Sich schnell durch eine größere Menschenmasse zu bewegen ist ein aufregender Hindernislauf. Dort einen Haken schlagen, da ausweichen, dort im Slalom durch eine Gruppe. Besonders schön lässt sich das natürlich in der Wiener Innenstadt durchziehen - so wie ich gestern vom Stephansplatz aus die Rotenturmstrasse zum Schwedenplatz hinuntergerauscht bin.
Sich durch solche Mengen an Touristen und sonstigen Verirrten zu schlängeln hat noch einen anderen lustigen Nebeneffekt - und der betrifft weniger die Fuss-Augen-Koordination als viel mehr das Gehör. Denn bei ausreichendem Fliesstempo in beide Richtungen bekommt man nur noch Satzfetzen mit, die sich dann zu einem Ganzen zusammen fügen ohne den geringsten Sinn ergeben. Das ist so wie die Fortsetzungsgeschichten, die wir in der Schule so gerne geschrieben haben.
Man schreibt zwei Sätze auf ein Blatt, wobei man das Papier dann so umknickt, dass nur der letzte Satz lesbar ist und gibt es weiter, der nächste hängt nun 2 Sätze dran die thematisch zur Vorlage passen sollten, wo wieder nur der letzte für den Folgemann/frau zu lesen ist. ..und genauso hört sich das dann auch an, wenn man aus den Satzteilen von 5 Individuen, an denen man vorbei gehetzt ist, einen ganzen Satz bildet.
Mein Lieblingssatzfetzen gestern kam von einem Mann, der ins Handy redend meinte: "...ich vermisse dich halt, Du Sack."
Also wenn wem mal langweilig ist, einfach durch ne Menschenmasse huschen und sich ein paar Sätze zusammenstoppeln lassen. Unterhaltung pur.
Weniger unterhaltend ist das ganze aber, wenn man partout NICHT mitbekommen will, was rund um einen los ist. Und diesbezüglich habe ich heute früh eins auf die Ohren bekommen ... denn wo es ganz lustig ist am Stephansplatz durch Touristenhorden zu lauschen, macht das kein bisschen Laune, wenn es einem in der UBahn passiert.
Ihr könnt euch meinen Schrecken vorstellen, als ich gemerkt habe, dass ich meinen MP3-Player daheim liegen hab lassen... und so muss ich heute auch nochmal heimfahren!
Das Leben kann so grausam sein ;)
- BM out -
Sich durch solche Mengen an Touristen und sonstigen Verirrten zu schlängeln hat noch einen anderen lustigen Nebeneffekt - und der betrifft weniger die Fuss-Augen-Koordination als viel mehr das Gehör. Denn bei ausreichendem Fliesstempo in beide Richtungen bekommt man nur noch Satzfetzen mit, die sich dann zu einem Ganzen zusammen fügen ohne den geringsten Sinn ergeben. Das ist so wie die Fortsetzungsgeschichten, die wir in der Schule so gerne geschrieben haben.
Man schreibt zwei Sätze auf ein Blatt, wobei man das Papier dann so umknickt, dass nur der letzte Satz lesbar ist und gibt es weiter, der nächste hängt nun 2 Sätze dran die thematisch zur Vorlage passen sollten, wo wieder nur der letzte für den Folgemann/frau zu lesen ist. ..und genauso hört sich das dann auch an, wenn man aus den Satzteilen von 5 Individuen, an denen man vorbei gehetzt ist, einen ganzen Satz bildet.
Mein Lieblingssatzfetzen gestern kam von einem Mann, der ins Handy redend meinte: "...ich vermisse dich halt, Du Sack."
Also wenn wem mal langweilig ist, einfach durch ne Menschenmasse huschen und sich ein paar Sätze zusammenstoppeln lassen. Unterhaltung pur.
Weniger unterhaltend ist das ganze aber, wenn man partout NICHT mitbekommen will, was rund um einen los ist. Und diesbezüglich habe ich heute früh eins auf die Ohren bekommen ... denn wo es ganz lustig ist am Stephansplatz durch Touristenhorden zu lauschen, macht das kein bisschen Laune, wenn es einem in der UBahn passiert.
Ihr könnt euch meinen Schrecken vorstellen, als ich gemerkt habe, dass ich meinen MP3-Player daheim liegen hab lassen... und so muss ich heute auch nochmal heimfahren!
Das Leben kann so grausam sein ;)
- BM out -
Black_Mage - am Donnerstag, 8. Juni 2006, 10:43