Breakdance ist ein bisschen wie eine Beziehung.
Am Anfang ist es ja ganz nett.
Dann kommt was und man denkt sieh "woah, was war das jetzt?"
An das gewöhnt man sich dann...
... bis man sich denkt, dass es schön langsam reicht.
Dann passiert noch irgendwas arges, und es ist plötzlich wirklich vorbei.
Und während man weitergeht fragt man sich "Wer hat mich denn jetzt bitte dazu überredet?"
In other news: Ich habe mich mal wieder daran erinnern lassen, warum ich eigentlich nie in den Prater gehe. So wie ich mich alle paar Jahre daran erinnern lasse, warum ich eigentlich nie Leberkässemmeln esse.
Vielleicht merk ich mir all das irgendwann permanent, dann erspar ich mir den Rest.
- BM out -
Am Anfang ist es ja ganz nett.
Dann kommt was und man denkt sieh "woah, was war das jetzt?"
An das gewöhnt man sich dann...
... bis man sich denkt, dass es schön langsam reicht.
Dann passiert noch irgendwas arges, und es ist plötzlich wirklich vorbei.
Und während man weitergeht fragt man sich "Wer hat mich denn jetzt bitte dazu überredet?"
In other news: Ich habe mich mal wieder daran erinnern lassen, warum ich eigentlich nie in den Prater gehe. So wie ich mich alle paar Jahre daran erinnern lasse, warum ich eigentlich nie Leberkässemmeln esse.
Vielleicht merk ich mir all das irgendwann permanent, dann erspar ich mir den Rest.
- BM out -
Black_Mage - am Samstag, 9. September 2006, 22:40 - Rubrik: das andere
Scheintod gewahrt - Schein wahren
Willkommen bei meinem Dead Rising Erfahrungs- Überlebensbericht
Ich gehe jetzt einfach mal davon aus, das jeder weiß, das "Dead Rising" Capcoms System-Seller für die Xbox360 ist. Ein Spiel auf das viele sehr lange gewartet haben. Seit gestern ist es in Europa (bis auf Deutschland, die es für Jugendgefährdend halten) erhältlich, ich konnte zum Glück schon seit einer Woche Erfahrungen damit sammeln.
Das Wesentliche zuerst:
Willamete, Colorado, USA. Ein verschlafenes Nest mit knapp 55.000 Einwohnern. Das aufregendste dort ist die Mall, das Einkaufszentrum. Warum also, laufen wir dort nun als Frank West, ein unabhängiger Foto-Reporter, durch die Gegend? Richtig ... wir wittern eine Story, und man kann davon ausgehend, das die Tausenden von Zombies, die durch die Mall wanken, irgendwas damit zu tun haben.
Frank hat 72 Stunden um rauszufinden was genau hier vor sich geht und ein paar knallige Fotos davon zu schiessen. Dann kommt ein Hubscharuber und trägt ihn zu Weltruhm, Ehre, Pulitzer-Preis, Geld, Frauen ... naja, ihr wisst schon, was einen zu so einer Idee bewegt.
72 Stunden in einem zombieverseuchten Einkauftszentrum sind kein Spaziergang, jetzt weniger weil die Zombies im Weg stehen. Die schafft man schon beiseite, aber dazu später mehr. Herauszufinden warum überhaupt die gesamte Bevölkerung von Willamete sich der fröhlichen Fraktion der Untoten angeschlossen hat, ist der wesentlich nervenaufreibendere und stressigere Teil.
Man folgt einigen aufeinander folgenden Aufgaben, die innerhalb einer gewissen Zeit erledigt werden müssen. Wenn man es nicht schafft innerhalb des jeweils gegebenen Zeitrahmens am richtigen Ort zu erscheinen, verpasst man die Chance mehr über die Hintergrundereignisse zu erfahren. Für immer. Außer man lädt den vorigen Speicherstand. Aber das kann einen manchmal um Spielstunden zurückwerfen, wenn man nicht aufpasst. Weiterspielen und auf den Hubschrauber hoffen kann man aber immer noch.
Was es so schwierig macht sich an den Zeitplan der Hauptgeschichte zu halten sind die ganzen anderen Überlebenden, die sich in der Mall verstecken. Sie alle wollen vor gierigen Zombiemägen gerettet werden, doch das zu bewerkstelligen ist eine sehr schwierige Aufgabe.
Laufend wird man über das Walkie-Talkie darüber informiert, wenn jemand auf den Monitoren in der Sicherheitszentrale des Shoppingzentrums auftaucht. Wenn man Glück hat liegt dieser Einsatz am Weg zu einer Story-Mission, oder man hat noch genug Zeit bei dem Überlebenden vorbei zu schauen. Manchmal sind die sogar recht nützlich und lassen sich mit Waffen ausstatten. Öfter aber muss man sie an der Hand nehmen, weil sie zu verängstigt, oder tragen, weil sie zu verletzt sind, um die eigene Haut zu retten. Ich denke mittlerweile, das Überlebende ein höheres Risiko auf Franks Leben darstellen als die Zombies, denn wenn man versucht sie zu retten, versenken die wandelnden Leichen nur zu gerne ihre Krallen und Zähne im Fleisch des Foto-Reporters.
Doch es gibt nicht nur hilfsbedürftige Überlebende und hiebbedürftige Untote in der Willamete Parkview Mall. Immer wieder führen einen die Streifzüge durch die Shops und Plazas zu Begegnugen mit sogenannten Psychopathen . Und selten zuvor hat sich jemand diese Bezeichnung so verdient wie diese Gruppierung. Ob ein durchgeknallter Kinderclown mit Kettensäge, ein etwas sehr angespannter Supermarkt-Leiter, oder eine 3-köpfige-Familie die einen mit Scharfschützengewehren jagt, weil es ihr "gottverdammtes Recht als Amerikaner" ist. Diese Psychopathen halten einiges aus und benötigen auch etwas Taktik um ihren Wundenpunkt auszunutzen, belohnen einen aber wiederum auch immer mit speziellen Waffen.
Apropos Waffen ..kommen wir nun zum wesentlichen Punkt von Dead Rising. 250 Waffen bietet das Spiel, denn hier beschränkt man sich nicht auf Pistolen, Messer oder Baseballschläger. So ein Einkaufszentrum hat doch wesentlich mehr zu bieten.
