Ein UN-Hubschrauber setzt das X-Mas Reconciliation Squad, bestehend aus einer Waldläuferin, einem Nekromanten, der Vampirlady und dem Erzmagier, möglichst nah am vermuteten Standort der Fabrik des Weihnachtsmannes ab. Heftige Schneestürme zwingen den Hubschrauber sofort wieder ab zu fliegen, und das Squad sich durch das dichte Schneetreiben zu wagen. Sie folgen der Peilung, die ihnen vom UN-HQ vorgegeben wurde.
Ihr Weg führt sie direkt an zwei Eisbären heran, die sich wegen des Schneesturms nicht früher ausmachen konnten. Die beiden Wildtiere fühlen sich sofort bedroht und greifen an, für ein Spezialistenteam natürlich keine Herausforderung.
Nachdem das Squad die Schnee- und Eiswüste der Arktis weiter durchquert hat, sieht es durch das Schneetreiben einen patroullierenden Weihnachtselfen-Sicherheitsmann. Mit der Intention ihn zu befragen und um Hilfe zu bitten, nähern sie sich rasch, werden aber durch den plötzlich endenden Schneesturm verraten. Der Sicherheitsmann flüchtet bei ihrer Sichtung richtung einer nahegelegenen Wachhütte um Verstärkung zu holen. Um dies zu verhindern, wird der Weihnachtself mit 3 Pfeilen und einem Wurfmesser in ein Nadelkissen verwandelt. Die Waldläuferin nimmt sich die grüne Mütze des Weihnachtself um ihren blauen Helm zu tarnen und ihren persönlichen Style zu verbessern. Mit dem Walki-Talki des W-Elfen überwacht die Vampirlady ob sie entdeckt wurden, was zum Glück nicht der Fall war.
Das Team stürmt im folgenden die Wachhütte, nachdem Verhandlungen gescheitert waren. Die beiden mit Knüppeln bewaffneten Sicherheits-Elfen in der Hütte schaffen es die Waldläuferin und die Vampirlady auszuschalten, zum Glück können sie aber vom Nekromanten wiederbelebt werden. Letztendlich werden die Sicherheitsleute aber niedergemacht und auch die von anderen Hütten als Verstärkung kommenden können den Triumph nicht mehr verhindern. Der Nekro stattet sich mit einer der Hartgummigeschoss-Pistolen der Sicherheitselfen aus, auch wenn seine Hände viel zu groß dafür sind.
Nachdem das Squad in der Wachhütte einen genauen Plan gefunden hatte, ist es nicht weiter schwer, den anderen Wachhütten zu entgehen und direkt zum Eingang in die Weihnachtmann-Fabrik vor zu stossen.
Kurz bevor sie jedoch den Eingang erreichen können, treffen sie auf 4 geistegestörte, gewalttätige Pinguine. Das Federvieh ist natürlich kein Problem und in ihren Überresten finden sie eine Kokusnuss und das Foto eines Lemurs.
Das Pinguin-Intermezzo hinter sich lassend, betreten sie die Stallungen der Rentiere, die erst völlig verlassen zu sein scheinen, bis die UN-Truppe plötzlich von einem sprechenden Rentier überrascht werden. Seine rot leuchtende Nase nimmt sofort weg, um wen es sich dabei handelt. Nach einem toughen Kampf, bei dem Rudolf mit seinem Geweih zuschlägt und das Leuchten seiner roten Nase einsetzt um die Angriffe seiner Gegner zu schwächen, geht das Xmas-Squad siegreich hervor. Mit seinem letzten Atemzug öffnet er dem Team aber noch die versteckte Türe zur Fabrik, da er einsieht, dass er im Unrecht war.
Beim Durchsuchen des Rentier-Leichnams stellt die Vampirlady fest, dass die rote Nase nur ein Fake war, mit dem Rudolf sein ganzes Leben lang nur so getan hatte, als wäre er jemand besonderes.
- Ende Akt 1 -
Ihr Weg führt sie direkt an zwei Eisbären heran, die sich wegen des Schneesturms nicht früher ausmachen konnten. Die beiden Wildtiere fühlen sich sofort bedroht und greifen an, für ein Spezialistenteam natürlich keine Herausforderung.
