Um den großen Warcraft-Tag abzurunden, möchte ich hier von meinem heutigen Tag erzählen. Denn ich muss gestehen, traurig aber wahr, ich habe ein klein wenig übertrieben, als ich am Vormittag erzählt habe, ich hätte es geschafft die ganzen WoW-Süchtigen zum Arbeiten in meiner Abteilung zu bringen. Nunja, sagen wir es so... es war eine fette Lüge, aber ein schöner Traum.
Was jedoch akkurat war, ist die Beschreibung dessen, was schon kurz vor dem Aufsperren am Eingangstor los war. Und was ich erst gar nicht beschrieben habe, war wie die ganzen Blizzard-Sponsoren die Rolltreppe raufgestürmt sind und verzweifelt meine Abteilung nach Burning Crusade abgesucht haben. Aber da durch die gestrige Inventur keine frühere Warenanlieferung möglich war, konnte ich erst heute am frühen Nachmittag damit rechnen. Und so habe ich alle damit vertröstet sie sollten wieder gegen 16 Uhr da sein.
Dann war die Ware aber schon um halb 12 da. Ich wusste, wenn ich die knapp 40 Stück, die ich für den freien Verkauf übrig hatte, einfach in ein Regal stelle verkaufen sich die langsam aber doch, und um 16h wäre bestimmt keines mehr da. Wie langweilig.
Also haben wir die Burning Crusades in ein Kastl gesteckt und gewartet. Als dann gegen 13h die Leute, die wir auf 16h vertrösten wollten, mit einem "Ach, da wart ich einfach." antworteten, entstand vor meinem inneren Auge ein Bild, eine Vision. Und ich wurde nicht enttäuscht.
Um drei hatten sich schon etwa 20 Leute um unsere Info versammelt, und schauten dem kleinen Feigling und mir beim Arbeiten zu und unterhielten sich über so wichtige Dinge wie Instanzen, Items und DPS und was sie nicht für glorreiche Helden wären (*gähn*). Mittlerweile hatte sich natürlich längst rumgesprochen, dass wir gegen 16 Uhr Burning Crusade im Verkauf haben würden, und mit jeder Minute wurden es mehr Leute. Normale Kunden fragten schon vorsichtig warum da soviele Leute stehen, und mancher, der eigentlich was ganz anderes suchte, blieb als Schaulustiger am Rand stehen.
Um 1530 begann ich damit meinen Plan in die Tat umzusetzen. Meiner Vision von ihrer körperlosen Fantasie in die harte Realität zu helfen. Ich schnappte mir das Klebeband mit dem wir für die Inventur die Zonen festgelegt hatten und zog an zwei entgegengesetzten Punkten der Abteilung jeweils eine Linie die ich dann entsprechend markierte. "Startpunkt Horde" und "Startpunkt Allianz", dann forderte ich die Leute auf sich hinter die jeweilige Linie zu stellen, der Fraktion sie angehörten. Und die spielten tatsächlich mit. Nicht nur das, es begann sich richtige PvP-Stimmung breit zu machen, Schlachtpläne wurden geschmiedet. Eigentlich wunderte ich mich sogar, dass sie sich nicht nach Charakterklasse aufgestellt haben, die Tanks vorne und die Healer hinten...
Der kleine Feigling und ich bereiten die Burning Crusade-Schachteln vor und stapelten sie auf unser Rollwagerl, was schon einige sehr gierige Blicke auf sich zog, aber alle blieben ruhig und diszipliniert. Was vielleicht auch daran lag, dass ich behauptete, wer sich nicht an die Regeln (meine Regeln *bg*) hielt, würde kein Spiel bekommen.
Je näher es an 16 Uhr wurde, umso unruhiger wurden die Leute. Mittlerweile waren weit über 100 Leute (und leider wie so oft, viel mehr Allianzpussies...) anwesend, die Trennlinien wurden regelmässig übertreten, was mich sehr geärgert hat. 10 vor 4 haben wir dann eine zweite Kassa aufmachen lassen, damit später kein zu großer Stau entstehen würde, was die Wartenden noch mehr aufstachelte.
