Pariser-Tage in mein Notizbuch geklettert sind. Denn, ich wiederhole hier nur, worauf wir uns bereits geeinigt haben: Paris ist groß und in Paris sind viele Leute. Die Schlußfolgerung: da gibts dann auch viele Kuriositäten zu sehen.

Eigentlich war das ja noch in Österreich, aber es gehört zum Urlaub also gilts.
Beim Flug Wien - Paris, kurz nach dem Start, meldet sich der Kapitän:
"Wir bitten Sie die Sicherheitsgurte während des gesamten Fluges angelegt zu lassen, da wir mit Turbulenzen rechnen *Pause* können."
(Ich war der einzige der gelacht hat...)

Der Zug-Ticket-Automat, mit dem ich zum ersten Mal natürlich schon am Flughafen in Kontakt getreten bin, nimmt nur Münzen (und Kreditkarten). Für das innerstädtische Metro-Ticket (1.60 €) ist das ja kein Problem. Für die Tickets vom Flughafen in die Stadt, die je nach Art und Kategorie zwischen 8.40 und 12 Euro kosten, ist das dann doch ein bisserl viel Münzgeld. Vor allem wenn man mehr als ein Ticket will :)

Das wohl wichtigste und augenscheinlichste Kuriosum, waren für mich aber die Apotheken. Man hat es eigentlich nie weiter als 5 Minuten zu einer. Oft sieht man sogar mehrere, wenn es eine lange, gerade Straße ist (und von denen hat Paris ja einige). Einmal habe ich an einer Straßenecke stehend in 3 Richtungen jeweils etwa gleichweit entfernt, eine gesehen. Die sind nämlich auch noch superleicht zu entdecken, weil fast alle leuchtend grüne Neonschilder an der Front haben.
Laut meinem Bruder gibts in Frankreich keine Regelung wie bei uns, wie weit Apotheken entfernt sein müssen. Ich wusste ja nicht mal, dass es bei uns dafür eine Regelung gibt ...wundert mich aber auch gar nicht ;)
(Erinnerte mich ein wenig an die Getränkeautomaten in Japan)

Im Jardin de Tuileries steht eine große Skulptur, die von oben betrachtet in etwa so aussieht )( - das ganze ist geschätzte 2.5m hoch, 5m lang und in brauner Farbe. Man kann dazwischen auch durchgehen, da ist die Passage an schmälster Stelle etwa einen Meter breit. Und es gibt das Schild "Bitte das Kunstwerk nicht berühren".
Das ganze Ding ist mit staubigen Schuhabdrücken übersäht ...und ich bin mir ziemlich sicher, dass die nicht dazu gehören. Erst war ich über jene erstaunt, die höher als 1.5m plaziert waren ...aber dann hab ich einen gesehen, der es in gut 2.2m Höhe geschafft hat. Der muss sich den Schuh extra ausgezogen haben, und gegen die Skulptur geklatscht haben ...oder wir sehen da Olympia-reife Rekorde ;)

Grundsätzlich ist das eigentlich keine Erwähnung wert, aber mir hats gefallen. Beim Trocadero war ein Stand der in 12 verschiedenen Sprachen, Snacks und Getränke angeboten hat. Fürs die deutsche Fassung waren scheinbar keine Umlautpunkte verfügbar, und es gab daher "kuhle Getranke".

Apropos Mehrsprachigkeit, folgender Text findet sich an der Innenseite der Türen der Metro. Ich poste alle 3 Fassungen, da sie in ihrem Grundton komplett unterschiedlich klingen; ist wohl nur für jene interessant, die es auch verstehen.
Ne mets pas tes mains sur le porte, tu risque de te faire pincer tres fort.
Beware of trapping your hands in the door.
Finger weg von den Türen, Du könntest Dir sehr weh tun.
Achja, und das ganze wird von dem Bild eines rosa Hasen in einer gelben Latzhose begleitet, der sich die Finger einzwickt. Somit ist klar, dass sich der Warntext grundsätzlich mal an Kinder richtet.

