Hideo Kojima ist eine Ikone. Eine Legende. Selbst jemand wie ich, der keinen Metal Gear Solid-Teil durchgespielt hat, und so seine Probleme hat, die Story und den Hype darum zu durchblicken, weiß das.
Wenn jemand wie Kojima-san seine Ideen zu zukünftigen Titeln preis gibt, hänge ich also genauso an seinen Lippen wie jeder andere, der sich mit der Branche befasst. Besonders wenn er über ein Zombie-Spiel redet...
Aber manche Ideen sind halt einfach nur mehr seltsam, oder vielleicht liegt es daran, dass Japaner halt doch anders sind, als wir Mitteleuropäer.
Hier die Idee:
Eine Onlinewelt - große Stadt - in der man als Überlebender startet. Klingt gut.
Wird man von einem Zombie gebissen, wird man selbst zum Zombie. Klingt vernünftig.
Als Zombie kann man seinen Charakter aber nicht steuern, sondern nur mehr die Kamera, und dem NPC-Zombie quasi dabei zuschauen wie er andere Überlebende frisst. Klingt ein bisschen seltsam, aber ok, was solls, wir reden hier von Hideo Kojima.
Für diesen Charakter zahlt man aber weiter seine Spielgebühr, und die einzige Möglichkeit, das zu beenden ist einen neuen Account anzulegen und sein früheres Zombie-Alter-Ego zu jagen und zu töten. Vorrausgesetzt dieser Jäger wird nicht selbst gebissen und zum Zombie. Klingt ...KRANK! Klingt nach Geldmacherei!
Klar, wenn das für Mac oder X360 erscheint werde ich es probieren. Es ist online und es hat Zombies, also was kann schon schlecht dran sein... aber krank ist es allemal.
Die Frage ist halt ob es hier nicht zu einem schlimmen Fall von "Lost in Translation" gekommen ist... hier die englische Meldung , von der ich es habe.
- BM out -
Wenn jemand wie Kojima-san seine Ideen zu zukünftigen Titeln preis gibt, hänge ich also genauso an seinen Lippen wie jeder andere, der sich mit der Branche befasst. Besonders wenn er über ein Zombie-Spiel redet...
Aber manche Ideen sind halt einfach nur mehr seltsam, oder vielleicht liegt es daran, dass Japaner halt doch anders sind, als wir Mitteleuropäer.
Hier die Idee:
Eine Onlinewelt - große Stadt - in der man als Überlebender startet. Klingt gut.
Wird man von einem Zombie gebissen, wird man selbst zum Zombie. Klingt vernünftig.
Als Zombie kann man seinen Charakter aber nicht steuern, sondern nur mehr die Kamera, und dem NPC-Zombie quasi dabei zuschauen wie er andere Überlebende frisst. Klingt ein bisschen seltsam, aber ok, was solls, wir reden hier von Hideo Kojima.
Für diesen Charakter zahlt man aber weiter seine Spielgebühr, und die einzige Möglichkeit, das zu beenden ist einen neuen Account anzulegen und sein früheres Zombie-Alter-Ego zu jagen und zu töten. Vorrausgesetzt dieser Jäger wird nicht selbst gebissen und zum Zombie. Klingt ...KRANK! Klingt nach Geldmacherei!
Klar, wenn das für Mac oder X360 erscheint werde ich es probieren. Es ist online und es hat Zombies, also was kann schon schlecht dran sein... aber krank ist es allemal.
Die Frage ist halt ob es hier nicht zu einem schlimmen Fall von "Lost in Translation" gekommen ist... hier die englische Meldung , von der ich es habe.
- BM out -
Black_Mage - am Freitag, 16. Februar 2007, 17:09 - Rubrik: Gespieltes
Scheintod gewahrt - Schein wahren
"AAAAH, Herr Mage! Du bist manchmal so unpraktisch. Ein Klotz am Bein. Eine Hürde. Ein Hindernis. Der reinste Zementpatschen. Mit Dir sauf ich noch am 'pflasterten Weg ab!"
Und das alles kann ich mir anhören, nur weil ich fortgehbereit das Musikspielende iBook abdrehe, obwohl ich ja eh noch Wäsche aufhängen muss. Manchmal geh ich mit mir ziemlich hart um.
Bin ich froh, dass ich allein in meiner Wohnung bin, und es keiner hört, wenn ich mit mir selber rede...
So, aber jetzt muss ich los. Die epische "Haarreifen"-Questreihe, die ich in meinem jugendlichen Wahn von der guten Frau WM übernommen habe, wird erledigt. Ich freu mich schon wenn ich 10 geschuppte Morlokköpfe über den Tresen schiebe um "Brauner gewundener Haarreifen der sortierten Frisur" zu erhalten...
- BM out -
Und das alles kann ich mir anhören, nur weil ich fortgehbereit das Musikspielende iBook abdrehe, obwohl ich ja eh noch Wäsche aufhängen muss. Manchmal geh ich mit mir ziemlich hart um.
Bin ich froh, dass ich allein in meiner Wohnung bin, und es keiner hört, wenn ich mit mir selber rede...
