Da ich nun seit Monaten an meinem Geburtstag plane, und die Feier irgendwie immer näher, aber meine Planung eben nicht wirklich voran rückt, habe ich in dem Punkt die letzten Tage mal ordentlich Gas gegeben.
Nachdem ich gestern endlich die Gästeliste und Gruppeneinteilung (ich feiere mit mehreren Gruppen jeweils 25 Minuten in meiner Wohnung) festgelegt habe, war heute endlich die Wahl des Lokals für die After-Party dran.
Mir war zwar von Anfang an klar, dass ich - der Sentimentalität wegen - im Bermudadreieck feiern werde, aber eben noch nicht in welchem Lokal genau. Deswegen bin ich heute dort durch die Gegend gezogen.
Ich bin ja seit fast 5 Jahren überhaupt nicht mehr fortgegangen, aber davor war ich eben viel im Bermudadreieck und den wechselnden Lokalen. Einige Lokale sind immer noch die selben wie früher, nicht nur vom Namen sondern auch vom Ambiente, andere haben in der Zwischenzeit wohl zum x-igsten Mal den Besitzer und die Bezeichnung gewechselt.
Bestes Beispiel ist das Lokal, das bei mir weiterhin "Boheme" heisst, auch wenn es sich jetzt "The Gate" nennt. Im Boheme habe ich damals Vodka auf Eis kennen gelernt, und als wir ein paar Monate später wieder hinwollten, gab es das Lokal schon nimmer...
Jedenfalls bin ich also heute abend, alleine weil mich alle anderen im Stich gelassen haben, von Lokal zu Lokal gezogen. Habe überall ein zwei Longdrinks oder Cocktails konsumiert und geschaut wie das Ambiente und die Musik so ist, und ob überhaupt die Gäste alle Platz haben.
Dazwischen bin ich mir furchtbar Alt vorgekommen, immerhin waren die meisten anderen in den Lokalen so alt (oder noch jünger), wie ich früher war, als ich noch fortgegangen bin ... und irgendwie kommt einem das dann wie eine unüberbrückbarer Kluft vor.
Besonders hervorheben möchte ich aber jene junge Dame, die im "The Gate" am Nebentisch vor mir gesessen ist, mit ihrem wunderbaren Busen in ihrem wunderbaren Ausschnitt. Man sagt ein ruhiges Gewissen, sei ein gutes Ruhekissen ...aber bei diesem Ruhekissen würde man auf sein ruhiges Gewissen jederzeit verzichten. Oder so.
Feiern werde ich übrigens im Ma Pitom, da es genug Platz für die vielen Leute hat, die da kommen werden. Ausserdem habe ich einige gute Erinnerungen an das Lokal, die vorallem mit XuXu dem Erdbeervodka zu tun haben... :)
So, jetzt wo endlich die Gästeliste und das After-Party-Lokal definiert sind, kann ich morgen endlich daran gehen die Einladungen zu schreiben und zu verschicken.
Bin ich froh, dass ich anscheinend nur alle 5 Jahre groß Geburtstag feiere.
- BM out -
Nachdem ich gestern endlich die Gästeliste und Gruppeneinteilung (ich feiere mit mehreren Gruppen jeweils 25 Minuten in meiner Wohnung) festgelegt habe, war heute endlich die Wahl des Lokals für die After-Party dran.
Mir war zwar von Anfang an klar, dass ich - der Sentimentalität wegen - im Bermudadreieck feiern werde, aber eben noch nicht in welchem Lokal genau. Deswegen bin ich heute dort durch die Gegend gezogen.
Ich bin ja seit fast 5 Jahren überhaupt nicht mehr fortgegangen, aber davor war ich eben viel im Bermudadreieck und den wechselnden Lokalen. Einige Lokale sind immer noch die selben wie früher, nicht nur vom Namen sondern auch vom Ambiente, andere haben in der Zwischenzeit wohl zum x-igsten Mal den Besitzer und die Bezeichnung gewechselt.
Bestes Beispiel ist das Lokal, das bei mir weiterhin "Boheme" heisst, auch wenn es sich jetzt "The Gate" nennt. Im Boheme habe ich damals Vodka auf Eis kennen gelernt, und als wir ein paar Monate später wieder hinwollten, gab es das Lokal schon nimmer...
