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Auch heuer kommen wieder unzählige Filme ins Kino die mich interessieren würden. Wo jedoch letztes Jahr das große Kinojahr inklusive Wette mit dem Herrn Cinematographen gelaufen ist, habe ich mir für heuer vorgenommen, es nicht wieder so entarten zu lassen. Maximal einmal die Woche DARF ich ins Kino gehen, womit ich also wesentlich selektiver vorgehen muss als 2004 ;)
Wenn man die vielen Urlaube wegrechnet bleibt mir wohl für maximal 45 Filme Zeit/Platz. Gut gemessen daran, wie oft andere ("normale") Menschen ins Kino gehen massenhaft viele Filme...

Jedenfalls habe ich mir anhand der aktuellen Widescreen und der Übersicht auf Skip.at schonmal eine kleine Liste an Filmen erstellt, die ich gerne sehen würde. Mal schauen was daraus wird, die Erfahrung sagt mir aber, dass die besten Dinge einem erst kurzfristig ins Auge springen ;)

Hier nun in alphabetischer Reihung - das Kinojahr 2005:

2046
Aeon Flux
Assault on Precinct 13
Barfuss
Batman Begins
Be cool
Blade Trinity
Constantine
Elektra
Fantastic Four
Final Call
Following
Garden State
Harry Potter 4
Hautnah
Hitchikers guide to the galaxy
I heart Huckabees
Interpreter
King Kong
Krieg der Welten
Meet the Fockers
Mr & Mrs Smith
Narnia
Sin City
Sound of Thunder
Star Wars: Episode III
The Island
Tiefseetaucher
Wallace & Gromit

Folgender Eintrag handelt von Musik, Anime-Filmen und surrealer Schönheit. Das ist keine Warnung, sondern ein Versprechen ;)

Zurück zum Start - Behebe 200...
Seit dieser Woche läuft der Film "Ray" in unseren Kinos. Handlung ist das Leben des grossartigen Musikers Ray Charles Robinson. 1930 geboren und mit 6 Jahren erblindet wurde Ray Charles zum Wegbereiter des Souls in der Popmusik. Seine größten Hits aufzuzählen wäre mir jetzt zu mühsam ;) Selbst Drogenprobleme und Gefängnisaufenthalte in den 60ern konnten an seinem Erfolg nicht kratzen. Im Juli letzten Jahres starb er an einer Lebererkrankung. Wers genauer wissen will geht am besten ins Kino, der Film soll extrem gut sein (man hört immer so ein geflüstertes Oscar, wenn der Filmtitel oder der Hauptdarsteller Jamie Foxx zur Sprache kommt... *g*).

Punkt 2 der Tagesordnung...
"Robotic Angel" ist der deutsche Titel (ja, das mag eigenartig erscheinen) des japanischen Animation-Filmes "Metropolis" von 2002. Robotic Angel ist die Verfilmung eines Mangas aus den 1950ern, dieser Manga wiederum wurde von einem Filmplakat und einem Standbild des Fritz Lang Films "Metropolis" aus den 1920ern inspiriert. Fritz Langs Film gilt übrigens als UNESCO Weltdokumenterbe, deswegen bei uns die Änderung des Titels.
In Robotic Angel geht es um eine Welt mit starker Klassentrennung und dem dadurch entstehenden Konflikt gepaart mit der Frage wodurch unsere Existenz bestimmt wird. Der Film besticht vor allem durch seine visuelle Darstellung, die einen sofort in den Bann zieht und einen durch die dichte und gut inszenierte Handlung zieht. Zum Schluss sitzt man dann mit offenem Mund da und hat einen Druck auf der Brust, weil man nicht weiß wo man mit seinen Gefühlen hin soll. Es ist einer der besten Filme die ich kenne, sollte man sich meiner Meinung nach unbeding ansehen, selbst wenn man kein Anime-Fan ist.

und was haben Ray Charles und Robotic Angel gemeinsam?
Tja, und das ist jetzt der Punkt wo meine beiden Ausführungen aufeinander treffen. Dieses wunderbare Gefühl, dass sich zum Ende von Robotic Angel in einem aufbaut entsteht nicht zu letzt aus der Hintergrundmusik während des "Showdown".
Richtig, ein Ray Charles Song.
Achtung Spoiler!
Während die Zikurrat, das übermächtige Gebäude Metropolis', zusammen stürtzt und Tima und die anderen Charaktäre ums Überleben kämpfen, erklingt schön langsam und gefühlvoll "I Can't Stop loving you". Diese Komposition aus der in sich verfallenden Welt und dieses wunderschöne und doch traurige Lied ist einfach immens. Schon alleine wegen dieser Schlussszene lohnt es sich den Film zu sehen.
Bei mir ist es mittlerweile so, dass wenn ich "I Can't Stop loving you" höre ich dieses Gefühl in mir wachsen spüre, vor meinem inneren Auge wage Bilder der zerfallenden Zikkurat auftauchen. Ein großes Seufzen sich in mir breit macht...aber gar nicht raus will, sondern sich ganz zufrieden an meine Lungenflügel schmiegt.
Einfach surreal schön.

