<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" standalone="yes"?>
<?xml-stylesheet href="http://blackmage.twoday.net/rss2html.xsl" type="text/xsl"?>
<rdf:RDF 
  xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#" 
  xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
  xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
  xmlns:cc="http://web.resource.org/cc/"
  xmlns="http://purl.org/rss/1.0/"
> 

  <channel rdf:about="http://blackmage.twoday.net/">
    <title>Scheintote leben länger : Rubrik:Gelesenes</title>
    <link>http://blackmage.twoday.net/</link>
    <description></description>
    <dc:publisher>Black_Mage</dc:publisher>
    <dc:creator>Black_Mage</dc:creator>
    <dc:date>2016-11-02T10:58:03Z</dc:date>
    <dc:language>en</dc:language>
    <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
    <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
    <sy:updateBase>2000-01-01T00:00:00Z</sy:updateBase>
    
    <image rdf:resource="http://static.twoday.net/blackmage/images/icon.gif" />
    <items>
      <rdf:Seq>
            <rdf:li rdf:resource="http://blackmage.twoday.net/stories/1022594298/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://blackmage.twoday.net/stories/1022558263/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://blackmage.twoday.net/stories/5206521/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://blackmage.twoday.net/stories/5126809/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://blackmage.twoday.net/stories/5015724/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://blackmage.twoday.net/stories/5007711/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://blackmage.twoday.net/stories/4962139/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://blackmage.twoday.net/stories/4901446/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://blackmage.twoday.net/stories/4883868/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://blackmage.twoday.net/stories/4882990/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://blackmage.twoday.net/stories/4871952/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://blackmage.twoday.net/stories/4845120/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://blackmage.twoday.net/stories/4816325/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://blackmage.twoday.net/stories/4804740/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://blackmage.twoday.net/stories/4787249/" />

      </rdf:Seq>
    </items>
  </channel>

  <image rdf:about="http://static.twoday.net/blackmage/images/icon.gif">
    <title>Scheintote leben länger</title>
    <url>http://static.twoday.net/blackmage/images/icon.gif</url>
    <link>http://blackmage.twoday.net/</link>
  </image>

  <item rdf:about="http://blackmage.twoday.net/stories/1022594298/">
    <title>BM und das Diktatorenhandbuch</title>
    <link>http://blackmage.twoday.net/stories/1022594298/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;https://www.amazon.de/Dictators-Handbook-Behavior-Almost-Politics/dp/1610391845/ref=tmm_pap_swatch_0?_encoding=UTF8&amp;qid=&amp;sr=&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ein Buch das mich interessiert&lt;/a&gt; gibts auf Amazon als Paperback für 14&#8364;. Es ist aktuell nur nicht lieferbar, wahrscheinlich in 3 Monaten wieder.&lt;br /&gt;
Es gibt auch eine Hardcover-Variante. Die wird nur von einem externen Partner verkauft. Für 72&#8364;, aber immerhin innerhalb von 3  4 Wochen. Natürlich mit 3&#8364; Versandkosten, damit sich das auch ausgeht.&lt;br /&gt;
Bleibt nur mehr die Kindle-Edition. Sie ist klarerweise kostengünstiger und halt auch wirklich verfügbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nachteil ist halt, dass es die Kindle-Edition ist. Ich lese die in der Kindle-App am Telefon, was eigentlich super funktioniert, aber wenn ich mal das Telefon in der Hand habe bin ich doch leicht abgelenkt. Ich reagiere auf Nachrichten, und schaue ein YT-Video und das Lese-Tempo ist sowieso viel niedriger. Ich bin halt ein Papier- und Haptik-Typ, wenn es um Bücher geht. &lt;br /&gt;
Von 10 gekauften Kindle-Büchern habe ich 2 nicht fertig gelesen. 3 wenn man den Hitchhikers Guide dazu zählt, aber den habe ich auf Papier schon 5, 6 Mal gelesen, also will ich da nicht so streng sein. 20% Ausfallsrate sind schlimm genug. Bei haptischen Büchern gibt es unter hunderten ein einziges das ich nicht fertig gelesen habe. Von Murakamis 1Q84 habe ich einen Sammelband mit allen 3 Teilen aber nur Buch 1 fertig gelesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Will ich 3 Monate warten? Wahrscheinlich nicht. :D &lt;br /&gt;
Nunja, den Mutigen gehört die Welt. Immerhin geht es in dem Buch darum wie Leute an der Macht auch dort bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- BM out -</description>
    <dc:creator>Black_Mage</dc:creator>
    <dc:subject>Gelesenes</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2016 Black_Mage</dc:rights>
    <dc:date>2016-11-02T10:54:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://blackmage.twoday.net/stories/1022558263/">
    <title>Der Herr Macbeth</title>
    <link>http://blackmage.twoday.net/stories/1022558263/</link>
    <description>Ich habe dieser Tage begonnen &quot;Macbeth&quot; im Original zu lesen. Collins Classics hat hier eine Fassung die rechts den Text darstellt und links Kommentare, die einzelne Wörter und Phrasen erklären und zeitlichen Kontext geben.&lt;br /&gt;