Wie wäre es mit dieser netten Sitzbank oder dem Blumentopf daneben? Schon mal ein Zombie mit einer Pfanne verdroschen? Wenn ja, wie wärs wenn Du die Pfanne in der Cafeteria auf den Herd stellst, und das Ding heißglühend machst, und dann den Pfannenboden in freundlich strahlende Untotengesichter drückst? CD's machen sich hervorragend als Wurfgeschosse, und so eine Gitarre hat einen herrlichen Klang wenn sie auf das faulige Fleisch der nicht sterbenwollenden Kreaturen trifft. Die Vielzahl ist auch notwendig, denn immerhin zerfallen die Dinge nach ausreichend Gebrauch in ihre Einzelteile.
Bevor ich nun ewig so weitermache und alle 250 waffentauglichen Gegenstände aufzähle, hier zu meinen aktuellen Favourites:
Der Werkzeugkasten. Im Nahkampf absolut verherrend, reicht oft ein Schlag schon aus, um einen Zombieschädel einzuschlagen. Wenn so ein Werkzeugkasten seine Brauchbarkeit verliert, fallen Sägeblätter heraus. Die ideale Wurfwaffe um so einen Untoten um die schwere Last seines Kopfes zu erleichtern.
Der Vorschlagshammer ist ebenfalls ein unverzichtbarer Begleiter. Sein Rundumschwung fällt ganze Zombietrupps, und mit einem Kopfüberschwung kann man den nun am Boden kriechenden Horden den Rest geben.
Speiseöl. Unscheinbar aber praktisch. Einfach am Boden verschütten und schon geraten die Zombies ins rutschen. Es ist einfach nur süss, wenn sie wie tollpatschige kleine Kinder am Boden rumkugeln.
Tollpatschige rumkugelnde Zombies sind auch schon ein gutes Stichwort für einen weiteren Aspekt von Dead Rising. Frank ist Foto-Reporter und als solcher macht er - Überraschung! - Fotos. Also hat man immer seine Kamera dabei und ist auf der Suche nach spektakulären Motiven.
Eine gewaltige Meute Zombies? *klick* Ein altes Ehepaar das sich in der gesicherten Zentrale wieder in die Arme fällt? *klick* Ein Überlebender der um Hilfe ruft? *klick* Eine fette Polizistin die mit einem Taser in der Hand auf dich zustürmt, während hinter ihr 4 Frauen gefesselt am Boden liegen? *klick*
Die Art und Weise wie Dead Rising einen für gelungene Fotografien belohnt und einem klar macht, was es Wert ist abgelichtet zu werden ist ein nicht zu unterschätzender Faktor. Bei mir hat es die Art und Weise verändert, wie ich große Menschenmengen wahrnehme ... als ich mir gestern beim Billa ein Mittagessen holen wollte, habe ich instinktiv den linken Trigger gezogen, weil das ein 1.000 Punkte-Foto geworden wäre.
Zombies zu töten, Überlebende retten, der Story folgen, Psychopathen neutralisieren, gute Fotos schiessen ...all das bringt Prestigepunkte (PP). Genügend Prestigepunkte vorrausgesetzt steigt Frank im Level auf, und bekommt neue Fähigkeiten oder baut seine Attribute aus. Auf deutsch: er wird immer überlebenfähiger. Das ist aber auch bitter notwendig, tauchen doch immer mehr Zombies auf.
Die Willamete Parkview Mall bietet aber noch etwas, neben Zombies und Waffen um diese wieder los zu werden. Es gibt in den Shops mehr zu finden als bloß verängstigte Überlebende oder ängstigende Psychopathen. Klamotten.
Selbstverständlich sind in dieser Mall unzählige Fetzengeschäfte. Von der Sportbekleidung, bis zum Kinderparadies, dem Outlet für Business Women, oder eben reiner Casual Wear. Hier findet man alles was man braucht. Und auch wenn es absolut sinnfrei ist und auf das Spiel keinerlei Auswirkung hat was Frank gerade an hat, ist es unglaublich lustig von Laden zu Laden zu hirschen und die verschiedenen Outfits auszuprobieren.
Mein Frank läuft zur Zeit zum Beispiel in einem trägerlosen Kleid mit rosa/violettem Blümchenmuster herum. Dazu trägt er weiße Tennisschuhe mit knielangen weißen Sportsocken und eine rot-getönte Sonnenbrille. Seine breiten Schultern kommen erst duch das Kleid so richtig zu Geltung, finde ich.
Man sieht also, dass "Dead Rising" viel zu bieten hat. Auch wenn der Zeitdruck stressig werden kann und es manchmal frustrierend ist, wenn ein Überlebender den man mühsam durch die Mall geleitet hat, kurz vorm Ziel stirbt, und es definitiv nervig ist, das dauernd das blöde Walkie-Talkie surrt während grad 200 Zombies gleichzeitig sich auf einen drauf stürzen. All diese Kleinigkeiten vergisst man, wenn man erstmal wieder in der Parkview Mall steht sich überlegt ob man den Fussball aus dem Inventar schmeisst um lieber doch die Hantel mit zunehmen, während rund um einen nur noch das hohle Gestöhne der Untoten zu hören ist.
Jeder, dem nicht gleich bei dem Gedanken an Blut und Untote schlecht wird, und die Xbox360 daheim stehen hat, sollte sich das Game unbedingt anschauen. Und wem zwar nicht schlecht wird, aber der keine 360 hat, der sollte sich eben gleich beides auf einmal kaufen. Denn aufregender und stylischer wird kein Videogame in der der nächsten Zeit sein.
- BM out -
Ich gehe jetzt einfach mal davon aus, das jeder weiß, das "Dead Rising" Capcoms System-Seller für die Xbox360 ist. Ein Spiel auf das viele sehr lange gewartet haben. Seit gestern ist es in Europa (bis auf Deutschland, die es für Jugendgefährdend halten) erhältlich, ich konnte zum Glück schon seit einer Woche Erfahrungen damit sammeln.