So, aber jetzt muss ich los. Die epische "Haarreifen"-Questreihe, die ich in meinem jugendlichen Wahn von der guten Frau WM übernommen habe, wird erledigt. Ich freu mich schon wenn ich 10 geschuppte Morlokköpfe über den Tresen schiebe um "Brauner gewundener Haarreifen der sortierten Frisur" zu erhalten...
- BM out -
Black_Mage - am Freitag, 16. Februar 2007, 12:25 - Rubrik: das andere
Ich durchstöber grad meine Festplatte nach unvollendeten Geschichten und Texten, damit ich mir das Zeugs mal in der Arbeit ausdrucke. Will mir das auf die Weltreise mitnehmen und bringe hoffentlich dann was fertig geschriebenes zurück.
Jedenfalls bin ich dabei auf ein txt-file mit einem ICQ-Log gestosssen, bei dem ich mich mit einer Freundin unterhalten habe während ich 1l Cola und 1 Flasche roten Vodka ihrer Vernichtung zugeführt habe. Das ganze war vor fast genau einem Jahr.
Als sich das Gespräch seinem Ende entgegen neigt, meinte sie, sie wolle mich nicht in diesem 'schwarzen Loch' meines Gemütszustandes zurück lassen, worauf ich folgenden Satz antwortete, der mir einfach sehr gut gefällt. Okay, vielleicht klischeehaft, aber verdammt nochmal, er hat was :)
"Das ist kein 'schwarzes Loch', es ist der samtene Umhang in den sich meine Seele kleidet."
- BM out -
Jedenfalls bin ich dabei auf ein txt-file mit einem ICQ-Log gestosssen, bei dem ich mich mit einer Freundin unterhalten habe während ich 1l Cola und 1 Flasche roten Vodka ihrer Vernichtung zugeführt habe. Das ganze war vor fast genau einem Jahr.
Als sich das Gespräch seinem Ende entgegen neigt, meinte sie, sie wolle mich nicht in diesem 'schwarzen Loch' meines Gemütszustandes zurück lassen, worauf ich folgenden Satz antwortete, der mir einfach sehr gut gefällt. Okay, vielleicht klischeehaft, aber verdammt nochmal, er hat was :)
"Das ist kein 'schwarzes Loch', es ist der samtene Umhang in den sich meine Seele kleidet."
- BM out -
Black_Mage - am Dienstag, 13. Februar 2007, 23:55 - Rubrik: das andere
Klaxons. Ohne ein 'the'. Darf man dann auf deutsch 'die Klaxons' sagen? Egal ...bei dem Album ist das völlig nebensächlich. Ich hatte ja bereits vor ein paar Tagen angekündigt, dass mich "Myths of the near future" auch noch erwartet, und nun dröhnt es seit dem Vormittag schön laut durch meine Abteilung.
Obwohl ich bisher nur "Golden Skans" gehört hatte, und das ein einziges Mal, hatte ich doch eine gewisse Erwartungshaltung. Und die wurde definitiv nicht erreicht. Das Album ist nicht so 'hell' und 'sphärisch' und es geht bei weitem nicht so leicht ins Gehör wie die Auskoppelung. "Myths of the near future" ist vielmehr ein Album in das man sich hineinhören, das man sich erarbeiten muss.
Es beginnt mit 'Tow Receivers' ja noch sehr gemütlich und für jeden Alternativ-Hörer eingängig. Doch schon mit 'Atlantis to Interzone' beginnt es zu fordern, denn dieser Track ist mit Sounds vom DJ-Set eines Yamaha-Keyboards unterlegt (das kenn ich leider zu gut, da wir die Dinger zu Weihnachten auch verkaufen, und dauernd Kinder blöd drauf rumspielen...). Und so geht es dann dahin, immer wieder finden sich in den einzelnen Songs Elemente, die ihn als ganzen herausheben. Tempowechsel, verzerrte Sounds, oder mal eben besonders derber Bass. Allgemein ist es ein eher schrilles und wildes Album, und macht klar in welche Richtung der Stil von "New Rave" gehen soll, den sie quasi selbst begründet haben.
Kurzum, es geht in viele Richtungen gleichzeitig. Etwas man aber gerade bei Erstlingswerken ziemlich häufig erlebt.
Doch wenn man sich die Scheibe erst ein paar Mal angehört hat und sich daran gewöhnt hat, entfalten die einzelnen Tracks einen richtigen Sog, aus dem man gar nicht raus will. Gerade weil sie sich sehr frisch und abenteuerlich und eben abwechslungsreich gibt.
Nachdem ich nun einige Stunden mit den Klaxons verbracht habe, bin ich zwar begeistert, aber dennoch noch unschlüssig ob ich mir die CD kaufen soll. Denn wie "Golden Skans" ist kein anderer Track und gerade dieses Lied hat es mir aber angetan. Außerdem habe ich ja in letzter Zeit eh mehr Musik gekauft, als ich im Moment wirklich hören kann. Auf der anderen Seite ..ich will aber ;)
Naja, ich kann mir ja auch nur das eine Lied auf iTunes kaufen. Erstmal werde ich mir das Album halt noch ein paar mal anhören...
