Ich bin ein Sklave meiner selbst. Das wird mir in den letzten Tagen einfach immer wieder bewusst, seit ich an einem Gedanken hängen geblieben bin, wie eine Schallplatte und immer wieder über die selbe Rillen stolper.
Konkret geht es darum, dass ich anscheinend nicht fähig bin mich vor Unglück zu retten, selbst wenn ich es sehe. Ich erlaube mir keine "Flucht"...
Es folgt zur Erleichterung für den geneigten Leser eine kleine Übersicht an bisherigen Situationen in denen das auf mich zugetroffen hat, bevor ich auf die aktuelle Situation eingehe.
Situation 1:
Als ich noch in die HBLA gegangen bin, hatte ich dort so meine Probleme mit der französischen Sprache. Ich hab die Basics nie entsprechend vermittelt bekommen / aufgenommen, und somit in den Folgejahren meine Troubles. Der Versuch das zu kompensieren hat mich dann in anderen Fächern runtergezogen. Meine Schule ist für ihr überzogenes Niveau bekannt gewesen. Stets wurde mir geraten ich solle doch die Schule wechseln, wo ich mit Sicherheit und Erfolg den Abschluss schaffen würde.
Natürlich kam das für mich nicht in Frage, "Entweder ich schaff das hier, oder ich schaff es gar nicht" hab ich dann immer gesagt. Okay, letztendlich stehe ich jetzt ohne Abschluss da....
Situation 2:
In meinem ersten Job nachdem ich die Schule verlassen hatte, hab ich mich kreuzunglücklich gefühlt. Von Anfang an eigentlich ... aber gut, man muss sich Zeit nehmen sich einzugewönen. Dann war ich eingewöhnt und unglücklicher als vorher. Alle meine Freunde sagten ich sollte dort einfach aufhören. Aber ich konnte das nicht, ich wusste ich müsste mich nur etwas mehr anstrengen, aber ich würde ganz bestimmt nicht nach wenigen Monaten gehen.
Diese Arbeitsstelle hat mich dann (vor allem psychisch) immer kränker gemacht, bis es sich auf die Arbeitsleistung selbst ausgewirkt hat und mir der Chef nach einem knappen Jahr die Beiderseitige angeboten hat, die ich dann dankend angenommen hab....
Situation 3:
Meine Beziehung zu WhiteMage hätte relativ genau ein Jahr früher enden können, denn da hat die Krise begonnen, die letztendlich auch zur Trennung geführt hat. Aber natürlich habe ich da nicht das Handtuch geschmissen, sondern mir nur gesagt ich müsse nur durchhalten. Das vergeht schon wieder. Die Liebe würde schon zurück kommen, wenn man ihr nur Zeit lässt. Ich habe meine Ansprüche immer weiter zurück geschraubt, bis ich schon damit zufrieden war sie überhaupt noch zu sehen (oder so)... however.
Natürlich bin ich nur dank dieser Situationen der Mensch der ich heute bin. (Und das ist auch gut so, ich würde kaum anders sein wollen.)
Für mich zählt auch nicht ob die Erfahrung gut oder schlecht ist, solange man seine Erfahrungen macht und dazu lernt. (als alter Rollenspieler freue ich mich halt generell über EXP *bg*)
die aktuelle Situation:
Ich bin nicht mehr mit meiner Arbeitssituation zufrieden.
Ich leiste mehr Arbeit und habe mehr Verantwortung übernommen (abgesehen davon, dass ich 2 Monatelang quasi Abteilungsleiter war) ohne das ich dafür entsprechend entlohnt werde oder wenigstens Anerkennung bekommen würde. Ich fühle mich ausgenutzt.
Das ich momentan einfach ausgepowered bin ist eine Sache, die ich hier auch gar nicht als Grund für die Unzufriedenheit ausklammern will, aber ich glaube auch nicht, dass ich nach meinen 3 Wochen Urlaub plötzlich wieder happy bin. Es gibt einfach keinen Indikator, dass es bald (schlagartig) besser werden würde.
Es gibt viele Kleinigkeiten die mich stören die ich so auch nicht in Worte fassen kann.
und im Gegensatz zu Situation Nr 2 ist es für mich (noch) keine Qual in die Arbeit zu gehen, vor der ich mich gerne drücken würde (in dem ich vor einen Zug springe oder so...).
Die eigentliche Arbeit mache ich ja weiterhin gerne. Ich leiste ja gerne meinen Teil und ich trage gerne die Verantwortung, die man mir übertragen hat. Ich habe auch durchaus noch meinen Spass.
Aber die eigentliche Freude ist nicht da. und die Frage die ich mir stelle ist hier einfach - Laufe ich Gefahr mich wieder kaputt zu machen, weil ich mir nicht gestatte eine Situation aufzugeben, die für mich auswegslos erscheint.
Und die Schallplatte hängt und hängt, und der Gedanke kommt wieder und wieder. Sklave meiner selbst.Was habe ich mir da für eine Persönlichkeit zusammen gezimmert?