Das Wesentliche zuerst:
Willamete, Colorado, USA. Ein verschlafenes Nest mit knapp 55.000 Einwohnern. Das aufregendste dort ist die Mall, das Einkaufszentrum. Warum also, laufen wir dort nun als Frank West, ein unabhängiger Foto-Reporter, durch die Gegend? Richtig ... wir wittern eine Story, und man kann davon ausgehend, das die Tausenden von Zombies, die durch die Mall wanken, irgendwas damit zu tun haben.
Frank hat 72 Stunden um rauszufinden was genau hier vor sich geht und ein paar knallige Fotos davon zu schiessen. Dann kommt ein Hubscharuber und trägt ihn zu Weltruhm, Ehre, Pulitzer-Preis, Geld, Frauen ... naja, ihr wisst schon, was einen zu so einer Idee bewegt.
72 Stunden in einem zombieverseuchten Einkauftszentrum sind kein Spaziergang, jetzt weniger weil die Zombies im Weg stehen. Die schafft man schon beiseite, aber dazu später mehr. Herauszufinden warum überhaupt die gesamte Bevölkerung von Willamete sich der fröhlichen Fraktion der Untoten angeschlossen hat, ist der wesentlich nervenaufreibendere und stressigere Teil.
Man folgt einigen aufeinander folgenden Aufgaben, die innerhalb einer gewissen Zeit erledigt werden müssen. Wenn man es nicht schafft innerhalb des jeweils gegebenen Zeitrahmens am richtigen Ort zu erscheinen, verpasst man die Chance mehr über die Hintergrundereignisse zu erfahren. Für immer. Außer man lädt den vorigen Speicherstand. Aber das kann einen manchmal um Spielstunden zurückwerfen, wenn man nicht aufpasst. Weiterspielen und auf den Hubschrauber hoffen kann man aber immer noch.
Was es so schwierig macht sich an den Zeitplan der Hauptgeschichte zu halten sind die ganzen anderen Überlebenden, die sich in der Mall verstecken. Sie alle wollen vor gierigen Zombiemägen gerettet werden, doch das zu bewerkstelligen ist eine sehr schwierige Aufgabe.
Laufend wird man über das Walkie-Talkie darüber informiert, wenn jemand auf den Monitoren in der Sicherheitszentrale des Shoppingzentrums auftaucht. Wenn man Glück hat liegt dieser Einsatz am Weg zu einer Story-Mission, oder man hat noch genug Zeit bei dem Überlebenden vorbei zu schauen. Manchmal sind die sogar recht nützlich und lassen sich mit Waffen ausstatten. Öfter aber muss man sie an der Hand nehmen, weil sie zu verängstigt, oder tragen, weil sie zu verletzt sind, um die eigene Haut zu retten. Ich denke mittlerweile, das Überlebende ein höheres Risiko auf Franks Leben darstellen als die Zombies, denn wenn man versucht sie zu retten, versenken die wandelnden Leichen nur zu gerne ihre Krallen und Zähne im Fleisch des Foto-Reporters.
Doch es gibt nicht nur hilfsbedürftige Überlebende und hiebbedürftige Untote in der Willamete Parkview Mall. Immer wieder führen einen die Streifzüge durch die Shops und Plazas zu Begegnugen mit sogenannten Psychopathen . Und selten zuvor hat sich jemand diese Bezeichnung so verdient wie diese Gruppierung. Ob ein durchgeknallter Kinderclown mit Kettensäge, ein etwas sehr angespannter Supermarkt-Leiter, oder eine 3-köpfige-Familie die einen mit Scharfschützengewehren jagt, weil es ihr "gottverdammtes Recht als Amerikaner" ist. Diese Psychopathen halten einiges aus und benötigen auch etwas Taktik um ihren Wundenpunkt auszunutzen, belohnen einen aber wiederum auch immer mit speziellen Waffen.
Apropos Waffen ..kommen wir nun zum wesentlichen Punkt von Dead Rising. 250 Waffen bietet das Spiel, denn hier beschränkt man sich nicht auf Pistolen, Messer oder Baseballschläger. So ein Einkaufszentrum hat doch wesentlich mehr zu bieten.
Wie wäre es mit dieser netten Sitzbank oder dem Blumentopf daneben? Schon mal ein Zombie mit einer Pfanne verdroschen? Wenn ja, wie wärs wenn Du die Pfanne in der Cafeteria auf den Herd stellst, und das Ding heißglühend machst, und dann den Pfannenboden in freundlich strahlende Untotengesichter drückst? CD's machen sich hervorragend als Wurfgeschosse, und so eine Gitarre hat einen herrlichen Klang wenn sie auf das faulige Fleisch der nicht sterbenwollenden Kreaturen trifft. Die Vielzahl ist auch notwendig, denn immerhin zerfallen die Dinge nach ausreichend Gebrauch in ihre Einzelteile.
Bevor ich nun ewig so weitermache und alle 250 waffentauglichen Gegenstände aufzähle, hier zu meinen aktuellen Favourites:
Der Werkzeugkasten. Im Nahkampf absolut verherrend, reicht oft ein Schlag schon aus, um einen Zombieschädel einzuschlagen. Wenn so ein Werkzeugkasten seine Brauchbarkeit verliert, fallen Sägeblätter heraus. Die ideale Wurfwaffe um so einen Untoten um die schwere Last seines Kopfes zu erleichtern.
Der Vorschlagshammer ist ebenfalls ein unverzichtbarer Begleiter. Sein Rundumschwung fällt ganze Zombietrupps, und mit einem Kopfüberschwung kann man den nun am Boden kriechenden Horden den Rest geben.
Speiseöl. Unscheinbar aber praktisch. Einfach am Boden verschütten und schon geraten die Zombies ins rutschen. Es ist einfach nur süss, wenn sie wie tollpatschige kleine Kinder am Boden rumkugeln.
Tollpatschige rumkugelnde Zombies sind auch schon ein gutes Stichwort für einen weiteren Aspekt von Dead Rising. Frank ist Foto-Reporter und als solcher macht er - Überraschung! - Fotos. Also hat man immer seine Kamera dabei und ist auf der Suche nach spektakulären Motiven.