Nachdem das Squad die Schnee- und Eiswüste der Arktis weiter durchquert hat, sieht es durch das Schneetreiben einen patroullierenden Weihnachtselfen-Sicherheitsmann. Mit der Intention ihn zu befragen und um Hilfe zu bitten, nähern sie sich rasch, werden aber durch den plötzlich endenden Schneesturm verraten. Der Sicherheitsmann flüchtet bei ihrer Sichtung richtung einer nahegelegenen Wachhütte um Verstärkung zu holen. Um dies zu verhindern, wird der Weihnachtself mit 3 Pfeilen und einem Wurfmesser in ein Nadelkissen verwandelt. Die Waldläuferin nimmt sich die grüne Mütze des Weihnachtself um ihren blauen Helm zu tarnen und ihren persönlichen Style zu verbessern. Mit dem Walki-Talki des W-Elfen überwacht die Vampirlady ob sie entdeckt wurden, was zum Glück nicht der Fall war.
Das Team stürmt im folgenden die Wachhütte, nachdem Verhandlungen gescheitert waren. Die beiden mit Knüppeln bewaffneten Sicherheits-Elfen in der Hütte schaffen es die Waldläuferin und die Vampirlady auszuschalten, zum Glück können sie aber vom Nekromanten wiederbelebt werden. Letztendlich werden die Sicherheitsleute aber niedergemacht und auch die von anderen Hütten als Verstärkung kommenden können den Triumph nicht mehr verhindern. Der Nekro stattet sich mit einer der Hartgummigeschoss-Pistolen der Sicherheitselfen aus, auch wenn seine Hände viel zu groß dafür sind.
Nachdem das Squad in der Wachhütte einen genauen Plan gefunden hatte, ist es nicht weiter schwer, den anderen Wachhütten zu entgehen und direkt zum Eingang in die Weihnachtmann-Fabrik vor zu stossen.
Kurz bevor sie jedoch den Eingang erreichen können, treffen sie auf 4 geistegestörte, gewalttätige Pinguine. Das Federvieh ist natürlich kein Problem und in ihren Überresten finden sie eine Kokusnuss und das Foto eines Lemurs.
Das Pinguin-Intermezzo hinter sich lassend, betreten sie die Stallungen der Rentiere, die erst völlig verlassen zu sein scheinen, bis die UN-Truppe plötzlich von einem sprechenden Rentier überrascht werden. Seine rot leuchtende Nase nimmt sofort weg, um wen es sich dabei handelt. Nach einem toughen Kampf, bei dem Rudolf mit seinem Geweih zuschlägt und das Leuchten seiner roten Nase einsetzt um die Angriffe seiner Gegner zu schwächen, geht das Xmas-Squad siegreich hervor. Mit seinem letzten Atemzug öffnet er dem Team aber noch die versteckte Türe zur Fabrik, da er einsieht, dass er im Unrecht war.
Beim Durchsuchen des Rentier-Leichnams stellt die Vampirlady fest, dass die rote Nase nur ein Fake war, mit dem Rudolf sein ganzes Leben lang nur so getan hatte, als wäre er jemand besonderes.
- Ende Akt 1 -
Black_Mage - am Dienstag, 29. November 2005, 12:13
Das in der heutigen Zeit das Weihnachtsfest mit seinen Geschenken für die Kinder so weit verbreitet ist, war nicht immer so. Zurück zu führen ist das ganze auf einen Geistlichen der im vierten Jahrhundert in Kleinasien gewirkt hat. Bekannt wurde er als Nikolaus, dafür das er armen Kindern Geschenke und Früchte überbracht haben soll.
Nachdem das Leben des edlen Mannes sein Ende fand, wurde er von der katholischen Kirche heilig gesprochen - jedoch war das nicht die höchste Würde für Nikolaus.
Gott persönlich empfing ihn im Himmel und lobte ihn für seinen Einsatz. Der Allmächtige fragte ihn, was er wohl bräuchte um allen Kindern auf der Welt so eine Freude machen zu können.
Nikolaus überlegte nicht lange und antwortet: "Nunja, ich bräuchte einen flotten Schlitten und ein paar Tierchen die ihn ziehen, nen großen Sack in dem die Geschenke platz haben ...und natürlich eine Fabrik in ruhiger Lage mit ein paar willigen Helfern."
Gott nickt nur und sagte: "Ok."
Und so zog Nikolaus in seine neue Fabrik am Nordpol, wo er eine Garage für seinen Schlitten, einen Stall für seine Rentiere und Quartiere für die Weihnachtselfen hatte. Nikolaus war ohne Frage ein guter Mensch - man wird ja nicht einfach so ein Heiliger - aber eines fehlte ihm auf alle Fälle:
Führungsqualität
...