Dann der große Augenblick. In einer kurzen Ansprache erklärte ich den Deppen..ähm Kunden, sorry, dass sie hinter ihre Linien gehen sollten und dort bleiben sollten bis ich das Wagerl an die entsprechende Stelle - genau zwischen den beiden Zonen - gebracht hatte. Und erst losstürmen sollten, wenn ich aus dem Weg war. Widerwillig stimmten sie sogar zu ... was mich aber nicht wirklich beruhigte.
Dann der große Augenblick. Der kleine Feigling, als Kameramann auf einem Mistkübel in der Info stehend, sollte alles mit seiner Handycam für die Ewigkeit festhalten, als ich mit festem Griff und viel Mut began das Wagerl aus der Info zu schieben. Ich hatte vielleicht knapp die Hälfte des Weges zum Zielpunkt hinter mir, als der erste Horde-Spieler lossprang um sich ein Spiel zu nehmen. Ich gab dem Wagerl Schwung um es nach vorne flitzen zu lassen und lief los, denn mittlerweile stürmten über 100 Leute auf mich zu. Beinahe hätten sie mich sogar zwischen sich aufgerieben oder gegen ein Regal geschmettert, aber ich konnte gerade noch zwischen den Massen und einer Säule "durchflutschen" ...so gepumpert hat mein Herz schon lang nicht mehr.
In weniger als einer Minute war der Spaß vorbei. Erstaunlicherweise ist niemand zu Schaden gekommen, und die einzigen die weinend zurück blieben, waren jene ohne Spiel. Die Abteilung war von Jubelgeschrei ("ich habs, ich habs...") geflutet, und die Schaulustigen gingen mit einem traurigen Kopfschütteln weiter.
Das ist bitte ein Tatsachenbericht, der nicht aufgebauscht oder überdramatisiert ist. Geschönt und in lyrische Form gebracht, ja - aber nicht verfälscht. Es gibt keine Möglichkeit es in Worte zu fassen wir krank diese Situation war. Wer mir nicht glaubt, kann den Herrn Cinematographen fragen, der war grad anwesend und hat sich sein reserviertes BC abgeholt.
Leider ist das Video, aufgrund des Frühstarts der Horde, nur 20 Sekunden lang und zeigt lediglich absolutes Chaos, wir werden es wohl trotzdem demnächst bei youtube online stellen und dann werde ich es natürlich hier verlinken.
- BM out -
Was jedoch akkurat war, ist die Beschreibung dessen, was schon kurz vor dem Aufsperren am Eingangstor los war. Und was ich erst gar nicht beschrieben habe, war wie die ganzen Blizzard-Sponsoren die Rolltreppe raufgestürmt sind und verzweifelt meine Abteilung nach Burning Crusade abgesucht haben. Aber da durch die gestrige Inventur keine frühere Warenanlieferung möglich war, konnte ich erst heute am frühen Nachmittag damit rechnen. Und so habe ich alle damit vertröstet sie sollten wieder gegen 16 Uhr da sein.
Dann war die Ware aber schon um halb 12 da. Ich wusste, wenn ich die knapp 40 Stück, die ich für den freien Verkauf übrig hatte, einfach in ein Regal stelle verkaufen sich die langsam aber doch, und um 16h wäre bestimmt keines mehr da. Wie langweilig.
Also haben wir die Burning Crusades in ein Kastl gesteckt und gewartet. Als dann gegen 13h die Leute, die wir auf 16h vertrösten wollten, mit einem "Ach, da wart ich einfach." antworteten, entstand vor meinem inneren Auge ein Bild, eine Vision. Und ich wurde nicht enttäuscht.