Eine gewaltige Meute Zombies? *klick* Ein altes Ehepaar das sich in der gesicherten Zentrale wieder in die Arme fällt? *klick* Ein Überlebender der um Hilfe ruft? *klick* Eine fette Polizistin die mit einem Taser in der Hand auf dich zustürmt, während hinter ihr 4 Frauen gefesselt am Boden liegen? *klick*
Die Art und Weise wie Dead Rising einen für gelungene Fotografien belohnt und einem klar macht, was es Wert ist abgelichtet zu werden ist ein nicht zu unterschätzender Faktor. Bei mir hat es die Art und Weise verändert, wie ich große Menschenmengen wahrnehme ... als ich mir gestern beim Billa ein Mittagessen holen wollte, habe ich instinktiv den linken Trigger gezogen, weil das ein 1.000 Punkte-Foto geworden wäre.
Zombies zu töten, Überlebende retten, der Story folgen, Psychopathen neutralisieren, gute Fotos schiessen ...all das bringt Prestigepunkte (PP). Genügend Prestigepunkte vorrausgesetzt steigt Frank im Level auf, und bekommt neue Fähigkeiten oder baut seine Attribute aus. Auf deutsch: er wird immer überlebenfähiger. Das ist aber auch bitter notwendig, tauchen doch immer mehr Zombies auf.
Die Willamete Parkview Mall bietet aber noch etwas, neben Zombies und Waffen um diese wieder los zu werden. Es gibt in den Shops mehr zu finden als bloß verängstigte Überlebende oder ängstigende Psychopathen. Klamotten.
Selbstverständlich sind in dieser Mall unzählige Fetzengeschäfte. Von der Sportbekleidung, bis zum Kinderparadies, dem Outlet für Business Women, oder eben reiner Casual Wear. Hier findet man alles was man braucht. Und auch wenn es absolut sinnfrei ist und auf das Spiel keinerlei Auswirkung hat was Frank gerade an hat, ist es unglaublich lustig von Laden zu Laden zu hirschen und die verschiedenen Outfits auszuprobieren.
Mein Frank läuft zur Zeit zum Beispiel in einem trägerlosen Kleid mit rosa/violettem Blümchenmuster herum. Dazu trägt er weiße Tennisschuhe mit knielangen weißen Sportsocken und eine rot-getönte Sonnenbrille. Seine breiten Schultern kommen erst duch das Kleid so richtig zu Geltung, finde ich.
Man sieht also, dass "Dead Rising" viel zu bieten hat. Auch wenn der Zeitdruck stressig werden kann und es manchmal frustrierend ist, wenn ein Überlebender den man mühsam durch die Mall geleitet hat, kurz vorm Ziel stirbt, und es definitiv nervig ist, das dauernd das blöde Walkie-Talkie surrt während grad 200 Zombies gleichzeitig sich auf einen drauf stürzen. All diese Kleinigkeiten vergisst man, wenn man erstmal wieder in der Parkview Mall steht sich überlegt ob man den Fussball aus dem Inventar schmeisst um lieber doch die Hantel mit zunehmen, während rund um einen nur noch das hohle Gestöhne der Untoten zu hören ist.
Jeder, dem nicht gleich bei dem Gedanken an Blut und Untote schlecht wird, und die Xbox360 daheim stehen hat, sollte sich das Game unbedingt anschauen. Und wem zwar nicht schlecht wird, aber der keine 360 hat, der sollte sich eben gleich beides auf einmal kaufen. Denn aufregender und stylischer wird kein Videogame in der der nächsten Zeit sein.
- BM out -
Black_Mage - am Samstag, 9. September 2006, 16:21 - Rubrik: Gespieltes
Scheintod gewahrt - Schein wahren
Als ich, vor mittlerweile 10 Jahren, in die HBLA gewechselt hatte, wurden mir einige interessante Inhalte vermittelt. Kochen, Service, Rechnungswesen ..und CTV. Computer unterstützte Textverarbeitung.
Laut Lehrplan hätten wir in diesem Fach Steno und Maschinenschreiben lernen sollen. Mein damaliger Lehrer war ein Visionär und meinte "Das Steno erspar ich uns, in spätestens fünf Jahren ist jeder Computer mit Spracherkennungssoftware ausgestattet." Heute trete ich den Gegenbeweis an.
Eine Kundin würde mir ein entsprechendes Software-Paket abnehmen, wenn das Ding auch wirklich kann, was sie von ihm möchte. Da es sich dabei um 300 Euro-Software handelt, stehe ich nun also seit Stunden da und installiere, diktiere, übe, spreche ..und lache.
Denn es ist ja nicht nur so, dass die aufgezeichneten Sätze nix mit dem Gesprochenen zu tun haben. Auf eine perverse und verdrehte Art und Weise ergeben sie nämlich einen Sinn.
Hier ein Beispiel:
Die Macher des preisgekrönten Images ein Bayers präsentieren Ihnen die ethische Fremdheit aus drei Kolleg des ethischen.
Richtig, der Originalsatz lautet:
Die Macher der preisgekrönten Age of Empires-Reihe präsentieren Ihnen die Age of Empires III Collection.
Oder auch sehr nett:
Schamanen sind in anderen Gruppen mit ihren Intrigen ihr die Künste und nützlichen Knotens besonders beliebt. Schamanen können bis zu vier Arten von Toten sagen: nun hatte Erde im Feuer und Wasser.
Wer wirklich gut ist, weiß nun:
Schamanen sind bei anderen Gruppenmitgliedern wegen ihrer Heilkünste und nützlichen Totems besonders beliebt. Schamanen können bis zu vier Arten von Totems haben: Luft, Erde, Feuer, und Wasser.
Okay, vielleicht rede ich nicht deutlich genug, oder zwinge ihm Worte auf die er nicht kennen kann. Aber meiner Meinung nach, ist so eine Spracherkennungssoftware weniger als Arbeitsunterstützung gedacht, sondern einfach zur Unterhaltung zu gebrauchen. Eigentlich schade, dass das Programm mit genug Training zu einer brauchbaren Software werden könnte ...
Tja, Herr Prof. Hallazc (sp?) ..so kann man sich irren, nicht?
Aber ich will Ihnen da jetzt keinen Vorwurf machen, immerhin waren sie in der Ersten Klasse der lässigste Lehrer überhaupt. Zum Glück hab ich das 10-Finger-System dann doch irgendwann im Selbststudium gelernt, aber immerhin kann ich noch Textadventures und Quizshows im BASIC schreiben...