Es ist Anfang Dezember 2005 und etwas unerwartetes ist geschehen. Die Wunschzettel der Kinder weltweit liegen unabgeholt auf den Fensterbrettern. Schneller als Erwachsene es hätten herausfinden können, haben es die Nachwüchsigen geschnallt: Weihnachten fällt heuer aus.
Ohne Weihnachten haben sie aber auch keinen Grund sich brav zu verhalten. Das Wort ANARCHIE ist bedeutungslos, verglichen damit was das nun für die Menschheit bedeutet.
Sofort entsendet der UNO-Sicherheitsrat ein Spezialisten-Team in die Nordpol-Region um herauszufinden, was passiert ist. Ein Team das genau für so einen Fall speziell trainiert und genetisch aufgebessert wurde um so eine Situation zu meistern.
Das X-Mas Reconciliation Squad
Nachdem das Leben des edlen Mannes sein Ende fand, wurde er von der katholischen Kirche heilig gesprochen - jedoch war das nicht die höchste Würde für Nikolaus.
Gott persönlich empfing ihn im Himmel und lobte ihn für seinen Einsatz. Der Allmächtige fragte ihn, was er wohl bräuchte um allen Kindern auf der Welt so eine Freude machen zu können.
Nikolaus überlegte nicht lange und antwortet: "Nunja, ich bräuchte einen flotten Schlitten und ein paar Tierchen die ihn ziehen, nen großen Sack in dem die Geschenke platz haben ...und natürlich eine Fabrik in ruhiger Lage mit ein paar willigen Helfern."
Gott nickt nur und sagte: "Ok."
Und so zog Nikolaus in seine neue Fabrik am Nordpol, wo er eine Garage für seinen Schlitten, einen Stall für seine Rentiere und Quartiere für die Weihnachtselfen hatte. Nikolaus war ohne Frage ein guter Mensch - man wird ja nicht einfach so ein Heiliger - aber eines fehlte ihm auf alle Fälle:
Führungsqualität
...
Es ist Anfang Dezember 2005 und etwas unerwartetes ist geschehen. Die Wunschzettel der Kinder weltweit liegen unabgeholt auf den Fensterbrettern. Schneller als Erwachsene es hätten herausfinden können, haben es die Nachwüchsigen geschnallt: Weihnachten fällt heuer aus.
Ohne Weihnachten haben sie aber auch keinen Grund sich brav zu verhalten. Das Wort ANARCHIE ist bedeutungslos, verglichen damit was das nun für die Menschheit bedeutet.
Sofort entsendet der UNO-Sicherheitsrat ein Spezialisten-Team in die Nordpol-Region um herauszufinden, was passiert ist. Ein Team das genau für so einen Fall speziell trainiert und genetisch aufgebessert wurde um so eine Situation zu meistern.
Das X-Mas Reconciliation Squad
Black_Mage - am Sonntag, 27. November 2005, 12:33
Scheintod gewahrt - Schein wahren
Es gibt bekanntlich das Pen & Paper-Rollenspiel "Dungeons & Dragons" auch DnD genannt. Zu diesem Rollenspiel gibt es auch ein Brettspiel, bei dem eine Gruppe von 4 Helden mutig durch finstere Verliese zieht, auf der Suche nach Schätzen, Ruhm und Erfahrungspunkten. Diese Vier spielen zusammen gegen den Spielleiter der ihnen massenhaft Gegner in Form von Kanonfutterartigen Goblins und hinterhältigen Todesalben entgegenschmeisst. Aufgabe des Spielleiters ist es dabei natürlich die Gruppe bloß zu fordern, und nicht sie direkt beim Verlies-eingang auszuradieren ;)
Dieses DnD-Brettspiel ist ganz nett. Wirklich. Aber es ist nunmal zu wenig, zu klein, und zu einfach für Brettspiel-Freaks wie meine Freunde und mich :)
Deswegen besitzen wir mittlerweile sowohl das Basisspiel als auch die beiden Erweiterung-Sets in doppelter Ausführung, damit wir mehr Spielbretter, Items und Figuren zur Verfügung haben. Gut...mehrere Schachteln vom selben Spiel machen aus DnD noch nichts besonderes.
