- sind wohl sowas wie ein Leitthema in meinem Leben.
Ich denke, dass man so ziemlich alles der letzten 10 Jahre meines Lebens auf meinen unstillbaren Wunsch nach Freiheit und Unabhängigkeit zurück führen kann. Obwohl ich wirklich nicht sehe, dass es mir jemals daran gemangelt hätte.
Ich denke, wenn es ein Idealbild für Erziehung gäbe, dann kommt es an meine sehr nah heran. Meiner Meinung nach, haben mir meine Eltern mit dem richtigen Mass an Authorität ihre Werte und Ansichten vermittelt (die ich gemessen an Ethik und Moral korrekt empfinde), ohne zu streng zu sein oder zu lasch. Meine Mum sagt immer, dass sie die großartigsten Kinder hat, die man sich wünschen kann, und ich muss ihr da wohl recht geben, ohne mich jetzt selbst beweihräuchern zu wollen. Aber sowohl mein Bruder als auch ich, sind "wertvolle Mitglieder der Gesellschaft", sprich wir sind fleissig und bemüht, rechtschaffen usw. Worauf ich jedenfalls hinaus will, ist eben, dass ich in meiner Kindheit und Jugend genug Freiheiten genossen habe, mich nie eingesperrt gefühlt habe.
Das erste Zeichen für mich (vielleicht auch bloß rückblickend) auf meine Suche nach Unabhängigkeit ist das "Tag", mein selbstgewählter Spitzname, damals mit 15, 16. Ich nannte mich selbst 3za; Freezer ausgesprochen. Es sollte nicht nur auf meine selbstverständliche Coolness hinweisen, sondern mir war der Term "free" genauso wichtig. Das meine Lieblingszahl 9 ist, erkläre ich mir übrigens seit jeher schon damit: 3 mal 3, three times three, free times free...
Ich bin, wie ich bestimmt schon öfters erwähnt habe, ein sturer Bock. Wenn ich mir einer Sache sicher bin, ich von etwas wirklich überzeugt bin, muss ich schon selbst drauf kommen, dass es falsch ist. Mich davon zu überzeugen ist eine ziemlich schwierige Sache. Zur Not ziehe ich mein Ding auch manchmal durch, wenn ich bereits weiß, dass ich falsch liege, nur um klar zu machen, dass ich ...keine Ahnung, ein Idiot bin, oder so. Jedenfalls denke ich, dass auch diese Sturheit in mir, nur ein weiterer Versuch ist, mich frei und unabhängig zu machen.
Es sind lauter so Kleinigkeiten, die wenn man sie richtig zusammen setzt und dann entsprechend interpretiert, mir einfach klar macht, dass ich ein furchtbar großes Bedürfnis nach Unabhängigkeit und Freiheit habe. Ein ewiges streben...
Zum Beispiel mein festhalten an meinem Junggesellenstatus, sehe ich auch als ein Ventil dafür an. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich mich jemals in einer Beziehung eingeengt gefühlt hätte, im Gegenteil, habe ich erst lernen müssen, meine Zuneigung zu zügeln, damit meine Partnerin sich nicht erdrückt fühlt. Dennoch ist die Tatsache dass ich frei und ungebunden sein möchte, ein wesentlicher Grund für meine aktuelle Haltung gegenüber Frauen.
Ein sehr schönes Beispiel gebe ich nun zum Schluss, da wir ja heute den ersten Adventsonntag haben. Ich mag Weihnachten nicht. Dafür gibt es verschiedene Gründe, die ich vielleicht ein anderes mal auf euch los lasse, aber auch hier haben wir glaube ich einen kleinen Indikator für mein Streben versteckt. Seit einigen Jahren quäle ich meine Family damit, dass ich zu Weihnachten nichts geschenkt bekommen möchte. Auf der einen Seite steht natürlich die Tatsache, dass mich Weihnachten als Konsumfest ankotzt. Auf der anderen Seite aber auch der Wunsch danach, nicht von einem Datum und der Tatsache dass mir andere etwas schenken, dazu gezwungen zu werden, auch etwas zu schenken. Wenn ich ein Geschenk, oder eine Idee habe, womit ich jemandem eine Freude machen kann, dann gebe ich das, wann ich möchte und erwarte mir auch keine Gegenleistung. Zu Weihnachten habe ich aber stets das Gefühl, dass ich mir etwas überlegen muss, dass ich etwas großartiges finden muss, dass es etwas ist, dass dem Anlass würdig ist.
Ich komme meinem Ziel übrigens jedes Jahr ein Stückchen näher, und bin guter Hoffnung heuer nur von meiner Großmutter zu bekommen :)
Worauf ich mit dem ganzen Beitrag hinaus wollte?
Ha... gar nichts. Einfach nur ein Stückchen BlackMage rauslassen...