- BM out -
Laut Lehrplan hätten wir in diesem Fach Steno und Maschinenschreiben lernen sollen. Mein damaliger Lehrer war ein Visionär und meinte "Das Steno erspar ich uns, in spätestens fünf Jahren ist jeder Computer mit Spracherkennungssoftware ausgestattet." Heute trete ich den Gegenbeweis an.
Eine Kundin würde mir ein entsprechendes Software-Paket abnehmen, wenn das Ding auch wirklich kann, was sie von ihm möchte. Da es sich dabei um 300 Euro-Software handelt, stehe ich nun also seit Stunden da und installiere, diktiere, übe, spreche ..und lache.
Denn es ist ja nicht nur so, dass die aufgezeichneten Sätze nix mit dem Gesprochenen zu tun haben. Auf eine perverse und verdrehte Art und Weise ergeben sie nämlich einen Sinn.
Hier ein Beispiel:
Die Macher des preisgekrönten Images ein Bayers präsentieren Ihnen die ethische Fremdheit aus drei Kolleg des ethischen.
Richtig, der Originalsatz lautet:
Die Macher der preisgekrönten Age of Empires-Reihe präsentieren Ihnen die Age of Empires III Collection.
Oder auch sehr nett:
Schamanen sind in anderen Gruppen mit ihren Intrigen ihr die Künste und nützlichen Knotens besonders beliebt. Schamanen können bis zu vier Arten von Toten sagen: nun hatte Erde im Feuer und Wasser.
Wer wirklich gut ist, weiß nun:
Schamanen sind bei anderen Gruppenmitgliedern wegen ihrer Heilkünste und nützlichen Totems besonders beliebt. Schamanen können bis zu vier Arten von Totems haben: Luft, Erde, Feuer, und Wasser.
Okay, vielleicht rede ich nicht deutlich genug, oder zwinge ihm Worte auf die er nicht kennen kann. Aber meiner Meinung nach, ist so eine Spracherkennungssoftware weniger als Arbeitsunterstützung gedacht, sondern einfach zur Unterhaltung zu gebrauchen. Eigentlich schade, dass das Programm mit genug Training zu einer brauchbaren Software werden könnte ...
Tja, Herr Prof. Hallazc (sp?) ..so kann man sich irren, nicht?
Aber ich will Ihnen da jetzt keinen Vorwurf machen, immerhin waren sie in der Ersten Klasse der lässigste Lehrer überhaupt. Zum Glück hab ich das 10-Finger-System dann doch irgendwann im Selbststudium gelernt, aber immerhin kann ich noch Textadventures und Quizshows im BASIC schreiben...
- BM out -
Black_Mage - am Donnerstag, 7. September 2006, 19:00
Also eigentlich wollte ich die gesamte Thematik der Playstation 3 ja hier völlig unkommentiert lassen. Ganz nach dem Motto: Wenn keiner hinsieht, vergeht es von alleine. Immerhin muss ich ja in der Arbeit eh dauernd über dieses Unding sprechen...
...aber die Entwicklungen des heutigen Tages zwingen mich einfach hier mal ein Statement abzugeben. Denn ich kann mir kaum noch den Bauch vor lauter Lachen halten ...nein, nicht das fröhliche Lachen, sondern das andere...das höhnische, böse Lachen.
Eifrige Leser wissen es ja: Ich bin begeisterter Xbox- bzw Xbox360 Spieler.
Bevor ich zum Konsolero wurde, war ich reiner PC-Gamer. Der Grund: ich mag die Playstation nicht, oder um es weiter zu umreissen: ich mag Sony nicht.
Ich bin auf der anderen Seite aber kein MS- oder Nintendo-Fanboy ...ich weiß einfach nur, wen ich nicht mag.
Es mag schon sein, dass ich mit dieser Einstellung als nicht allzu objektiv davon komme, aber das ist ein Risiko, das einzugehen, die ganze Sache wert ist. Jedenfalls war ich von Anfang an, als PS3 und Xbox360 angekündigt wurden, schon gegen die PS3. Und mit jedem Fakt, der veröffentlicht wurde, hat sich meine Position verhärtet.
Beim reinen Technik-Check kommt die PS3 einfach nicht so wesentlich besser weg, als die 360. Es ist eher so, dass am Ende des Lebenszyklus beider Konsolen (also ab ca 2010) die Spiele auf der PS3 in etwa soviel besser aussehen werden, wie es am Lebensende zwischen Xbox und PS2 der Fall war.
Die Tatsache, dass die PS3 mit nem Blu-Ray-Laufwerk ausgestattet ist, lockt mich hinter keinem Ofen hervor. Ich stelle meine Filmsammlung sicherlich nicht von DVD um. Und die Film-Industrie neigt offensichtlich sowieso eher zu HD-DVD. Sei's drum.
Etwas das auch in den Bereich der Technik der Konsole fällt ist wohl der Controller, und wenn das, was ich bislang gelesen habe, stimmt, dann sind die Bluetooth-Controller der PS3 mit nur ca 6 Stunden Laufzeit ausgestattet, bevor ihnen der Saft ausgeht ... ziemlich wenig. Auf die fehlende Rumble-Funktion gehe ich gar nicht ein, das ist schon wieder einen eigenen Blogeintrag wert.
Die Spiele selbst, und somit der wesentliche Faktor hinter einer Konsole, sind einfach nicht so unterschiedlich. Beide Plattformen haben ihre exklusiven Franchises, die meistens ein Gegenprodukt haben. Besonders in dem Bereich hat Microsoft zur vorigen Generation ordentlich aufgeholt. Was in meinem Fall halt fast egal ist, denn weder Final Fantasy (ich kann bislang nicht nachvollziehen, warum FF als der Standard für RPGs gelten soll, wenn Square-Enix mit dieser Serie das Genre kaum weiterentwickelt [würde ich diesen Satz in einem einschlägen Forum posten, würde man mich wohl Teeren und Federn...]), noch Metal Gear Solid (dazu fehlt mir der Background, da ich die anderen Teile nicht gespielt habe) oder gar Gran Turismo (ich steh nicht auf Renn-Sims) sind Serien die mir am Herzen liegen. Der Großteil der Spiele wird wie üblich Multiplattform sein, und hoffentlich ordentlich für die jeweilige Konsole optimiert.