Das Grundspiel wird mit 4 verschiedenen Charaktären geliefert (Kämpfer, Kleriker, Schurkin, Magierin), und aus diesen 4 Archetypen haben wir Stück für Stück einen Kader aus über 20 individuellen Helden geschnitzt. Bei uns gibt es Nekromanten, Beschwörer, Elementarmagierinnen und Erzmagier, Ritter und Scouts, die Vampirlady, und seit neuestem sogar einen Gestaltwandler. Diese erweiterten Charaktär plus die umgeschriebenen Regeln (vor allem im Bereich Regeneration und der Tatsache, dass wir 4 statt bloß 2 Levelaufstiege ermöglichen) haben aus DnD ein fast völlig neues Spiel gemacht. SADAD - Special Advanced Dungeons and Dragons :)
Wenn wir SADAD spielen heißt das, dass sich der Herr Cinematograph oder ich eine Story ausgedacht haben und die dann meistens 6-10 Stunden am Stück gespielt wird, und dann oft noch auf eine zweite Session ausgedehnt wird. Das ist dann auch schon körperlich anstrengend und macht eigentlich gar keinen Spass mehr ;) Abgesehen davon werden wir nur sehr selten mit unseren rießigen Geschichten fertig.
Doch diesmal ist es anders. Diesmal gibt es die SADAD-Adventsession - an allen 4 Adventsonntag, also beginnend mit heute - wird eine Blutoper auf Schnee und Rentiereingeweiden erzählt, in 4 Akten die nur 2, 3 Stunden dauern sollen. Und für alle jene die leider nicht live dabei sein können, hauptsächlich weil sie mich nicht kennen und daher nicht eingeladen wurden, gibts das ganze exklusiv hier geblogt :)
- BM out -
Dieses DnD-Brettspiel ist ganz nett. Wirklich. Aber es ist nunmal zu wenig, zu klein, und zu einfach für Brettspiel-Freaks wie meine Freunde und mich :)
Deswegen besitzen wir mittlerweile sowohl das Basisspiel als auch die beiden Erweiterung-Sets in doppelter Ausführung, damit wir mehr Spielbretter, Items und Figuren zur Verfügung haben. Gut...mehrere Schachteln vom selben Spiel machen aus DnD noch nichts besonderes.
Das Grundspiel wird mit 4 verschiedenen Charaktären geliefert (Kämpfer, Kleriker, Schurkin, Magierin), und aus diesen 4 Archetypen haben wir Stück für Stück einen Kader aus über 20 individuellen Helden geschnitzt. Bei uns gibt es Nekromanten, Beschwörer, Elementarmagierinnen und Erzmagier, Ritter und Scouts, die Vampirlady, und seit neuestem sogar einen Gestaltwandler. Diese erweiterten Charaktär plus die umgeschriebenen Regeln (vor allem im Bereich Regeneration und der Tatsache, dass wir 4 statt bloß 2 Levelaufstiege ermöglichen) haben aus DnD ein fast völlig neues Spiel gemacht. SADAD - Special Advanced Dungeons and Dragons :)
Wenn wir SADAD spielen heißt das, dass sich der Herr Cinematograph oder ich eine Story ausgedacht haben und die dann meistens 6-10 Stunden am Stück gespielt wird, und dann oft noch auf eine zweite Session ausgedehnt wird. Das ist dann auch schon körperlich anstrengend und macht eigentlich gar keinen Spass mehr ;) Abgesehen davon werden wir nur sehr selten mit unseren rießigen Geschichten fertig.
Doch diesmal ist es anders. Diesmal gibt es die SADAD-Adventsession - an allen 4 Adventsonntag, also beginnend mit heute - wird eine Blutoper auf Schnee und Rentiereingeweiden erzählt, in 4 Akten die nur 2, 3 Stunden dauern sollen. Und für alle jene die leider nicht live dabei sein können, hauptsächlich weil sie mich nicht kennen und daher nicht eingeladen wurden, gibts das ganze exklusiv hier geblogt :)
- BM out -
Black_Mage - am Sonntag, 27. November 2005, 12:11
Scheintod gewahrt - Schein wahren
- sind wohl sowas wie ein Leitthema in meinem Leben.
Ich denke, dass man so ziemlich alles der letzten 10 Jahre meines Lebens auf meinen unstillbaren Wunsch nach Freiheit und Unabhängigkeit zurück führen kann. Obwohl ich wirklich nicht sehe, dass es mir jemals daran gemangelt hätte.
