Heute war ich auf der Geburtstagsparty des Gefleckten, bis ich jetzt gegen 23h begonnen habe mich zurück zuziehen, indem ich den Betrunkenen gemimt habe. Erstaunlich wie man mir diese Rolle abnimmt (mentale Notiz an mich selbst: ich sollte mal schauen, ob es einen Job gibt, wo mir das von Nutzen sein kann, das man mir glaubt,ich wäre grenzenlos betrunken...)
Der heutige Tag hat meinen beständigen Wunsch meine gesamte Vergangenheit hinter mir zu lassen und einfach zu verschwinden nur bekräftigt und bestätigt.
Zu Schade nur, dass ich nie auf die Reihe kriegen werde, all das hinter mir zu lassen... ganz egal wieviele Kilometer ich zwischen mich und Wien bringen würde.
Heute war überhaupt ein eigenartiger Tag. In der Ubahnstation habe ich auf 20m Entfernung eine junge Frau erspäht, bei der ich mir dachte "Aha..." (und das mir mal eine Frau auffällt...)
Als ich dann nah genug dran war (Kurzsichtigkeit hat kaum Vorteile), erkannte ich in ihr ein Mädel das mir gefällt, seit ich ca 18 bin - sie muss nämlich in der Gegend meines Elternhauses wohnen. Früher habe ich sie fast täglich gesehen.
Das sie in der Ubahn nur ca 5m von mir gesessen ist, hat dann meine Übungsergebnisse bei "Dr. Kawashimas Gehirn-Jogging" ganz schön beeinflusst... also runterrasseln lassen. "Sie scheinen heute erschöpft zu sein", hat der Herr Doktor das dann kommentiert. "Oder so...", war mein telepathischer Kommentar dazu.
In der Arbeit ist die Zeit dann kein bisschen vergangen, obwohl vergleichsweise viel los war und der Umsatz gepasst hat. Solche Tage muss es wohl auch geben, also was solls...
Und abends dann also Spotty's Gebtagsparty.
Eigentlich war es nett, und ich hätte mich gerne wohlgefühlt - egal ob jetzt mit Alkohol oder ohne. So war es halt nur leider nicht...
Ich rechne es einfach der anwesenden Gesellschaft zu, die mich zu sehr an meine eigene Vergangenheit, an besseres - oder zumindest andere Zeiten - erinnert hat.
Anyway - ich habe beschlossen langfristig den Kontakt zur Pfirsichlady abzubrechen... ich fühle mich in ihrer Gesellschaft unwirklich.
So als ob meine bloße Anwesenheit, einfach mein gesamtes Darsein falsch ist. Das liegt nicht an ihr - wir hatten weder heute noch in letzer Zeit miteindaner zu tun.
Der Gedanke verfolgt mich ja schon lange, und ist bestimmt keine Lösung, aber ich muss es wohl tun, wenn ich irgendetwas von mir retten will. Egal ob das nun der richtige Hebel ist, an den ich da ansetze - es muss einfach sein.
Wenn ich nicht bald aus mir ausbreche, gibt es nichts mehr was zu retten wäre. Dieser Gedanke macht mir Angst.
Ich will kein dahin-leben führen...
- BM out -
Der heutige Tag hat meinen beständigen Wunsch meine gesamte Vergangenheit hinter mir zu lassen und einfach zu verschwinden nur bekräftigt und bestätigt.
Zu Schade nur, dass ich nie auf die Reihe kriegen werde, all das hinter mir zu lassen... ganz egal wieviele Kilometer ich zwischen mich und Wien bringen würde.
Heute war überhaupt ein eigenartiger Tag. In der Ubahnstation habe ich auf 20m Entfernung eine junge Frau erspäht, bei der ich mir dachte "Aha..." (und das mir mal eine Frau auffällt...)
Als ich dann nah genug dran war (Kurzsichtigkeit hat kaum Vorteile), erkannte ich in ihr ein Mädel das mir gefällt, seit ich ca 18 bin - sie muss nämlich in der Gegend meines Elternhauses wohnen. Früher habe ich sie fast täglich gesehen.
Das sie in der Ubahn nur ca 5m von mir gesessen ist, hat dann meine Übungsergebnisse bei "Dr. Kawashimas Gehirn-Jogging" ganz schön beeinflusst... also runterrasseln lassen. "Sie scheinen heute erschöpft zu sein", hat der Herr Doktor das dann kommentiert. "Oder so...", war mein telepathischer Kommentar dazu.
In der Arbeit ist die Zeit dann kein bisschen vergangen, obwohl vergleichsweise viel los war und der Umsatz gepasst hat. Solche Tage muss es wohl auch geben, also was solls...
Und abends dann also Spotty's Gebtagsparty.
Eigentlich war es nett, und ich hätte mich gerne wohlgefühlt - egal ob jetzt mit Alkohol oder ohne. So war es halt nur leider nicht...
Ich rechne es einfach der anwesenden Gesellschaft zu, die mich zu sehr an meine eigene Vergangenheit, an besseres - oder zumindest andere Zeiten - erinnert hat.
Anyway - ich habe beschlossen langfristig den Kontakt zur Pfirsichlady abzubrechen... ich fühle mich in ihrer Gesellschaft unwirklich.
So als ob meine bloße Anwesenheit, einfach mein gesamtes Darsein falsch ist. Das liegt nicht an ihr - wir hatten weder heute noch in letzer Zeit miteindaner zu tun.
Der Gedanke verfolgt mich ja schon lange, und ist bestimmt keine Lösung, aber ich muss es wohl tun, wenn ich irgendetwas von mir retten will. Egal ob das nun der richtige Hebel ist, an den ich da ansetze - es muss einfach sein.
Wenn ich nicht bald aus mir ausbreche, gibt es nichts mehr was zu retten wäre. Dieser Gedanke macht mir Angst.
Ich will kein dahin-leben führen...
- BM out -
Black_Mage - am Sonntag, 4. Juni 2006, 00:15