Ich lese somit immer eine Szene komplett und dann geh ich die Kommentare durch, um event. Verständnisfragen abzuklären. Das funktioniert sehr gut, und ich kann mich beim lesen auf die Prosa konzentrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im ersten Akt habe ich meine (bisherige) Lieblingspassage gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stars, hide your fires;&lt;br /&gt;
let not light see my black and deep desires.&lt;br /&gt;
The eye wink at the hand, yet let that be&lt;br /&gt;
which the eye fears, when it is done, to see&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In deutsch und kurz:&lt;br /&gt;
Keiner soll wissen, dass ich vorhabe jemanden zu töten - und ich will es selbst nicht sehen, bis ich es durchgezogen habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...starke Aussage. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- BM out -</description>
    <dc:creator>Black_Mage</dc:creator>
    <dc:subject>Gelesenes</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2016 Black_Mage</dc:rights>
    <dc:date>2016-04-14T13:33:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://blackmage.twoday.net/stories/5206521/">
    <title>Rezension eines halbgelesenen Buches?</title>
    <link>http://blackmage.twoday.net/stories/5206521/</link>
    <description>Letzte Woche habe ich mir &lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/Extremely-Loud-and-Incredibly-Close/dp/0141025182&quot;&gt;&quot;Extremely Loud and Incredibly Close&quot;&lt;/a&gt; von Jonathan Safran Foer zugelegt. Seinen Erstling &lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/Everything-Is-Illuminated/dp/0060529709&quot;&gt;&quot;Alles ist erleuchtet&quot;&lt;/a&gt; hab ich letztes Jahr in Neu Seeland gelesen, da war es mir ein leichtes zu diesem Buch zu greifen. Und obwohl ich das Buch noch nicht fertig gelesen habe, will ich schon drüber reden ... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte folgt dem 9-jährigen Oskar, der seinen Vater beim 9/11-Anschlag verloren hat, und sich nun auf die Suche nach dem Schloß macht, dass ein Schlüssel sperren sollte, den er im Nachlass seines Vaters gefunden hat. Die Welt aus Sicht eines (ziemlich schlauen) Kindes, dass eine wichtige Bezugsperson verloren hat, bietet dann auch so Weisheiten wie (grob aus dem Gedächtnis übersetzt):&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Heute leben mehr Menschen auf der Erde, als in der gesamten Menschheitsgeschichte bisher. Das heißt, wenn alle heute Lebenden Hamlet spielen wollten, gäbe es gar nicht für jeden einen Schädel.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch das Buch beschränkt sich nicht auf die Geschichte um Oskar, sondern erzählt auch von seinen Großeltern. Deutschen, die während des zweiten Weltkrieges aus Dresden gebombt wurden und nach Amerika migrierten. Ein Paar dass nicht aus Liebe zusammen kommt, sondern einfach weil sie sich in dem Moment brauchten, dass ein Leben führt das von Regeln dominiert wird, weil eine aufrichtige Kommunikation nicht möglich ist. Bis der Mann seine Frau mit dem ungeborenen Kind verlässt...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Buch arbeitet außerdem viel mit dem Lettering, fügt Bilder dazwischen (die in einem gewissen Kontext stehen), zeigt rote Korrekturnoten in einem Brief vom Großvatern an den Vater, und hat auch mal ne halbleere Seite, wenn jemand keine Antwort weiß, oder nur Textfragmente, wenn Oskar seine Mutter durch die Wand belauscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte ist bitter-süß, hat viele Momente bei denen einem das Herz aufgeht, und noch mehr wo es einem schwer wird. Und ich bin überzeugt, dass das Buch kein Happy End hat (wie soll das auch gehen, wo der Vater tot ist, und es um genau diesen Verlust geht) ... und ich fürchte, dass noch dramatische Dinge in Buchstabenform auf mich zukommen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und deswegen will ich das Buch jetzt gleich empfehlen. Weil es jetzt so gut ist. Weil es mich jetzt schon so bewegt. Bevor mich das Drama mitreisst... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- BM out -</description>
    <dc:creator>Black_Mage</dc:creator>
    <dc:subject>Gelesenes</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Black_Mage</dc:rights>
    <dc:date>2008-09-21T17:31:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://blackmage.twoday.net/stories/5126809/">
    <title>Das gefällt mir</title>
    <link>http://blackmage.twoday.net/stories/5126809/</link>
    <description>&lt;b&gt;I know I am but summer to your heart, and not the full four seasons of the year.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus einem Sonnet von &lt;a href=&quot;http://digital.library.upenn.edu/women/millay/sonnets.html&quot;&gt;Edna St. Vincent Millay&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- BM out -</description>
    <dc:creator>Black_Mage</dc:creator>
    <dc:subject>Gelesenes</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Black_Mage</dc:rights>
    <dc:date>2008-08-16T09:01:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://blackmage.twoday.net/stories/5015724/">
    <title>Der Simulant - Chuck Palahniuk</title>
    <link>http://blackmage.twoday.net/stories/5015724/</link>
