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... seine Grafikkarte zu zerstören.

oder so.
eigentlich sagt der Titel alles aus, aber da hat noch keiner über meine Dummeheit gelacht, also hier mal ein paar Details.

Um den Luftfluss in meinem PC-Gehäuse zu verbessern habe ich mich gestern daran gemacht einen langsamen 80mm-Gehäuselüfter _über_ meine Grafikkarte zu installieren. Wobei installieren schon wieder zu ernsthaft klingt. Ich habe gebastelt.
Um den Luftstrom zu verbessern wollte ich den Lüfter "aufsockeln", was ich mithilfe der dafür vorgesehenen Schrauben gemacht habe. Da ich kein Isolierband oder Tixo finden konnte, habe ich das ganze einfach so auf die Graka "gelegt" - in dem Wissen, dass ich hier metallene Schrauben mit den Kontakten der Grafikkarte in Berührung bringe, aber da schon nichts passieren wird. Und so war das auch, alles kein Problem, bis auf die Tatsache, dass der Luftfluss durch die Position des Kühlers verschlechtert wurde.
Was macht der gute BlackMage also? Richtig, während des laufenden Betriebs diese gewagte Konstruktion auf der Grafikkarte zu verschieben ...

Das gamen gut für die Hand-Auge-Koordination ist, gilt ja mittlerweile als wissenschaftlich erwiesen. Ich wünschte das würde auch für Hand-Hirn-Koordination gelten *g* Während ich noch die Hand zum Lüfter bewege, schrillt es in meinem Kopf auf, und als dann die Funken über die Graka hüpfen und der PC aus geht, bleibt nur die Ernüchterung, dass ich so eben meine Grafikkarte getötet hatte. Niemandem den ich die Schuld zu schieben könnte. Kein blöder Zufall der es erklären würde. Einfach nur die Tatsache, dass ich nicht nachgedacht hatte, bevor ich nach dem Lüfter gegriffen habe.
Und das erstaunliche daran: ich bin absolut ruhig geblieben. Kein Fluchen, kein Jammern, kein Bedauern. Meine Tat und die Konsequenz dazu. Es war erstaunlich. So blöd das klingt, und es fällt mir erst jetzt auf, während ich es schreibe, es war irgendwie ..spirituell.

Das ganze ist mir am Vormittag passiert, und ich war somit den ganzen Tag ohne PC. Abends war das dann am schlimmsten, als ich den Fernseher aufdrehen musste um unterhalten zu werden. Sowas von öd...

Der geneigte Leser wird bereits erkannt haben, dass ich nicht in der Lage wäre das hier zu tippen, wenn ich nicht bereits eine neue Grafikkarte hätte. Somit bin ich um 102 Euro ärmer ... aber habe ich auch wirklich was dabei gelernt? Bleibt zu bezweifeln, oder?

- BM out -

Für mich ist der Desktop etwas besonderes.

Früher hatte ich alle Verknüpfungen und jedes noch so unnötige File direkt am Desktop, ICQ-floaters, und selbst für die Standardprogramme spezielle Icons.

Heute präsentiert sich mein Desktop aufgeräumter. Bis auf den Papierkorb, der sich ja partout nicht entfernen lassen will, finden sich keine Icons mehr im Blickfeld. Dafür habe ich ein ausgeklügeltes Shortcut-System im Hintergrund laufen :)

Mit frei werden des Desktops hat das Hintergrundbild dafür sehr an Bedeutung gewonnen. Ich habe eine gewaltige Sammlung an Bildern, die sich als Hintergrund verwenden lassen und manchmal durchforste ich nur meine Bilderordner ob es ein neues Bild gibt, dass mich mehr anspricht als das aktuelle.

Während sich am Bildschirm beim Herrn Cinematograph ausschliesslich unbekleidete Frauen tummeln, meist in Begleitung des primären männlichen Geschlechtsorgan, das in verfügbaren Körperöffnungen steckt, habe ich einen ganz anderen Anspruch an meine Wallpaper.

Photoblogs sind da eine wahre Bereicherung, zB Daily Dose of Imagery besuche ich jeden Tag, und sichere mir die Bilder, die mich ansprechen. Oder auch die Seiten graphischen Künstlern, oder die Seite die ich gestern zufällig entdeckt habe: Threadless
Auf Threadless habe ich einige geniale Bilder entdeckt, aber eines hat mich einfach umgehauen. absoluty blown.
Hab mich jetzt hingesetzt und das ganze in eine vernünftige Wallpaper verwandelt und da ich hoffe, dass hier nochjemand daran gefallen hat, stelle ich euch das Ding gleich mit zur Verfügung.

