Ich sehe mich selbst als einen aufgeschlossenen, offenen Menschen.
Ich habe mal die Behauptung aufgestellt ich wäre "schon so offen, dass es wund ist"...
Doch die Wahrheit ist, um es mit den Worten des Loading-Supervisors zu sagen "er kann alles akzeptieren, auch wenn er es nicht nachvollziehen kann". Das heisst für mich, dass ich jedem gerne seinen Willen und seine Vorstellung lasse, besonders dann, wenn es mich nicht betrifft oder sich mit meinen Ideen kreuzt.
Homosexualität? Warum nicht, solange kein Kerl auf die Idee kommt, er hätte mich da gerne dabei.
Religiösität? Klar, jeder soll an das glauben was ihm Kraft gibt, solange niemand von mir erwartet, dass ich mit ihm auf die Knie falle und das so meine.
Rauchen, Abtreibung, Beziehungsformen, Lobbymus, usw - jeder hat seine Ansichten, ich fange da keinen Streit an. Man sollte nur nicht versuchen mich zu konvertieren oder zu überzeugen das man Recht hat.
Im Gegenzug erwarte ich mir natürlich genauso, dass man meine Meinung akzeptiert, und wer sich von meinen Ansichten und Argumenten überzeugen lässt, umso besser. Schliesslich hab ich sowieso recht :)
Doch so offen ich auch dafür bin anderen Leuten ihren Willen zu lassen, fällt es mir nunmal furchtbar schwer, zu verstehen warum manche Leute so sind, wie sie sind. Ich kann nur schwer ihre Lebens- und Denkweisen annehmen und mich anpassen. Es ist geradezu unmöglich für mich, meine Vorstellungen zu ändern, so gern ich das manchmal möchte. Es wäre so wunderbar, wenn ich mich einfach anpassen könnte, um mal etwas Neues zu erleben, oder die Denkweise der anderen genauer zu verstehen. Leider schaffe ich das aber nicht.
und ein weiterer Gedanke, der mir jetzt erst beim Schreiben gekommen ist:
Wenn ich es auch zum Beispiel akzeptiere, wenn jemand meint, er müsse jedes Wochenende fortgehen, saufen und Mädels anbaggern, aber wenn ich ehrlich bin, verurteile ich es tief in mir drin, weil es nicht meiner Vorstellunge entspricht, wohl genauso, wie jemand anderer, der es dabei laut ausspricht.
Wie echt ist meine Akzeptanz und Aufgeschlossenheit der Meinung anderer dann?
Hm..und irgendwie ist das gar nicht der Eintrag geworden, den ich eigentlich schreiben wollte. Das hätte alles in eine ganz andere Richtung gehen sollen. Wurscht.
- BM out -
Ich habe mal die Behauptung aufgestellt ich wäre "schon so offen, dass es wund ist"...
Doch die Wahrheit ist, um es mit den Worten des Loading-Supervisors zu sagen "er kann alles akzeptieren, auch wenn er es nicht nachvollziehen kann". Das heisst für mich, dass ich jedem gerne seinen Willen und seine Vorstellung lasse, besonders dann, wenn es mich nicht betrifft oder sich mit meinen Ideen kreuzt.
Homosexualität? Warum nicht, solange kein Kerl auf die Idee kommt, er hätte mich da gerne dabei.
Religiösität? Klar, jeder soll an das glauben was ihm Kraft gibt, solange niemand von mir erwartet, dass ich mit ihm auf die Knie falle und das so meine.
Rauchen, Abtreibung, Beziehungsformen, Lobbymus, usw - jeder hat seine Ansichten, ich fange da keinen Streit an. Man sollte nur nicht versuchen mich zu konvertieren oder zu überzeugen das man Recht hat.
Im Gegenzug erwarte ich mir natürlich genauso, dass man meine Meinung akzeptiert, und wer sich von meinen Ansichten und Argumenten überzeugen lässt, umso besser. Schliesslich hab ich sowieso recht :)
Doch so offen ich auch dafür bin anderen Leuten ihren Willen zu lassen, fällt es mir nunmal furchtbar schwer, zu verstehen warum manche Leute so sind, wie sie sind. Ich kann nur schwer ihre Lebens- und Denkweisen annehmen und mich anpassen. Es ist geradezu unmöglich für mich, meine Vorstellungen zu ändern, so gern ich das manchmal möchte. Es wäre so wunderbar, wenn ich mich einfach anpassen könnte, um mal etwas Neues zu erleben, oder die Denkweise der anderen genauer zu verstehen. Leider schaffe ich das aber nicht.
und ein weiterer Gedanke, der mir jetzt erst beim Schreiben gekommen ist:
Wenn ich es auch zum Beispiel akzeptiere, wenn jemand meint, er müsse jedes Wochenende fortgehen, saufen und Mädels anbaggern, aber wenn ich ehrlich bin, verurteile ich es tief in mir drin, weil es nicht meiner Vorstellunge entspricht, wohl genauso, wie jemand anderer, der es dabei laut ausspricht.
Wie echt ist meine Akzeptanz und Aufgeschlossenheit der Meinung anderer dann?
Hm..und irgendwie ist das gar nicht der Eintrag geworden, den ich eigentlich schreiben wollte. Das hätte alles in eine ganz andere Richtung gehen sollen. Wurscht.
- BM out -
Black_Mage - am Montag, 8. Januar 2007, 00:55