Jedenfalls bin ich also heute abend, alleine weil mich alle anderen im Stich gelassen haben, von Lokal zu Lokal gezogen. Habe überall ein zwei Longdrinks oder Cocktails konsumiert und geschaut wie das Ambiente und die Musik so ist, und ob überhaupt die Gäste alle Platz haben.
Dazwischen bin ich mir furchtbar Alt vorgekommen, immerhin waren die meisten anderen in den Lokalen so alt (oder noch jünger), wie ich früher war, als ich noch fortgegangen bin ... und irgendwie kommt einem das dann wie eine unüberbrückbarer Kluft vor.
Besonders hervorheben möchte ich aber jene junge Dame, die im "The Gate" am Nebentisch vor mir gesessen ist, mit ihrem wunderbaren Busen in ihrem wunderbaren Ausschnitt. Man sagt ein ruhiges Gewissen, sei ein gutes Ruhekissen ...aber bei diesem Ruhekissen würde man auf sein ruhiges Gewissen jederzeit verzichten. Oder so.
Feiern werde ich übrigens im Ma Pitom, da es genug Platz für die vielen Leute hat, die da kommen werden. Ausserdem habe ich einige gute Erinnerungen an das Lokal, die vorallem mit XuXu dem Erdbeervodka zu tun haben... :)
So, jetzt wo endlich die Gästeliste und das After-Party-Lokal definiert sind, kann ich morgen endlich daran gehen die Einladungen zu schreiben und zu verschicken.
Bin ich froh, dass ich anscheinend nur alle 5 Jahre groß Geburtstag feiere.
- BM out -
Black_Mage - am Sonntag, 13. August 2006, 00:19
Gestern war ich bei der Geburtstagsfeier einer alten Schulkollegin eingeladen. Die hat mir gegenüber auf ihren 25er nämlich zwei Wochen Vorsprung, und sich trotz des hohen Alters noch an mich erinnert. Es war nämlich fast 1 1/2 Jahre her, dass wir uns das letzte Mal gesehen haben, und davor sicherlich auch nochmal so lang.
Auf dieser Feier waren neben mir noch zig andere Leute geladen, unter anderem einige frühere Schulfreundinnen, die ich mittlerweile auch schon bis zu 5 Jahre nicht mehr gesehen habe. Und somit ist das zur großen Wiedersehensfeier geworden.
Und somit bin ich quasi von einer herzlichen Umarmung zur nächsten gewankt, wenn ich nicht gerade zwischen zwei Freundinnen auf einer Couch gesessen bin. Dazu eine Caipiroska und 2 Glas Sekt ...ich dachte bei all der Körpernähe ich hätte selbst schon Geburtstag ;)
Der Punkt jedenfalls, auf den ich hinaus will, knüpft indirekt an meinen letzten Eintrag an. Mir ist nämlich aufgefallen, dass es da einen riesengroßen Unterschied gibt. Während ich vor ein paar Jahren noch massig Kontakt zu haufenweise Frauen hatte (ich war bekanntlich in einer Schule mit 80% Frauenanteil), fehlt mir dieser Umgang mittlerweile vollkommen.
Denn wenn man ständig mit Frauen in Kontakt steht, sie jeden Tag umarmt und sie sich an einen kuscheln - so wie es eben damals während meiner Schulzeit und kurz danach noch war - dann ist man selbstverständlich wesentlich offener und kritikloser gegenüber diesen zarten Geschöpfen.
Vielleicht sollte ich eine Art Kuscheltherapie für emotional abgestumpfte ins Leben rufen. Nach ein paar Sitzungen wird mein steinernes Herz dann schon wieder erwachen und sich dem Glanz der Frauen zu wenden...
Also welche freiwilligen Frauen melden sich im Dienste der guten Sache?
- BM out -
Auf dieser Feier waren neben mir noch zig andere Leute geladen, unter anderem einige frühere Schulfreundinnen, die ich mittlerweile auch schon bis zu 5 Jahre nicht mehr gesehen habe. Und somit ist das zur großen Wiedersehensfeier geworden.
