In der unmittelbaren Nähe des Bezirkskommisariats zu wohnen gibt einem ein gewisses Gefühl von Sicherheit. Und kann mitunter zu Situationen wie der folgenden führen, wie sie mir vor etwas mehr als einem Monat passiert ist und an die ich heute wieder denken musste.
Ich spaziere nach der Arbeit freudig-erschöpft nachhause, und lass mich von meinem MP3-Player von dem damals frisch erschienen Placebo Album "Meds" berauschen. Wenige Meter vor mir patrouliert eine Polizistin ...und in genau dem Moment, in dem ich sie überholen würde, springt der MP3-Player zum nächsten Song. "Follow the Cops back home".
Ich habe das als einen Hinweis verstanden, und mich wieder zurück fallen lassen. Für einen kurzen Moment hat sich alles zusammen gefügt, zu einem großen Bild, in dem sich über alle Zeiten hinweg, alle Entwicklungen nur auf diesen Punkt konzentriert haben. Vom Urknall, zur Entstehung der Primaten, all den Kriegen und Seuchen, Technologischen Fortschritten ...all das nur damit sich diese Situation an diesem Ort und dieser Zeit darin entlädt. Minutiös geplant und ausgeführt - und trotz all der ungewissen Komponenten ist der Plan aufgegangen ... in genau diesem Moment als ich der Polizistin nachhause gefolgt bin.
Es versteht sich von selbst, dass das Lied genau zu dem Zeitpunkt aus ist, als sich die Wege der Ordnungshüterin und meiner Wenigkeit wieder gelöst haben.
Gut, ich räume natürlich ein, dass das ganze nur ein Zufall war. Aber ist es nicht viel schöner, wenn man Teil eines so wichtigen Momentes ist, der mit Präzesion ausgeführt wird?
Das Gefühl ein Teil eines so großen Plans zu sein, lässt einen gleichzeitig großartig und wichtig, aber auch winzig und unbedeutend erscheinen. Eine Mischung wie ein sauer-fruchtiger Cocktail :)
Und so ein frischer fruchtiger Cocktail wäre bei der Hitze jetzt eigentlich ganz nett...
- BM out -
Ich spaziere nach der Arbeit freudig-erschöpft nachhause, und lass mich von meinem MP3-Player von dem damals frisch erschienen Placebo Album "Meds" berauschen. Wenige Meter vor mir patrouliert eine Polizistin ...und in genau dem Moment, in dem ich sie überholen würde, springt der MP3-Player zum nächsten Song. "Follow the Cops back home".
Ich habe das als einen Hinweis verstanden, und mich wieder zurück fallen lassen. Für einen kurzen Moment hat sich alles zusammen gefügt, zu einem großen Bild, in dem sich über alle Zeiten hinweg, alle Entwicklungen nur auf diesen Punkt konzentriert haben. Vom Urknall, zur Entstehung der Primaten, all den Kriegen und Seuchen, Technologischen Fortschritten ...all das nur damit sich diese Situation an diesem Ort und dieser Zeit darin entlädt. Minutiös geplant und ausgeführt - und trotz all der ungewissen Komponenten ist der Plan aufgegangen ... in genau diesem Moment als ich der Polizistin nachhause gefolgt bin.
Es versteht sich von selbst, dass das Lied genau zu dem Zeitpunkt aus ist, als sich die Wege der Ordnungshüterin und meiner Wenigkeit wieder gelöst haben.
Gut, ich räume natürlich ein, dass das ganze nur ein Zufall war. Aber ist es nicht viel schöner, wenn man Teil eines so wichtigen Momentes ist, der mit Präzesion ausgeführt wird?
Das Gefühl ein Teil eines so großen Plans zu sein, lässt einen gleichzeitig großartig und wichtig, aber auch winzig und unbedeutend erscheinen. Eine Mischung wie ein sauer-fruchtiger Cocktail :)
Und so ein frischer fruchtiger Cocktail wäre bei der Hitze jetzt eigentlich ganz nett...
- BM out -
Black_Mage - am Freitag, 23. Juni 2006, 13:38
Scheintod gewahrt - Schein wahren
Kunde: "Sie verstehen einfach nicht was mein Problem ist..."
BlackMage: "Doch. Ihr Problem ist, dass sie einfach keine Ahnung davon haben wie ein PC funktioniert."
Dialoge wie der gerade eben, zeigen mir einfach, dass sich die Kunden schön langsam doch durch meine stahlstarken Nervenfasern kauen.
