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Eben am Telefon.
Kunde "Haben Sie Windows Vista schon im Verkauf?"
BM "Ja, haben wir."
Kunde "Und was kostet das?"
BM "Für welche Version interessieren Sie sich denn?"
Kunde "Gibts da verschiedene?"
BM "Ja, 4 verschiedene und davon dann jeweils Vollversionen bzw Updates."
Kunde "Und welche wären das?"
BM "Home Basic, Home Premium, Business und Ulitmate."
Kunde "Und was kostet das dann?"
BM "Welche Version davon?"
Kunde "Na so im Schnitt?"

Gut, da war ich dann auch überfragt, wenn es 8 verschiedene Softwarepakete gibt, die zwischen 149 und 549 Euro kosten...
Zum Glück hat Windows einen Taschenrechner eingebaut - Vista kostet im Schnitt 320 Euro. Office übrigens 464 Euro, bevor wer fragt.
Manchmal ist es hier echt nur skurill...

- BM out -

Hm, ich muss ja wirklich schwer krank gewesen sein, wenn ich mich letzte Woche tatsächlich schon darauf gefreut habe, endlich wieder arbeiten zu gehen. Erstaunlich, was einem so ein paar Tage Fieber glauben lassen...

- BM out -

Es gibt doch diese netten Zucker-Portionsbeutel mit Sternzeichen-Aufdruck. Da stehen dann die besonderen positivien wie negativen Eigenschaften drauf, die angeblich mit dem jeweiligen astrologischen Zeichen daher kommen.
In meinem Fall wären das zum Beispiel: fleißig, ruhig, scharfer Verstand. Angeblich gibts das nur in Kombination mit kritisch, pedantisch, schulmeisternd ...was natürlich nicht sein kann :)

Ich halte nur nicht soviel von der Astrologie - was unter anderem daran liegt, dass ich als Jungfrau-Geborener mit Aszendent Jungfrau, einfach nicht mit dem Gebotenen Eigenschafts-Set zufrieden bin. Aber ich halte verdammt viel von Zuckersackerln. Und von einer komprimierten Form der Eigenschafts-Darstellung.

Es hängt wohl damit zusammen, dass ich das mit der Schreiberei noch immer nicht vollständig an den Nagel gehängt habe, und somit immer am Charaktäre-schaffen bin. Ich suche immer nach Geschichten und Settings und natürlich nach den passenden Figuren die darin mitspielen.
Da ich gerne mit plastischen und lebensnahen Figuren zusammen arbeite, orientiere ich mich gerne an realen Figuren. Ich caste einfach Leute die ich kenne, packe sie einfach und schmeisse sie in mein Szenario. Da ich weiß wie sie sich zu verhalten neigen und mir ihre grundlegenden Eigenschaften bekannt sind, hilft mir das dann, mir zu überlegen, wie sich sowas auf meine Figuren auswirken würde.

So streife ich also durch die Gegend, und verteile an die Leute die mich umgeben kleine Zuckersackerln auf denen draufsteht wie sie sind. Wie sie sich verhalten und so, denn wenn ich sie mal für eine meiner Szenen brauche, muss ich ja wissen, was mich erwartet. Somit kann ich dann schon einschätzen, ob es sich auszahlt, den einen Kollegen mal in einer tragenden Nebenrolle einzusetzen, oder ob er es mit seiner Art gerademal zum "Mr. Passersby" bringt.

Erstaunlicherweise ist das als Gedankenexperiment ziemlich ertragreich, wenn auch gar nicht so praxisnah wie man denkt. Charaktäre mit genau 3 positiven und 3 negativen Eigenschaften haben auch nicht mehr Tiefgang als die meisten Action-Helden einer Direct-to-DVD-Produktion. Vielleicht sollte ich mich doch mehr auf die Astrologie verlassen...

- BM out -

PS: Ich entschuldige mich auch gleich mal für das Wort "saccharal" :)

So... bevor ich jetzt zum 6. Mal beginne diesen Beitrag zu schreiben, nur um ihn nach ein paar Zeilen zu löschen, und anders aufzubauen, nur um mit den daraus resultierenden Formulierungen erst recht nicht zufrieden zu sein, habe ich nun einen Entschluss gefasst:
Ich pfeiff drauf!

Stattdessen geh ich Suppe essen.

Mahlzeit!

- BM out -

 

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