Und somit bin ich quasi von einer herzlichen Umarmung zur nächsten gewankt, wenn ich nicht gerade zwischen zwei Freundinnen auf einer Couch gesessen bin. Dazu eine Caipiroska und 2 Glas Sekt ...ich dachte bei all der Körpernähe ich hätte selbst schon Geburtstag ;)
Der Punkt jedenfalls, auf den ich hinaus will, knüpft indirekt an meinen letzten Eintrag an. Mir ist nämlich aufgefallen, dass es da einen riesengroßen Unterschied gibt. Während ich vor ein paar Jahren noch massig Kontakt zu haufenweise Frauen hatte (ich war bekanntlich in einer Schule mit 80% Frauenanteil), fehlt mir dieser Umgang mittlerweile vollkommen.
Denn wenn man ständig mit Frauen in Kontakt steht, sie jeden Tag umarmt und sie sich an einen kuscheln - so wie es eben damals während meiner Schulzeit und kurz danach noch war - dann ist man selbstverständlich wesentlich offener und kritikloser gegenüber diesen zarten Geschöpfen.
Vielleicht sollte ich eine Art Kuscheltherapie für emotional abgestumpfte ins Leben rufen. Nach ein paar Sitzungen wird mein steinernes Herz dann schon wieder erwachen und sich dem Glanz der Frauen zu wenden...
Also welche freiwilligen Frauen melden sich im Dienste der guten Sache?
- BM out -
Black_Mage - am Samstag, 12. August 2006, 14:58
In letzter Zeit haben sich die Gespräche und Diskussionen um mein Junggesellentum ziemlich gehäuft. Ob nun bei Familienfeiern oder im kleinen Rahmen mit Freunden, immer wieder werde ich damit konfrontiert, ob ich es nicht mittlerweile satt habe alleine zu sein.
Wie man sich nun gut vorstellen kann, ist die Antwort darauf: Nein.
Ich bin weiterhin begeisterter Solist, denn die seltenen Fälle in denen ich mich alleine und einsam fühle, wiegen meiner Meinung nach, die Vorteile einer Beziehung einfach nicht auf. Das ich nie einsam wäre, würde ich ja auch gar nicht behaupten, und an die Annehmlichkeiten von Zweisamkeit kann ich mich durchaus noch erinnern.
In den Gesprächen, die eigentlich fast ausschliesslich mit Frauen geführt werden, und zumeist auch noch von ihnen losgetreten werden, wird mir stets vorgeworfen, ich wäre zu rational. Das ist grundlegend richtig, auch wenn ich es weniger als Vorwurf, denn mehr als Kompliment auffasse. Aber die Kritik hat in einem Punkt schon recht: Herzensdinge kann der Kopf nicht richtig erfassen oder entscheiden.
Für mich ist das aber kein Problem, da ich eben sage, dass ich lieber Entscheidungen mit einem ruhigen Kopf als mit einem pumpernden Herzen treffe :)
Die Gründe, warum ich mich seit nun bald 3 Jahren nicht nur weigere eine Beziehung einzugehen, sondern viel mehr mich von den Frauen gänzlich fern halte, sind manigfaltig.
Natürlich ist es einfach mittlerweile eine Routine und Gewohnheitssache, plötzlich das Leben mit jemandem teilen und Zeit und Aktivitäten neu zu orientieren wäre schon eine ordentliche Umstellung. Zum anderen finde ich mich zur Zeit einfach in einem blöden Alter ... schliesslich führt eine langfristige Beziehung da mitunter schon auch in Richtung "prüfe wer sich ewig bindet" und so weiter. Auch ist der Mangel an wirklich interessanten Frauen eine Erwähnung wert, das hat mich vielleicht früher nicht gestört, aber mittlerweile sehe ich das halt ein wenig anders.
Etwas das wohl aber auch den größten Einfluss hat, ist einfach etwas, dessen ich mir selbst erst vor kurzem wirklich bewusst geworden bin. Ich bin quasi "emotional verkrüppelt". Damit meine ich, dass mich meine bisherigen Beziehungen und Liebschaften gelehrt haben, mich nicht darauf einzulassen. So eine Selbstschutzsache halt, schliesslich haben die allesamt keine Vorbildfunktion für langanhaltente wahre Liebe und Treue.