- BM out -
Ich denke, dass man so ziemlich alles der letzten 10 Jahre meines Lebens auf meinen unstillbaren Wunsch nach Freiheit und Unabhängigkeit zurück führen kann. Obwohl ich wirklich nicht sehe, dass es mir jemals daran gemangelt hätte.
Ich denke, wenn es ein Idealbild für Erziehung gäbe, dann kommt es an meine sehr nah heran. Meiner Meinung nach, haben mir meine Eltern mit dem richtigen Mass an Authorität ihre Werte und Ansichten vermittelt (die ich gemessen an Ethik und Moral korrekt empfinde), ohne zu streng zu sein oder zu lasch. Meine Mum sagt immer, dass sie die großartigsten Kinder hat, die man sich wünschen kann, und ich muss ihr da wohl recht geben, ohne mich jetzt selbst beweihräuchern zu wollen. Aber sowohl mein Bruder als auch ich, sind "wertvolle Mitglieder der Gesellschaft", sprich wir sind fleissig und bemüht, rechtschaffen usw. Worauf ich jedenfalls hinaus will, ist eben, dass ich in meiner Kindheit und Jugend genug Freiheiten genossen habe, mich nie eingesperrt gefühlt habe.
Das erste Zeichen für mich (vielleicht auch bloß rückblickend) auf meine Suche nach Unabhängigkeit ist das "Tag", mein selbstgewählter Spitzname, damals mit 15, 16. Ich nannte mich selbst 3za; Freezer ausgesprochen. Es sollte nicht nur auf meine selbstverständliche Coolness hinweisen, sondern mir war der Term "free" genauso wichtig. Das meine Lieblingszahl 9 ist, erkläre ich mir übrigens seit jeher schon damit: 3 mal 3, three times three, free times free...
Ich bin, wie ich bestimmt schon öfters erwähnt habe, ein sturer Bock. Wenn ich mir einer Sache sicher bin, ich von etwas wirklich überzeugt bin, muss ich schon selbst drauf kommen, dass es falsch ist. Mich davon zu überzeugen ist eine ziemlich schwierige Sache. Zur Not ziehe ich mein Ding auch manchmal durch, wenn ich bereits weiß, dass ich falsch liege, nur um klar zu machen, dass ich ...keine Ahnung, ein Idiot bin, oder so. Jedenfalls denke ich, dass auch diese Sturheit in mir, nur ein weiterer Versuch ist, mich frei und unabhängig zu machen.
Es sind lauter so Kleinigkeiten, die wenn man sie richtig zusammen setzt und dann entsprechend interpretiert, mir einfach klar macht, dass ich ein furchtbar großes Bedürfnis nach Unabhängigkeit und Freiheit habe. Ein ewiges streben...
Zum Beispiel mein festhalten an meinem Junggesellenstatus, sehe ich auch als ein Ventil dafür an. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich mich jemals in einer Beziehung eingeengt gefühlt hätte, im Gegenteil, habe ich erst lernen müssen, meine Zuneigung zu zügeln, damit meine Partnerin sich nicht erdrückt fühlt. Dennoch ist die Tatsache dass ich frei und ungebunden sein möchte, ein wesentlicher Grund für meine aktuelle Haltung gegenüber Frauen.
Ein sehr schönes Beispiel gebe ich nun zum Schluss, da wir ja heute den ersten Adventsonntag haben. Ich mag Weihnachten nicht. Dafür gibt es verschiedene Gründe, die ich vielleicht ein anderes mal auf euch los lasse, aber auch hier haben wir glaube ich einen kleinen Indikator für mein Streben versteckt. Seit einigen Jahren quäle ich meine Family damit, dass ich zu Weihnachten nichts geschenkt bekommen möchte. Auf der einen Seite steht natürlich die Tatsache, dass mich Weihnachten als Konsumfest ankotzt. Auf der anderen Seite aber auch der Wunsch danach, nicht von einem Datum und der Tatsache dass mir andere etwas schenken, dazu gezwungen zu werden, auch etwas zu schenken. Wenn ich ein Geschenk, oder eine Idee habe, womit ich jemandem eine Freude machen kann, dann gebe ich das, wann ich möchte und erwarte mir auch keine Gegenleistung. Zu Weihnachten habe ich aber stets das Gefühl, dass ich mir etwas überlegen muss, dass ich etwas großartiges finden muss, dass es etwas ist, dass dem Anlass würdig ist.
Ich komme meinem Ziel übrigens jedes Jahr ein Stückchen näher, und bin guter Hoffnung heuer nur von meiner Großmutter zu bekommen :)
Worauf ich mit dem ganzen Beitrag hinaus wollte?
Ha... gar nichts. Einfach nur ein Stückchen BlackMage rauslassen...
- BM out -
Black_Mage - am Sonntag, 27. November 2005, 11:52