... oder so ;)
Ich war heute um 1900 mit der Vormieterin meiner Wohnung in Hütteldorf verabredet, wegen einer Unterschrift die mir noch von ihr fehlte.
als ich dann um 1930 wieder im Bahnhofsgebäude stehe kommt mir die geniale Idee doch mit der S45 bis Handelskai zu fahren..ich bin ja noch nie mit der S45 gefahren und die hatte schon 10m später Abfahrtstermin. Also ich schnell auf das beschriebene Gleis, rein in den Zug und auf die Abfahrt gewartet...als der Zug dann in eine andere Richtung rollte als ich mir gedacht habe, war ich aber kein bisschen beunruhigt, ich dachte mir die S45 umrundet das Gebiet halt..oder so.
Das Buch, das ich gerade lese, hat diesen 'angenehmen' Nebeneffekt, dass ich immer wieder eine Passage mal doppelt lesen muss, bis ich endlich sicher bin was mir der Autor mitteilen will. ;)
Dadurch ist mir natürlich auch erst sehr spät mal aufgefallen, als wir in einer Station gehalten haben, dass auf dem gegenüberliegenden Bahnsteig ein Schild mit "Züge Richtung Wien" hängt.
Ein Zug Richtung Wien? Wenn er von Hütteldorf zum Handelskai fährt?
Richtig..ich sass im Zug Richtung St. Pölten...
Bei der Folgestation bin ich dann umgestiegen, hab ein Ticket bis zur Stadtgrenze gelöhnt, 10 minuten gewartet und bin dann gleich bis Westbahnhof gefahren. Als wir in Hütteldorf gehalten haben, konnte ich dann einen Blick auf die eigentliche S45 werfen, die ein Stück hinter meinem Zug gestanden wäre...
Aber Unter Tullnerbach ist auch sehr schön...
Ich war heute um 1900 mit der Vormieterin meiner Wohnung in Hütteldorf verabredet, wegen einer Unterschrift die mir noch von ihr fehlte.
als ich dann um 1930 wieder im Bahnhofsgebäude stehe kommt mir die geniale Idee doch mit der S45 bis Handelskai zu fahren..ich bin ja noch nie mit der S45 gefahren und die hatte schon 10m später Abfahrtstermin. Also ich schnell auf das beschriebene Gleis, rein in den Zug und auf die Abfahrt gewartet...als der Zug dann in eine andere Richtung rollte als ich mir gedacht habe, war ich aber kein bisschen beunruhigt, ich dachte mir die S45 umrundet das Gebiet halt..oder so.
Das Buch, das ich gerade lese, hat diesen 'angenehmen' Nebeneffekt, dass ich immer wieder eine Passage mal doppelt lesen muss, bis ich endlich sicher bin was mir der Autor mitteilen will. ;)
Dadurch ist mir natürlich auch erst sehr spät mal aufgefallen, als wir in einer Station gehalten haben, dass auf dem gegenüberliegenden Bahnsteig ein Schild mit "Züge Richtung Wien" hängt.
Ein Zug Richtung Wien? Wenn er von Hütteldorf zum Handelskai fährt?
Richtig..ich sass im Zug Richtung St. Pölten...
Bei der Folgestation bin ich dann umgestiegen, hab ein Ticket bis zur Stadtgrenze gelöhnt, 10 minuten gewartet und bin dann gleich bis Westbahnhof gefahren. Als wir in Hütteldorf gehalten haben, konnte ich dann einen Blick auf die eigentliche S45 werfen, die ein Stück hinter meinem Zug gestanden wäre...
Aber Unter Tullnerbach ist auch sehr schön...
Black_Mage - am Sonntag, 13. Juni 2004, 21:47
Auf der Suche nach einem Wort um meinen aktuellen Gemütszustand zu beschreiben, habe ich mal wieder zur Fach-Lektüre gegriffen, die diesen Bereich abdeckt. "Der Tiefere Sinn des Labenz" von Douglas Adams.