Außerdem habe ich mich in meiner letzten Beziehung daraufhin konditioniert einfach immer weniger zu erwarten, mir immer weniger erwiderte Liebe erhoffen, froh zu sein einfach in ihrer Nähe sein zu können, immer weniger und weniger ...bis ich eben anscheinend nun den Punkt erreicht habe, dass ich eben gar nichts mehr erwarte.
Das sind nur ein paar der Punkte deren ich mir selbst bewusst bin, und es gibt bestimmt noch einige Faktoren die ich bislang noch nicht mal wahrgenommen habe. Aber da ich mich selbst ständig analysiere und hinterfrage, komme ich da wohl auch noch dahinter.
Jedenfalls wie man sieht, spricht vom rein rational-logischen Standpunkt nicht wirklich viel dafür, wenn ich mich auf Partnersuche begeben würde.
Und wer nun das Aber erwartet, wird zufriedengestellt. Aber, meine Mum hat gestern ein interessantes Argument ins Rennen geworfen. Vorweg sei gesagt, dass es meiner Mum ziemlich egal ist was ich anstelle, solange es mich glücklich macht. Deswegen ist sie auch eine ziemliche Gegnerin meiner Arbeitsstelle, aber das ist ein anderes Kapitel :)
Meine Mum jedenfalls, meinte, dass Gedanken genauso ihre Spuren hinterlassen, wie ein Wanderer auf einer Wiese. Wenn man einmal drüber marschiert stellen sich die Grashalme wieder auf und keiner merkt was. Wenn man einen gewissen Pfad immer wieder entlang geht tritt man das Gras platt und irgendwann wird daraus ein richtiger Weg den man immer einschlägt.
Wenn ich mich also stets gegen die Idee, mich jemandem zu öffnen und bereit für eine Beziehung zu sein, stelle, wird daraus ein breitgetretener Weg den zu verlassen immer schwieriger wird. Und wenn dann irgendwann der Zeitpunkt kommt, wo ich mich öfter als nicht einsam und verlassen fühle, werde ich niemanden an mich ranlassen können, der was daran ändert. Und das ist ja wohl eindeutig eine Situation, in der ich bestimmt nicht sein möchte.
Das sich die Situation nicht mit einem Fingerschnippsen ändert ist klar ...aber ich denke ich habe einen gewissen Vorteil bei der Hand. Wenn ich mich dieser Erklärung nämlich von einem rein rational-logischen Standpunkt nähere und das ganze verinnerliche, müsste ich mich ja logischer Weise wieder zu einem offeneren und flirtfreudigeren Typen wandeln. Und somit verwende ich das Mittel, dass es mir bislang erschwert hat, einfach als Werkzeug für produktivere Zwecke.
Die Frage ist, ob Logik sich gegen Logik wenden kann und mit der Gewichtung von langfristiger rationaler Wichtigkeit sich selbst und die Tore zu meinem Herzen aus den Angeln hebt.
- BM out -
Wie man sich nun gut vorstellen kann, ist die Antwort darauf: Nein.
Ich bin weiterhin begeisterter Solist, denn die seltenen Fälle in denen ich mich alleine und einsam fühle, wiegen meiner Meinung nach, die Vorteile einer Beziehung einfach nicht auf. Das ich nie einsam wäre, würde ich ja auch gar nicht behaupten, und an die Annehmlichkeiten von Zweisamkeit kann ich mich durchaus noch erinnern.
In den Gesprächen, die eigentlich fast ausschliesslich mit Frauen geführt werden, und zumeist auch noch von ihnen losgetreten werden, wird mir stets vorgeworfen, ich wäre zu rational. Das ist grundlegend richtig, auch wenn ich es weniger als Vorwurf, denn mehr als Kompliment auffasse. Aber die Kritik hat in einem Punkt schon recht: Herzensdinge kann der Kopf nicht richtig erfassen oder entscheiden.
Für mich ist das aber kein Problem, da ich eben sage, dass ich lieber Entscheidungen mit einem ruhigen Kopf als mit einem pumpernden Herzen treffe :)
Die Gründe, warum ich mich seit nun bald 3 Jahren nicht nur weigere eine Beziehung einzugehen, sondern viel mehr mich von den Frauen gänzlich fern halte, sind manigfaltig.
