das andere
Fiktion
Gearbeitetes
Gebautes
Geduschtes
Gefundenes
Gehörtes
Gekochtes
Gelesenes
Gelistetes
Gequotetes
Geschriebenes
Gesehenes
Gespieltes
Gestandenes
im Suff
... weitere
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren
icon

 
...Germanys Next Topmodell. zu schauen. mit ihr.

Ich hab mich schon über die paar YouTube-Clips, die sie mir zu GNTM geschickt hat, nicht amüsieren können. Mir dann gleich eine ganze Sendung davon anzusehen, hätte ich mir nicht zugetraut ...aber ich hatte vergessen, dass GNTM immer am Donnerstag auf Pro7 läuft. Und ihr dieses "guilty pleasure" zu versagen, hätte ich ja auch nicht übers Herz gebracht. Auch wenn es der einzige Tag der Woche war, an dem wir uns sehen konnten.

Und so bin ich geduldig neben ihr auf der Couch gesessen, und bis auf ein paar anfängliche Versuche mich in Luft aufzulösen und zärtliche Gedanken daran heimzufahren, habe ich mich auch ganz gut gehalten. Denn ich muss zugeben, bis auf die eine oder andere Sache, fand ich das dann doch recht interessant.

Das lag vorallem daran, dass die Mädels in Sydney waren. Da hatte ich natürlich die Hoffnung einen Blick auf ein paar Stellen zu werfen, an denen ich erst selber letztes Jahr vorbei gekommen bin. War natürlich nicht wirklich der Fall, da die Nachwuchs-Modells keine Zeit für Sightseeing hatten.
Der andere interessante Aspekt war zu sehen, was für eine Schufterei so ein Jung-Modell aufbringen muss. Wie man Übelkeit und Kopfschmerzen ignorieren muss, wenn man gebucht wurde, und auch ein bisschen was von dem eigentlichen Konkurrenzdruck, wenn man noch ganz unten in der Nahrungskette steht.

Überschattet wurde das alles jedoch von der absolut unnötigen, pferdegesichtigen Giselle. Oh Gott, wie sehr diese Frau nervt. Dauernd jammert sie, nichts passt ihr, alles ist mühsam und aus jeder Mücke wird ein Elefant. Dass die anderen Kandidatinen damit nicht umgehen können (wollen) finde ich komplett nachvollziehbar. Denn erstaunlicherweise klingt Giselles Stimme sogar wenn sie etwas mag und gut findet wie ihr üblicher sudernder Singsang. Das macht es für Männer nicht gerade einfach, immerhin muss man dann darauf achten, welche Worte sie verwendet, und nicht bloß auf die eigentliche Stimmung achten, ob es sich nun lohnt zuzuhören oder nicht. Jahrelange Konditionierung umsonst!

Tja, für mich steht fest, dass ich bis zum Finale von GNTM donnerstags einen großen Bogen um die Wohnung des Elfchens machen werde. Liebe hin oder her. Der rituelle Massenselbstmord, dem sich meine Hirnzellen gestern abend hingegeben haben, ist das einfach nicht wert ... da nehme ich am cerebralen Progrom lieber aktiv teil, und sauf mich nieder :)

- BM out -

Gerade erst bin ich an der Auslage einer Buchhandlung vorbei gekommen, in deren Auslage ein Plakat für ein Fussball-Geschichten-Buch wirbt. Werbemassnahme auf diesem Plakat ist folgender Dialog, von niemand geringerem geschrieben als Loriot ..und dementsprechend lustig. Lustig genug, dass ich mich hingestellt habe, und den gesamten Dialog handschriftlich zu erfassen. Hier, in etwas abgewandelter Form (weil ich nicht alle abschreiben wollte), wiedergegeben.

> Ich habe eine wichtige Frage.

< Schieß los.

> Wieviele Männer gehören zu einer Fussballmanschaft?

< Elf.

> Und wieviele Bälle haben die?

< Einen.

> Nur einen? Das ist ja wahnsinnig unergiebig!

< Du, die haben eine Menge zu tun. Die müssen ja den Ball ins Tor kriegen.

> Na und?

< Na da stehen ja die anderen davor.

> Welche anderen?

< Die anderen elf.

> Haben die auch einen Ball?

< Nein!

> Aber womit spielen die dann? Das ist doch völlig sinnlos!