Auf der anderen Seite gibt es einige Titel, die exklusiv für die 360 im Rennen sind, und durchaus System-Seller-Charakter haben. Ganz oben auf, natürlich "Dead Rising" das diesen Freitag erscheint, und ich zu meinem Glück bereits mein Eigen nennen darf.
Tja, zum Thema "Preis" will ich mich auch nicht äußern. Wir lernen alle einfache Mathematik in der Volksschule, und das 600 Euro wesentlich mehr Geld ist als 400 dürfte keinem entgehen. Und wer immer noch glaubt, dass das nur dem Gegenwert entspricht, sollte sich mal fragen, was die PS3 noch alles können muss, damit sie 600er wert ist. Kochen, Putzen, Bügeln - wären es in meinem Fall mindestens.
Wenn man all diese Fakten (und die ganzen anderen, die ich jetzt zu faul war hier aufzuzählen) zusammen rechnet, steht hinter dem Gleichheitszeichen wohl sicherlich keine PlayStation 3.
Aber wenn man zu dieser Rechnung nun auch noch dazu zählt, dass es Sony nicht mal schafft, das Ding auszuliefern, ergibt sich die Gleichung ja von selbst.
Geplant war ein Global-Launch, also das alle 3 Kern-Territorien (Japan, USA, Europa) in dem Zeitfenster eines Monates alle gleichzeitig die Konsole bekommen sollen. Startauflage: 2 Millionen Stück.
Release in Europa wurde groß für den 17. November 2006 angekündigt. Doch seit heute weiß man, dass es die PS3 erst im März nach Europa verschlagen wird. USA und Japan bekommen weiterhin ihre Konsolen heuer im Herbst. Ganze 500.000 Stück werden das sein.
Man kann sich ja grob vorstellen, wieviele Stück es dann wirklich im Frühjahr bis Europa schaffen werden. Schön auch für all jene, die schon Anzahlungen für die Konsole entgegen genommen haben, und ihren Kunden versprochen haben, dass sie das Ding im November bekommen. *lach* und mich hat am Montag noch eine Kundin am Telefon angepöbelt weil ich ihr keine PS3 reservieren wollte.
Was bleibt also am Ende als Fazit über?
Das Weihnachtsgeschäft heuer gehört in Europa fast ausnahmslos der Xbox360 (es gibt ja noch den Wii) ... und in den USA zum Großteil genauso. Sony hat sich nicht mit Ruhm bekleckert, weil sie wie immer den Mund zu voll genommen haben, und den Global-Launch der 360 letzten Winter toppen wollten.
Die spannendere Frage ist jedoch, wie reagieren die Spiele-Hersteller und Publisher jetzt darauf?
Eine Plattform die nicht etabliert ist wird nicht viele Titel verkaufen. Lohnt es sich also Zeit und Geld in die Portierung zu stecken, wenn nur eine handvoll Leute überhaupt die Möglichkeit zum Kauf haben?
EA hat erst vor Kurzem seine Resourcen von der PSP zum NDS transferiert, weil die PSP zwar das technisch wertvollere Produkt ist, aber der NDS wesentlich mehr verkaufte Stückzahlen hat, weil er einfach das spannendere Gerät ist. Vielleicht war das nur ein kleiner Einblick wie es weiter geht, quasi der Startschuss.
Für mich bleibt nur mehr, mit dem höhnischen Lachen aufzuhören, bevor die Nachbarn ungemütlich werden. Und dann geh ich ins Bett, ich habe den halben Tag Zombies erschlagen, das macht müde...
- BM out -
...aber die Entwicklungen des heutigen Tages zwingen mich einfach hier mal ein Statement abzugeben. Denn ich kann mir kaum noch den Bauch vor lauter Lachen halten ...nein, nicht das fröhliche Lachen, sondern das andere...das höhnische, böse Lachen.
Eifrige Leser wissen es ja: Ich bin begeisterter Xbox- bzw Xbox360 Spieler.
Bevor ich zum Konsolero wurde, war ich reiner PC-Gamer. Der Grund: ich mag die Playstation nicht, oder um es weiter zu umreissen: ich mag Sony nicht.
Ich bin auf der anderen Seite aber kein MS- oder Nintendo-Fanboy ...ich weiß einfach nur, wen ich nicht mag.
Es mag schon sein, dass ich mit dieser Einstellung als nicht allzu objektiv davon komme, aber das ist ein Risiko, das einzugehen, die ganze Sache wert ist. Jedenfalls war ich von Anfang an, als PS3 und Xbox360 angekündigt wurden, schon gegen die PS3. Und mit jedem Fakt, der veröffentlicht wurde, hat sich meine Position verhärtet.
Beim reinen Technik-Check kommt die PS3 einfach nicht so wesentlich besser weg, als die 360. Es ist eher so, dass am Ende des Lebenszyklus beider Konsolen (also ab ca 2010) die Spiele auf der PS3 in etwa soviel besser aussehen werden, wie es am Lebensende zwischen Xbox und PS2 der Fall war.
Die Tatsache, dass die PS3 mit nem Blu-Ray-Laufwerk ausgestattet ist, lockt mich hinter keinem Ofen hervor. Ich stelle meine Filmsammlung sicherlich nicht von DVD um. Und die Film-Industrie neigt offensichtlich sowieso eher zu HD-DVD. Sei's drum.
Etwas das auch in den Bereich der Technik der Konsole fällt ist wohl der Controller, und wenn das, was ich bislang gelesen habe, stimmt, dann sind die Bluetooth-Controller der PS3 mit nur ca 6 Stunden Laufzeit ausgestattet, bevor ihnen der Saft ausgeht ... ziemlich wenig. Auf die fehlende Rumble-Funktion gehe ich gar nicht ein, das ist schon wieder einen eigenen Blogeintrag wert.