Um drei hatten sich schon etwa 20 Leute um unsere Info versammelt, und schauten dem kleinen Feigling und mir beim Arbeiten zu und unterhielten sich über so wichtige Dinge wie Instanzen, Items und DPS und was sie nicht für glorreiche Helden wären (*gähn*). Mittlerweile hatte sich natürlich längst rumgesprochen, dass wir gegen 16 Uhr Burning Crusade im Verkauf haben würden, und mit jeder Minute wurden es mehr Leute. Normale Kunden fragten schon vorsichtig warum da soviele Leute stehen, und mancher, der eigentlich was ganz anderes suchte, blieb als Schaulustiger am Rand stehen.
Um 1530 begann ich damit meinen Plan in die Tat umzusetzen. Meiner Vision von ihrer körperlosen Fantasie in die harte Realität zu helfen. Ich schnappte mir das Klebeband mit dem wir für die Inventur die Zonen festgelegt hatten und zog an zwei entgegengesetzten Punkten der Abteilung jeweils eine Linie die ich dann entsprechend markierte. "Startpunkt Horde" und "Startpunkt Allianz", dann forderte ich die Leute auf sich hinter die jeweilige Linie zu stellen, der Fraktion sie angehörten. Und die spielten tatsächlich mit. Nicht nur das, es begann sich richtige PvP-Stimmung breit zu machen, Schlachtpläne wurden geschmiedet. Eigentlich wunderte ich mich sogar, dass sie sich nicht nach Charakterklasse aufgestellt haben, die Tanks vorne und die Healer hinten...
Der kleine Feigling und ich bereiten die Burning Crusade-Schachteln vor und stapelten sie auf unser Rollwagerl, was schon einige sehr gierige Blicke auf sich zog, aber alle blieben ruhig und diszipliniert. Was vielleicht auch daran lag, dass ich behauptete, wer sich nicht an die Regeln (meine Regeln *bg*) hielt, würde kein Spiel bekommen.
Je näher es an 16 Uhr wurde, umso unruhiger wurden die Leute. Mittlerweile waren weit über 100 Leute (und leider wie so oft, viel mehr Allianzpussies...) anwesend, die Trennlinien wurden regelmässig übertreten, was mich sehr geärgert hat. 10 vor 4 haben wir dann eine zweite Kassa aufmachen lassen, damit später kein zu großer Stau entstehen würde, was die Wartenden noch mehr aufstachelte.
Dann der große Augenblick. In einer kurzen Ansprache erklärte ich den Deppen..ähm Kunden, sorry, dass sie hinter ihre Linien gehen sollten und dort bleiben sollten bis ich das Wagerl an die entsprechende Stelle - genau zwischen den beiden Zonen - gebracht hatte. Und erst losstürmen sollten, wenn ich aus dem Weg war. Widerwillig stimmten sie sogar zu ... was mich aber nicht wirklich beruhigte.
Dann der große Augenblick. Der kleine Feigling, als Kameramann auf einem Mistkübel in der Info stehend, sollte alles mit seiner Handycam für die Ewigkeit festhalten, als ich mit festem Griff und viel Mut began das Wagerl aus der Info zu schieben. Ich hatte vielleicht knapp die Hälfte des Weges zum Zielpunkt hinter mir, als der erste Horde-Spieler lossprang um sich ein Spiel zu nehmen. Ich gab dem Wagerl Schwung um es nach vorne flitzen zu lassen und lief los, denn mittlerweile stürmten über 100 Leute auf mich zu. Beinahe hätten sie mich sogar zwischen sich aufgerieben oder gegen ein Regal geschmettert, aber ich konnte gerade noch zwischen den Massen und einer Säule "durchflutschen" ...so gepumpert hat mein Herz schon lang nicht mehr.
In weniger als einer Minute war der Spaß vorbei. Erstaunlicherweise ist niemand zu Schaden gekommen, und die einzigen die weinend zurück blieben, waren jene ohne Spiel. Die Abteilung war von Jubelgeschrei ("ich habs, ich habs...") geflutet, und die Schaulustigen gingen mit einem traurigen Kopfschütteln weiter.
