Gut Ding braucht Weile - sagt man. Und wenn man erstmal über 3 Monate auf einen Augenarzt-Termin wartet, dann glaubt man sowas auch. Nach meinem Termin am Montag kann ich aber getrost sagen, dass dieser Sinnspruch reichlich sinnfrei ist...
Nach dem ganzen Prozess des im Wartezimmer sitzen, die Sehstärke feststellen lassen, wieder etwas im Wartezimmer sitzen und einer medizinischen Untersuchung meiner Augen, bekomme ich ein Rezept für eine neue Brille. Laut dem Rezept hätten sich meine Augen deutlich verbessert. Also frage ich nochmal nach und die an der Rezeption sagt, dass das schon passt und so. Ich steck das Rezept ein, gehe ..und drehe dann aber um und gehe nochmal zurück.
Bei meinem letzt-jährigen Termin wurde meine Brille vermessen, und bezugnehmend auf diese Messung sei mein linkes Auge um 0.25 Dioptrin besser geworden und das rechte Auge gleichgeblieben. Daher mein Rezept für eine Brille mit den Stärken 5.5 und 5.5 ... - wurde mir diesmal von einer anderen Rezeptionistin erklärt. Und da die an ihrem Glauben an eine Unfehlbarkeit festhielt ging ich nun aber wirklich. Selbst mein Argument, dass ich das Gefühl habe schlechter zu sehen und in den letzten 6 Monaten täglich Bildschirmarbeit leiste, hat sie da nicht ins Schwanken gebracht.
Gestern bin ich dann zum Fielmann gegangen um mal meine Brille von denen ausmessen zu lassen. Lt. meinem Brillenpass sollte die Brille nämlich eine Stärke von 6.25 und 6 betragen. Und tatsächlich ...so war es auch. Also habe ich mich dort gleich (= nachdem ich ziemlich lange gewartet habe) einem Sehstärketest unterzogen.
Nachdem diese Ergebnis eher meinem eigenen Gefühl entspricht, und ich auch den Eindruck hatte, dass die sich dort mehr bemüht haben, als die Leute beim Augenarzt, habe ich dann auch gleich anhand dieses Sehstärketests eine neue Brille in Auftrag gegeben. Denn demnach wäre mein linkes Auge um 0.5 schwächer geworden und bei meinem rechten Auge gleichen sich die Verbesserung der Zylingerkrümmung und die Änderung der Dioptrin-Anzahl auf die selbe Fehlsichtigkeit aus, die meine aktuelle Brille korrigieren sollte.
Jetzt ist natürlich die Frage, kann ich der medizinischen Untersuchung glauben schenken, wenn schon die optische Vermessung nicht gepasst hat?
Dafür kann ich mich auf die neue Brille freuen. Nicht nur weil ich dann besser sehe, die Fassung jetzt ist auch etwas schmäler, bin schon gespannt wie das dann wirkt. Sehr lustig auch: die Krankenkasse fangt erst an was beizusteuern, wenn ich über 7 Dioptrin habe. Na ...dauert ja nimmer lang :) So kostet mich die neue Brille knapp 330 Euro.
- BM out -
Nach dem ganzen Prozess des im Wartezimmer sitzen, die Sehstärke feststellen lassen, wieder etwas im Wartezimmer sitzen und einer medizinischen Untersuchung meiner Augen, bekomme ich ein Rezept für eine neue Brille. Laut dem Rezept hätten sich meine Augen deutlich verbessert. Also frage ich nochmal nach und die an der Rezeption sagt, dass das schon passt und so. Ich steck das Rezept ein, gehe ..und drehe dann aber um und gehe nochmal zurück.
Bei meinem letzt-jährigen Termin wurde meine Brille vermessen, und bezugnehmend auf diese Messung sei mein linkes Auge um 0.25 Dioptrin besser geworden und das rechte Auge gleichgeblieben. Daher mein Rezept für eine Brille mit den Stärken 5.5 und 5.5 ... - wurde mir diesmal von einer anderen Rezeptionistin erklärt. Und da die an ihrem Glauben an eine Unfehlbarkeit festhielt ging ich nun aber wirklich. Selbst mein Argument, dass ich das Gefühl habe schlechter zu sehen und in den letzten 6 Monaten täglich Bildschirmarbeit leiste, hat sie da nicht ins Schwanken gebracht.
Gestern bin ich dann zum Fielmann gegangen um mal meine Brille von denen ausmessen zu lassen. Lt. meinem Brillenpass sollte die Brille nämlich eine Stärke von 6.25 und 6 betragen. Und tatsächlich ...so war es auch. Also habe ich mich dort gleich (= nachdem ich ziemlich lange gewartet habe) einem Sehstärketest unterzogen.
Nachdem diese Ergebnis eher meinem eigenen Gefühl entspricht, und ich auch den Eindruck hatte, dass die sich dort mehr bemüht haben, als die Leute beim Augenarzt, habe ich dann auch gleich anhand dieses Sehstärketests eine neue Brille in Auftrag gegeben. Denn demnach wäre mein linkes Auge um 0.5 schwächer geworden und bei meinem rechten Auge gleichen sich die Verbesserung der Zylingerkrümmung und die Änderung der Dioptrin-Anzahl auf die selbe Fehlsichtigkeit aus, die meine aktuelle Brille korrigieren sollte.