Die Spiele selbst, und somit der wesentliche Faktor hinter einer Konsole, sind einfach nicht so unterschiedlich. Beide Plattformen haben ihre exklusiven Franchises, die meistens ein Gegenprodukt haben. Besonders in dem Bereich hat Microsoft zur vorigen Generation ordentlich aufgeholt. Was in meinem Fall halt fast egal ist, denn weder Final Fantasy (ich kann bislang nicht nachvollziehen, warum FF als der Standard für RPGs gelten soll, wenn Square-Enix mit dieser Serie das Genre kaum weiterentwickelt [würde ich diesen Satz in einem einschlägen Forum posten, würde man mich wohl Teeren und Federn...]), noch Metal Gear Solid (dazu fehlt mir der Background, da ich die anderen Teile nicht gespielt habe) oder gar Gran Turismo (ich steh nicht auf Renn-Sims) sind Serien die mir am Herzen liegen. Der Großteil der Spiele wird wie üblich Multiplattform sein, und hoffentlich ordentlich für die jeweilige Konsole optimiert.
Auf der anderen Seite gibt es einige Titel, die exklusiv für die 360 im Rennen sind, und durchaus System-Seller-Charakter haben. Ganz oben auf, natürlich "Dead Rising" das diesen Freitag erscheint, und ich zu meinem Glück bereits mein Eigen nennen darf.
Tja, zum Thema "Preis" will ich mich auch nicht äußern. Wir lernen alle einfache Mathematik in der Volksschule, und das 600 Euro wesentlich mehr Geld ist als 400 dürfte keinem entgehen. Und wer immer noch glaubt, dass das nur dem Gegenwert entspricht, sollte sich mal fragen, was die PS3 noch alles können muss, damit sie 600er wert ist. Kochen, Putzen, Bügeln - wären es in meinem Fall mindestens.
Wenn man all diese Fakten (und die ganzen anderen, die ich jetzt zu faul war hier aufzuzählen) zusammen rechnet, steht hinter dem Gleichheitszeichen wohl sicherlich keine PlayStation 3.
Aber wenn man zu dieser Rechnung nun auch noch dazu zählt, dass es Sony nicht mal schafft, das Ding auszuliefern, ergibt sich die Gleichung ja von selbst.
Geplant war ein Global-Launch, also das alle 3 Kern-Territorien (Japan, USA, Europa) in dem Zeitfenster eines Monates alle gleichzeitig die Konsole bekommen sollen. Startauflage: 2 Millionen Stück.
Release in Europa wurde groß für den 17. November 2006 angekündigt. Doch seit heute weiß man, dass es die PS3 erst im März nach Europa verschlagen wird. USA und Japan bekommen weiterhin ihre Konsolen heuer im Herbst. Ganze 500.000 Stück werden das sein.
Man kann sich ja grob vorstellen, wieviele Stück es dann wirklich im Frühjahr bis Europa schaffen werden. Schön auch für all jene, die schon Anzahlungen für die Konsole entgegen genommen haben, und ihren Kunden versprochen haben, dass sie das Ding im November bekommen. *lach* und mich hat am Montag noch eine Kundin am Telefon angepöbelt weil ich ihr keine PS3 reservieren wollte.
Was bleibt also am Ende als Fazit über?
Das Weihnachtsgeschäft heuer gehört in Europa fast ausnahmslos der Xbox360 (es gibt ja noch den Wii) ... und in den USA zum Großteil genauso. Sony hat sich nicht mit Ruhm bekleckert, weil sie wie immer den Mund zu voll genommen haben, und den Global-Launch der 360 letzten Winter toppen wollten.
Die spannendere Frage ist jedoch, wie reagieren die Spiele-Hersteller und Publisher jetzt darauf?
Eine Plattform die nicht etabliert ist wird nicht viele Titel verkaufen. Lohnt es sich also Zeit und Geld in die Portierung zu stecken, wenn nur eine handvoll Leute überhaupt die Möglichkeit zum Kauf haben?
EA hat erst vor Kurzem seine Resourcen von der PSP zum NDS transferiert, weil die PSP zwar das technisch wertvollere Produkt ist, aber der NDS wesentlich mehr verkaufte Stückzahlen hat, weil er einfach das spannendere Gerät ist. Vielleicht war das nur ein kleiner Einblick wie es weiter geht, quasi der Startschuss.
Für mich bleibt nur mehr, mit dem höhnischen Lachen aufzuhören, bevor die Nachbarn ungemütlich werden. Und dann geh ich ins Bett, ich habe den halben Tag Zombies erschlagen, das macht müde...
- BM out -
Black_Mage - am Donnerstag, 7. September 2006, 00:06
*Blitzschlag* ta-tata-ta-taaaaaa *dramatische Musik*
Natürlich präsentiere ich das hier jetzt wesentlich cooler und aufwendiger - im Sinne geschriebener Spezialeffekte - als es ist. Das hier ist kein lässiger Frankenstein-Moment.
Nein. Das hier, meine lieben Leser, ist der Moment um sein Haupt zu senken.
Mein bisheriges Sitzmöbel ist/war ein orangefarbener Sitzsack. Die Kurzform seines Namens ist Buci, die Langform habe ich längst vergessen. Sie war wirklich lang, schliesslich hat die, für ihre Kreativität bekannte, Pfirsichlady ihn benamst.
Buci habe ich vor 5 Jahren geschenkt bekommen, doch mittlerweile haben diese beiden Sitzsäcke kaum noch etwas gemein. Buci war früher ein vor Kraft und Standhaftigkeit nur so strotzender, stolzer Sitzsack .... heute ist er ein ziemlich schlapper Haufen. Immerhin ist etwa 2/3 seine Füllmaterial platt gedrückt und meist sitzt man schon am Boden, oder kippt nach hinten um, wenn man unvorsichtig ist. Man merkt also gleich, es handelt sich um einen Weggefährten, der schon einiges mit einem erlebt hat, aber es nunmal nicht mehr wirklich lange macht, und auf den man sich auch nicht mehr so wirklich verlassen kann.
Doch halt ..nein, das ist nicht der Grund unsere Köpfe hängen zu lassen (kann das eigentlich wer mit gesenktem Haupt lesen?). Sitzmöbel kommen und gehen - auch wenn sie gute Freunde waren...
