...sagt mehr als tausend Worte.
und was sagt uns ein Kommentar auf ein Bild?
Ich habe heute mein aktuellestes Passfoto (März 06) hier in der Arbeit eingescannt und dann gleich in die Online-Fassung meines Lebenslaufs eingebettet. Als ein Kollege vorbei kommt klopfe ich mir grad selbst ein wenig auf die Schultern, weil es eben manchmal doch ganz praktisch ist html gelernt zu haben, und direkt im Text-Editor ein Foto einbinden und resizen zu können.
Er schaut sich das Foto an und meint dann, "Wie hieß noch mal diese Highschool mit dem Massaker vor ein paar Jahren?"
Ich: "Littleton?"
Er: "Verwandte?"
Hm..ich glaube ich sollte echt mal wieder üben auf einem Foto freundlich zu lächeln...
- BM out -
und was sagt uns ein Kommentar auf ein Bild?
Ich habe heute mein aktuellestes Passfoto (März 06) hier in der Arbeit eingescannt und dann gleich in die Online-Fassung meines Lebenslaufs eingebettet. Als ein Kollege vorbei kommt klopfe ich mir grad selbst ein wenig auf die Schultern, weil es eben manchmal doch ganz praktisch ist html gelernt zu haben, und direkt im Text-Editor ein Foto einbinden und resizen zu können.
Er schaut sich das Foto an und meint dann, "Wie hieß noch mal diese Highschool mit dem Massaker vor ein paar Jahren?"
Ich: "Littleton?"
Er: "Verwandte?"
Hm..ich glaube ich sollte echt mal wieder üben auf einem Foto freundlich zu lächeln...
- BM out -
Black_Mage - am Dienstag, 27. Juni 2006, 18:32 - Rubrik: Gearbeitetes
Scheintod gewahrt - Schein wahren
In Europa gibt es ca 50.000 Braunbären. Seit gestern einen weniger. Wen interessierts? Richtig - alle. Denn um die aufwendigste Bärenjagd dieses Jahrtausends gab es genug Medienrummel, der nicht nur die Leute in den betroffenen Ländern Italien, Österreich und Deutschland aufgeschreckt hat, sondern sogar in den USA seinen Weg in die Zeitungen und Magazine gefunden hat. Der heutige "Standard" hat sogar eine Parte auf Seite 1 und einen ganzseitigen Artikel über Bruno im Chronik-Teil.
Es gibt nur mehr eine handvoll sibirischer Tiger, immer weniger Elefanten, Nashörner und große Panda ...und es werden jährlich weniger. Ganze Spezies von Insekten werden ausgerottet, mit jedem Quadratkilometer an Regenwald der gerodet wird. Und die Wale, ebenfalls vom Aussterben bedroht, finden immer noch ihren Weg in japanische Fangflotten...
Wen interessierts? Richtig ... die spinnenden Ökufutzis die sich dem Fortschritt in den Weg stellen und in Kartoffelsäcken und mit fettigen Dreadlocks in den Fussgängerzonen dieser Welt rumstehen und um Aufmerksamkeit betteln.
Es ist wohl mal wieder an der Zeit Stalin zu zitieren, denn wie die meisten Massenmörder hatte er wohl den Durchblick in die menschliche Psyche:
"Ein Toter ist eine Tragödie. Eine Million Tote ist eine Statistik".
Tragödien sind uns eben näher als Statistiken...
- BM out -
Es gibt nur mehr eine handvoll sibirischer Tiger, immer weniger Elefanten, Nashörner und große Panda ...und es werden jährlich weniger. Ganze Spezies von Insekten werden ausgerottet, mit jedem Quadratkilometer an Regenwald der gerodet wird. Und die Wale, ebenfalls vom Aussterben bedroht, finden immer noch ihren Weg in japanische Fangflotten...
Wen interessierts? Richtig ... die spinnenden Ökufutzis die sich dem Fortschritt in den Weg stellen und in Kartoffelsäcken und mit fettigen Dreadlocks in den Fussgängerzonen dieser Welt rumstehen und um Aufmerksamkeit betteln.