Das ist bitte ein Tatsachenbericht, der nicht aufgebauscht oder überdramatisiert ist. Geschönt und in lyrische Form gebracht, ja - aber nicht verfälscht. Es gibt keine Möglichkeit es in Worte zu fassen wir krank diese Situation war. Wer mir nicht glaubt, kann den Herrn Cinematographen fragen, der war grad anwesend und hat sich sein reserviertes BC abgeholt.
Leider ist das Video, aufgrund des Frühstarts der Horde, nur 20 Sekunden lang und zeigt lediglich absolutes Chaos, wir werden es wohl trotzdem demnächst bei youtube online stellen und dann werde ich es natürlich hier verlinken.
- BM out -
Black_Mage - am Dienstag, 16. Januar 2007, 22:22 - Rubrik: Gearbeitetes
Da heute der große Warcraft-Tag ist, hier ein netter Link (und eine langweilige Einleitung, in der ich über die gute alte Zeit rede).
Bevor Warcraft sich in das MMORG-Monster von heute verwandelt hat, war es ja ein geniales Strategiespiel mit einer genialen Online-Plattform - dem BattleNet. Dort konnte man sich also mit anderen Spielern messen ...was trotz Ladder ab einem gewissen Zeitpunkt nicht wirklich spannend war, weil es eigentlich nur mehr 2 verschiedene Spieler-Typen gab.
Den Hero-Rusher oder den Tower-Rusher.
Zum Glück gab es aber die von anderen Spielern entwickelten Karten und dadurch neue Spielmodi. Missile Command, Counter-Strike, Sheeprun, Red Light - Green Light, Fussball, diverse Rollenspiel-Geschichten, usw. Aber der König unter ihnen war die Tower Defense.
Bei TD ging es darum, gemeinsam mit anderen, eine Horde von Monstern, die in mehreren Wellen heranstürmte, davon abzuhalten einen gewissen Punkt der Karte, meist das Zentrum oder das andere Ende, zu erreichen. Alles was man dafür brauchte waren Türme (daher der Name) und vor allem taktisches Geschick.
Je nach Karte gab es verschiedene Türme, teilweise abgefahren geniale Ideen, oder auch mal absurd starke Gegner. Natürlich war man hier davon abhängig, das alle beteiligten wussen was sie machen, denn hier war Teamgeist gefragt, und da fällt die Gruppe mit dem schwächsten Glied in der Kette.. aber TD war absolut suchterregend, weil man eine steile Lernkurve erklettern konnte.
Mittlerweile gibt es TD als Flashgame als Singleplayer-Variante frei im Netz. Es gilt also wieder einmal eine Flut von Mobs mit ein paar Türmen aufzuhalten. Also los jetzt, worauf wartet ihr noch?
Ahso. - Klick mich -
- BM out -
Bevor Warcraft sich in das MMORG-Monster von heute verwandelt hat, war es ja ein geniales Strategiespiel mit einer genialen Online-Plattform - dem BattleNet. Dort konnte man sich also mit anderen Spielern messen ...was trotz Ladder ab einem gewissen Zeitpunkt nicht wirklich spannend war, weil es eigentlich nur mehr 2 verschiedene Spieler-Typen gab.
Den Hero-Rusher oder den Tower-Rusher.
Zum Glück gab es aber die von anderen Spielern entwickelten Karten und dadurch neue Spielmodi. Missile Command, Counter-Strike, Sheeprun, Red Light - Green Light, Fussball, diverse Rollenspiel-Geschichten, usw. Aber der König unter ihnen war die Tower Defense.
Bei TD ging es darum, gemeinsam mit anderen, eine Horde von Monstern, die in mehreren Wellen heranstürmte, davon abzuhalten einen gewissen Punkt der Karte, meist das Zentrum oder das andere Ende, zu erreichen. Alles was man dafür brauchte waren Türme (daher der Name) und vor allem taktisches Geschick.
Je nach Karte gab es verschiedene Türme, teilweise abgefahren geniale Ideen, oder auch mal absurd starke Gegner. Natürlich war man hier davon abhängig, das alle beteiligten wussen was sie machen, denn hier war Teamgeist gefragt, und da fällt die Gruppe mit dem schwächsten Glied in der Kette.. aber TD war absolut suchterregend, weil man eine steile Lernkurve erklettern konnte.