Also war ich bei IKEA ... unserem liebsten Einrichtungshaus. Es ist unglaublich auf was man drauf kommt, dass man alles braucht, wenn man es bei IKEA sieht. Aber gerade deswegen lieben wir IKEA ja auch so :) Das ich jetzt neue Bettwäsche, ein braunes Kissen, eine neue Tagesdecke, einen Wäschesack, einen Wetzstab und vieles mehr besitze, ist zwar auch spannend, aber noch keine eigene Geschichte wert.
Nein, Sessel Pello und Hocker Pöang sind es, von denen dieser Eintrag handelt.
Zuerst habe ich den Hocker zusammen gebaut, ohne Anleitung und in ein paar Minuten. Schönes stabiles Ding, erstklassige IKEA-Qualität.
Dann war der Sessel dran, die Hauptattraktion, der Hocker ist ja nur dazu gedacht, dass ich lässig die Beine hoch legen kann, während ich zB DVD schaue oder 360-Games zocke.... oder halt wie gerade eben das ibook am Schoss liegen hab.
Und hier kommen wir zu dem Part mit den gesenkten Häuptern. Und zwar aus Demut gesenkt! Das ich den Hocker ohne Anleitung zusammen gebastelt habe, muss purer Zufall gewesen sein, denn offensichtlich ist der menschliche Verstand nicht dazu vorgesehen sofort zu erkennen, wie so ein Ding zusammen gehört.. oder wenn er es mal falsch zusammen gebaut hat drauf zu kommen, wo genau der Fehler basiert ist. Zum Glück wars eh schon recht am Anfang, so hab ich viel mehr zum wieder auseinander schrauben gehabt ...
Ich gelobe hiermit, nie wieder so übermütig zu sein und den Hochmut an den Tag zu legen, auch nur den Versuch zu starten ein IKEA-Möbel ohne genaues Anleitungsstudium zusammen zu setzen. Selbst wenn es sich nur um 3 Doppelseiten handelt oder so. Ich beuge mich der Überlegenheit schwedischer Möbelbaukunst. Und bevor ich nun auf die Knie falle den Göttern dafür zu danken, dass ich nun überhaupt ein funktionierendes Sitzmöbel habe, verabschiede ich mich mit einem weiteren Griff in die Trickkiste der Spezialeffekte.
*Explosion*
- BM out -
Natürlich präsentiere ich das hier jetzt wesentlich cooler und aufwendiger - im Sinne geschriebener Spezialeffekte - als es ist. Das hier ist kein lässiger Frankenstein-Moment.
Nein. Das hier, meine lieben Leser, ist der Moment um sein Haupt zu senken.
Mein bisheriges Sitzmöbel ist/war ein orangefarbener Sitzsack. Die Kurzform seines Namens ist Buci, die Langform habe ich längst vergessen. Sie war wirklich lang, schliesslich hat die, für ihre Kreativität bekannte, Pfirsichlady ihn benamst.
Buci habe ich vor 5 Jahren geschenkt bekommen, doch mittlerweile haben diese beiden Sitzsäcke kaum noch etwas gemein. Buci war früher ein vor Kraft und Standhaftigkeit nur so strotzender, stolzer Sitzsack .... heute ist er ein ziemlich schlapper Haufen. Immerhin ist etwa 2/3 seine Füllmaterial platt gedrückt und meist sitzt man schon am Boden, oder kippt nach hinten um, wenn man unvorsichtig ist. Man merkt also gleich, es handelt sich um einen Weggefährten, der schon einiges mit einem erlebt hat, aber es nunmal nicht mehr wirklich lange macht, und auf den man sich auch nicht mehr so wirklich verlassen kann.
Doch halt ..nein, das ist nicht der Grund unsere Köpfe hängen zu lassen (kann das eigentlich wer mit gesenktem Haupt lesen?). Sitzmöbel kommen und gehen - auch wenn sie gute Freunde waren...
Also war ich bei IKEA ... unserem liebsten Einrichtungshaus. Es ist unglaublich auf was man drauf kommt, dass man alles braucht, wenn man es bei IKEA sieht. Aber gerade deswegen lieben wir IKEA ja auch so :) Das ich jetzt neue Bettwäsche, ein braunes Kissen, eine neue Tagesdecke, einen Wäschesack, einen Wetzstab und vieles mehr besitze, ist zwar auch spannend, aber noch keine eigene Geschichte wert.
Nein, Sessel Pello und Hocker Pöang sind es, von denen dieser Eintrag handelt.
Zuerst habe ich den Hocker zusammen gebaut, ohne Anleitung und in ein paar Minuten. Schönes stabiles Ding, erstklassige IKEA-Qualität.
Dann war der Sessel dran, die Hauptattraktion, der Hocker ist ja nur dazu gedacht, dass ich lässig die Beine hoch legen kann, während ich zB DVD schaue oder 360-Games zocke.... oder halt wie gerade eben das ibook am Schoss liegen hab.
Und hier kommen wir zu dem Part mit den gesenkten Häuptern. Und zwar aus Demut gesenkt! Das ich den Hocker ohne Anleitung zusammen gebastelt habe, muss purer Zufall gewesen sein, denn offensichtlich ist der menschliche Verstand nicht dazu vorgesehen sofort zu erkennen, wie so ein Ding zusammen gehört.. oder wenn er es mal falsch zusammen gebaut hat drauf zu kommen, wo genau der Fehler basiert ist. Zum Glück wars eh schon recht am Anfang, so hab ich viel mehr zum wieder auseinander schrauben gehabt ...
Ich gelobe hiermit, nie wieder so übermütig zu sein und den Hochmut an den Tag zu legen, auch nur den Versuch zu starten ein IKEA-Möbel ohne genaues Anleitungsstudium zusammen zu setzen. Selbst wenn es sich nur um 3 Doppelseiten handelt oder so. Ich beuge mich der Überlegenheit schwedischer Möbelbaukunst. Und bevor ich nun auf die Knie falle den Göttern dafür zu danken, dass ich nun überhaupt ein funktionierendes Sitzmöbel habe, verabschiede ich mich mit einem weiteren Griff in die Trickkiste der Spezialeffekte.
*Explosion*
- BM out -
Black_Mage - am Freitag, 1. September 2006, 01:36 - Rubrik: Gebautes