Leider konnte ich aber auch dort keinen Begriff finden, der auch nur annähernd definiert was in und mit mir los ist.
Immerhin konnte ich aber einiges entdecken, dass dem schon sehr nahe kommt und zumindest an der Oberfläche kratzt.
solingen (verb)
Vorgeben, man sei stolz ein Single zu sein.
beselich (adj)
auf vollkommen unerklärliche, verwirrende Art und Weise wegen allem und jedem verwirrt.
grobmürbisch (adj)
schlecht gelaunt, extrem unruhig und kurz davor die Füllung aus dem Sofa zu rupfen.
und es gibt eigentlich gar keinen wirklichen Grund dafür, dass ich so drauf bin. Eigentlich ist bei mir ja alles in Ordnung. Ich hab einen Job in dem ich mich wohl fühle, ich hab eine eigene Wohnung, ich hab meine Hobbies, ich hab meine Leute, ich hab keine finanziellen Sorgen ..und trotz allem habe ich einfach immer das Gefühl, dass es nicht wirklich gut ist. nicht gut genug. ich weiß einfach, dass es besser sein könnte.
Ich schiebe dass mittlerweile einfach mal auf den Fakt, dass ich vielleicht doch nicht so ein glücklicher Single/ Junggeselle bin, wie ich denke. oder gerne andere denken lassen würde.
Aber daran etwas zu ändern scheint mir auch nicht richtig..nicht aus nem Zwang heraus. Denn wie gesagt, genieße ich meine Freiheiten ja nun wirklich gerne und ich weiß dass ich mit einer Gefährtin wesentlich weniger Zeit dafür hätte, mein Leben so zu leben wie ich es jetzt tue...
...würde mich also Armos Pfeil treffen hätte ich damit kein Problem, aber jetzt wie wild mich in jeden Pfeilhagel zu stürzen in der Hoffnugn das richtige Geschoss abzubekommen - sicherlich nicht.
Auf der anderen Seite ist es ja nicht so, dass ich keine netten Damen kennen würde, die es wert wären sie noch näher kennen zu lernen... aber dort wiederum treffe ich auf meine eigenen psychischen Barrieren, da ich die guten Beziehungen die ich zu ihnen aufgebaut habe auf keinen Fall kaputt machen möchte. Ich könnte über diese selbstauferlegte Verworrenheit meines Geistes noch lange reden...
...aber letztendlich glaube ich mittlerweile einfach, dass ich schlichtwegs Angst davor haben muss glücklich zu sein. Zum einen in dem ich meine momentane Situation abwerte und zum anderen weil ich mich einem erweiterten Glück verschliesse.
Angst davor zuzugeben, dass ich glücklich bin, weil mein Erfahrungsschatz mir zeigt, dass alles was gut ist zu Staub zerfällt sobald ich glücklich bin. oder eben erst gar nicht die nächste Stufe erklimmen, weil ich dann auch das verliere was ich jetzt habe. Je nachdem ob ich nun eigentlich glüclich bin oder nicht.
Wie kann man sich allein darüber den Kopf zerbrechen?!?
Manchmal wünschte ich mir, mein Gehirn wäre einzig und allein damit ausgefüllt oder gar überfordert ein normales Leben zu regeln...
Achja, Aerodrome war genialst!!
Leider konnte ich aber auch dort keinen Begriff finden, der auch nur annähernd definiert was in und mit mir los ist.
Immerhin konnte ich aber einiges entdecken, dass dem schon sehr nahe kommt und zumindest an der Oberfläche kratzt.
solingen (verb)
Vorgeben, man sei stolz ein Single zu sein.
beselich (adj)
auf vollkommen unerklärliche, verwirrende Art und Weise wegen allem und jedem verwirrt.
grobmürbisch (adj)
schlecht gelaunt, extrem unruhig und kurz davor die Füllung aus dem Sofa zu rupfen.
und es gibt eigentlich gar keinen wirklichen Grund dafür, dass ich so drauf bin. Eigentlich ist bei mir ja alles in Ordnung. Ich hab einen Job in dem ich mich wohl fühle, ich hab eine eigene Wohnung, ich hab meine Hobbies, ich hab meine Leute, ich hab keine finanziellen Sorgen ..und trotz allem habe ich einfach immer das Gefühl, dass es nicht wirklich gut ist. nicht gut genug. ich weiß einfach, dass es besser sein könnte.