- BM out -

PS: Copyright natürlich bei Jason Byron Nelson

Vor knapp 2 Jahren habe ich 'spontan' beschlossen nicht mehr außerhalb meines regulären Arbeitsplatzes erwerbstätig zu sein. Zusätzlich ein bissi Geld zu verdienen war zwar nicht schlecht, aber soviel Kohle wars halt auch nicht, und mir war es wichtiger mehr Freizeit zur Verfügung zu haben.
An dem Entschluss nicht unbeteiligt war sicherlich auch mein letzter "Kunde" und seine ...anhängliche Art.

Irgendwie bin ich aber am Mittwoch in ein Pfusch-Angebot geschliddert und bevor mein Hirn sich einschalten konnte, hatte ich schon zugesagt, jemandem das Wireless-LAN zu installieren.
WLAN ist ja keine Hexerei, und im Idealfall hat man sowas schneller hinter sich als man WLANROUTER fehlerfrei rückwärts buchstabieren kann. Idealfälle treten beim Pfuschen generell nie auf. Ist glaube ich sogar eine Ferengi-Erwerbsregel, aber was bitte schön ist das nicht.. ich weiche vom Thema ab.

Den Router mit dem Modem zu verbinden war ja kein Kunststück. Und das WLAN-fähige Notebook einzustellen und den Router zu konfigurieren (ein Klick auf "MAC-Adresse klonen"), waren ja auch schnell erledigt. Aber dann...
..aber dann, bin ich auf den 7Jahre alten Win98-Rechner gestossen.

Bitte, niemand soll mich falsch verstehen. Win98 war lange Zeit meine große Liebe und ich habe WinXP lange dafür gehasst und gemieden (habe mich trotzig an Win2K geklammert), dass es Win98 abgelöst hat. Ich mag Win98 heute auch noch gern. Wirklich. Aber nicht wenn ich einen USB-Adapter auf einem Rechner installen soll, der seit seiner Inbetriebnahme offensichtlich kein einziges Mal neu aufgesetzt wurde.
Ich wurde richtig melancholisch als das Ding hochgefahren ist und sich da Dinge auf dem Desktop und im Programme-Ordner getummelt haben, die ich seit ettlichen Jahren nicht mehr gesehen habe. Audiogalaxy, Gator (*knurr*), Shareware-Proggies die mal "in" waren, etc... es war echt ein Traum. Dass sich so ziemlich jeder InstantMessanger der sich auf diesem Planeten aus der Ursuppe entwickelt hat, gleich zu meiner Begrüssung geöffnet hat, hat mich kein bisschen verwundert. Das einzige wirklich überraschende war ... Systemschriftfarbe ROSA! Egal, nach dem gut 4 minütigen Boot-zyklus nimmt man das gelassen.

Um die Sache kurz zu machen: es ist mir nicht gelungen den USB-Adapter auf dem Rechner zum Laufen zu kriegen. Ich hab mir sogar über den Laptop ein Treiber-Update runtergeladen auf nen Rohling gebrannt und versucht damit weiter zu kommen, aber das Win98 hat sich strikt geweigert zu kooperieren.
Der arme Kerl wird sich jetzt ein Kabel durch die halbe Wohnung legen müssen, weil bei dem verbockten Win98 sehe ich keine Chancen irgendeinen WLAN-Adapter zum Laufen zu bekommen.

Fazit - was hat uns dieser Abend gebracht:
- 30 "schnell" verdiente Euro
- ein wiedersehen mit Win98 (ja, ich weiß, dass ich meinen alten W98-Rechner im Kasten stehen hab...)
- ein Einblick in das Abendprogramm einer persischen Familie.
Richtig! Man sitzt vorm TV, schaut Millionenshow und schreit den Kandidaten die richtige Lösung entgegen oder debatiert was man für die richtige Lösung hält.
- Achja..und die Erkenntnis: nie wieder pfuschen, das Risiko auf einen Win98-Rechner zu treffen, ist viel zu groß ;)

- BM out -

"Du schaust aus als wärst den ganzen Tag beim Heurigen gesessen."

Solche Sprüche muss ich mir anhören! Ich leide, und muss mir sowas anhören! Meine Nase ist wund, sie tut weh vom vielen schneuzen. Beim Schneuzen noch mehr als wenn ich Papiertücher von meiner gequälten Nase fernhalte. Und dann sowas!

Ts! Wie gut, dass ich so gutmütig bin...

- BM out -

PS: Von einem Kollegen der mir "Rudolf the rednosed Reindeer" vorgesungen hat, will ich erst gar nicht anfangen...

 

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