    <description>Wem der Name des Autors jetzt nicht gleich was sagt: der Typ hat die Romanvorlage für &quot;Fight Club&quot; geschrieben. Und wie die meisten Leute wissen, gehört der ja zu meinen absoluten Lieblingsfilmen. Da wars also an der Zeit endlich mal was von dem Kerl zu lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Der Simulant&quot; habe ich zufällig gewählt, obwohl ich im Vorfeld im Internet recherchiert habe, welches der Bücher den besonders zu empfehlen sei. Letztlich hatten die beim Thalia auch nur 2 Bücher von ihm stehen :)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Buch erzählt die Geschichte von Victor Mancini, einem sex-süchtigen Medizin-Studium-Abbrecher, der in einem 18. Jahrhundert-Museumsdorf einen Tagelöhner mimt. Abends geht er in Restaurants in denen er sich mit Absicht verschluckt, um von jemandem vor dem Ersticken gerettet zu werden. Zum einen tut er das, weil er so jemand anderem das Gefühl geben kann ein Held zu sein ...und vor allem aber weil solche Retter sich ihr restliches Leben für einen Verantwortlich fühlen - und dieses Geld braucht er um die Rechnungen für das Pflegeheim seiner Mutter, die in ihrer aktiven Zeit eine mehrfach verurteilte Aktivistin war, zahlen zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei Mal die Woche geht er zu den Treffen der Sex-süchtigen. Aber nicht etwa um seine Sex-Sucht in den Griff zu kriegen, sondern es ist für ihn ein Lehrkurs, wo er aus den Erzählungen der anderen versucht zu lernen an noch mehr Sex zu kommen. Naja, und die &quot;sozialen Kontakte&quot;, die er dort mit weiblichen Sträflingen dort hat, die für diese Treffen Freigang bekommen.&lt;br /&gt;
Und dann gibts noch seinen besten Freund Denny, ein Masturbations-Süchtiger, der bei ihm einzieht ...mit den Steinen die er sammelt, für jeden Tag den er enthaltsam lebt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Routine bröckelt ein wenig als der Dr. Paige Marshall kennen lernt, die Ärztin seiner Mutter. Als diese nämlich im Sterben liegt, könnte es sein, dass er endlich erfährt, wer eigentlich sein Vater ist...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es mag an dem großzügigen Lettering liegen, aber ich habe das Buch in weniger als 3 Tagen verschlungen. Es liest sich flott, ist sehr genial formuliert und bietet einige Szenen die einfach nur zum Lachen sind. Die von mir angerissene Charakterisierung von Victor und seinem Umfeld macht es wohl klar, dass wir es hier mit jemandem zu tun haben, der nicht vollkommen alltäglich ist. &lt;br /&gt;
Wenn der Hauptcharakter ein Sex-Süchtiger ist, kann man sich ausrechnen, das diese Thematik sehr großzügig behandelt und in den buntesten Farben ausgemalt wird und teilweise auch eher kontroverses anspricht. Ich hatte jedoch nie das Gefühl, dass dieses Thema nur der Provokation wegen vorkommt, sondern einfach wirklich, weil es nunmal ein wichtiger Bestandteil von Victors Leben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant fand ich vor allem den Erzählstil den Chuck Palahniuk nutzt. Denn während die Aussagen anderer stets unter Anführungsstrichen stehen und somit klar abgegrenzt sind, ist oft nicht klar, ob es sich um eine laute Aussage Victors handelt, oder lediglich um seine Gedanken. Seine Erzählung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mich hat die Geschichte sehr angesprochen, vor allem die Erzählweise und die schillernden Charaktäre darin. Ich kann das Buch daher nur jedem empfehlen, im besonderen wenn er sich nicht an den Sexszenen stört, und mal eine ganz andere Geschichte hören will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- BM out -</description>
    <dc:creator>Black_Mage</dc:creator>
    <dc:subject>Gelesenes</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Black_Mage</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-24T12:46:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://blackmage.twoday.net/stories/5007711/">
    <title>Es ist Zeit für Urlaub wenn...</title>
    <link>http://blackmage.twoday.net/stories/5007711/</link>
    <description>... man sich von solchen Dingen angesprochen fühlt, weil man selbst das Gefühl hat ohne Koffein nicht mehr zu funktionieren :)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.dieselsweeties.com/print/strips/ds20080620.png&quot; /&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- BM out -</description>
    <dc:creator>Black_Mage</dc:creator>
    <dc:subject>Gelesenes</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Black_Mage</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-20T18:49:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://blackmage.twoday.net/stories/4962139/">
    <title>Der Schwarm - Frank Schätzing</title>
    <link>http://blackmage.twoday.net/stories/4962139/</link>
    <description>Es hat mich eine Weile gekostet, aber letztendlich hab ich es doch nocht geschafft, und mir vor ein paar Wochen endlich &quot;Der Schwarm&quot; zugelegt. Schließlich kann ein Buch, dass es in 4 Jahren zu 16 Auflagen gebracht hat, und zum Zeitpunkt der Erscheinung wie eine kleine Offenbarung gefeiert wurde, nicht so verkehrt sein. Ich hätte mir das Buch eigentlich schon fast letztes Jahr auf Weltreise gekauft ...aber mal im Ernst, wo ist der Sinn darin, sich ein deutsches Buch in der englischen Übersetzung zu kaufen, und dafür auch noch mehr Geld hinzulegen? :)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, wo beginnt man mit einer Rezension bei einem 1000 Seiten Buch? Schliesslich will man nicht zuviel von der Handlung vorweg nehmen, ins besondere wenn sich das Buch viel Zeit nimmt, die Geschichte und seine Schlüsselcharaktäre aufzubauen. Die großen Erkenntnisse (die man sich zum Teil schon im Laufe des Lesens vielleicht zusammen reimt), passieren erst ab der zweiten Hälfte, und selbstverständlich überschlagen sich die Ereignisse auf den letzten 100 Seiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich versuche den Plot also mal so oberflächlich wie möglich, in wenigen