*winamp start*

- BM out -
*zu "I Can't Stop loving you" durchs Wohnzimmer tanz*

Ich zu meiner Kollegin, mit der ich meistens die Mittagspausen verbringe: "Du willst dich sicher bei mir voll beliebt machen und ein paar Sympathipunkte sammeln. Stimmts?"
Sie schaut mich einige lange Sekunde an und antwortet "Nein, ich werde nicht mit dir schlafen."

Eigentlich wollte ich mir nur 70 Cent für was zum Trinken ausborgen, damit ich nicht meine Geldbörse holen muss. Aber das war eigentlich schon mehr Antwort als ich hören wollte ;)

- BM out -

Argh!
Gerade eben kam Willyam, einer meiner Lieblingslehrlinge, wegen einer Unterschrift vorbei und bemerkte "Du schaust aus wie der .. wie heißt er. Ahja - D'Artagnan."

Danke, das genügt.
Morgen ist das Bärtchen wieder weg!

- BM out -

Vorweg - diese Woche war echt sehr ruhig. Eigentlich ist nichts nennenswerters passiert, da greife ich dann gerne mal auf weniger spektakuläres zurück. Wie zum Beispiel den heutigen Exkurs, der die geheimnisvollen Schatten die mich umgeben ein wenig lichten soll... oder so ;)

Anfang Sommer 2001 lies ich mir irgendwann ein Oberlippen-Bärtchen stehen. Das passte mir da wirklich gut, gab mir etwas spitzbübisches und unterstrich mein sonstiges Auftreten allgemein. Schaute zusammen mit meinem Kinnbart wirklich gut aus. Meiner persönlichen Ansicht nach hatte ich übrigens zu der Zeit auch meinen bisherigen Höhepunkt erreicht.

Vom Herbst 2002 bis Ende Sommer 2003 lies ich mir meine Haare lang wachsen, bis es mir dann aber doch zu blöd wurde, dass mir die Haare dauernd ins Gesicht hingen. Es gibt ein wundervolles Vorher-/Nachher-Foto von dem Tag, als ich endlich beim Frisör war :)

Als ich im zu Beginn des Sommer 2003 meinen aktuellen Arbeitsplatz in Beschlag genommen hatte, bekam ich von dem her wohl nicht zu Unrecht von einigen Mitarbeitern den Spitznamen "D'Artagnan". Trotzdem war ich sehr froh, als sich das dann endlich aufgehört hatte, als meine Frisur wieder zurecht gestutzt war ;)

Im November 2003 hab ich dann das Oberlippenbärtchen endlich abrasiert, weil ich nicht mehr das Gefühl hatte er würde zu mir passen. Seit Sommer 2001 hatte ich mich einfach innerlich zu sehr verändert.

Nachdem ich bekanntlich kürzlich meine ganzen Festplatten neuorganisiert habe, habe ich nun auch alle möglichen Fotos der letzten Jahre auf einem Haufen. Bei der Sichtung des Materials bin ich natürlich über ettliche Fotos von mir mit Bärtchen gestossen ... und irgendwie fragte ich mich, ob es mir nicht doch wieder stehen würde.
Gut, sich einen Bart wachsen lassen tut nicht weh und beansprucht keine zusätzliche Zeit und Resourcen ... im Gegenteil, gewinne ich ja sogar jeden morgen einige Sekunden beim Rasieren *g* Schon während ich ihn hab wachsen lassen, habe ich aber beschlossen ihn vor meinem Schottland-Urlaub wieder zu tilgen.

Nun laufe ich also wieder mit dem Oberlippenbärtchen rum. Ob er mir gefällt oder nicht habe ich noch nicht beschlossen. Aber dass ich ihn abrasiere ist jetzt sicherer denn je, hat mich doch vorgestern eine Arbeitskollegin, die erst seit Herbst 04 dabei ist mit folgenden Worten begrüsst:
*freudig grinsend* "Du schaust ja aus wie ein kleiner Musketier!"

D'Artagnan darf nicht wieder kommen :)

- BM out -

 

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