Aufgrund des anhaltenden Erfolges von "Scream"-Derivaten, und einer Eingebung vor ein paar Nächten, habe ich begonnen eine entsprechende Geschichte zu schreiben. Wie meist, geht es mir eigentlich nur darum, um eine bestimmte Schlüsselszene eine Handlung aufzubauen, damit diese Schlüsselszene legitimiert ist. Ausnahmsweise ist diese Schlüsselszene jedoch der Einstieg in die Geschichte, da es gleichzeitig auch Ende und Auflösung der ganzen Story ist. Fühlt sich vielleicht ein wenig an wie bei "Columbo", wenn man von Anfang an weiß wie es ausgeht, andererseits, ist bei den gängigen Teenage-Slashern sowieso klar, wer aller im Laufe der Story das zeitliche segnet, oder? :)
"Ist ja gut. Es ist vorbei, es ist endlich vorbei!"
Seine Arme schlangen sich um das zitternde, weinende Bündel, das mit ihm am Boden kniete. Der Wind zerrte an ihren Haaren und Kleidung, und erste Regentropfen klatschten ihnen auf die Haut. Trotzdem konnte er weiterhin nur die Hitze der brennenden Trümmer hinter seinem Rücken spüren. Das Röhren der Flammen, das Knistern der Glut und das Zischen wenn Regentropfen auf die lodernden Reste des alten Hauses trafen... all das übertönte das aufkommende Unwetter und nahm selbst dem Weinen und Schluchzen der Frau in seinen Armen die zerstörrerische Gewalt.
Ben strich Ann beruhigend über den Rücken und drückte sie an sich. Er wusste, dass er damit nicht nur sie beruhigen wollte, sondern genauso auf ihre Nähe angewiesen war um jetzt nicht den Verstand zu verlieren. Anns Tränen schienen kein Ende nehmen zu wollen, während sie ihr Gesicht in seinem T-Shirt vergrub und sich in seinen Rücken festkrallte.
"Alles ist gut. Es ist vorbei. Sch...sch...sch... es wird wieder gut.", flüsterte er ihr sanft ins Ohr während hinter ihm flammendes Inferno und donnerndes Gewitter miteinander rangen.
Langsam nahm das wimmernde Beben, das er mit seinen Armen an sich drückte, an Intensität ab, wie auch die brennende Stätte des ehemaligen Ferienhauses seiner Eltern zu einem Haufen Glut und Asche wurde. Ben wiegte die zarte Blone vorsichtig während er weiterhin beruhigende "sch"-Laute von sich gab.
"Es ist vorbei, endlich vorbei...", murmelte er.
"Es ist niemals vorbei. Das solltest Du wissen!"
Ruckartig drehte er sich zu dem glimmenden Haufen Schutt in seinem Rücken um. Diese Stimme! Der junge Mann hatte irrationaler Weise damit gerechnet eine entstellte Gestalt mit verbrannter Haut in der qualmenden Ruine stehen zu sehen, die mit einer glitzernden Klinge auf ihn und Ann deutete. Doch außer dem rot-gelben Schein der Glut und letzter widerstandsfähiger Flammen war nichts hinter ihm zu sehen. Wie sollte dort auch jemand sein, Ben hatte gesehen wie die einstürzenden Dachbalken alles hinter Ihnen begraben hatten...
Ben wollte gerade den Mund öffnen um Ann zu fragen ob sie die Stimme auch gehört hatte, oder er sich das nur eingebildet hatte, als eine Blüte kalten Schmerzes in seiner Brust ihren Kelch öffnete. Erstaunt riess er die Augen auf, Verwunderung war klar darin zu lesen, die Verblüffung schien den ersten Schmerz zu dämpfen. Während Ann sich von ihm löste und ihn mit roten, tränengefüllten Augen anstarrte, glitt seine rechte Hand an die Stelle seines Brustkorbes, wo sich die Erhebung eines Messergriffes aus seinen Rippen schälte. Ben musste nicht hinsehen um die warme Flüssigkeit, die nun sein T-Shirt tränkte, als sein eigenes Blut zu identifizieren. Er konnte spüren wie ihn das Leben durch diese Öffnung seines Oberkörpers verlies. Für wenige Sekunden hielt er Ann's Blick stand, bis er schliesslich umkippte und ihm Schlamm, den der Regen gebildet hatte, liegen zu bleiben.
Man sagt, das kurz vor dem Tod das gesammte Leben wie ein Film an einem vorüber zieht. Wenn dem wirklich so war, so schien in seinem Leben nichts besonders aufregendes geschehen zu sein, denn alles was sich nun vor seinem inneren Auge wieder abspielte waren die letzten 24 Stunden.
Als sich die Ereignisse im Ferienhaus nun wiederholten, sah er alles ein wenig klarer und so sollte sein letzter Gedanke ziemlich ernüchtert werden: "Was für ein geblendeter Idiot war ich eigentlich?"
.
Soviel sei dem interessierten Leser schonmal verraten:
Es geht um 3 Burschen die ein versoffenes Wochenende im Ferienhaus des einen verbringen wollen, bis dessen Schwester mit ihrer besten Freundin auch dort auftaucht. Es folgen ein paar Streitereien zwischen den Geschwistern, Reibereien unter den Burschen wer die Mädels kriegt, eine Belagerung durch Bären oder so, und ein defektes Auto damit niemand abhaut ...und dann beginnen sie zu sterben. Klingt vertraut, oder? Ich hab nie verstanden warum sich die Leute das im Kino anschauen... :)
- BM out -
PS: Hatte keinen Bock das ganze jetzt noch Korrektur zu lesen. Wer Fehler findet darf sie behalten und in eigene Texte einbauen.