< Was? Nein! Die müssen doch auch den Ball ins Tor schießen.

> Wieso? Ich dachte die haben keinen Ball...

< Doch, den selben, Mann!

> Den selben Mann?

< Den selben Ball!

> Na 22 erwachsene Männer werden doch diesen lumpigen Ball in dieses blöde Tor schießen können!

< In zwei! Es sind zwei Tore.

> Aber man kann doch nicht den selben Ball gleichzeitig in zwei unterschiedliche Tore schießen.

< Nein, die einen wollen ja auch nur, dass der Ball ins andere Tor geht.

> Und wissen die einen, dass die anderen den Ball in das eine Tor schießen wollen, während die anderen vermuten, dass die einen den Ball ins andere Tor benötigen?

< So ist es.

> Siehst Du, das ist wieder so ein kompliziertes Spiel für Intellektuelle!

- BM out -

Vor ettlichen Jahren habe ich mal beim "Rund um die Burg" eine Lesung von Alfred Komarek zu hören bekommen. Dabei hat er aus einem seiner Polt-Bücher gelesen ..und für mich stand danach sofort fest: "Also das lese ich sicherlich nicht" ..und mehr noch, habe ich dort den ehernen Entschluss gefasst, nie auch nur versehentlich ein Komarek-Buch anzurühren. Der einfache Grund: Diese Lesung war einfach nur furchtbar - und vorallem furchtbar langweilig.

Jetzt mag es natürlich sein, das Herr Komarek ein weitaus besserer Schreiber als Leser ist. Und es mag auch sein, dass ich nicht genug für Krimis über habe, um mich mit dem Polt-Charakter anzufreunden. Aber dennoch, der Entschluss steht seit Jahren fest - kein Komarek für mich!

Gerade eben habe ich verzweifelt auf thalia.at rumgeklickt, auf der Suche nach etwas lesbarem für mich. Sitze da im Moment auf dem trockenen ..schon seit 4 Tagen. Ich bin zittrig, kann nicht schlafen, habe spontane Schweißausbrüche ..es ist furchtbar.

Und da fällt mein Blick auf ein Buch mit dem Namen "Doppelblick". Ein abschliessender Band, einer 4-teiligen Reihe. Klingt ziemlich interessant ...und nun ratet mal, wer das geschrieben hat!

Die große Frage ist nun also: ist mein Herz groß genug um Herrn Komarek zu verzeihen? Vergeben ist göttlich ...sagt man. Aber gilt das auch bei Büchern? Da draußen ist ein ganzer Ozean, in dem Buchdrucker rumschwimmen...
Es fällt mir schwer daran zu glauben, dass ich in einer Welt leben kann, in der Komarek-Bücher und ich friedlich und zusammen leben können.

- BM out -

Auf Facebook beantworte ich gerade einen endlosen Schwall an Fragen die mit "Have you ever..." beginnen. Wenn man seine Antwort gegeben hat, sieht man wie die anderen Leute die selbe Frage beantwortet haben. Und bei einer der Fragen/Antworten war ich mehr als bloß entsetzt...

Die Frage lautete: "Hast Du jemals Pläne gemacht, was du tun würdest, wenn Zombies angreifen?" ..und nur 25% aller Leute, die diese Frage beantwortet haben, haben mit 'Ja' geantwortet. Das heißt, das 75% der Leute schon so gut wie gefressen sind ..und ein Großteil davon wird selbst als Zombie wieder aufstehen!

Natürlich kann man jetzt argumentieren, wenn die Leute schon nicht auf so Bedrohungen wie Rauchen, Klimawandel und Volksverblödung (ja, Krocha, ich meine euch) reagieren, wie sollen sie sich dann auf etwas vorbereiten, dass ungewisser ist, wie nunmal eine Zombie-Epedemie. Ich jedoch finde es bedenklich.

Denn diese "Man lebt nur einmal"-Einstellung ist gerade bei der Konfrontation mit Untoten schwer aufrecht zu erhalten ... und ob "Man un-lebt nur einmal" wirklich so spannend ist?

Daher hier meine Warnung: Aufpassen, mitdenken, vorbereiten. Wenn erst mal der Modergerüch über der Welt liegt, und die Grauen keuchend durch unsere Städte schlurfen ist es zu spät!

- BM out -

 

twoday.net AGB

xml version of this page

powered by Antville powered by Helma