Ich denke, wenn es ein Idealbild für Erziehung gäbe, dann kommt es an meine sehr nah heran. Meiner Meinung nach, haben mir meine Eltern mit dem richtigen Mass an Authorität ihre Werte und Ansichten vermittelt (die ich gemessen an Ethik und Moral korrekt empfinde), ohne zu streng zu sein oder zu lasch. Meine Mum sagt immer, dass sie die großartigsten Kinder hat, die man sich wünschen kann, und ich muss ihr da wohl recht geben, ohne mich jetzt selbst beweihräuchern zu wollen. Aber sowohl mein Bruder als auch ich, sind "wertvolle Mitglieder der Gesellschaft", sprich wir sind fleissig und bemüht, rechtschaffen usw. Worauf ich jedenfalls hinaus will, ist eben, dass ich in meiner Kindheit und Jugend genug Freiheiten genossen habe, mich nie eingesperrt gefühlt habe.
Das erste Zeichen für mich (vielleicht auch bloß rückblickend) auf meine Suche nach Unabhängigkeit ist das "Tag", mein selbstgewählter Spitzname, damals mit 15, 16. Ich nannte mich selbst 3za; Freezer ausgesprochen. Es sollte nicht nur auf meine selbstverständliche Coolness hinweisen, sondern mir war der Term "free" genauso wichtig. Das meine Lieblingszahl 9 ist, erkläre ich mir übrigens seit jeher schon damit: 3 mal 3, three times three, free times free...
Ich bin, wie ich bestimmt schon öfters erwähnt habe, ein sturer Bock. Wenn ich mir einer Sache sicher bin, ich von etwas wirklich überzeugt bin, muss ich schon selbst drauf kommen, dass es falsch ist. Mich davon zu überzeugen ist eine ziemlich schwierige Sache. Zur Not ziehe ich mein Ding auch manchmal durch, wenn ich bereits weiß, dass ich falsch liege, nur um klar zu machen, dass ich ...keine Ahnung, ein Idiot bin, oder so. Jedenfalls denke ich, dass auch diese Sturheit in mir, nur ein weiterer Versuch ist, mich frei und unabhängig zu machen.
Es sind lauter so Kleinigkeiten, die wenn man sie richtig zusammen setzt und dann entsprechend interpretiert, mir einfach klar macht, dass ich ein furchtbar großes Bedürfnis nach Unabhängigkeit und Freiheit habe. Ein ewiges streben...
Zum Beispiel mein festhalten an meinem Junggesellenstatus, sehe ich auch als ein Ventil dafür an. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich mich jemals in einer Beziehung eingeengt gefühlt hätte, im Gegenteil, habe ich erst lernen müssen, meine Zuneigung zu zügeln, damit meine Partnerin sich nicht erdrückt fühlt. Dennoch ist die Tatsache dass ich frei und ungebunden sein möchte, ein wesentlicher Grund für meine aktuelle Haltung gegenüber Frauen.
Ein sehr schönes Beispiel gebe ich nun zum Schluss, da wir ja heute den ersten Adventsonntag haben. Ich mag Weihnachten nicht. Dafür gibt es verschiedene Gründe, die ich vielleicht ein anderes mal auf euch los lasse, aber auch hier haben wir glaube ich einen kleinen Indikator für mein Streben versteckt. Seit einigen Jahren quäle ich meine Family damit, dass ich zu Weihnachten nichts geschenkt bekommen möchte. Auf der einen Seite steht natürlich die Tatsache, dass mich Weihnachten als Konsumfest ankotzt. Auf der anderen Seite aber auch der Wunsch danach, nicht von einem Datum und der Tatsache dass mir andere etwas schenken, dazu gezwungen zu werden, auch etwas zu schenken. Wenn ich ein Geschenk, oder eine Idee habe, womit ich jemandem eine Freude machen kann, dann gebe ich das, wann ich möchte und erwarte mir auch keine Gegenleistung. Zu Weihnachten habe ich aber stets das Gefühl, dass ich mir etwas überlegen muss, dass ich etwas großartiges finden muss, dass es etwas ist, dass dem Anlass würdig ist.
Ich komme meinem Ziel übrigens jedes Jahr ein Stückchen näher, und bin guter Hoffnung heuer nur von meiner Großmutter zu bekommen :)
Worauf ich mit dem ganzen Beitrag hinaus wollte?
Ha... gar nichts. Einfach nur ein Stückchen BlackMage rauslassen...