"Ist ja gut. Es ist vorbei, es ist endlich vorbei!"
Seine Arme schlangen sich um das zitternde, weinende Bündel, das mit ihm am Boden kniete. Der Wind zerrte an ihren Haaren und Kleidung, und erste Regentropfen klatschten ihnen auf die Haut. Trotzdem konnte er weiterhin nur die Hitze der brennenden Trümmer hinter seinem Rücken spüren. Das Röhren der Flammen, das Knistern der Glut und das Zischen wenn Regentropfen auf die lodernden Reste des alten Hauses trafen... all das übertönte das aufkommende Unwetter und nahm selbst dem Weinen und Schluchzen der Frau in seinen Armen die zerstörrerische Gewalt.
Ben strich Ann beruhigend über den Rücken und drückte sie an sich. Er wusste, dass er damit nicht nur sie beruhigen wollte, sondern genauso auf ihre Nähe angewiesen war um jetzt nicht den Verstand zu verlieren. Anns Tränen schienen kein Ende nehmen zu wollen, während sie ihr Gesicht in seinem T-Shirt vergrub und sich in seinen Rücken festkrallte.
"Alles ist gut. Es ist vorbei. Sch...sch...sch... es wird wieder gut.", flüsterte er ihr sanft ins Ohr während hinter ihm flammendes Inferno und donnerndes Gewitter miteinander rangen.
Langsam nahm das wimmernde Beben, das er mit seinen Armen an sich drückte, an Intensität ab, wie auch die brennende Stätte des ehemaligen Ferienhauses seiner Eltern zu einem Haufen Glut und Asche wurde. Ben wiegte die zarte Blone vorsichtig während er weiterhin beruhigende "sch"-Laute von sich gab.
"Es ist vorbei, endlich vorbei...", murmelte er.
"Es ist niemals vorbei. Das solltest Du wissen!"
Ruckartig drehte er sich zu dem glimmenden Haufen Schutt in seinem Rücken um. Diese Stimme! Der junge Mann hatte irrationaler Weise damit gerechnet eine entstellte Gestalt mit verbrannter Haut in der qualmenden Ruine stehen zu sehen, die mit einer glitzernden Klinge auf ihn und Ann deutete. Doch außer dem rot-gelben Schein der Glut und letzter widerstandsfähiger Flammen war nichts hinter ihm zu sehen. Wie sollte dort auch jemand sein, Ben hatte gesehen wie die einstürzenden Dachbalken alles hinter Ihnen begraben hatten...
Ben wollte gerade den Mund öffnen um Ann zu fragen ob sie die Stimme auch gehört hatte, oder er sich das nur eingebildet hatte, als eine Blüte kalten Schmerzes in seiner Brust ihren Kelch öffnete. Erstaunt riess er die Augen auf, Verwunderung war klar darin zu lesen, die Verblüffung schien den ersten Schmerz zu dämpfen. Während Ann sich von ihm löste und ihn mit roten, tränengefüllten Augen anstarrte, glitt seine rechte Hand an die Stelle seines Brustkorbes, wo sich die Erhebung eines Messergriffes aus seinen Rippen schälte. Ben musste nicht hinsehen um die warme Flüssigkeit, die nun sein T-Shirt tränkte, als sein eigenes Blut zu identifizieren. Er konnte spüren wie ihn das Leben durch diese Öffnung seines Oberkörpers verlies. Für wenige Sekunden hielt er Ann's Blick stand, bis er schliesslich umkippte und ihm Schlamm, den der Regen gebildet hatte, liegen zu bleiben.
Man sagt, das kurz vor dem Tod das gesammte Leben wie ein Film an einem vorüber zieht. Wenn dem wirklich so war, so schien in seinem Leben nichts besonders aufregendes geschehen zu sein, denn alles was sich nun vor seinem inneren Auge wieder abspielte waren die letzten 24 Stunden.
Als sich die Ereignisse im Ferienhaus nun wiederholten, sah er alles ein wenig klarer und so sollte sein letzter Gedanke ziemlich ernüchtert werden: "Was für ein geblendeter Idiot war ich eigentlich?"
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Soviel sei dem interessierten Leser schonmal verraten:
Es geht um 3 Burschen die ein versoffenes Wochenende im Ferienhaus des einen verbringen wollen, bis dessen Schwester mit ihrer besten Freundin auch dort auftaucht. Es folgen ein paar Streitereien zwischen den Geschwistern, Reibereien unter den Burschen wer die Mädels kriegt, eine Belagerung durch Bären oder so, und ein defektes Auto damit niemand abhaut ...und dann beginnen sie zu sterben. Klingt vertraut, oder? Ich hab nie verstanden warum sich die Leute das im Kino anschauen... :)
- BM out -
PS: Hatte keinen Bock das ganze jetzt noch Korrektur zu lesen. Wer Fehler findet darf sie behalten und in eigene Texte einbauen.
Black_Mage - am Sonntag, 16. April 2006, 23:42