Jetzt ist natürlich die Frage, kann ich der medizinischen Untersuchung glauben schenken, wenn schon die optische Vermessung nicht gepasst hat?
Dafür kann ich mich auf die neue Brille freuen. Nicht nur weil ich dann besser sehe, die Fassung jetzt ist auch etwas schmäler, bin schon gespannt wie das dann wirkt. Sehr lustig auch: die Krankenkasse fangt erst an was beizusteuern, wenn ich über 7 Dioptrin habe. Na ...dauert ja nimmer lang :) So kostet mich die neue Brille knapp 330 Euro.
- BM out -
Black_Mage - am Mittwoch, 24. September 2008, 16:54
Habe heute früh etwas sehr interessantes gesehen.
Auf den Dreiecksaufstellern der FPÖ an der Landstrasse waren weiße Zettel aufgepickt die folgendes propagieren:Aktion Doppelstimme 08
Na das schaut mir aber nach einer linken Aktion aus. In mehrfacher Hinsicht... ;)
Bin gespannt wieviele sich davon täuschen lassen.
- BM out -
Auf den Dreiecksaufstellern der FPÖ an der Landstrasse waren weiße Zettel aufgepickt die folgendes propagieren:
Aktion Doppelstimme 08
X Liste 3 FPÖ
X Liste 4 BZÖ
Na das schaut mir aber nach einer linken Aktion aus. In mehrfacher Hinsicht... ;)Bin gespannt wieviele sich davon täuschen lassen.
- BM out -
Black_Mage - am Mittwoch, 24. September 2008, 12:57 - Rubrik: Gefundenes
In einer anderen Internet-Community der ich angehöre, zeigen die Leute gerade ihre Wohnung her. Da ich keine Kamera habe mit der ich das Filmen könnte, habe ich nun halt eine handvoll Fotos gemacht.
Und da meine Handy-Cam Panorama-Fotos unterstützt ist mir dieses Ding gelungen (drauf klicken um es etwas größer zu sehen):

Ich bin aber mit dem Großteil der Fotos überhaupt nicht zufrieden. Da hat das Licht in der Wohnung nicht wirklich gepasst...
Aber es ist nett jetzt noch mal einen Überblick über die Einrichtung zu haben, da ich da wohl heuer noch einiges ändern werde :)
- BM out -
Und da meine Handy-Cam Panorama-Fotos unterstützt ist mir dieses Ding gelungen (drauf klicken um es etwas größer zu sehen):

Ich bin aber mit dem Großteil der Fotos überhaupt nicht zufrieden. Da hat das Licht in der Wohnung nicht wirklich gepasst...
Aber es ist nett jetzt noch mal einen Überblick über die Einrichtung zu haben, da ich da wohl heuer noch einiges ändern werde :)
- BM out -
Black_Mage - am Montag, 22. September 2008, 22:36
Es passiert mir ja oft, dass wenn ich ein bestimmtes Lied oft höre, dass ich es dann eine zeitlang mitsumme. Oder bestimme Lieder können sich einem auch ins Ohr setzen, wenn man sie nur mal so im vorbei gehen hört.
Warum aber habe ich jetzt "Imitation of Life" von REM im Kopf? Ich hab das Lied schon Ewigkeiten nicht mehr gehört, mag REM eigentlich nicht wirklich und dieses Lied schon gar nicht. Wie kommt das plötzlich in mein Innenohr? Nehmen meine Plomben das Radiosignal von einem schlechten Sender auf? Verstärkt mein Badezimmer den Effekt?
Argh ... da sind ja die Stimmen in meinem Kopf, die ich sonst so höre besser... und selbst mit Frisch-Beschallung durch FM4-Webstream gehts nicht weg. Da hört sich jetzt alles an wie ein sehr schräger Remix...
like a koi in a frozen pond, like a goldfish in a bowl, I don't want to hear you cry.
- BM out -
Warum aber habe ich jetzt "Imitation of Life" von REM im Kopf? Ich hab das Lied schon Ewigkeiten nicht mehr gehört, mag REM eigentlich nicht wirklich und dieses Lied schon gar nicht. Wie kommt das plötzlich in mein Innenohr? Nehmen meine Plomben das Radiosignal von einem schlechten Sender auf? Verstärkt mein Badezimmer den Effekt?
Argh ... da sind ja die Stimmen in meinem Kopf, die ich sonst so höre besser... und selbst mit Frisch-Beschallung durch FM4-Webstream gehts nicht weg. Da hört sich jetzt alles an wie ein sehr schräger Remix...
like a koi in a frozen pond, like a goldfish in a bowl, I don't want to hear you cry.