Es ist wohl mal wieder an der Zeit Stalin zu zitieren, denn wie die meisten Massenmörder hatte er wohl den Durchblick in die menschliche Psyche:
"Ein Toter ist eine Tragödie. Eine Million Tote ist eine Statistik".
Tragödien sind uns eben näher als Statistiken...
- BM out -
Black_Mage - am Dienstag, 27. Juni 2006, 10:06
Ich glaube ich habe das hier schon des öfteren erwähnt, aber ich mag Wörter die so klingen, wie ihre Bedeutung. Eines meiner Lieblingsbeispiele dazu ist glitschig ...meiner Meinung nach klingt glitschig einfach so wie es sich anfühlt. Das kommt einem schon bei der Aussprache feucht und glatt vor, und man hat das Gefühl es entkommt einem zu schnell.
Ganz besonders beobachte ich das Verhältnis von Wortlaut und Wortbedeutung natürlich bei Fremdsprachen, wo nicht so ein automatisches Näheverhältnis zur Wortbedeutung besteht. Weil ein Tisch ist nunmal ein Tisch ...und egal ob das Ding dann drei, vier oder nur ein Bein hat: oben drauf liegt die Tischplatte und auf der wird gegessen, geschrieben oder man hat nen Quickie drauf, was weiß ich. Aber der Tisch bleibt ein Tisch, auch wenn er nicht so ausschaut oder sich so verwenden lässt wie er klingt.
Worauf ich hinaus will, ist dass ich mal wieder ein Wort 'gefunden' habe, dass sofort das richtige Bild zu seiner Bedeutung zeichnet. Man muss das Wort nicht mal kennen, wenn man es hört, hat es sofort seine Aufgabe klar gemacht. Das englische Adjektiv "Contagious" ...es bleibt irgendwie gleich auf einem haften, und wofür es dann auch steht, es überträgt seine Wirkung. Seit ich mir das Wort bewusst in den Kopf gerufen habe und vor meinem geistigen Auge wie auf einem Catwalk auf und ab spazieren hab lassen, werde ich es nicht mehr los... selbst mit einem "glitschig" krieg ich das jetzt nicht mehr aus dem Kopf :)
- BM out -
Ganz besonders beobachte ich das Verhältnis von Wortlaut und Wortbedeutung natürlich bei Fremdsprachen, wo nicht so ein automatisches Näheverhältnis zur Wortbedeutung besteht. Weil ein Tisch ist nunmal ein Tisch ...und egal ob das Ding dann drei, vier oder nur ein Bein hat: oben drauf liegt die Tischplatte und auf der wird gegessen, geschrieben oder man hat nen Quickie drauf, was weiß ich. Aber der Tisch bleibt ein Tisch, auch wenn er nicht so ausschaut oder sich so verwenden lässt wie er klingt.
Worauf ich hinaus will, ist dass ich mal wieder ein Wort 'gefunden' habe, dass sofort das richtige Bild zu seiner Bedeutung zeichnet. Man muss das Wort nicht mal kennen, wenn man es hört, hat es sofort seine Aufgabe klar gemacht. Das englische Adjektiv "Contagious" ...es bleibt irgendwie gleich auf einem haften, und wofür es dann auch steht, es überträgt seine Wirkung. Seit ich mir das Wort bewusst in den Kopf gerufen habe und vor meinem geistigen Auge wie auf einem Catwalk auf und ab spazieren hab lassen, werde ich es nicht mehr los... selbst mit einem "glitschig" krieg ich das jetzt nicht mehr aus dem Kopf :)
- BM out -
Black_Mage - am Montag, 26. Juni 2006, 23:51
Scheintod gewahrt - Schein wahren
Keine Ahnung ob ich das hier schonmal losgelassen habe, aber ich mag den Terminus "Handy" ja überhaupt nicht. "Cell(phone)" oder "Mobile", wie es im englischen Sprachraum verwendet wird, finde ich wesentlich angenehmer. Obs an der Lautfolge liegt, oder an der ewigen Assoziation mit Hühnern... aber allein die Benamsung auf Handy verwehrt diesem Ding in meinem Leben höhere Weihen, und kann somit nur ein Gebrauchsgegenstand bleiben. Selbiges gilt für Klobesen, Alibert, und Durchlauferhitzer ... es tut mir leid, aber da kann ich mir nicht mal Freundschaft vorstellen, hier handelt es sich um ledigliche Nutz-Partnerschaften.
