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Gestern war ich auf einer Veranstaltung eines Vertriebspartners, wie man so schön formulieren kann. Das ganze kann ich also als geschäftlichen Anlass verbuchen. Ich war mit ein paar Kollegen, Vorgesetzten und anderen Bekannten aus der Firma dort. Im Vorfeld wurde schon abgeklärt, dass wir unseren schlechten Ruf wahren müssen, und wir Tupper-Geschirr hätten mitnehmen sollen, damit wir das Buffet abräumen können.

Zu Beginn habe ich ganz anständig Mineralwasser getrunken, während die anderen schon zum Bier gegriffen haben. Ich, als Bierverweigerer, konnte mich da nur solange drücken, bis es an der Bar auch Wein gab. Gut, ich hätte auch sagen können, "nein, ich will nix trinken", nur wäre das gelogen gewesen und wenns um Alkohol geht, gibt man dem Gesellschaftsdruck ja gerne nach.
Und somit wurde ich von da an mit burgenländischem Pinot Blanc versorgt, von dem ich nach dem ersten Schluck wusste, er würde mir Kopfweh besorgen. Aber das hat mich nicht davon abgehalten das Glas trotzdem zu trinken ...und 7 weitere Achteln. Später am Abend hat es dann auch noch eine Cocktailbar gegeben, wo man mit spärlich gesäten Jetons bezahlt hat. Da die Warteschlangen ein wenig arg lang waren, habe ich meine beiden Jetons gleich auf einen Schlag in einen Strawberry Daiquiri und eine Cuba Libre umgewandelt. Zu meiner Freude konnte ich mir dann noch einen Jeton für eine Caipirinha ergaunern...
Irgendwann haben mein Abteilungsleiter und ich zu 80-ies Musik wild getanzt und uns das Blumengesteck vom Tisch in den Haaren verteilt (was sehr gut zu den Glitzerdingern von den Cocktails, die auch schon als Kopfzierde herhalten mussten, gepasst hat.) Grundsätzlich haben wir für mehr Stimmung gesorgt, als die restlichen paarhundert Leute.
Kurz vor 23h bin ich dann ab gerauscht, musste immerhin heute arbeiten und so weiter.

Natürlich böses erwachen am heutigen Morgen, zum Glück so früh, dass ich ein Parkimed einwerfen konnte, und mich nochmal für ne Stunde hinlegen, damit das Ding auch zu wirken beginnen konnte. Böser Wein, sehr pöhse!

Anyway - die Begleitumstände sind erklärt, kommen wir nun endlich zur Folgeweisheit:

Ich kann immer sehr leicht herausfinden, wieviel ich am Vorabend wirklich gesoffen habe, wenn ich am Morgen meinen Restalkoholspiegel betrachte. Und der ist schnell ausgelotet, denn wenn mir am Weg in die Arbeit auf einmal lauter attraktive Frauen entgegen kommen, dann war am Vorabend an der Bar ordentlich was los...

So interessant wie heute früh, waren die Frauen in Floridsdorf schon lang nimmer...

- BM out -
 

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