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In wenigen Tagen jährt sich der Geburtstag meines Blogs bereits zum zweiten Mal. Seit 2 Jahren drücke ich hier also meine Gedanken aus und teile mich der mehr oder weniger bekannten Masse an Lesern mit.
Nachdem seit Jänner die Webseiten-Analyse nicht mehr funktioniert - keine Ahnung warum - habe ich zwar keine Ahnung wer diese Masse an Lesern wirklich ist, aber ich freue mich natürlich sie zu haben. Immerhin besteht sie zu einem wesentlichen Teil aus Leuten mit denen ich ja in meinem Leben einiges zu tun habe.

Und genau hier setzt das Problem ein, dessen Erkenntnis sich mir kürzlich aufgetan hat. In letzter Zeit schreibe ich hier ja fast nur noch über Erlebnisse aus der Arbeit und teile ein paar Links die ich für teilbar halte, und geb halt noch so meine Senf zu ein paar Ereignissen ab. Aber ich lasse mich nicht mehr wirklich über das aus, was ich sonst so mit mir rumschleppe. Ich meine, ich bin generell niemand der seine Sorgen und Probleme zu kleinen Bündeln schnürrt und vor anderer Leute Haustür abstellt, aber ich denke ich habe das Blog hier früher doch auch ein wenig als Müllhalde für diesen Balast verwendet. Auch wenn mir jetzt kein konkretes Beispiel einfällt, aber ich habe auch gar keine Lust mich durch alte Einträge zu klicken.

Der Grund hierfür liegt natürlich daran, dass mir bewusst ist wer hier mitliest. Nein, ich mach mir keinen Kopf darüber, dass ich dem Herrn Cinematographen vor den Kopf stossen könnte ... wir beide werfen uns so und so immer alles Störende direkt an den Kopf. Ja, es sind doch tatsächlich eher so Mitlesende wie meine Mum oder WhiteMage...
Keine Ahnung warum es mir solche Probleme macht meine Seele vor denen auszukotzen. Oder halt sonstigen Leuten die sich vielleicht ernsthafte Gedanken über das machen könnten, was ich dann so von mir gebe.

Zugegeben, es ist Paradox das ich darüber lamentiere, dass ich nicht offen bloggen kann, wenn ich weiß die beiden lesen mit, aber dann dennoch darüber schreibe, wenn sie doch mitlesen.
Oder so, keine Ahnung wie der Satz grammatisch richtig lauten müssen.

Aber bekanntlich mag ich das Paradoxe.
Wahrscheinlich weil es ehrlich ist und sich selbst nicht in Frage stellt und einfach so paradox ist, wie es eben ist. Ohne Kompromisse. Ohne Rücksicht auf Verluste.

Gut, wahrscheinlich wäre es nicht wesentlich spannender wenn ich darüber schreibe wie schlecht die Welt ist, und warum. Sieht man ja schon an dem Eintrag hier.

- BM out -

Ich habe Peter Stormare - vielen hier bekannt aus Filmen wie Armageddon, Constantine oder Big Lebowski - bisher für einen grandiosen Schauspieler gehalten und mich immer gefreut ihn auf der Leinwand zu sehen. Jetzt hat er etwas produziert, dass mich in diesem Glauben schlichtweg zementiert :)

Vorhang auf und Applaus für Peter Stormare in den drei folgenden amerikanischen Werbeclips für VW, als deutscher Ingenieur. Ich sage nur "Time to un-pimp se auto":

Jason
Mike
Trey

Special thanks an Alex, der mir die Links hat zukommen lassen.

- BM out -

Schön war's, und spannend, und überraschend.
Jetzt müssen die Filme nur noch bei uns anlaufen.
Also..good night and good luck - Ich geh endlich ins Bett.

- BM out -

Schnee?
Ich meine Schnee?!? SCHNEE?!?
Hallo? Also wirklich... Schnee?
Ich gebs auf...

Schnee...

- BM out -

...oder so.

Der ORF und seine Konzepte... ganze Flugblätter kann man normalerweise damit füllen. Zumindest hatte diese Aussage seine Gültigkeit bis irgendwer auf die Idee gekommen ist und die Donnerstag Nacht eingeführt hat. Das Programm der Donnerstag Nacht hat sich seit dem zwar verändert, aber immerhin gabs seit dem einige neue und individuelle Konzepte zu bestaunen die durchaus frischen Wind ins Fernsehprogramm gebracht haben. Besonders die "Sendung ohne Namen" hat es mir ja bekanntlich angetan.

Nun da der Olympia-Wahnsinn wieder vorbei ist und gestern wieder mal Donnerstag war, und ich es ausnahmsweise mal nicht vergessen habe, haben sich meine monatlichen GIS-Gebühren, und die Zahlungen an UPC endlich mal wieder ihre Berechtigung geholt.
Und somit flimmerte gestern abend mein TV an, während ich eigentlich noch eine email schreiben wollte bevor die "SoN" beginnt. Doch oho, was ist das? Eine neue Sendung?
Ein Typ mit hartem Gesicht und Cowboyhut, sitzt in einem Cadillac, redet direkt in die Kamera während der Wagen durch irgendwelche Hintergründe rauscht. Seine Sprachmelodie zu lässig und seine Worte zu gewählt. Was man tut wenn man aus einem Flieger gesprungen ist und der Fallschirm nicht aufgeht? Oder wenn man in einem Auto sitzt, dass sich unpraktischerweise unter Wasser befindet?
Ich klappe den Laptop unverrichteter Dinge wieder zu und widme mich voll und ganz diesem Herrn Kupetzky. Und schon habe ich verloren. Der Typ tut so lässig, bis ich merke, das er es wirklich ist. Seine Tipps so abgedreht, dass ich gespannt an seinen Lippen hänge und warte was als nächstes kommt. Humor so trocken das es staubt ... ich fühle mich geborgen und daheim. Wenn seine Frau ihn beim Ehezwist, danach fragt worauf man bei einem Faustkampf zu achten hat (ich hätte nicht gewusst, dass man den Kopf zum Schlag bewegt, damit er nicht volle Geschwindigkeit erreichen kann), und ihn in der nächsten Szene ein Veilchen ziert, liege ich laut lachend in meinem Sitzsack vor dem Fernseher.

Zugegeben, ich bin Zielgruppe, da hat der Herr Kupetzky leichtes Spiel. Denn wie die "Sendung ohne Namen" kommt auch "Kupetzky" aus der Feder von David Schalko von der Neuen Sentimental Film, und der durchschnittliche SoN-Schauer ist 24 männliche Jahre alt.
Ratgeber-Infotainment-Magazin nennt der ORF dieses Format. Pure Unterhaltung ist mein Name dafür. Zukünftig muss ich also Donnerstags noch eine halbe Stunde früher vor dem Fernseher sitzen. Somit rentieren sich die GIS und die UPC-Ausgaben irgendwann vielleicht doch noch ..vorrausgesetzt es kommen noch mehr so gute Programme auf Sendung.

- BM out -

 

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