- BM out -
Ich denke, dass man so ziemlich alles der letzten 10 Jahre meines Lebens auf meinen unstillbaren Wunsch nach Freiheit und Unabhängigkeit zurück führen kann. Obwohl ich wirklich nicht sehe, dass es mir jemals daran gemangelt hätte.
Ich denke, wenn es ein Idealbild für Erziehung gäbe, dann kommt es an meine sehr nah heran. Meiner Meinung nach, haben mir meine Eltern mit dem richtigen Mass an Authorität ihre Werte und Ansichten vermittelt (die ich gemessen an Ethik und Moral korrekt empfinde), ohne zu streng zu sein oder zu lasch. Meine Mum sagt immer, dass sie die großartigsten Kinder hat, die man sich wünschen kann, und ich muss ihr da wohl recht geben, ohne mich jetzt selbst beweihräuchern zu wollen. Aber sowohl mein Bruder als auch ich, sind "wertvolle Mitglieder der Gesellschaft", sprich wir sind fleissig und bemüht, rechtschaffen usw. Worauf ich jedenfalls hinaus will, ist eben, dass ich in meiner Kindheit und Jugend genug Freiheiten genossen habe, mich nie eingesperrt gefühlt habe.
Das erste Zeichen für mich (vielleicht auch bloß rückblickend) auf meine Suche nach Unabhängigkeit ist das "Tag", mein selbstgewählter Spitzname, damals mit 15, 16. Ich nannte mich selbst 3za; Freezer ausgesprochen. Es sollte nicht nur auf meine selbstverständliche Coolness hinweisen, sondern mir war der Term "free" genauso wichtig. Das meine Lieblingszahl 9 ist, erkläre ich mir übrigens seit jeher schon damit: 3 mal 3, three times three, free times free...
Ich bin, wie ich bestimmt schon öfters erwähnt habe, ein sturer Bock. Wenn ich mir einer Sache sicher bin, ich von etwas wirklich überzeugt bin, muss ich schon selbst drauf kommen, dass es falsch ist. Mich davon zu überzeugen ist eine ziemlich schwierige Sache. Zur Not ziehe ich mein Ding auch manchmal durch, wenn ich bereits weiß, dass ich falsch liege, nur um klar zu machen, dass ich ...keine Ahnung, ein Idiot bin, oder so. Jedenfalls denke ich, dass auch diese Sturheit in mir, nur ein weiterer Versuch ist, mich frei und unabhängig zu machen.
Es sind lauter so Kleinigkeiten, die wenn man sie richtig zusammen setzt und dann entsprechend interpretiert, mir einfach klar macht, dass ich ein furchtbar großes Bedürfnis nach Unabhängigkeit und Freiheit habe. Ein ewiges streben...
Zum Beispiel mein festhalten an meinem Junggesellenstatus, sehe ich auch als ein Ventil dafür an. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich mich jemals in einer Beziehung eingeengt gefühlt hätte, im Gegenteil, habe ich erst lernen müssen, meine Zuneigung zu zügeln, damit meine Partnerin sich nicht erdrückt fühlt. Dennoch ist die Tatsache dass ich frei und ungebunden sein möchte, ein wesentlicher Grund für meine aktuelle Haltung gegenüber Frauen.
Ein sehr schönes Beispiel gebe ich nun zum Schluss, da wir ja heute den ersten Adventsonntag haben. Ich mag Weihnachten nicht. Dafür gibt es verschiedene Gründe, die ich vielleicht ein anderes mal auf euch los lasse, aber auch hier haben wir glaube ich einen kleinen Indikator für mein Streben versteckt. Seit einigen Jahren quäle ich meine Family damit, dass ich zu Weihnachten nichts geschenkt bekommen möchte. Auf der einen Seite steht natürlich die Tatsache, dass mich Weihnachten als Konsumfest ankotzt. Auf der anderen Seite aber auch der Wunsch danach, nicht von einem Datum und der Tatsache dass mir andere etwas schenken, dazu gezwungen zu werden, auch etwas zu schenken. Wenn ich ein Geschenk, oder eine Idee habe, womit ich jemandem eine Freude machen kann, dann gebe ich das, wann ich möchte und erwarte mir auch keine Gegenleistung. Zu Weihnachten habe ich aber stets das Gefühl, dass ich mir etwas überlegen muss, dass ich etwas großartiges finden muss, dass es etwas ist, dass dem Anlass würdig ist.