Worten zusammen zu fassen: Überall auf der Welt häufen sich seltsame Ereignisse, bei denen Schiffe verunglücken, Segler, Fischer und Taucher verschwinden. Wale greifen Whale Watcher an und ein norwegisches Öl-Unternehmen trifft auf seltsame Tiefsee-Würmer. An all den Fronten arbeiten Wissenschaftler an den Phänomen still vor sich hin, bis sie sich kurzschließen und drauf kommen, dass dahinter eine Bedrohung steckt, welche die gesamte Menschheit ausrotten könnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den letzten Satz hab ich nur noch deswegen hinzugefügt, weil sonst nicht wirklich viel Spannung aufgekommen wäre. Außerdem klingt selbst der Rückentext des Buches aufregender als meine Zusammenfassung hier :) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plot beiseite, ein 1000 Seiten Buch, dass sich 500 Seiten Zeit nimmt, die Charaktäre und die Vorgeschichte zu erzählen - kann das spannend sein? Natürlich. Ist es das in dem Fall auch? Erstaunlicherweise, ja. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frank Schätzing baut im Prinzip zwei Protagonisten auf. Auf der einen Seite den norwegischen Sigur Johannson und parallel dazu den kanadischen Wal-Verhaltensforscher Leon Anawak. Die Geschichten der beiden werden also gleichzeitig erzählt, und beide bekommen ein glaubwürdiges Persönlichkeitsprofil, mit ihren Höhen und Tiefen, Ecken und Kanten. Es sind zwar beides Sympathieträger, aber eben durchaus mit Selbstzweifeln, Hintergedanken und Fehlern versehen. Dazu bekommt jeder eine handvoll Leute spendiert, die in ihrer Umgebung auftauchen und nicht weniger lebensgetreu modelliert sind. Bei all der liebevollen Charaktergestaltung, die sich durch das gesamte Buch zieht, ist es umso erstaunlicher, mit welcher Leichtigkeit Schätzing die Leute mit der Zeit (aber dramaturgisch hochwertig) sterben lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Seiten gewinnt das Buch vor allem durch populärwissenschaftliche Abhandlungen, die sich in die Handlung flechten. Dabei bedient sich der Autor aber nicht nur des beliebten Vehikels, dass einer den anderen erklärt, was sie eigentlich eh schon wissen, sondern baut auch gerne mal einfach ein Kapitel ein, wo einfach nur die entsprechenden Vorgänge erläutert werden. Diese Einschübe sind leicht zu lesen, geben einen guten Überblick über die Materie, und lassen einen mit dem Gefühl zurück selbst ein Forscher zu sein, der wenige Fingerlängen vom Nobelpreis entfernt steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich liest sich das Buch wirklich sehr flott, und seine Spannungsbögen wogen sich oft zu turmhohen Wellen auf. Besonders wenn an mehreren Fronten gleichzeitig etwas aufregendes passiert, aber die Geschichte konsequent weiter zwischen den einzelnen Handlungsorten springt, und einen somit auf das nächste Kapitel vertröstet, damit man weiß, wie es an dieser Front weiter geht. Ein Stilmittel das ich durchaus als gelungen empfinde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne zuviel über die zweite Hälfte des Buches und vorallem das Ende verraten zu wollen, möchte ich hier doch ein paar Worte an diesen Teil der Story richten. Und zwar vorallem an der Charakterisierung der USA, vertreten durch die Army und die CIA, stört mich ein wenig, dass sie so sehr dem Cliché entspricht, wie man es auch aus solchen Blockbuster-Filmen kennt, die das Buch mit seiner Geschichte eindeutig imitiert. Generell kann man sagen, dass das Buch sehr filmisch ist, besonders in der zweiten Hälfte dann. Kein Wunder also, dass der Stoff verfilmt werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für all jene die &quot;Der Schwarm&quot; schon gelesen haben, möchte ich jetzt noch auf die generelle Thematik des Buches zu sprechen kommen. Die Idee des &apos;Schwarms&apos; hat mir natürlich sehr gut gefallen, und auch die Konsequenzen wie sie in den Chroniken Sam Crowes im Anhang dazu beschrieben werden. Bin halt ein Dystopiker. Der stetige Fingerzeig, mit dem Schätzing die aktuelle Verhaltensweise und ausbeuterische Haltung der Menschen anprangert, fand ich ehrlich gesagt, aber zu einem gewissen Zeitpunkt ermüdend. Liegt vielleicht daran, dass man heute mit diesem Inhalt übersättigt ist, und 2004 war es vielleicht noch nicht so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommen wir also zu einem Fazit:&lt;br /&gt;
&quot;Der Schwarm&quot; ist ein spannender Sci-Fi-Thriller, der sich trotz seines immensen Umfangs sehr flott liest. Ich bin normalerweise jemand, der nur unterwegs liest, aber der Schwarm hat mich streckenweise wirklich so sehr gepackt, dass ich mich gleich beim Heimkommen gleich auf die Couch gesetzt habe um weiter zu schmökern, oder auch ne Stunde früher ins Bett zu gehen um dann noch ne Stunde länger zu lesen, als ich eigentlich auf sein wollte. Für ein Buch dieses Kalibers weißt es erstaunlich wenige Längen auf, und ist auch erstaunlich konsistent. Kein Wunder also, dass es mittlerweile in der 16. Auflage ist - kann ich getrost weiter empfehlen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- BM out -</description>
    <dc:creator>Black_Mage</dc:creator>
    <dc:subject>Gelesenes</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Black_Mage</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-31T07:03:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://blackmage.twoday.net/stories/4901446/">
    <title>Die Türken...</title>
    <link>http://blackmage.twoday.net/stories/4901446/</link>