Ich schiebe dass mittlerweile einfach mal auf den Fakt, dass ich vielleicht doch nicht so ein glücklicher Single/ Junggeselle bin, wie ich denke. oder gerne andere denken lassen würde.
Aber daran etwas zu ändern scheint mir auch nicht richtig..nicht aus nem Zwang heraus. Denn wie gesagt, genieße ich meine Freiheiten ja nun wirklich gerne und ich weiß dass ich mit einer Gefährtin wesentlich weniger Zeit dafür hätte, mein Leben so zu leben wie ich es jetzt tue...
...würde mich also Armos Pfeil treffen hätte ich damit kein Problem, aber jetzt wie wild mich in jeden Pfeilhagel zu stürzen in der Hoffnugn das richtige Geschoss abzubekommen - sicherlich nicht.
Auf der anderen Seite ist es ja nicht so, dass ich keine netten Damen kennen würde, die es wert wären sie noch näher kennen zu lernen... aber dort wiederum treffe ich auf meine eigenen psychischen Barrieren, da ich die guten Beziehungen die ich zu ihnen aufgebaut habe auf keinen Fall kaputt machen möchte. Ich könnte über diese selbstauferlegte Verworrenheit meines Geistes noch lange reden...
...aber letztendlich glaube ich mittlerweile einfach, dass ich schlichtwegs Angst davor haben muss glücklich zu sein. Zum einen in dem ich meine momentane Situation abwerte und zum anderen weil ich mich einem erweiterten Glück verschliesse.
Angst davor zuzugeben, dass ich glücklich bin, weil mein Erfahrungsschatz mir zeigt, dass alles was gut ist zu Staub zerfällt sobald ich glücklich bin. oder eben erst gar nicht die nächste Stufe erklimmen, weil ich dann auch das verliere was ich jetzt habe. Je nachdem ob ich nun eigentlich glüclich bin oder nicht.
Wie kann man sich allein darüber den Kopf zerbrechen?!?
Manchmal wünschte ich mir, mein Gehirn wäre einzig und allein damit ausgefüllt oder gar überfordert ein normales Leben zu regeln...
Achja, Aerodrome war genialst!!
Black_Mage - am Sonntag, 13. Juni 2004, 18:11 - Rubrik: Gelesenes
Ob es nun wirklich Gungls Schuld ist oder nicht müssen spätere Generationen klären, aber immerhin hat er den Stress in unser ruhiges Twoday.net zitiert, sodaß es mich nicht wundert, dass ich genau jetzt eben diesen Stress am Hals habe ;)
die letzte Zeit komm ich irgendwie zu gar nix. ich weiß aber nicht wirklich wieso...
ich meine, ich hab durchaus viel Zeit auf Eigenbedarf ausgebucht, um mit der Biologin über die Donauinsel zu wandern, bis um 0400 mit der Jus-Studentin und ihrem Freund/meinem ehemaligen Seelenbruder über die gute alte Zeit zu quatschen oder in Filmfrühstücke zu gehen ... aber im nachhineinbetrachtet bleibt einfach immer noch soviel über das man tun wollte und es ist keine Zeit mehr dafür da.
und das wird sich augenscheinlich noch eine Weile so hinziehen, irgendwann nächste oder übernächste Woche erst, schätze ich, werde ich mein Leben wieder selber lenken dürfen.
ich hoffe es haben alle Mitleid mit mir, wenn ich jetzt sage, daß ich zum Beispiel keine freie Zeit über hab, weil ich mich 2 Tage lang in Wr. Neustadt am Aerodrome vergnügen werde.