Ich komme meinem Ziel übrigens jedes Jahr ein Stückchen näher, und bin guter Hoffnung heuer nur von meiner Großmutter zu bekommen :)
Worauf ich mit dem ganzen Beitrag hinaus wollte?
Ha... gar nichts. Einfach nur ein Stückchen BlackMage rauslassen...
- BM out -
Black_Mage - am Sonntag, 27. November 2005, 11:52
Scheintod gewahrt - Schein wahren
Nachdem ich ja bereits vor ein paar Tagen von meiner Bestellung bei Threadless erzählt habe, und ich noch immer eine lange Wunschliste dort habe, dachte ich es wäre am besten euch mal folgenden Link zu präsentieren. Solltet ihr nämlich über meinen Referer dort bestellen, sammle ich Punkte für Gratis-Shirts :)
Also nehmt euch ein Herz und gönnt euch lässige Klamotten, und mir ein paar Streetpoints:
http://www.threadless.com/?streetteam=mexalen
Also nehmt euch ein Herz und gönnt euch lässige Klamotten, und mir ein paar Streetpoints:
http://www.threadless.com/?streetteam=mexalen
Black_Mage - am Freitag, 25. November 2005, 20:59 - Rubrik: Gefundenes
Scheintod gewahrt - Schein wahren
Heute Nacht, ich liege im Bett, kann nicht einschlafen. Es ist einfach viel zu hell. Ich hätte noch lesen können, wenn ich mir die Augen endgültig ruinieren hätte wollen.
Ich schau Richtung Fenster, der Quelle der Helligkeit in der Wohnung. "Was ist denn da so blau hier, da ist doch sicher was kaputt*", krächzt eine Stimme in meinem Kopf beim Anblick des viel zu hellen Himmels. (*Ist ein Zitat aus der Sinnlos im Weltall-Folge "Schaukelpferd")
Ich beginne mir aus Polstern, Decke und Bücherregal eine Abschirmung gegen das Mondlicht zu bauen. Mit Decke über dem Gesicht kann ich nicht schlafen. Endlich steht das Konstrukt wie geplant und schirmt mich ab. Ich dreh mich um..und alles stürzt ein.
Ergeben seufze ich, stehe auf, gehe zu den Fenstern und lasse die Rollos runter und stehe endlich in tiefschwarzer Dunkelheit. Und erst Minuten später, kurz vorm einschlafen traut sich die große Frage in meinen Geist "Warum nicht gleich so?"
//
Heute Vormittag, folgendes Telefonat:
Großmutter: "Na, wo treibst du dich denn herum?"
BM: "In meiner Wohnung..."
Großmutter *entsetzt*: "Aber bitte verlauf Dich nicht!"
Ich werde daran denken, wenn ich das nächste Mal mit den Pferden ausreite um das Badezimmer zu besichtigen, oder mit dem Jeep rüber in die Küche fahre...
- BM out -
Ich schau Richtung Fenster, der Quelle der Helligkeit in der Wohnung. "Was ist denn da so blau hier, da ist doch sicher was kaputt*", krächzt eine Stimme in meinem Kopf beim Anblick des viel zu hellen Himmels. (*Ist ein Zitat aus der Sinnlos im Weltall-Folge "Schaukelpferd")
Ich beginne mir aus Polstern, Decke und Bücherregal eine Abschirmung gegen das Mondlicht zu bauen. Mit Decke über dem Gesicht kann ich nicht schlafen. Endlich steht das Konstrukt wie geplant und schirmt mich ab. Ich dreh mich um..und alles stürzt ein.
Ergeben seufze ich, stehe auf, gehe zu den Fenstern und lasse die Rollos runter und stehe endlich in tiefschwarzer Dunkelheit. Und erst Minuten später, kurz vorm einschlafen traut sich die große Frage in meinen Geist "Warum nicht gleich so?"
//
Heute Vormittag, folgendes Telefonat:
Großmutter: "Na, wo treibst du dich denn herum?"
BM: "In meiner Wohnung..."
Großmutter *entsetzt*: "Aber bitte verlauf Dich nicht!"
Ich werde daran denken, wenn ich das nächste Mal mit den Pferden ausreite um das Badezimmer zu besichtigen, oder mit dem Jeep rüber in die Küche fahre...
- BM out -
Black_Mage - am Freitag, 25. November 2005, 14:53
Scheintod gewahrt - Schein wahren