- BM out -
Obwohl ich bisher nur "Golden Skans" gehört hatte, und das ein einziges Mal, hatte ich doch eine gewisse Erwartungshaltung. Und die wurde definitiv nicht erreicht. Das Album ist nicht so 'hell' und 'sphärisch' und es geht bei weitem nicht so leicht ins Gehör wie die Auskoppelung. "Myths of the near future" ist vielmehr ein Album in das man sich hineinhören, das man sich erarbeiten muss.
Es beginnt mit 'Tow Receivers' ja noch sehr gemütlich und für jeden Alternativ-Hörer eingängig. Doch schon mit 'Atlantis to Interzone' beginnt es zu fordern, denn dieser Track ist mit Sounds vom DJ-Set eines Yamaha-Keyboards unterlegt (das kenn ich leider zu gut, da wir die Dinger zu Weihnachten auch verkaufen, und dauernd Kinder blöd drauf rumspielen...). Und so geht es dann dahin, immer wieder finden sich in den einzelnen Songs Elemente, die ihn als ganzen herausheben. Tempowechsel, verzerrte Sounds, oder mal eben besonders derber Bass. Allgemein ist es ein eher schrilles und wildes Album, und macht klar in welche Richtung der Stil von "New Rave" gehen soll, den sie quasi selbst begründet haben.
Kurzum, es geht in viele Richtungen gleichzeitig. Etwas man aber gerade bei Erstlingswerken ziemlich häufig erlebt.
Doch wenn man sich die Scheibe erst ein paar Mal angehört hat und sich daran gewöhnt hat, entfalten die einzelnen Tracks einen richtigen Sog, aus dem man gar nicht raus will. Gerade weil sie sich sehr frisch und abenteuerlich und eben abwechslungsreich gibt.
Nachdem ich nun einige Stunden mit den Klaxons verbracht habe, bin ich zwar begeistert, aber dennoch noch unschlüssig ob ich mir die CD kaufen soll. Denn wie "Golden Skans" ist kein anderer Track und gerade dieses Lied hat es mir aber angetan. Außerdem habe ich ja in letzter Zeit eh mehr Musik gekauft, als ich im Moment wirklich hören kann. Auf der anderen Seite ..ich will aber ;)
Naja, ich kann mir ja auch nur das eine Lied auf iTunes kaufen. Erstmal werde ich mir das Album halt noch ein paar mal anhören...
- BM out -
Black_Mage - am Dienstag, 13. Februar 2007, 18:10 - Rubrik: Gehörtes
Heute stand plötzlich eine Stammkundin aus meiner alten Filiale vor mir. Nicht irgendeine, sonst würde ich jetzt natürlich nicht drüber schreiben. Jedesmal wenn sie in meiner Abteilung aufgetaucht ist, hat sich mein Herzschlag beschleunigt, meine Hände wurden zittrig und ich konnte keinen ganzen Satz sprechen. Wenn sie mich angeschaut und mit mir gesprochen hat, konnte ich regelrecht merken, wie ich rot wurde. Ich überlasse es der Fantasie des Lesers sich auszumalen, warum mein Körper so reagiert haben könnte...
Jedenfalls stand sie heute plötzlich vor mir. Ich hab sie natürlich gleich erkannt ..netter Weise sie mich auch. Das erstaunlichste war, dass mich das aber völlig kalt gelassen hat. Meine Hände blieben ruhig, mein Herz hat bis auf einen erstaunten Hupfer alle Eskapaden unterlassen. Mein Sprachzentrum zeigte sich auch völlig unbeeindruckt.
Gut zu wissen, dass sich wenigstens manche Dinge noch ändern können.
Aber sie schaut immer noch großartig aus, und riecht verdammt gut ... lediglich ihr Freund störte das Bild ein wenig ;)
- BM out -
Jedenfalls stand sie heute plötzlich vor mir. Ich hab sie natürlich gleich erkannt ..netter Weise sie mich auch. Das erstaunlichste war, dass mich das aber völlig kalt gelassen hat. Meine Hände blieben ruhig, mein Herz hat bis auf einen erstaunten Hupfer alle Eskapaden unterlassen. Mein Sprachzentrum zeigte sich auch völlig unbeeindruckt.
Gut zu wissen, dass sich wenigstens manche Dinge noch ändern können.
Aber sie schaut immer noch großartig aus, und riecht verdammt gut ... lediglich ihr Freund störte das Bild ein wenig ;)
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Black_Mage - am Montag, 12. Februar 2007, 17:15
"Liebe als einzig gültige Reparationszahlung für an der postmodernen Standortbestimmung Gescheiterte."
Aus der Rezension zu "A Weekend in the City" auf laut.de.
- BM out -
Aus der Rezension zu "A Weekend in the City" auf laut.de.
- BM out -
Black_Mage - am Montag, 12. Februar 2007, 09:43 - Rubrik: Gequotetes
Scheintod gewahrt - Schein wahren