    <description>Eigentlich schreibe ich gerade an einem Beitrag über &quot;Schloss Hof&quot;, und um meine Jahreszahlen zu verifizieren schlage ich Wikipedia auf. Ein Klick im Bericht über Prinz Eugen bringt mich zur &lt;a &gt;zweiten Türkenbelagerung&lt;/a&gt; von Wien ... und dort bin ich jetzt seither.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist einer der spannendsten Texte die ich seit langem gelesen habe. Unglaublich. So detailliert habe ich das noch nie wo gefunden, angereichert mit kleinen Anekdoten ...hervorragend.&lt;br /&gt;
Ich empfehle jedem sich den Artikel anzuschauen - spannender als die meisten Thriller!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier nochmal der &lt;a &gt;Link&lt;/a&gt;, falls man grad mit der Maus näher dran ist und nicht raufscrollen will.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- BM out -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Edit: aus irgendwelchen Gründen will der Link nicht funktionieren, aber hier kennt eh jeder Wiki und wie man dort nach der Türkenbelagerung sucht. Macht mich stolz.</description>
    <dc:creator>Black_Mage</dc:creator>
    <dc:subject>Gelesenes</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Black_Mage</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-01T10:28:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://blackmage.twoday.net/stories/4883868/">
    <title>Fussball: ein Dialog</title>
    <link>http://blackmage.twoday.net/stories/4883868/</link>
    <description>Gerade erst bin ich an der Auslage einer Buchhandlung vorbei gekommen, in deren Auslage ein Plakat für ein Fussball-Geschichten-Buch wirbt. Werbemassnahme auf diesem Plakat ist folgender Dialog, von niemand geringerem geschrieben als Loriot ..und dementsprechend lustig. Lustig genug, dass ich mich hingestellt habe, und den gesamten Dialog handschriftlich zu erfassen. Hier, in etwas abgewandelter Form (weil ich nicht alle abschreiben wollte), wiedergegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&gt; Ich habe eine wichtige Frage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt; Schieß los.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&gt; Wieviele Männer gehören zu einer Fussballmanschaft?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt; Elf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&gt; Und wieviele Bälle haben die?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt; Einen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&gt; Nur einen? Das ist ja wahnsinnig unergiebig!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt; Du, die haben eine Menge zu tun. Die müssen ja den Ball ins Tor kriegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&gt; Na und?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt; Na da stehen ja die anderen davor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&gt; Welche anderen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt; Die anderen elf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&gt; Haben die auch einen Ball?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt; Nein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&gt; Aber womit spielen die dann? Das ist doch völlig sinnlos!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt; Was? Nein! Die müssen doch auch den Ball ins Tor schießen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&gt; Wieso? Ich dachte die haben keinen Ball...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt; Doch, den selben, Mann!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&gt; Den selben Mann?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt; Den selben Ball!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&gt; Na 22 erwachsene Männer werden doch diesen lumpigen Ball in dieses blöde Tor schießen können!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt; In zwei! Es sind zwei Tore.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&gt; Aber man kann doch nicht den selben Ball gleichzeitig in zwei unterschiedliche Tore schießen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt; Nein, die einen wollen ja auch nur, dass der Ball ins andere Tor geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&gt; Und wissen die einen, dass die anderen den Ball in das eine Tor schießen wollen, während die anderen vermuten, dass die einen den Ball ins andere Tor benötigen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt; So ist es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&gt; Siehst Du, das ist wieder so ein kompliziertes Spiel für Intellektuelle! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- BM out -</description>
    <dc:creator>Black_Mage</dc:creator>
    <dc:subject>Gelesenes</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Black_Mage</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-23T19:35:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://blackmage.twoday.net/stories/4882990/">
    <title>meine Nemesis der Schreiberzunft!</title>
    <link>http://blackmage.twoday.net/stories/4882990/</link>