Das Boulevard de Clichy in Montmatre, die Straße wo auch das Moulin Rouge steht/stand, ist ja gesäumt von Erotik-Revues, Sex-Shops, Porno-Kinos und dergleichen. Es gibt auch ein großes Gebäude, namens 'Sexodrome'. Das klingt jetzt nicht spektakulär ..aber als ich meinem Bruder davon erzählt habe, hat er mich nur gefragt "Womit fährt man dort?"
Ich hoffe ich habe seinen unschuldigen Geist nicht komplett zerrüttet, als ich ihm gesagt habe, dass das nicht das selbe wie ein Autodrom ist..

Im Jardin de Palace Royale (wirklich ein wunderschöner Park), konnte ich einen offensichtlich Obdachlosen dabei beobachten, wie er, auf einer Bank sitzend, eine Krähe auf der Schuhspitze schaukelte. Der Vogel hat dabei nur ein wenig mit den Flügeln gewackelt um das Gleichgewicht zu halten, sich das aber ansonsten ohne einen Mucks gefallen lassen. Einmal ist er sogar abhüpft, nur um dann wieder auf die dargebotene Schuhspitze zu steigen und sich wieder ein wenig auf- und abschütteln zu lassen. Ein interessantes Schauspiel.

Leute die versuchen in der U-Bahn Geld zu erbetteln gibt es ja auch bei uns mittlerweile immer häufiger. Auch Musikanten, die direkt im Wagon ihr Stück zum Besten geben, und dann nach etwas Geld fragen, werden bei uns immer populärer. Jemand der mit einem Verstärker und CD-Player auf einem Wagerl als Begleitband daher kommt, habe ich erst einmal in Rom erlebt ..und eben jetzt in Paris. Das Musikintstrument der Wahl war übrigens eine Mundharmonika und das Stück war "No tengo dinero", damit man es auch nicht allzu bald vergisst, sondern den halben Tag mitsummt...
Das kuriosere Erlebnis sind dann aber Leute, die sich in den Wagen stellen und mit Pathos getragener Stimme einen Vortrag über ihre Situation halten, der schon mal mehrere Minuten lang dauert, und dann um Kleingeld fragen.

Eine solche Begegnung war wiederum eher unfreiwillig komisch, da es zwischen meinem Bruder und mir zu einem kleinen Missverständnis gekommen ist.
Er meinte, nachdem ihr Vortrag, dem ich angestrengt gelauscht hatte, vorbei war, dass ich das nun bestimmt aufschreiben will.
Und ich habe verstanden, das er meinte, die Frau wolle was zum Schreiben, also Zettel und Stift ...was von meiner eigenen Interpretation zwar entscheidend abgewichen wäre, aber mein französisch ist ja auch schlechter als seines.
Man kann sich vorstellen, dass der folgende Dialog dann ein wenig seltsam verlaufen ist, da wir von unterschiedlichen Dingen gesprochen haben ;) Über 'die Frau, die etwas zum Schreiben will', und darüber einen mehrminütigen Monolog hält, dass es sehr schwierig ohne Stift und Papier ist, und dass das keine lustige Situation wäre, haben wir die folgenden Tage noch gelacht.

- BM out -

Das gehört für mich auch noch zum Paris-Urlaub dazu, da mir mein Bruder ein paar Satie-Stücke vorgespielt hat. Er kann zwar Noten lesen, aber nicht vom Blatt spielen, und kann daher nur das spielen, was er auswendig gelernt hat. Was ich schon erstaunlich genug finde, wenn es mehr ist als der Flohwalzer, oder 'Für Elise' (die konnte ich als Kind nämlich).

Vom kleinen Bruder in einer kleinen Wohnung auf einem noch kleineren Klavier vorgespielt, sind die Stücke natürlich besser als auf YouTube daher gestreamed (*g*) ...aber ich kann euch allen ja nicht meinen Bruder heim schicken ;)

Diese Fassung hier lässt sich leider nicht embeden, gefällt mir aber mit den Bildern sehr gut. Wer es einfacher haben will - die Fassung hier, hat zwar nette Bilder aber rauscht:

Erik Satie - Gymnopedie No1

YouTube bietet übrigens einige sehr gute Satie-Fassungen wo Leute sich selbst beim Spielen gefilmt haben. Für alle Klaviermusik-Fans empfehle ich übrigens den Klangzauberer, von ihm habe ich schon viele Clips gesehen, und finde er spielt das ganze wirklich sehr gut.

