Gestern war es noch ein Gerücht, heute ist es Gewissheit. Die Electronic Entertainment Expo - kurz E3 -, die weltgrößte jährliche Computerspiel-Fachmesse ist Geschichte, nachdem sie 11 jahrelang das Biz dominierte.
Den großen Ausstellern ist das ganze einfach zu teuer geworden, und sie ziehen es vor, eigene kleine Fachmessen zu veranstalten. Für die kleinen Aussteller lohnt es sich aber nicht die Messe in ihrem großen Rahmen fortzuführen. Zukünftig soll das Konzept "E3 Media Festival" heißen und in den Konferenzsälen der großen Hotels von LA stattfinden, damit die Hersteller weiterhin ihre Produkte der versammelten Fachpresse und dem Kollegium präsentieren kann.
Für "echte" Gamer war es stets ein großer Wunsch die E3 mal selbst zu besuchen, denn die Messe war eben ausschliesslich für die Medien, Leute aus der Branche und "ausgewählte" Mitarbeiter der amerikanischen Spieleläden zugänglich. Immerhin waren das jährlich mehr als 50.000 Leute. Neben der Chance Spiele zu sehen die noch mindestens ein halbes Jahr, wenn nicht länger, in die Läden brauchen und einen Blick auf die Gurus der Entwicklerbranche zu werfen, waren es natürlich die berühmtberüchtigten Boothbabes, der oft bekritelte Lärm und der allgemeine Rummel, der die Sehnsüchte geschürt hat.
All das ist nun also vorbei, denn das neue Konzept ist eindeutig noch exklusiver ...und bietet bestimmt weniger Lärm, Rummel und Boothbabes.
Die Betreiber der deutschen GamesConvention jubeln natürlich, schliesslich wird dadurch ihre Position noch weiter gestärkt. Immerhin ein ganzes Monat vor der TGS (Tokyo Game Show) angesiedelt, ohne den großen Konkurrenten im Mai und mit der Möglichkeit direkt die Branchenvertreter anzusprechen (wie man schon heuer sieht, wenn man sich die Redner-Liste der GCDC anschaut) wird das den Wachstum der Messe noch mehr fördern. Besonders da die britische ECTS ja seit Jahren tot ist und es keine Bestrebungen gibt das wieder aufleben zu lassen.
Also hat das Ganze auch positive Nebenaspekte.
Denn die GC ist jetzt schon eine Publikumsmesse, sprich das normale Fussvolk darf hin, und wenn die GC wächst gibt es nur noch mehr für uns zu sehen.
Ebenfalls nett: die Fachmessen der großen Hersteller werden noch genauer die jeweiligen Produkte herzeigen können, als es auf der E3 möglich war. Somit sollten noch mehr Informationen im Vorfeld verfügbar werden.
Somit bleibt mir nur mehr den Kopf trauervoll zu senken und ein paar leise Worte zu sprechen, die der E3 einen ehrenvollen Abschied und eine goldene Zeit im Jenseits bescheren. Es war eine tolle Zeit und wir werden Dich vermissen. Schade um die große Messe, schade um die Boothbabes...
Hier noch ein paar Beispiele wie andere Fans der Messe damit umgehen:
http://www.penny-arcade.com/images/2006/20060731.jpg
http://gucomics.com/comics/gu_20060731.jpg
http://www.little-gamers.com/comics/00001405.jpg
- BM out -
Den großen Ausstellern ist das ganze einfach zu teuer geworden, und sie ziehen es vor, eigene kleine Fachmessen zu veranstalten. Für die kleinen Aussteller lohnt es sich aber nicht die Messe in ihrem großen Rahmen fortzuführen. Zukünftig soll das Konzept "E3 Media Festival" heißen und in den Konferenzsälen der großen Hotels von LA stattfinden, damit die Hersteller weiterhin ihre Produkte der versammelten Fachpresse und dem Kollegium präsentieren kann.
Für "echte" Gamer war es stets ein großer Wunsch die E3 mal selbst zu besuchen, denn die Messe war eben ausschliesslich für die Medien, Leute aus der Branche und "ausgewählte" Mitarbeiter der amerikanischen Spieleläden zugänglich. Immerhin waren das jährlich mehr als 50.000 Leute. Neben der Chance Spiele zu sehen die noch mindestens ein halbes Jahr, wenn nicht länger, in die Läden brauchen und einen Blick auf die Gurus der Entwicklerbranche zu werfen, waren es natürlich die berühmtberüchtigten Boothbabes, der oft bekritelte Lärm und der allgemeine Rummel, der die Sehnsüchte geschürt hat.
All das ist nun also vorbei, denn das neue Konzept ist eindeutig noch exklusiver ...und bietet bestimmt weniger Lärm, Rummel und Boothbabes.
Die Betreiber der deutschen GamesConvention jubeln natürlich, schliesslich wird dadurch ihre Position noch weiter gestärkt. Immerhin ein ganzes Monat vor der TGS (Tokyo Game Show) angesiedelt, ohne den großen Konkurrenten im Mai und mit der Möglichkeit direkt die Branchenvertreter anzusprechen (wie man schon heuer sieht, wenn man sich die Redner-Liste der GCDC anschaut) wird das den Wachstum der Messe noch mehr fördern. Besonders da die britische ECTS ja seit Jahren tot ist und es keine Bestrebungen gibt das wieder aufleben zu lassen.
Also hat das Ganze auch positive Nebenaspekte.
Denn die GC ist jetzt schon eine Publikumsmesse, sprich das normale Fussvolk darf hin, und wenn die GC wächst gibt es nur noch mehr für uns zu sehen.
Ebenfalls nett: die Fachmessen der großen Hersteller werden noch genauer die jeweiligen Produkte herzeigen können, als es auf der E3 möglich war. Somit sollten noch mehr Informationen im Vorfeld verfügbar werden.
Somit bleibt mir nur mehr den Kopf trauervoll zu senken und ein paar leise Worte zu sprechen, die der E3 einen ehrenvollen Abschied und eine goldene Zeit im Jenseits bescheren. Es war eine tolle Zeit und wir werden Dich vermissen. Schade um die große Messe, schade um die Boothbabes...
Hier noch ein paar Beispiele wie andere Fans der Messe damit umgehen:
http://www.penny-arcade.com/images/2006/20060731.jpg
http://gucomics.com/comics/gu_20060731.jpg
http://www.little-gamers.com/comics/00001405.jpg
- BM out -
Black_Mage - am Dienstag, 1. August 2006, 15:28
dödelhai (Gast) hat am 2. Aug, 15:19 ein Lebenszeichen gegeben
du bist ein freak, du und deine komische vereinigung, die RAF is shcon gescheitert und ihr werdet es auch bahahahaha