- BM out -
Konkret geht es darum, dass ich anscheinend nicht fähig bin mich vor Unglück zu retten, selbst wenn ich es sehe. Ich erlaube mir keine "Flucht"...
Es folgt zur Erleichterung für den geneigten Leser eine kleine Übersicht an bisherigen Situationen in denen das auf mich zugetroffen hat, bevor ich auf die aktuelle Situation eingehe.
Situation 1:
Als ich noch in die HBLA gegangen bin, hatte ich dort so meine Probleme mit der französischen Sprache. Ich hab die Basics nie entsprechend vermittelt bekommen / aufgenommen, und somit in den Folgejahren meine Troubles. Der Versuch das zu kompensieren hat mich dann in anderen Fächern runtergezogen. Meine Schule ist für ihr überzogenes Niveau bekannt gewesen. Stets wurde mir geraten ich solle doch die Schule wechseln, wo ich mit Sicherheit und Erfolg den Abschluss schaffen würde.
Natürlich kam das für mich nicht in Frage, "Entweder ich schaff das hier, oder ich schaff es gar nicht" hab ich dann immer gesagt. Okay, letztendlich stehe ich jetzt ohne Abschluss da....
Situation 2:
In meinem ersten Job nachdem ich die Schule verlassen hatte, hab ich mich kreuzunglücklich gefühlt. Von Anfang an eigentlich ... aber gut, man muss sich Zeit nehmen sich einzugewönen. Dann war ich eingewöhnt und unglücklicher als vorher. Alle meine Freunde sagten ich sollte dort einfach aufhören. Aber ich konnte das nicht, ich wusste ich müsste mich nur etwas mehr anstrengen, aber ich würde ganz bestimmt nicht nach wenigen Monaten gehen.
Diese Arbeitsstelle hat mich dann (vor allem psychisch) immer kränker gemacht, bis es sich auf die Arbeitsleistung selbst ausgewirkt hat und mir der Chef nach einem knappen Jahr die Beiderseitige angeboten hat, die ich dann dankend angenommen hab....
Situation 3:
Meine Beziehung zu WhiteMage hätte relativ genau ein Jahr früher enden können, denn da hat die Krise begonnen, die letztendlich auch zur Trennung geführt hat. Aber natürlich habe ich da nicht das Handtuch geschmissen, sondern mir nur gesagt ich müsse nur durchhalten. Das vergeht schon wieder. Die Liebe würde schon zurück kommen, wenn man ihr nur Zeit lässt. Ich habe meine Ansprüche immer weiter zurück geschraubt, bis ich schon damit zufrieden war sie überhaupt noch zu sehen (oder so)... however.
Natürlich bin ich nur dank dieser Situationen der Mensch der ich heute bin. (Und das ist auch gut so, ich würde kaum anders sein wollen.)
Für mich zählt auch nicht ob die Erfahrung gut oder schlecht ist, solange man seine Erfahrungen macht und dazu lernt. (als alter Rollenspieler freue ich mich halt generell über EXP *bg*)
die aktuelle Situation:
Ich bin nicht mehr mit meiner Arbeitssituation zufrieden.
Ich leiste mehr Arbeit und habe mehr Verantwortung übernommen (abgesehen davon, dass ich 2 Monatelang quasi Abteilungsleiter war) ohne das ich dafür entsprechend entlohnt werde oder wenigstens Anerkennung bekommen würde. Ich fühle mich ausgenutzt.
Das ich momentan einfach ausgepowered bin ist eine Sache, die ich hier auch gar nicht als Grund für die Unzufriedenheit ausklammern will, aber ich glaube auch nicht, dass ich nach meinen 3 Wochen Urlaub plötzlich wieder happy bin. Es gibt einfach keinen Indikator, dass es bald (schlagartig) besser werden würde.
Es gibt viele Kleinigkeiten die mich stören die ich so auch nicht in Worte fassen kann.
und im Gegensatz zu Situation Nr 2 ist es für mich (noch) keine Qual in die Arbeit zu gehen, vor der ich mich gerne drücken würde (in dem ich vor einen Zug springe oder so...).
Die eigentliche Arbeit mache ich ja weiterhin gerne. Ich leiste ja gerne meinen Teil und ich trage gerne die Verantwortung, die man mir übertragen hat. Ich habe auch durchaus noch meinen Spass.
Aber die eigentliche Freude ist nicht da. und die Frage die ich mir stelle ist hier einfach - Laufe ich Gefahr mich wieder kaputt zu machen, weil ich mir nicht gestatte eine Situation aufzugeben, die für mich auswegslos erscheint.
Und die Schallplatte hängt und hängt, und der Gedanke kommt wieder und wieder. Sklave meiner selbst.Was habe ich mir da für eine Persönlichkeit zusammen gezimmert?
- BM out -
Black_Mage - am Dienstag, 28. Dezember 2004, 19:24