    <description>Vor ettlichen Jahren habe ich mal beim &quot;Rund um die Burg&quot; eine Lesung von Alfred Komarek zu hören bekommen. Dabei hat er aus einem seiner Polt-Bücher gelesen ..und für mich stand danach sofort fest: &quot;Also das lese ich sicherlich nicht&quot; ..und mehr noch, habe ich dort den ehernen Entschluss gefasst, nie auch nur versehentlich ein Komarek-Buch anzurühren. Der einfache Grund: Diese Lesung war einfach nur furchtbar - und vorallem furchtbar langweilig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt mag es natürlich sein, das Herr Komarek ein weitaus besserer Schreiber als Leser ist. Und es mag auch sein, dass ich nicht genug für Krimis über habe, um mich mit dem Polt-Charakter anzufreunden. Aber dennoch, der Entschluss steht seit Jahren fest - kein Komarek für mich!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade eben habe ich verzweifelt auf thalia.at rumgeklickt, auf der Suche nach etwas lesbarem für mich. Sitze da im Moment auf dem trockenen ..schon seit 4 Tagen. Ich bin zittrig, kann nicht schlafen, habe spontane Schweißausbrüche ..es ist furchtbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da fällt mein Blick auf ein Buch mit dem Namen &quot;Doppelblick&quot;. Ein abschliessender Band, einer 4-teiligen Reihe. Klingt ziemlich interessant ...und nun ratet mal, wer das geschrieben hat!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die große Frage ist nun also: ist mein Herz groß genug um Herrn Komarek zu verzeihen? Vergeben ist göttlich ...sagt man. Aber gilt das auch bei Büchern? Da draußen ist ein ganzer Ozean, in dem Buchdrucker rumschwimmen... &lt;br /&gt;
Es fällt mir schwer daran zu glauben, dass ich in einer Welt leben kann, in der Komarek-Bücher und ich friedlich und zusammen leben können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- BM out -</description>
    <dc:creator>Black_Mage</dc:creator>
    <dc:subject>Gelesenes</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Black_Mage</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-23T13:30:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://blackmage.twoday.net/stories/4871952/">
    <title>Wort des Tages</title>
    <link>http://blackmage.twoday.net/stories/4871952/</link>
    <description>Nach langer Zeit küre ich mal wieder ein besonders schönes Wort. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Kuckuckskinderdiskussion&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da läuft einem doch beim Lesen ein wohliger Schauer über den Rücken... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- BM out -</description>
    <dc:creator>Black_Mage</dc:creator>
    <dc:subject>Gelesenes</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Black_Mage</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-18T13:23:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://blackmage.twoday.net/stories/4845120/">
    <title>Der Freiheit Preis&apos;</title>
    <link>http://blackmage.twoday.net/stories/4845120/</link>
    <description>&lt;img src=&quot;http://www.little-gamers.com/comics/00001794.gif&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einfach zu genial um es für sich zu behalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- BM out -</description>
    <dc:creator>Black_Mage</dc:creator>
    <dc:subject>Gelesenes</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Black_Mage</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-07T17:08:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://blackmage.twoday.net/stories/4816325/">
    <title>Der Siebte Tod - Paul Cleave</title>
    <link>http://blackmage.twoday.net/stories/4816325/</link>
    <description>Die Ausgangssituation: Ivan ist bei einem großen Telekommunikationsunternehmen angestellt, und die meisten Leute halten ihn für einen netten, bemühten und kompeteten Kerl. Wenige wissen, dass er glaubt er könne das Wetter kontrollieren, und dass das &quot;Schnurren einer Kettensäge&quot; zu seinen Lieblingsgeräuschen gehört. Patrick Bateman aus &quot;American Psycho&quot; gehört zu seinen Heroen, und somit sollte all jenen, die ihn nur als den netten Verkäufer kennen, eines klar sein: Wenn er dich feundlich anlächelt, stimmt was nicht. &lt;br /&gt;
Das Problem: Ivan ist nicht fiktional. Ivan ist derjenige, der mir &quot;Der Siebte Tod&quot; empfohlen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Der Siebte Tod&quot; ist ein Thriller, der sich großartiger Kritiken rühmen kann. Obwohl ein Erstlingswerk wurde es mit Lob nur so überhäuft und mit Büchern wie &quot;American Psycho&quot; und &quot;Das Schweigen der Lämmer&quot; verglichen. Das sagt schon einiges aus. Die Richtung, die das Buch einschlägt, wird einem schon auf der Rückseite mit folgenden Worten klar gemacht: &lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&quot;Mein Name ist Joe, ich bin eigentlich ein netter Kerl. Nur manchmal bringe ich Frauen um.&quot; &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Ich will nichts verraten, aber so nett finde ich Joe eigentlich gar nicht. Aber dazu später mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Plot: &quot;Der Siebte Tod&quot; (die unglückliche Übersetzung zum Originaltitel: &quot;The Cleaner&quot;) erzählt die Geschichte von Joe, dem &apos;Schlächter von Christchurch&apos;. Ein Serienmörder der die Polizei und Medien in Atem hält, und die Frauen in Christchurch früh abends Ketten vor die Tür legen lässt. Was Joe zu Beginn des Buches ein wenig aufregt, ist die Tatsache, dass ihm ein Trittbrettfahrer einen Mord unterjubeln will. Und so beschliesst Joe diesen Typen zu finden und ihm auch gleich die eigenen Morde unterzuschieben - und Joe hat ziemlich gute Karten in der Hand. Denn wo, wie Joe es so schön ausdrückt, die Polizei auf der Suche nach dem Täter mit &quot;Dartpfeilen auf das Telefonbuch wirft&quot; hat Joe einen kleineren Kreis an Verdächtigen. Joe arbeitet nämlich als Putzhilfe am Polizeipräsidium, und da er sich für geistig zurückgeblieben ausgibt, stehen ihm dort alle Türen offen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, wir haben es hier also mit einem Thriller zu tun. Mit einem klassischen Katz und Maus-Spiel. Mörder und Polizei die sich