Meinen Entschluss fortzugehen, habe ich umgesetzt. Aber vielleicht nicht richtig. Es war weniger ein fortgehen ...als ein fortmarschieren. Aber dazu später mehr.
Entgegen meines ersten Impuls, habe ich mich im Vorfeld nicht schlau gemacht, wo heute was stattfindet. Man weiß ja, wo Lokale sind. Und auch wenn es einige Zeit her ist, bin ich ja früher auch fortgegangen. Dass ich mir schon bei meinen Recherchen für meinen 25. Geburtstag im Bermuda Dreieck ein wenig alt vorgekommen bin, lasse ich hier mal außer acht.
Also bin ich los. Chelsea dachte ich halt mal, so als grundlegende Richtung. Ohne wirklich zu wissen, was in einem Flex oder Fluc heute für Programm ist, wäre es mir zu riskant gewesen hinzugehen und womöglich Eintritt zu zahlen oder so. Und ich hätte mir eigentlich denken können, dass ich kurz vor halb 11 ein wenig früh dran bin. Aber im Chelsea war nix los.
Also bin ich bis zur Alserstrasse die Bahnbögen entlang marschiert. Aber in den Lokalen war überall noch eher wenig los. Leise Musik. Niemand auf der Tanzfläche ...und eigentlich war es gerade die Lust zu tanzen, die mich auf diese Fortgeh-Idee gebracht hat. Vor den Lokalen war die Situation natürlich eine andere, Massenhaft Leute bei Speis und Trank ... aber alleine setzt man sich dann auch nicht hin. Und so bin ich also dahin marschiert.
Als ich dann bei der U6-Station war, hatte ich längst beschlossen, dass ich jetzt nicht umdreh und warte, dass da mal Stimmung aufkommt. Ich könnte ja ins Bricks fahren, dachte ich mir, bis ich dort bin, ist dort auch was los. Und vom Bricks wusste ich, dass Samstag tanzbare Musik gespielt wird.
Also bin ich über den Westbahnhof mit der U3 zum Stephansplatz, dort dann Richtung Schwedenplatz marschiert. Kurzzeitig mit dem Gedanken gespielt, mir in der Gegend ein passendes Lokal zu suchen, aber allein beim Sehen der anderen Fortgehenden dort, wurde mir klar, dass ich kaum fündig werden konnte. Und irgendwie war mir dann auch klar, dass ich am heutigen Abend nicht mehr groß fortgehen werde.
Und in der großen Fortgeh-Laune bin ich dann halt noch bis zum Schottenring gegangen, hab mir dort ein Fanta gegen den Durst gekauft, und bin dann um den Heimweg rauszuziehen mit dem 31er nach Flodorf gerumpelt.
Offensichtlich muss auch das Fortgehen gelernt sein, und kann auch verlernt werden. Für jemanden der zum ersten mal nach gut 7 Jahren als flirtbereiter Single los zieht die Nacht zu erobern, bin ich gar nicht mal so schlecht gescheitert, finde ich. Zum Glück war ich schlau genug mein Buch einzupacken.
- BM out -
Entgegen meines ersten Impuls, habe ich mich im Vorfeld nicht schlau gemacht, wo heute was stattfindet. Man weiß ja, wo Lokale sind. Und auch wenn es einige Zeit her ist, bin ich ja früher auch fortgegangen. Dass ich mir schon bei meinen Recherchen für meinen 25. Geburtstag im Bermuda Dreieck ein wenig alt vorgekommen bin, lasse ich hier mal außer acht.
Also bin ich los. Chelsea dachte ich halt mal, so als grundlegende Richtung. Ohne wirklich zu wissen, was in einem Flex oder Fluc heute für Programm ist, wäre es mir zu riskant gewesen hinzugehen und womöglich Eintritt zu zahlen oder so. Und ich hätte mir eigentlich denken können, dass ich kurz vor halb 11 ein wenig früh dran bin. Aber im Chelsea war nix los.
Also bin ich bis zur Alserstrasse die Bahnbögen entlang marschiert. Aber in den Lokalen war überall noch eher wenig los. Leise Musik. Niemand auf der Tanzfläche ...und eigentlich war es gerade die Lust zu tanzen, die mich auf diese Fortgeh-Idee gebracht hat. Vor den Lokalen war die Situation natürlich eine andere, Massenhaft Leute bei Speis und Trank ... aber alleine setzt man sich dann auch nicht hin. Und so bin ich also dahin marschiert.
Als ich dann bei der U6-Station war, hatte ich längst beschlossen, dass ich jetzt nicht umdreh und warte, dass da mal Stimmung aufkommt. Ich könnte ja ins Bricks fahren, dachte ich mir, bis ich dort bin, ist dort auch was los. Und vom Bricks wusste ich, dass Samstag tanzbare Musik gespielt wird.
Also bin ich über den Westbahnhof mit der U3 zum Stephansplatz, dort dann Richtung Schwedenplatz marschiert. Kurzzeitig mit dem Gedanken gespielt, mir in der Gegend ein passendes Lokal zu suchen, aber allein beim Sehen der anderen Fortgehenden dort, wurde mir klar, dass ich kaum fündig werden konnte. Und irgendwie war mir dann auch klar, dass ich am heutigen Abend nicht mehr groß fortgehen werde.
Und in der großen Fortgeh-Laune bin ich dann halt noch bis zum Schottenring gegangen, hab mir dort ein Fanta gegen den Durst gekauft, und bin dann um den Heimweg rauszuziehen mit dem 31er nach Flodorf gerumpelt.
Offensichtlich muss auch das Fortgehen gelernt sein, und kann auch verlernt werden. Für jemanden der zum ersten mal nach gut 7 Jahren als flirtbereiter Single los zieht die Nacht zu erobern, bin ich gar nicht mal so schlecht gescheitert, finde ich. Zum Glück war ich schlau genug mein Buch einzupacken.
- BM out -
Black_Mage - am Samstag, 17. Mai 2008, 23:45
kepkezkem hat am 18. Mai, 10:17 ein Lebenszeichen gegeben
Wow - was für eine Reise ;)Da rennst quer durch Wien, und versäumst, dir den besten Hotdog der Stadt zu gönnen....... (das Standl vorm Bricks hmmmmmmmmjaja)
Also wirklich....
Black_Mage hat am 18. Mai, 10:31 den Schein gewahrt
Ich hätte eh keinen Gusto auf was zum Futtern gehabt. Aber nächstes Wochenende denk ich dran...und dann starte ich meine Reise durch die Nacht gleich etwas durchdachter ;)
la-mamma hat am 18. Mai, 13:55 ein Lebenszeichen gegeben
wie wär´s mal mit ottakring?
krankheitshalber hab ich den anfang des heurigen "soho in ottakring" versäumt, aber dort ist´s wirklich immer ganz eigen. vor allem, weil - warum auch immer - dort wirklich genügend leute beiderlei geschlechts in höchst unterschiedlichen altersstufen auch allein unterwegs sind.
Black_Mage hat am 18. Mai, 19:26 den Schein gewahrt
hm ..das klingt nach nem guten Tipp. danke schön!