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War jetzt bei einem Freund zu besuch, der kürzlich für kurze Zeit in die Nachbarschaft gezogen ist. Irgendwann habe ich bemerkt, dass er auf der innen Seite seines rechten Knöchels eine Tätowierung hat. Ein Fleischbeschau-Siegel, was ich absolut grenzgenial finde.

Den großteil des restlichen Abends haben wir uns dann über die möglichen und vorallem unmöglichsten Tatoo-Motive unterhalten. Denn ich bin zwar der Meinung, dass ich einfach nicht der Typ für eine Tätowierung bin, auf der anderen Seite rennt mittlerweile fast jeder tätowiert durch die Gegend, und somit gibt es eigentlich keine Typen mehr, die nicht die Typen für Tätowierungen sind. oder so.

Zuerst seien mal die beiden Tätowierungen genannt, die ich mir schon lange vorstelle, in dem Wissen, sie nie auf meinem Körper zu sehen, weil ich eben nicht der Typ für Tätowierungen bin.

1) Tetris-Blöcke die meine rechte Wade außen runterfallen und sich auf Knöchelhöhe ansammeln.

2) Statt eines Tribal- oder Ornament-Musters um den linken Oberarm, hätte ich gerne die Molekülkette zu Koffein (C8 H10 N4 O2) rundherum tätowiert.

Und nach einigen wirklich genialen Ideen sind wir letztlich zu einem dritten Motiv gekommen, dass meinen Ansprüchen an Aussagekraft, Ästhetik und Anwendungsmöglichkeit völlig entspricht.

3) Ein Pflegemarkerl, wie aus einem Kleidungsstück. Nicht Maschinenwaschbar, nicht heißer als 40°, nicht schleudern, nicht bügeln.

Hier einige Beispiele, was es alles nicht geschafft hat, obwohl es mich sehr reizen würde:

Eine ewige Einkaufsliste (Milch, Brot, Joghurt, etc), bzw eine generelle Checkliste mit Boxen zum ankreuzen. In Anlehnung an Memento, der bekanntlich einer meiner Lieblingsfilme ist, auf der Handgelenksinnenseite einfach ein "Fact 1:". Eine strichlierte Linie mit Scherensymbol, vorzugsweise entlang der innen Seite des Unterarmes.

Tja, zu Schade, dass ich einfach nicht der Typ für Tätowierungen bin...

- BM out -
 

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