Natürlich ist es einfach mittlerweile eine Routine und Gewohnheitssache, plötzlich das Leben mit jemandem teilen und Zeit und Aktivitäten neu zu orientieren wäre schon eine ordentliche Umstellung. Zum anderen finde ich mich zur Zeit einfach in einem blöden Alter ... schliesslich führt eine langfristige Beziehung da mitunter schon auch in Richtung "prüfe wer sich ewig bindet" und so weiter. Auch ist der Mangel an wirklich interessanten Frauen eine Erwähnung wert, das hat mich vielleicht früher nicht gestört, aber mittlerweile sehe ich das halt ein wenig anders.
Etwas das wohl aber auch den größten Einfluss hat, ist einfach etwas, dessen ich mir selbst erst vor kurzem wirklich bewusst geworden bin. Ich bin quasi "emotional verkrüppelt". Damit meine ich, dass mich meine bisherigen Beziehungen und Liebschaften gelehrt haben, mich nicht darauf einzulassen. So eine Selbstschutzsache halt, schliesslich haben die allesamt keine Vorbildfunktion für langanhaltente wahre Liebe und Treue.
Außerdem habe ich mich in meiner letzten Beziehung daraufhin konditioniert einfach immer weniger zu erwarten, mir immer weniger erwiderte Liebe erhoffen, froh zu sein einfach in ihrer Nähe sein zu können, immer weniger und weniger ...bis ich eben anscheinend nun den Punkt erreicht habe, dass ich eben gar nichts mehr erwarte.
Das sind nur ein paar der Punkte deren ich mir selbst bewusst bin, und es gibt bestimmt noch einige Faktoren die ich bislang noch nicht mal wahrgenommen habe. Aber da ich mich selbst ständig analysiere und hinterfrage, komme ich da wohl auch noch dahinter.
Jedenfalls wie man sieht, spricht vom rein rational-logischen Standpunkt nicht wirklich viel dafür, wenn ich mich auf Partnersuche begeben würde.
Und wer nun das Aber erwartet, wird zufriedengestellt. Aber, meine Mum hat gestern ein interessantes Argument ins Rennen geworfen. Vorweg sei gesagt, dass es meiner Mum ziemlich egal ist was ich anstelle, solange es mich glücklich macht. Deswegen ist sie auch eine ziemliche Gegnerin meiner Arbeitsstelle, aber das ist ein anderes Kapitel :)
Meine Mum jedenfalls, meinte, dass Gedanken genauso ihre Spuren hinterlassen, wie ein Wanderer auf einer Wiese. Wenn man einmal drüber marschiert stellen sich die Grashalme wieder auf und keiner merkt was. Wenn man einen gewissen Pfad immer wieder entlang geht tritt man das Gras platt und irgendwann wird daraus ein richtiger Weg den man immer einschlägt.
Wenn ich mich also stets gegen die Idee, mich jemandem zu öffnen und bereit für eine Beziehung zu sein, stelle, wird daraus ein breitgetretener Weg den zu verlassen immer schwieriger wird. Und wenn dann irgendwann der Zeitpunkt kommt, wo ich mich öfter als nicht einsam und verlassen fühle, werde ich niemanden an mich ranlassen können, der was daran ändert. Und das ist ja wohl eindeutig eine Situation, in der ich bestimmt nicht sein möchte.
Das sich die Situation nicht mit einem Fingerschnippsen ändert ist klar ...aber ich denke ich habe einen gewissen Vorteil bei der Hand. Wenn ich mich dieser Erklärung nämlich von einem rein rational-logischen Standpunkt nähere und das ganze verinnerliche, müsste ich mich ja logischer Weise wieder zu einem offeneren und flirtfreudigeren Typen wandeln. Und somit verwende ich das Mittel, dass es mir bislang erschwert hat, einfach als Werkzeug für produktivere Zwecke.
Die Frage ist, ob Logik sich gegen Logik wenden kann und mit der Gewichtung von langfristiger rationaler Wichtigkeit sich selbst und die Tore zu meinem Herzen aus den Angeln hebt.
- BM out -
Black_Mage - am Donnerstag, 10. August 2006, 01:33