umkreisen, und nie weiß man wessen Falle zuerst zuschnappt. Worin sich &quot;Der siebte Tod&quot; aber wesentlich unterscheided ist der Blickwinkel: Wir erleben die Geschichte aus der Ich-Perspektive eines Soziopathen und das ist auf eine gewisse Weise beängstigend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Joe ist absolut kalt und skrupellos. Er weiß zwar dass es nicht richtig ist zu morden, aber nunja, jeder braucht ein Hobby und er kann es nunmal. Ein schlechtes Gewissen hat er deswegen aber nicht. Die ersten Kapitel hat man daher auf alle Fälle einen gewissen Ekel gegenüber Joe und seiner Welt, an den man sich aber dann doch gewöhnt. Wobei ich sagen muss, dass Joe mir zu keinem Zeitpunkt wirklich sympathisch geworden ist, ich aber durch spätere Ereignisse im Buch doch ein wenig mit ihm mitfühlen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was dieses Buch aber trotz seines Blickwinkels und seiner Nähe zu der kranken Gedankenwelt eines Soziopathen so lesenswert macht ist nicht bloß die spannende Geschichte sondern vorallem, dass es sich der Autor erspart zu sehr ins Detail zu gehen. Auf der einen Seite überlässt er damit natürlich der eigenen Vorstellungskraft ein breites Feld, was oft noch schlimmer ist als eine detailierte Beschreibung. Es ist aber angenehm dass man nicht mit den Einzelheiten von Vergewaltigungen und Morden konfrontiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein zusätzliches Element, dass der Autor eingebaut hat, sind die immer wiederkehrenden Kapitel aus der Sicht von Sally, einer Arbeitskollegin von Joe. Denn Joe glaubt das Sally &apos;auch&apos; geistigbehindert ist, und nimmt sie nie wirklich ernst und durchschaut bis zum Schluss nicht, dass er es mit einer &apos;normalen&apos; Frau zu tun hat. Dieser Perspektivenwechsel ergänzt die Geschichte sehr gut, und gibt dem Buch eine zusätzliche Schicht von Authenzität, da Sally ein komplett eigenes Leben führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für mich war das Buch noch aus einem weiteren Aspekt spannend, weil ich ja selbst erst letztes Jahr in Christchurch war, und dadurch einige der erwähnten Ort entweder selbst besucht habe, oder die Gegend zumindest vom Stadtplan kenne. Ein blutiges Wiedersehen also.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann diesen außergewöhnlich spannenden Thriller wirklich nur jedem empfehlen. Das Buch ist großartig geschrieben, hat einen dynamischen Fluss und bietet einige Elemente die anderen Thrillern eindeutig fehlen. Den australischen Autor sollte man im Auge behalten. Sowohl was weitere Bücher angeht, als auch ob sich in seiner Umgebung nicht die Morde häufen. Denn wer so einen Einblick in die Psyche eines Serienmörders liefert ...nunja, der Ivan ist ja auch ein ganz netter :)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- BM out -</description>
    <dc:creator>Black_Mage</dc:creator>
    <dc:subject>Gelesenes</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Black_Mage</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-26T20:53:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://blackmage.twoday.net/stories/4804740/">
    <title>Bad Monkeys - Matt Ruff</title>
    <link>http://blackmage.twoday.net/stories/4804740/</link>
    <description>Ich hab großes Glück einen Bruder wie den meinen zu haben. Als wir noch Kinder waren, war ich als der ältere natürlich größer und stärker und ihm somit körperlich überlegen, was vieles einfacher gemacht hat. Heute ist er zwar größer und schlauer als ich, aber da ich ihm in unserer Kindheit beigebracht habe, dass er mir gefälligst Dinge geben soll, funktioniert das immer noch. Früher hat er statt mir die anfallenden Hausarbeiten erledigt, heute bekomme ich Bücher in die Hand gedrückt, die sonst an mir vorüber gehen würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Bad Monkeys&quot; ist eines dieser Bücher, die mir mein Bruder mit &quot;Ich glaub das könnte dir gefallen.&quot; entgegen hält. Bislang hat er sich mit diesen Worten noch nie geirrt. Auch diesmal nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausgangssituation von &apos;Bad Monkeys&apos; ist ziemlich einfach: Jane sitzt im Gefängnis und wird von einem Psychologen befragt. Und gleich mit den ersten Seiten weiß der Autor zu fesseln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ein Dialog des ersten Kapitels grob wiedergegeben:&lt;br /&gt;
Arzt: Wissen sie warum sie hier sind?&lt;br /&gt;
Jane: Weil ich eine Mörderin bin.&lt;br /&gt;
Arzt: Wollen Sie mir erzählen wie es soweit gekommen ist.&lt;br /&gt;
Jane: Das ist eine lange Geschichte.&lt;br /&gt;
Arzt: Ich hab Zeit.&lt;br /&gt;
Jane: Es ist eine &lt;b&gt;wirklich&lt;/b&gt; lange Geschichte.&lt;br /&gt;
Arzt: Ihnen ist klar, dass sie hier wohl für eine Weile nicht rauskommen?&lt;br /&gt;
