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Meine Persönlichkeits DNA


Ziemlich interessant. Ich finde das Ergebnis durchaus treffend, aber die Frage ist halt, ob ich mich nicht auch in einem anderes Ergebnis wieder finden würde.

- BM out -

Eigentlich hätte hier eine Rezension zu "Der kleine Dämonenberater" von Christopher Moore landen sollen, in dem ich das Buch mit meiner Rezension zu "Die Bibel nach Biff" vom selben Autor vergleiche.
ABER ich habe nie eine Rezension zu dem anderen Buch geschrieben.

Und irgendwie hab ich jetzt keine Lust nur das eine Buch zu besprechen, und schon gar keine Lust über BEIDE was aus den kurzen Ärmeln zu schütteln. Noch dazu, wo ich "Die Bibel nach Biff" schon vor über einem Jahr (oder so) gelesen habe.

Tut mir leid, so ist das, wenn man sich was von mir erwartet.

- BM out -

Wiedermal inspiriert mich ein Blogeintrag von Gunnar Lott in der Gedächtniskiste zu kramen. Doch ich gehe gar nicht soweit zurück, um bei meinen C64-Erinnerungen anzukommen, die sowieso ziemlich spärlich sind. Ich bleibe bei seiner Meldung hängen, wie er 'ALLE SIND DOOF AUSSER ICH' auf den Bildschirm zaubert.

Als ich nämlich damals in die HBLA gekommen bin, wurde ich mit dem großartigen Fach CTV (Computerunterstützte Textverarbeitung) im Lehrplan konfrontiert. 2 Wochenstunden Schreibmaschine schreiben, inklusive Steno. Nunja, bei den anderen Lehrern wäre es so gewiesen, mein Prof war nämlich der Meinung, dass in spätestens 5 Jahren (also vor 6 Jahren *bg*) jeder Computer mit Spracherkennungssoftware ausgestattet ist, und dann eh keiner mehr Steno braucht. Von Schreibmaschinen hielt er dementsprechend sowieso nix, und das 10-Fingersystem war auch mehr rudimentärer Bestandteil des Unterrichts. Ja, wir haben diesen Professor alle geliebt! (Auch, weil er das Beschallungssystem in der Klasse statt für Ansagen zu verwenden, für seine 'Lerne chinesisch in 30 Tagen'-CD missbraucht hat).

Ihm war aber wichtig, dass wir tippen. Wahrscheinlich, weil er halt doch irgendwas vermitteln wollte. Aber was wir tippen war ihm egal, und vor allem wie es getippt wurde. Das ich heute blind schreiben kann, und das auch noch schnell, verdanke ich im Prinzip meinem intensiven Zeiteinsatz mit ICQ und IRC einige Jahre später.

Und so nutzte ich meine 2 Wochenstunden CTV um im Basic Textadventure zu programmieren. Die ersten Grundbegriffe brachte uns der CTV-Prof bei, und ab dann ging es rund.
10 INPUT "Du stehst auf einem Platz, wohin möchtest du gehen? (N,O,S,W)"
20 IF 10 = "N" GOTO 70
30 IF 10 = "O" GOTO 80
40 IF 10 = "S" GOTO 90
50 IF 10 = "W" GOTO 100
70 PRINT "Du folgst dem Weg nach Norden und gelangst an einen Fluss...."
usw

So habe ich die geforderten mindest Anschläge leicht zusammen gebracht und hatte echt das Gefühl etwas zu tun (im Gegensatz zu den anderen die bloß Nibbles und Gorilla gespielt haben). Meine Adventures waren super komplex, viele tausend Zeilen lang. Dazu natürlich auch der Einsatz von Farbe um die Stimmung zu erhöhen.
Jahre später habe ich eine andere CTV-Professorin mit einer kleinen Quizshow, die ich im Basic nebenbei im Unterricht geschrieben habe, überrascht. Das war natürlich zu dem Zeitpunkt, als ich aber schon blind schreiben konnte ;)

Es versteht sich im übrigen von selbst, dass es diesen CTV-Lehrer nur genau ein Jahr an unserer Schule gegeben hat. Aber Steno wurde im Folge-Jahr trotzdem vom Lehrplan genommen. In ein paar Suplierstunden wurden mir aber so wichtige Vokabel wie "Beet" und "Roboter" beigebracht. Ich hab sie natürlich längst vergessen.

Aber Gunnar Lott hat natürlich recht, die ungewaschene Jugend heutzutage hat ja keine Ahnung wie schlimm das alles früher war...

- BM out -

Mah, ich kann mich über niemanden so hervorragend ärgern, wie über mich selber. Und zu meinen Glück gebe ich mir dazu auch oft genug Gelegenheit, damit ich bloß nicht aus der Übung komm.
Hach... du dummer BM, Du.

Naja, interessante Jobmöglichkeiten kommen und gehen. und gehen, und gehen.

- BM out -

 

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