und während ich das nun geschrieben habe, hat meine nicht eingeschaltene Waschmaschine begonnen sich mit Wasser zu füllen und überzugehen...argh!!
also, beim Daiquirimage gehts dann sobald wie möglich weiter - sobald gungl sein Alltagsmonster wieder zurück pfeift ;)
ok, muss weiter Wasserschöpfen und aufwaschen. FUCK! genau das brauch ich jetzt noch....
die letzte Zeit komm ich irgendwie zu gar nix. ich weiß aber nicht wirklich wieso...
ich meine, ich hab durchaus viel Zeit auf Eigenbedarf ausgebucht, um mit der Biologin über die Donauinsel zu wandern, bis um 0400 mit der Jus-Studentin und ihrem Freund/meinem ehemaligen Seelenbruder über die gute alte Zeit zu quatschen oder in Filmfrühstücke zu gehen ... aber im nachhineinbetrachtet bleibt einfach immer noch soviel über das man tun wollte und es ist keine Zeit mehr dafür da.
und das wird sich augenscheinlich noch eine Weile so hinziehen, irgendwann nächste oder übernächste Woche erst, schätze ich, werde ich mein Leben wieder selber lenken dürfen.
ich hoffe es haben alle Mitleid mit mir, wenn ich jetzt sage, daß ich zum Beispiel keine freie Zeit über hab, weil ich mich 2 Tage lang in Wr. Neustadt am Aerodrome vergnügen werde.
und während ich das nun geschrieben habe, hat meine nicht eingeschaltene Waschmaschine begonnen sich mit Wasser zu füllen und überzugehen...argh!!
also, beim Daiquirimage gehts dann sobald wie möglich weiter - sobald gungl sein Alltagsmonster wieder zurück pfeift ;)
ok, muss weiter Wasserschöpfen und aufwaschen. FUCK! genau das brauch ich jetzt noch....
Black_Mage - am Mittwoch, 9. Juni 2004, 00:00
hatte heute meinen ersten After-Urlaubs-Arbeitstag....
..ich hätte mich einfach krank melden sollen oder so ;)
Furchtbar...
ich war ja gestern schon mal kurz für ein paar Minuten in der Arbeit, weil ich mir was holen musste. Ich wusste von dem her was mich heute erwarten würde... oder zumindest hatte ich einen Eindruck davon ;)
Man fragt sich wie man sich irgendeinen Erholungswert halten will, oder überhaupt erholen soll in seinem Urlaub, wenn man eigentlich weiß, was für ein Chaos einen erwartet wenn man wiederkommt, wenn andere Leute für einen inzwischen die Arbeit miterledigen...oder auch nicht ;)
Ich bin meinen Kollegen ja dankbar, dass sie sich darum gekümmert haben. ...warum sollten sie auch mit dem selben Herzblut an der Sache sein wie ich ...
BWARKS...die nächsten Tage werden wieder anstrengend.
..ich hätte mich einfach krank melden sollen oder so ;)
Furchtbar...
ich war ja gestern schon mal kurz für ein paar Minuten in der Arbeit, weil ich mir was holen musste. Ich wusste von dem her was mich heute erwarten würde... oder zumindest hatte ich einen Eindruck davon ;)
Man fragt sich wie man sich irgendeinen Erholungswert halten will, oder überhaupt erholen soll in seinem Urlaub, wenn man eigentlich weiß, was für ein Chaos einen erwartet wenn man wiederkommt, wenn andere Leute für einen inzwischen die Arbeit miterledigen...oder auch nicht ;)
Ich bin meinen Kollegen ja dankbar, dass sie sich darum gekümmert haben. ...warum sollten sie auch mit dem selben Herzblut an der Sache sein wie ich ...
BWARKS...die nächsten Tage werden wieder anstrengend.
Black_Mage - am Donnerstag, 3. Juni 2004, 00:37
Scheintod gewahrt - Schein wahren