Andererseits sind obige Dialogzeilen nach ca 15 Minuten Gespräch entstanden, und der Kunde beharrte darauf, seine 3GP-Handy-Videos vom PC aus auf den Fernseher ausgeben zu wollen und sie von dort mit dem angeschlossenen DVD-Recorder aufzuzeichnen weil sein Nero nicht mit 3GP klar kommt. Meine Softwarelösung wollte er nicht hören, und dass er mit einer TV-Karte kein Signal aus dem PC in den Fernseher bekommen wird, wollte er nicht glauben...
Gut, letztendlich hat er mir aber geglaubt das er keine Ahnung hat, und die Software genommen. Noch habe ich also die Oberhand ... und die Kunden kauen fleissig an meinen Nervensträngen weiter.
- BM out -
BlackMage: "Doch. Ihr Problem ist, dass sie einfach keine Ahnung davon haben wie ein PC funktioniert."
Dialoge wie der gerade eben, zeigen mir einfach, dass sich die Kunden schön langsam doch durch meine stahlstarken Nervenfasern kauen.
Andererseits sind obige Dialogzeilen nach ca 15 Minuten Gespräch entstanden, und der Kunde beharrte darauf, seine 3GP-Handy-Videos vom PC aus auf den Fernseher ausgeben zu wollen und sie von dort mit dem angeschlossenen DVD-Recorder aufzuzeichnen weil sein Nero nicht mit 3GP klar kommt. Meine Softwarelösung wollte er nicht hören, und dass er mit einer TV-Karte kein Signal aus dem PC in den Fernseher bekommen wird, wollte er nicht glauben...
Gut, letztendlich hat er mir aber geglaubt das er keine Ahnung hat, und die Software genommen. Noch habe ich also die Oberhand ... und die Kunden kauen fleissig an meinen Nervensträngen weiter.
- BM out -
Black_Mage - am Donnerstag, 22. Juni 2006, 13:29 - Rubrik: Gearbeitetes
Hui, soeben hatte ich eines der interessantesten Gefühle seit langem empfunden.
Ich sitze in meiner stockdunklen Wohnung in meinem Sitzsack, das iBook am Schoss und versuche FreeCol (Microprose Colonization umgebaut auf Java)zum Laufen zu kriegen. Das einzige bisschen Licht kommt vom Display des Laptops, und alles drum rum liegt in tiefer schwärze. Ich bin völlig in die Dokumentation von FreeCol vertieft ...und höre von draussen, durch die offene Balkontür wie jemand etwas ruft.
Die Balkontür befindet sich schräg rechts hinter mir ..also auf 5 Uhr, wenn man so will.
In dem Moment wo ich das Geräusch von draussen höre, schaue ich vom Display auf, registriere um mich nur Dunkelheit ...und in meinem Hirn findet eine Drehbewegung statt, als meine Sinne quasi eine relokalisierung meiner Position im Raum durchführt. Das ich eigentlich noch genau so dasitzen müsste, wie zu Beginn, also in die selbe Richtung schauend als es noch hell war, dürfte mein Bewusstsein vergessen haben, denn meinem inneren Bild nach müsste anscheinend die Türe links von mir (also auf 9 Uhr) gewesen sein ...zumindest hat mir das die innere Drehbewegung vermittelt.
Okay, wahrscheinlich kann das jetzt keiner nachvollziehen, aber das Gefühl war phänomenal. Witzig wie das Hirn funktioniert (oder auch nicht...).
- BM out -
Ich sitze in meiner stockdunklen Wohnung in meinem Sitzsack, das iBook am Schoss und versuche FreeCol (Microprose Colonization umgebaut auf Java)zum Laufen zu kriegen. Das einzige bisschen Licht kommt vom Display des Laptops, und alles drum rum liegt in tiefer schwärze. Ich bin völlig in die Dokumentation von FreeCol vertieft ...und höre von draussen, durch die offene Balkontür wie jemand etwas ruft.
Die Balkontür befindet sich schräg rechts hinter mir ..also auf 5 Uhr, wenn man so will.
In dem Moment wo ich das Geräusch von draussen höre, schaue ich vom Display auf, registriere um mich nur Dunkelheit ...und in meinem Hirn findet eine Drehbewegung statt, als meine Sinne quasi eine relokalisierung meiner Position im Raum durchführt. Das ich eigentlich noch genau so dasitzen müsste, wie zu Beginn, also in die selbe Richtung schauend als es noch hell war, dürfte mein Bewusstsein vergessen haben, denn meinem inneren Bild nach müsste anscheinend die Türe links von mir (also auf 9 Uhr) gewesen sein ...zumindest hat mir das die innere Drehbewegung vermittelt.
Okay, wahrscheinlich kann das jetzt keiner nachvollziehen, aber das Gefühl war phänomenal. Witzig wie das Hirn funktioniert (oder auch nicht...).
- BM out -
Black_Mage - am Sonntag, 18. Juni 2006, 22:12