Mittlerweile gibt es TD als Flashgame als Singleplayer-Variante frei im Netz. Es gilt also wieder einmal eine Flut von Mobs mit ein paar Türmen aufzuhalten. Also los jetzt, worauf wartet ihr noch?
Ahso. - Klick mich -
- BM out -
Black_Mage - am Dienstag, 16. Januar 2007, 21:37 - Rubrik: Gespieltes
Scheintod gewahrt - Schein wahren
Aaaahhh... meine Abteilung schaut von der gestrigen Inventur aus wie Sau, und schon 10 Minuten bevor wir aufspeeren stehen schon die ganzen wahnsinnigen WoW-Abhängigen.. ähm WoW-Spieler vorm Gitter und rütteln verzweifelt daran. Kein Wunder, wo sie wohl zum ersten Mal seit Monaten mal wieder an der frischen Luft sind.
Und dann stürmen sie heran und verstehen nicht wirklich, dass der Releasetag den ganzen Tag dauert. Aber zum Glück habe ich den schwachen Punkt jedes WoW-Zockers erkannt, sein Kryptonit quasi. Quests.
Also habe ich mir ein gelbes Rufzeichen über dem Kopf installiert und Aufgaben ausgeteilt:
"Schlichte 10 Spiele ins richtige Regal"
"Finde die 19 Stück xyz die nicht inventiert wurden."
"Kontrolliere ob in Zone 1234 ein Stück von abc liegt."
Und als meine Abteilung fertig war, habe ich sie in die südlichen Pestländer... ähm die Computerabteilung geschickt um dort zu helfen. Questreihe - eh schon wissen.
So ein schöner Tag...
- BM out -
Und dann stürmen sie heran und verstehen nicht wirklich, dass der Releasetag den ganzen Tag dauert. Aber zum Glück habe ich den schwachen Punkt jedes WoW-Zockers erkannt, sein Kryptonit quasi. Quests.
Also habe ich mir ein gelbes Rufzeichen über dem Kopf installiert und Aufgaben ausgeteilt:
"Schlichte 10 Spiele ins richtige Regal"
"Finde die 19 Stück xyz die nicht inventiert wurden."
"Kontrolliere ob in Zone 1234 ein Stück von abc liegt."
Und als meine Abteilung fertig war, habe ich sie in die südlichen Pestländer... ähm die Computerabteilung geschickt um dort zu helfen. Questreihe - eh schon wissen.
So ein schöner Tag...
- BM out -
Black_Mage - am Dienstag, 16. Januar 2007, 11:23 - Rubrik: Gearbeitetes
Jemanden in Furch zu versetzen und Terror zu verbreiten um seinen Willen durchzusetzen, oder den anderen davon abzuhalten, seinen eigenen Willen durchzusetzen ist keine leichte Angelegenheit. Viel zu oft wird so eine Drohung nämlich ignoriert, und dann ist man gezwungen sie in die Tat umzusetzen ...was ja nicht unbedingt immer eine leichte und angenehme Sache ist.
Deswegen muss eine Drohung, bevor sie ausgesprochen wird, wohl überlegt und richtig formuliert werden. So sollte zum Beispiel in Betracht gezogen worden, wovon das Gegenüber am meisten beeindruckt sein könnte, was es am meisten fürchtet.
Ich denke, am besten schliesse ich diese Lektion mit einem praxisnahen Beispiel, wie ich es gerade selbst gegenüber einem Arbeitskollegen ausgesprochen habe: "...ich weiß wo Dein WoW-Server steht."
Damit hab ich ihn fürs erste in der Hand denke ich.
Alternativ dazu kann ich auch seine Vorbestellung für Burning Crusade stornieren... :)
- BM out -
Deswegen muss eine Drohung, bevor sie ausgesprochen wird, wohl überlegt und richtig formuliert werden. So sollte zum Beispiel in Betracht gezogen worden, wovon das Gegenüber am meisten beeindruckt sein könnte, was es am meisten fürchtet.