Jane: Natürlich. Aber nur weil ich hier bleiben muss, heißt es ja nicht, dass sie ihre Zeit mit mir verplempern müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Geschichte die Jane nun zu beginnen erzählt, führt schnell in eine diffuse Zwischenwelt, in der es eine Organisation gibt, die für das gute kämpft und die sogenannten &quot;Bad Monkeys&quot; ausschaltet. Böse Leute, die der Menschheit nichts gutes tun. Das Jane schon als Teenagerin mehr als auffällig ist, in der Schule Probleme macht, mit Drogen zu tun hat usw und all die seltsamen Ereignisse die sich aneinander reihen, gepaart mit dem Vokabular von Verschwörungstheorien und Geheimgesellschaften, lässt bald klar werden: die hat sie nicht alle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber spannend ist es alle Mal ihrer Geschichte zu folgen, immerhin will man wissen, was sie letztlich angestellt hat um im Gefängnis zu landen und welche abstrusen Taten sie im Namen der Organisation noch verübt hat. Und immerhin: vielleicht ist an der Geschichte ja was wahres dran, und kommt nicht nur von den fabelhaften Drogeneskapaden, die sie sich ihr ganzes Leben lang gegönnt hat?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie eingangs schon erwähnt, hat mir &apos;Bad Monkeys&apos; sehr gut gefallen. Es ist gut geschrieben und flott erzählt und schrammt immer an der Grenze entlang, dass man kurz davor ist, von Janes Schizophrenie überzeugt zu sein, aber doch noch Zweifel hat. Schliesslich ist Jane ja eindeutig selbst von ihrer Geschichte überzeugt. Und die Vorstellung solch einer Geheimorganisation für das Gute, die alles sieht und alles weiß ... nunja, das wäre doch schön. Auf eine beängstigende Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großer Teil der Spannung des Buches ruht aber natürlich daher, dass die einzelnen Geschichten immer spektakulärer werden und die Fähigkeiten der beiden konkurrierenden Agenturen immer fantastischer, bis sich die Ereignis-spirale zum Schluss hin so schnell dreht, dass man sich beim Lesen fast überschlägt, weil man versucht bei dem Tempo mitzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das Ende will ich natürlich nichts verraten, aber ich muss zugeben, dass es mir ziemlich gut gefallen hat. Die wohl höchste Plot-Twist-Dichte / Seite seit langem ;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer also mal Lust darauf hat ein schräges Buch im Halbschatten einer Psychose zu lesen, dem kann ich Matt Ruffs &quot;Bad Monkeys&quot; reinem Gewissens ans Herz legen. Und die Organisation weiß, dass ich ein reines Gewissen habe. Die sehen alles. Die wissen alles. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- BM out -</description>
    <dc:creator>Black_Mage</dc:creator>
    <dc:subject>Gelesenes</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Black_Mage</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-22T08:18:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://blackmage.twoday.net/stories/4787249/">
    <title>My Vienna</title>
    <link>http://blackmage.twoday.net/stories/4787249/</link>
    <description>Also eigentlich sollte der Beitrag wohl &lt;a href=&quot;http://www.szolarz.at/&quot;&gt;&quot;Heinz Szolarz Vienna&quot;&lt;/a&gt; heißen, aber seit wann nehme ich das so genau?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Elfchen zeichnet sich durch viele Eigenschaften aus, unter anderem das geheime Wissen unserer Vorfahren über die richtige Anwendung der Google-Suchmaschine. Und flinke Email-Schreibfinger. Und deswegen waren wir &lt;a href=&quot;http://lamamma.twoday.net/stories/4720032&quot;&gt;gestern Abend &lt;/a&gt;bei der Präsentation von &apos;my Vienna&apos;. Einem Bildband von Heinz Szolarz, den das Elfchen mit oben genannten Eigenschaften &lt;a href=&quot;http://lamamma.twoday.net/stories/4730109/&quot;&gt;gewonnen&lt;/a&gt; hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bildbände mag es viele geben, gerade auch von Wien, aber &apos;My Vienna&apos; ist meiner Meinung nach was besonderes (und das nicht nur, weil das Elfchen ihn gewonnen hat). Es zeigt Plätze, Gebäude, Örtlichkeiten von Wien die eigentlich jeder kennt, oder kennen sollte. Aber eben nicht aus dem Blickwinkel eines Tourismuskataloges, wo immer alles im Großen und Ganzen abgebildet wird, sondern eben mit den Augen von jemandem aufgenommen, der diese Stadt und sein Flair offensichtlich liebt. Jemand der den Bildern seinen Stempel aufgedrückt hat, seine Sichtweise, genau auf jenes Merkmal fokusiert, dass Wien so besonders macht. Und das merkt man auch gleich, wenn man das Buch durchblättert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was den gestrigen Abend auch noch so nett gemacht hat, war die Inszenierung in einem gemütlichen Lokal mit großartiger Musik und ein paar dazwischen gestreuten Lesungen. Besonders eine Kurzgeschichte über ein, zugegebener Massen etwas morbides Paar, hat mir wirklich gut gefallen. &lt;br /&gt;
Ich möchte mich an dieser Stelle also bei &lt;a href=&quot;http://lamamma.twoday.net/&quot;&gt;lamamma &lt;/a&gt;für die Organisation, bei &lt;a href=&quot;http://www.voiceconnection.at/&quot;&gt;Voice Connection &lt;/a&gt;für die musikalische Untermalung, der &lt;a href=&quot;http://barbaralehner.twoday.net/&quot;&gt;Testsiegerin&lt;/a&gt; für den lyrischen Teil bedanken. Und beim Elfchen dafür dass sie mich mitgenommen hat ;)&lt;br /&gt;
Achja, und die &lt;a href=&quot;http://sternenstaub.twoday.net/&quot;&gt;Frau Sternenstaub&lt;/a&gt; grüße ich auch gleich, immer wieder nett Gesichter hinter den Bloggern kennen zu lernen. (Ich glaube immer, ich kenn alle die mein Blog lesen, weil ich sie dazu animieren und treten muss *g*)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Buch &apos;My Vienna&apos; gibts im gut sortierten Buchhandel unter der ISBN: 978-3-200-01104-5. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- BM out -</description>
    <dc:creator>Black_Mage</dc:creator>
    <dc:subject>Gelesenes</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Black_Mage</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-15T09:48:00Z</dc:date>
  </item>


<textinput rdf:about="http://blackmage.twoday.net/search">
   <title>find</title>
   <description>Search this site:</description>
   <name>q</name>
   <link>http://blackmage.twoday.net/search</link>
</textinput>


</rdf:RDF>