Man sieht also, dass ich trotz der vielen Zeit, die ich mein Handy bei mir habe (immerhin ist auch mein Armbanduhr-Substitut und Wecker), keine große Liebe dafür entwickelt habe, also wundert es bestimmt auch keinen dass ich immer mal wieder auf das Ding vergesse. So auch heute Nacht.
Ich war nach der Arbeit noch ein paar Stunden bei Alex, und als er mich dann gegen 3, halb vier mit dem Auto heimbringt, fällt mir auf, dass ich das wohl das Handy bei ihm hab liegen lassen.
"Na dreh ma um und holen es gleich.", schlägt er vor.
"Nicht notwendig, Vielleicht ist es eh irgendwo in der Tasche und ich finds nur nicht. Sollte es wirklich noch bei dir am Tisch liegen ..." - ich breche ab, denn ich wollte den Satz mit "ruf mich einfach an." beenden.
Nach einer weiteren Kontrolle ist das Vergessen des Handys fix bestätigt.
"Ich hols mir einfach morgen, ich ..." - wieder breche ich ab. "ich ruf dich einfach am Vormittag an und sag dir bescheid wann ich vorbeikomm" ist natürlich kein korrekter Satz, wenn man kein Telefon zum Anrufen hat.
Alex meint er ist sicherlich bis 14h daheim und ich soll einfach vorbeikommen, wann ich Lust hab. "Alles klar, solang werd ich schon ned schlafen, ich stell mir" ...nein, ich stell mir keinen Wecker. Der liegt ja beim Alex am Wohnzimmertisch.
Ich denke man erkennt das Dilemma. So wenig ich mein Handy nun mag, obs nun an seinem Namen oder an anderen Faktoren liegt ... ich kann ganz offensichtlich nicht so einfach ohne es. Erstaunlich in welche Abhängigkeiten man sich da oft mit großer Freude manövriert. Es lebe der Fortschritt und die Technologie :)
- BM out -
Man sieht also, dass ich trotz der vielen Zeit, die ich mein Handy bei mir habe (immerhin ist auch mein Armbanduhr-Substitut und Wecker), keine große Liebe dafür entwickelt habe, also wundert es bestimmt auch keinen dass ich immer mal wieder auf das Ding vergesse. So auch heute Nacht.
Ich war nach der Arbeit noch ein paar Stunden bei Alex, und als er mich dann gegen 3, halb vier mit dem Auto heimbringt, fällt mir auf, dass ich das wohl das Handy bei ihm hab liegen lassen.
"Na dreh ma um und holen es gleich.", schlägt er vor.
"Nicht notwendig, Vielleicht ist es eh irgendwo in der Tasche und ich finds nur nicht. Sollte es wirklich noch bei dir am Tisch liegen ..." - ich breche ab, denn ich wollte den Satz mit "ruf mich einfach an." beenden.
Nach einer weiteren Kontrolle ist das Vergessen des Handys fix bestätigt.
"Ich hols mir einfach morgen, ich ..." - wieder breche ich ab. "ich ruf dich einfach am Vormittag an und sag dir bescheid wann ich vorbeikomm" ist natürlich kein korrekter Satz, wenn man kein Telefon zum Anrufen hat.
Alex meint er ist sicherlich bis 14h daheim und ich soll einfach vorbeikommen, wann ich Lust hab. "Alles klar, solang werd ich schon ned schlafen, ich stell mir" ...nein, ich stell mir keinen Wecker. Der liegt ja beim Alex am Wohnzimmertisch.
Ich denke man erkennt das Dilemma. So wenig ich mein Handy nun mag, obs nun an seinem Namen oder an anderen Faktoren liegt ... ich kann ganz offensichtlich nicht so einfach ohne es. Erstaunlich in welche Abhängigkeiten man sich da oft mit großer Freude manövriert. Es lebe der Fortschritt und die Technologie :)
- BM out -
Black_Mage - am Samstag, 24. Juni 2006, 19:08