Ich denke, am besten schliesse ich diese Lektion mit einem praxisnahen Beispiel, wie ich es gerade selbst gegenüber einem Arbeitskollegen ausgesprochen habe: "...ich weiß wo Dein WoW-Server steht."
Damit hab ich ihn fürs erste in der Hand denke ich.
Alternativ dazu kann ich auch seine Vorbestellung für Burning Crusade stornieren... :)
- BM out -
Black_Mage - am Samstag, 13. Januar 2007, 15:18 - Rubrik: Gearbeitetes
Bekanntlich versuche ich ja politische Themen und Diskussionen hier eher zu vermeiden, aber manchmal muss auch ich meinen Senf zum Tagesgeschehen abgeben. Auch heute.
"Eine Regierung ist besser als keine Regierung", hat gestern ein Kollege gemeint. Ich lass das mal so stehen, ob das auch auf _diese_ Regierung zu trifft. Da ich die Roten nicht gewählt habe, muss ich nicht wie ein anderer Kollege ein "Wer hat uns verraten? Die Sozialdemokraten!" skandieren. Oder die Aussicht, dass wir unter Molterer wirklich den Euro abschaffen und mit Kartoffeln bezahlen, wie es ein witerer Kollege behauptet, erfüllt mich zum Beispiel mit Spannung und Aufregung. A brave new world...
Was mich jedoch nun zu einem Statement treibt, ist die Aufregung um den neuen Verteidigungsminister. OMG - ein Zivi. Er hat den Dienst an der Waffe aus Überzeugung verweigert und jetzt soll er für das ganze Heer verantwortlich sein? Frevelei!
Ach, und wie war das mit dem guten Herrn Fasslabend, der genauso wenig an der Waffe gedient hat, weil er untauglich war?
Wer soll denn bitte schön oberster Heerführer eines neutralen Staates sein? Kriegsveteranen haben wir nicht wirklich zur Verfügung, oder?
Ob die Perspektive von jemandem, der statt im Schlamm zu wühlen, lieber einen Sozialdienst abgeleistet hat, der Landesverteidigung eines sogenannten Sozialstaates (jaja, ich weiß...) so schlecht steht?
Nunja, was weiß ich schon ... war ja selber nicht beim Bundesheer...
- BM out -
"Eine Regierung ist besser als keine Regierung", hat gestern ein Kollege gemeint. Ich lass das mal so stehen, ob das auch auf _diese_ Regierung zu trifft. Da ich die Roten nicht gewählt habe, muss ich nicht wie ein anderer Kollege ein "Wer hat uns verraten? Die Sozialdemokraten!" skandieren. Oder die Aussicht, dass wir unter Molterer wirklich den Euro abschaffen und mit Kartoffeln bezahlen, wie es ein witerer Kollege behauptet, erfüllt mich zum Beispiel mit Spannung und Aufregung. A brave new world...
Was mich jedoch nun zu einem Statement treibt, ist die Aufregung um den neuen Verteidigungsminister. OMG - ein Zivi. Er hat den Dienst an der Waffe aus Überzeugung verweigert und jetzt soll er für das ganze Heer verantwortlich sein? Frevelei!
Ach, und wie war das mit dem guten Herrn Fasslabend, der genauso wenig an der Waffe gedient hat, weil er untauglich war?
Wer soll denn bitte schön oberster Heerführer eines neutralen Staates sein? Kriegsveteranen haben wir nicht wirklich zur Verfügung, oder?
Ob die Perspektive von jemandem, der statt im Schlamm zu wühlen, lieber einen Sozialdienst abgeleistet hat, der Landesverteidigung eines sogenannten Sozialstaates (jaja, ich weiß...) so schlecht steht?
Nunja, was weiß ich schon ... war ja selber nicht beim Bundesheer...
- BM out -
Black_Mage - am Donnerstag, 11. Januar 2007, 16:58