- BM out -
Black_Mage - am Montag, 22. September 2008, 09:11 - Rubrik: das andere
Letzte Woche habe ich mir "Extremely Loud and Incredibly Close" von Jonathan Safran Foer zugelegt. Seinen Erstling "Alles ist erleuchtet" hab ich letztes Jahr in Neu Seeland gelesen, da war es mir ein leichtes zu diesem Buch zu greifen. Und obwohl ich das Buch noch nicht fertig gelesen habe, will ich schon drüber reden ...
Die Geschichte folgt dem 9-jährigen Oskar, der seinen Vater beim 9/11-Anschlag verloren hat, und sich nun auf die Suche nach dem Schloß macht, dass ein Schlüssel sperren sollte, den er im Nachlass seines Vaters gefunden hat. Die Welt aus Sicht eines (ziemlich schlauen) Kindes, dass eine wichtige Bezugsperson verloren hat, bietet dann auch so Weisheiten wie (grob aus dem Gedächtnis übersetzt):
Heute leben mehr Menschen auf der Erde, als in der gesamten Menschheitsgeschichte bisher. Das heißt, wenn alle heute Lebenden Hamlet spielen wollten, gäbe es gar nicht für jeden einen Schädel.
Doch das Buch beschränkt sich nicht auf die Geschichte um Oskar, sondern erzählt auch von seinen Großeltern. Deutschen, die während des zweiten Weltkrieges aus Dresden gebombt wurden und nach Amerika migrierten. Ein Paar dass nicht aus Liebe zusammen kommt, sondern einfach weil sie sich in dem Moment brauchten, dass ein Leben führt das von Regeln dominiert wird, weil eine aufrichtige Kommunikation nicht möglich ist. Bis der Mann seine Frau mit dem ungeborenen Kind verlässt...
Das Buch arbeitet außerdem viel mit dem Lettering, fügt Bilder dazwischen (die in einem gewissen Kontext stehen), zeigt rote Korrekturnoten in einem Brief vom Großvatern an den Vater, und hat auch mal ne halbleere Seite, wenn jemand keine Antwort weiß, oder nur Textfragmente, wenn Oskar seine Mutter durch die Wand belauscht.
Die Geschichte ist bitter-süß, hat viele Momente bei denen einem das Herz aufgeht, und noch mehr wo es einem schwer wird. Und ich bin überzeugt, dass das Buch kein Happy End hat (wie soll das auch gehen, wo der Vater tot ist, und es um genau diesen Verlust geht) ... und ich fürchte, dass noch dramatische Dinge in Buchstabenform auf mich zukommen...
Und deswegen will ich das Buch jetzt gleich empfehlen. Weil es jetzt so gut ist. Weil es mich jetzt schon so bewegt. Bevor mich das Drama mitreisst...
- BM out -
Die Geschichte folgt dem 9-jährigen Oskar, der seinen Vater beim 9/11-Anschlag verloren hat, und sich nun auf die Suche nach dem Schloß macht, dass ein Schlüssel sperren sollte, den er im Nachlass seines Vaters gefunden hat. Die Welt aus Sicht eines (ziemlich schlauen) Kindes, dass eine wichtige Bezugsperson verloren hat, bietet dann auch so Weisheiten wie (grob aus dem Gedächtnis übersetzt):
Heute leben mehr Menschen auf der Erde, als in der gesamten Menschheitsgeschichte bisher. Das heißt, wenn alle heute Lebenden Hamlet spielen wollten, gäbe es gar nicht für jeden einen Schädel.
Doch das Buch beschränkt sich nicht auf die Geschichte um Oskar, sondern erzählt auch von seinen Großeltern. Deutschen, die während des zweiten Weltkrieges aus Dresden gebombt wurden und nach Amerika migrierten. Ein Paar dass nicht aus Liebe zusammen kommt, sondern einfach weil sie sich in dem Moment brauchten, dass ein Leben führt das von Regeln dominiert wird, weil eine aufrichtige Kommunikation nicht möglich ist. Bis der Mann seine Frau mit dem ungeborenen Kind verlässt...
Das Buch arbeitet außerdem viel mit dem Lettering, fügt Bilder dazwischen (die in einem gewissen Kontext stehen), zeigt rote Korrekturnoten in einem Brief vom Großvatern an den Vater, und hat auch mal ne halbleere Seite, wenn jemand keine Antwort weiß, oder nur Textfragmente, wenn Oskar seine Mutter durch die Wand belauscht.
Die Geschichte ist bitter-süß, hat viele Momente bei denen einem das Herz aufgeht, und noch mehr wo es einem schwer wird. Und ich bin überzeugt, dass das Buch kein Happy End hat (wie soll das auch gehen, wo der Vater tot ist, und es um genau diesen Verlust geht) ... und ich fürchte, dass noch dramatische Dinge in Buchstabenform auf mich zukommen...
Und deswegen will ich das Buch jetzt gleich empfehlen. Weil es jetzt so gut ist. Weil es mich jetzt schon so bewegt. Bevor mich das Drama mitreisst...
- BM out -
Black_Mage - am Sonntag, 21. September 2008, 19:31 - Rubrik: Gelesenes