- BM out -

Ich kann mich noch erinnern, als der McFlurry in die österreichischen McDonalds gekommen ist. Da war ich in der sogenannten zweiten Zweiten, also beim Repetieren der 2. Klasse HBLA. Das weiß ich, weil ich mich noch gut erinnern kann, da wir als kleinerer Trupp direkt nach der Schule zum McD auf der Wagramerstraße gefahren sind, um ihn zu kosten. Ganz neu war er da ... April oder Mai 1998 schätz ich.

Die Lucy hat sich den Namen nicht gemerkt, und immer McFlubber gesagt. Das war ziemlich witzig, weil sie in der Bim ganz aufgeregt überlegt hat, welchen der drei 'McFlubber' sie probieren will.

Außerdem gab es da diese geniale Werbung. Da sind zwei Leute vor einem Tornado davon gelaufen und haben geschriene "Oh mein Gott, es ist ein McFlurry". Die war so richtig schlecht. Ich habe sie geliebt.

Und dann ist da noch dieser tolle Löffel, wir haben da lange überlegt wieso der so aufgebaut ist. Mit dem Loch unten hinter der Schaufel, und der viereckigen Öffnung oben am Stiel. Da haben wir dann sehr genau aufgepasst, wie der gemacht wird, und wie das mit dem Verrühren so passiert...

Heute habe ich zum ersten Mal seit sehr langem mal wieder Lust auf Mäci-Essen gehabt. Da hab ich meinen Urlaub gleich mal dazu genutzt, um zum nächsten McD zu pilgern. Und als Nachspeise hab ich dann natürlich noch einen McFlurry genommen.

Den gibts zwar nicht mehr in meiner Lieblings-Sorte (M&M's), aber das ist eh schon länger so. Cornetto tuts auch. Dachte ich. Denn so wie früher ist der auch nimmer. Jetzt muss man den selber rühren, und dabei aufpassen, dass man das Streuselzeugs nicht verliert. Das ist nur der halbe Spaß.

Ich habe außerdem schon zu Sommerbeginn festgestellt, dass mir Speiseeis nicht mehr wirklich schmeckt. Das Softeis vom McD gehört da offensichtlich dazu. Soviel also zum tollen McFlubber-Erlebnis.

Manches lebt halt offensichtlich am Besten in der Erinnerung weiter.

- BM out -

Nachdem wir uns gestern darauf geeinigt haben, das Paris eine große Stadt ist, möchte ich nun einen Schritt weitergehen, und festlegen, dass in Paris auch viele Leute sind.

Einsprüche?
Nein?
Gut.

Nach der zählweise "1,2,3,viele" wäre diese Menge ja schnell erreicht. Und wie man im folgenden gleich sieht, stehen auch 1, 2, 3 ... also wirklich viele Leute an, um mal vom Eifelturm zu spucken. Oder was man sonst dort oben machen kann.

Jimmy, mach mal das Licht ab und starte den Film. Ladies and Gentlemen, madames et monsieurs, es freut mich einen "Blackmage Production"-Film zu zeigen. Ein mathematischer Lehrfilm der jungen Leuten das zählen näher bringen will. Sehen sie nun, viele Leute, die auf den Eifelturm wollen. Film ab!



Das ist übrigens die Warteschleife für einen(!) der Aufgänge. Der Turm hat ingesamt 3 Aufzüge und einen Stiegenaufgang ..und ja, auch wenn für den Stiegenaufgang weniger Leute anstehen, wartet man auch dort, mindestens eine Stunde, bis man mal die Treppe sieht.

Dieser Block an Leuten, den man am Ende sieht, ist der Bereich, wo die offizielle Warteschleife beginnt. Die hat ab einer bestimmten Windung ein Schild, wo steht, das man ab dort ca 30 Minuten wartet... dh, insgesamt warten die Leute am Ende der Schlange mindestens 1 1/2 bis 2 Stunden!

- BM out -

 

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